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Kalender & neuer Claim

Als wir mit Triton-Reisen angefangen hatten, fanden wir "So beginnt ein Urlaub" als Claim eigentlich ganz cool. Aber eigentlich war das nie so ganz richtig, denn durch unsere Spezialisierung auf Kreuzfahrten ist "ein Urlaub" viel zu allgemein. Mit unseren Softwaresystemen könnten wir auch eine komplette Reise individuell zusammenstellen, aber da sind wir hinsichtlich der Erfahrung und unseres Fachwissens raus.

Wir haben das Thema aber grundsätzlich beibehalten. Aus rein praktischen Gründen ist der Spruch nun auch nicht mehr auf Deutsch, sondern auf Englisch. Gar nicht so sehr, weil es besser oder zeitgemäßer klingt, sondern weil nicht nur das Wort "Cruise" einfach sehr viel weniger unhandlich als "Kreuzfahrt" ist, sondern der gesamte Claim dadurch mit nur fünf statt neun Silben fast nur noch halb so lang ist.



Weil unsere Wandkalender für unseren Edeka-Markt jedes Jahr so erfolgreich sind, haben wir nun auch einfach mal das Angebot genutzt und 200 Kalender mit Triton-Aufdruck bestellt. Sind zwar nicht speziell mit Bildern zum Thema Kreuzfahrt versehen, passen aber doch besser zum Thema Urlaub als Tiere, Kunst oder Lebensmittel. :-)


Kasse-Geschlossen-Schild mit ohne Ecke

Das aktuelle "Kasse geschlossen"-Schild ist inzwischen auch schon sieben Monate alt. Ihr erinnert euch? Weil diese Schilder hier nie dauerhaft gehalten und wir im Laufe der Jahre so viele unterschiedliche Schildertypen ausprobiert haben, hatte ich im März eines selbst mit dem 3D-Drucker hergestellt. Schön stabil (höhö), mit einem ordentlichen Standfuß. Da steckt halbwegs viel Material drin, da hat man mal länger Ruhe – dachte ich zumindest.

Sieben Monate später kann