Das Projekt, die
Armlehnen vom zweiten Bürostuhl mit dem 3D-Drucker neu zu bauen, nimmt langsam Gestalt an. Für einen 3D-Druck braucht man zunächst eine entsprechende Datei, da sich sowas nicht passend irgendwo in den vielen 3D-Archiven finden ließ, habe ich kurzerhand die Lehne halbwegs originalgetreu mit einem CAD-Programm nachgebaut.
Erste Skizze, um überhaupt einen Anfang zu haben und natürlich, um die Maße irgendwo festzuhalten. Der eine oder andere von euch wird da schon Schnappatmung bekommen – Zentimeter und Millimeter in einer Zeichnung verwendet. Aber ich wusste ja, was gemeint ist:
Dann musste ich diesen Körper nur irgendwie konstruieren. Ich habe es dann so gemacht: Ein paar Kegelstümpfe mit unterschiedlichen Radien zusammengefügt, vorne und hinten jeweils ein gestauchtes Kugelsegment als Abschluss dran, dann viele Halbkugeln als Rotationskörper aus dem Objekt ausgeschnitten, um die strukturierte Oberfläche zu bekommen und am Schluss noch ein 22,5er-Sackloch in das Ding rein – fertig ist die 3D-Vorlage für die neuen Armlehnen des Bürostuhls.
Jetzt fehlt mir nur noch das TPU-Filament und etwas Übung im Umgang damit. Aber das werde ich am Wochenende mal in Ruhe zu Hause ausprobieren.
Nachdem im Sommer 2024 hier zuletzt großzügig Regenwasser
durch das Dach in unser Lager lief, hatte sich nach Beauftragung durch unsere Hausverwaltung ein paar Tage später
ein Dachdeckerunternehmen darum gekümmert und seitdem war es auch dicht – oder wir hatten einfach nur keine so heftigen Regenereignisse mehr, beides ist möglich.
Gestern Nachmittag hatte mir der Kollege während eines heftigen Regenschauers diese Bilder geschickt. Ich verfalle nicht in Panik, darunter steht im Lager keine Ware sondern maximal etwas Leergut, aber da muss der Dachdecker wohl noch einmal ran. Gleich im Anschluss an diese Zeilen werde ich eine Mail an unsere Sachbearbeiterin bei der Hausverwaltung schreiben, damit sie noch einmal den Dachdecker zu uns schickt …
Nach der Kreuzfahrt ist bekanntlich vor der Kreuzfahrt und wie schnell es doch passiert, dass man aus Versehen auf den "jetzt buchen"-Button klickt, wissen wir doch alle.
Das hier wurde in dieser Woche noch einmal übertroffen. Eine Kundin oder ein Kunde hat einen Bon in Höhe von 6,85 € in die Box geworden. Stark!
Für E-Scooter-Fahrer scheinen Regeln grundsätzlich nicht zu gelten. Rote Ampeln sind ohnehin nur eine lustige Lichterscheinung, Fahrtrichtungen sind dynamisch auszulegen, reine Fußwege kann man selbstverständlich befahren und die Anzahl der Scooterfahrer, die nebenbei ein Handy in der Hand halten, kann ich schon gar nicht mehr zählen. Vor einer Weile ist einer mit ca. 50 km/h auf dem Radweg gefahren, was ich daher weiß, dass ich mit dem Auto neben ihm hergefahren bin.
Die Anzahl der mitzunehmenden Fahrgäste ist auch nur von den räumlichen Gegebenheiten der Trittplatte oder dem Gesamtumfang der Passagiere abhängig. Zwei Personen sehe ich ständig damit herumfahren, so oft sogar, dass ich manchmal denke, ob das inzwischen offiziell erlaubt ist – drei Leute auf einem E-Scooter (Falsche Straßenseite als Bonus) hat man doch eher selten:
Wir sind ja nun schon seit Monaten dabei, bei uns in der Lagerhalle aufzuräumen und vor allem gewaltig auszumisten. Dabei haben wir uns viele Gedanken gemacht, wie es mit dem Gebäude weitergehen soll.
Fakt 1: Die Immobilie gehört mir und ist schuldenfrei. Sie frisst kein Brot, wie man hier sagt. Grundsteuer, Fegedienst, Alarmanlage mit Aufschaltung auf eine Leitstelle und ab und zu mal etwas Gartenarbeit sehe ich als zu vernachlässigen an. Es besteht jedenfalls keine Not, das Gebäude zu verkaufen.
Fakt 2: Der Lagerplatz ist wirklich unglaublich praktisch. Private Dinge und natürlich vor allem Zeugs aus der Firma lassen sich dort bequem unterbringen. Aber die komplette Fläche brauchen wir dafür inzwischen nicht mehr.
So schwankte ich seit einer Weile zwischen den Stühlen hin und her? Was damit anfangen? Verkaufen würde ich das Objekt nicht gerne, auch wenn die Anfragen reichlich sind. Aber einfach nur so für alle Zeiten herumstehen lassen hat auch nichts.
Vor ein paar Wochen kam mir eine Idee, auf die wir derzeit hinarbeiten: Die Halle und den unteren Teil des Bürotrakts, ein großer Büroraum, eine Dusche, eine Toilette, Heizungsraum und ein kleiner Vorraum zur eigentlichen Halle werden wir vermieten und den oberen Bereich des Bürotrakts, der durch eine dicke Tür komplett getrennt ist, werden wir für uns behalten. Das sind dann etwa 40 Quadratmeter, die wir noch selber nutzen können und alle sind glücklich.
Dann gehören ja auch noch zwei Garagen dazu. Ob man davon eine behält oder beide mit in die Vermietung gibt, ist noch offen. Aber hinsichtlich dieser Überlegungen besteht auch noch gar keine Eile, so weit sind wir noch nicht.
In mehr als einem Monat war auch für einen Euro pro Dose kaum etwas von dem Collab-Aufsteller verkauft worden.
Das war's jetzt. Nun sind die Dosen mit 80 Cent auf roten Sonderpreisetiketten auf dem Restetisch gelandet. Ich glaube, viel mehr kann man zur Schadensbegrenzung bei so einem Artikel nicht machen. Vom Restetisch verkauft sich bei uns eigentlich alles, da bin ich zuversichtlich, dass wir die Collab-Dosen loswerden.
Bin mal gespannt, wann die ersten Leute fragen, ob wir das Getränk wiederbekommen können. Die werde ich dann aber enttäuschen müssen …
Youtube ist voll mit Videos, die einem die besten Tipps und Tricks zeigen, die man von seinem Tesla noch nicht wusste. Ich gucke mir diese inzwischen schon lange nicht mehr an, denn bislang war noch nie was dabei, was ich nicht schon in den ersten Tagen nach der Übergabe des Autos herausgefunden habe oder sogar vorher schon wusste.
Aber manchmal lernt man eben doch noch was dazu. Wenn auch eher zufällig. Schon immer hieß es, dass man im "lässigen" Fahrmodus sparsamer fährt, in der Folge also mehr Reichweite hat, als im Standard-Modus. Klar, im Standard-Modus hat man viel mehr Beschleunigung, unser Model Y schafft laut technischen Daten die 0-100 in 4,8 Sekunden. Nachgemessen habe ich es noch nicht, aber wenn man während der Fahrt unerwartet das Fahrpedal durchtritt, schlägt sich der Beifahrer durchaus sein Handy ins Gesicht. Aber das nur am Rande.
Es geht wohl bei den Fahrmodi auch nur um die mögliche Beschleunigung und so kam ich vor ein paar Tagen zu folgender Überlegung: Kann man im Standard-Modus genauso sparsam fahren, wie im lässigen Modus, wenn man nur seinen rechten Fuß zügelt und sanft beschleunigt und nicht bei jedem Start das Pedal aufs Bodenblech kloppt? Die grundsätzliche Antwort darauf lautet: "JA!"
Aber es gibt da noch einen anderen Faktor, der im Winter interessant wird!
Beim Tesla lässt sich im Winter nämlich noch ein bisschen mehr Effizienz herauskitzeln, wenn man die Beschleunigung auf "lässig“ stellt. Dann kann die Wärmepumpe der Batterie mehr Wärme für den Innenraum entziehen – im Gegenzug steht allerdings nicht mehr die volle Beschleunigungsleistung zur Verfügung, die man im Standardmodus durch die automatische Vorkonditionierung der Batterie aber hat. Wer also doch lieber nach dem schnarchigen lässigen Modus wieder auf mehr Wumms umschaltet, muss der Batterie erst etwas Zeit zum Aufwärmen gönnen.
Man soll aber auf diese Weise im Winter zu 5-10 % mehr Reichweite kommen können. Ob es wirklich funktioniert, werden wir in der kalten Jahreszeit mal testen.
Keine Ahnung, was für ein Tierchen da insgesamt rund eine Viertelstunde lang die Linse von Kamera 11, die unsere zweite Kasse im Blick hat, belagert hat. Objekte genau auf der Linse sind im Bild unscharf, es ist nur eine längliche Form auszumachen. Also tippe ich auf eine Wespe oder Biene, vielleicht auch eine Raubfliege oder eine Bremse, möglicherweise auch ein Weichkäfer. Irgendwie sowas.
Falls von euch jemand den kleinen Kerl identifizieren kann – bittesehr …
Ich war gerade dabei, den von mir selbst bestellten Bio-Wein zu packen, als mich ein junger Mann mit Aktentasche und diversen Papieren in der Hand ansprach.
Er stellte sich vor als Mitarbeiter einer Firma, die Lebensmittel aus Osteuropa importiert, dabei wohl vor allem aus Polen und aus der Ukraine.
Während er mir dies erklärte, drückte er mir deren nicht ganz dünnen Katalog in die Hand. Mit einer ausschweifenden Geste fasste ich unseren kompletten Laden ein und antworte wahrheitsgemäß, dass wir einfach keinen Platz für ein derartiges zusätzliches Sortiment hätten und dass wir aufgrund unserer Größe mit den Artikeln, die wir über unser Edeka-Großlager beziehen können, mehr als ausreichend versorgt sind.
Das Sortiment des Importeurs war umfangreich und umfasste mindestens Tiefkühlprodukte, Getränke und viele Artikel aus dem Trockensortiment. Mit einem bedauernden Kopfschüttelnd gab ich ihm den Katalog dennoch wieder zurück. Er wollte ihn mir zwar überlassen, aber der dicke Papierstapel hätte hier nur herumgelegen und wäre früher oder später ungenutzt im Altpapier gelandet. Dafür war der mindestens einen Zentimeter dicke Katalog nun wirklich zu schade, auch wenn es mich natürlich nichts gekostet hätte.
Warum sollte man diese Ressourcen nicht sparen und unnötiges Altpapier vermeiden?
Tzja, das war es dann mit "
Frosty Pocket". In Slush ist oft Glycerin drin, hier ist der Wert wohl zu hoch, wie man u.a.
bei lebensmittelwarnung.de nachlesen kann.
Mit dem Außendienst der Agentur habe ich bereits schon kommuniziert und die Ware wird natürlich zurückgenommen. Hier steht sie daher schon nicht mehr im Verkauf und so hat sich die Überlegung, ob Ladenhüter oder nicht, ohnehin erledigt …
Von MSC gibt es gerade ein Angebot speziell für den Yacht Club: Reisen in der Wintersaison in die Karibik, 14 Nächte inkl. Flug für 7045 € pro Person. Bei diesem Angebot ist eine kostenlose Massage und pauschal 25% Nachlass auf eine weitere Spa-Anwendung dabei.
Abgesehen davon ist beim Yacht Club sowieso "alles" dabei. Mehr dazu gibt es
an dieser Stelle nachzulesen. Wer einmal so auf Kreuzfahrt war, will (KANN

) nicht wieder in die Holzklasse zurück.
Natürlich kann jeder mit den Sachen, die er bei Ebay ersteigert, machen was auch immer er will – manchmal tut es aber auch weh, die Folgen zu sehen.
Ich hatte vor einer Weile eine Laserbank aus dem Showlaser-Bereich verkauft. Wer sich unter dem Begriff nichts vorstellen kann: Es ist eine stabile Grundplatte (meistens schwarz eloxiertes Aluminium mit einem festen Lochraster), auf der teilweise die Lichtquelle (Laser), vor allem aber Spiegel, Strahlschalter, Farbfilter und Effekte (Gittereffekte/Gratings oder andere) untergebracht sind. Damit wird ein Laserstrahl z. B. teilweise in einzelne Farblinien zerlegt und so aufgeteilt, dass raumfüllende Strahleneffekte erzeugt werden können. Diese Laserbänke können manuell oder über eine Steuerung kontrolliert werden, dass auch eine Musiksynchronität geschaffen werden kann. Das kann dann zum Beispiel so aussehen wie in
diesem Beitrag im laserfreak.net.
Eine solche Laserbank hatte ich bei Ebay angeboten. Komplett aufgebaut und verkabelt, man hätte den Sub-D-Stecker einfach an eine beliebige Steuerkonsole anschließen können. Ein richtig schönes Stück für Hobbyisten, bei mir stand sie leider nur herum und verstaubte.
Echt schade, dass der Käufer sie lieblos zerlegt hat und die Einzelteile (Strahlschalter, Spiegelhalter etc.) bei Ebay anbietet. Damit könnte er den Kaufpreis zwar um einen Faktor im zweistelligen Bereich vervielfachen – aber es ging doch nicht ums Geld, sondern um ein liebevoll aufgebautes Hobby-Bauteil.
Das wird mein Leben nicht beeinflussen und wie eingangs geschrieben kann jeder mit seinen Sachen machen, was er will. Dennoch finde ich das wirklich schade.
Mein Nachbar Axel (
Schuh- und Schlüsseldienst*) geht in absehbarer Zeit in Rente. Was mit seinem kleinen Laden passiert, wissen ein paar Kunden schon ganz genau: Gerüchteweise werden wir uns vergrößern. Das finde ich richtig gut, denn unsere Platznot ist ja nun allgemein bekannt.
Ich überlege noch, ob wir auf der Fläche einen Baumarkt mit angeschlossener Baustoffhalle als Drive In eröffnen oder ob wir uns einfach damit abfinden, dass der kleine Laden für uns beim besten Willen nicht zu gebrauchen ist. Vor allem deshalb nicht, weil zwischen unseren beiden Läden das große Treppenhaus von den Wohnungen hier über uns zu finden ist. Ich weiß natürlich schon lange, dass Axel irgendwann in den Ruhestand geht und habe auch viel darüber nachgedacht, ob die rund 50qm Fläche seines Ladens nicht hier irgendwie integrierbar wären. Aber das geben die baulichen Gegebenheiten hier einfach nicht her.
Was mir fehlen wird, ist seine Kompetenz in Sachen Schlüsseln. Die Anzahl der verkauften Schlösser/Schließzylinder, aber vor allem die Menge der Nachschlüssel, die er im Laufe der vielen Jahre für uns hier angefertigt hat, kann ich nicht annähernd schätzen. Es könnte schon dreistellig sein.
*) Mir kam gerade zum ersten Mal der Gedanke, warum eigentlich die Kombination mit schuhreparierenden Schlossern oder schlüsselnachmachenden Schustern so häufig anzutreffen ist. Die Suche im Web führe mich zu diesem Artikel:
Darum bieten Schuster auch Schlüsseldienste an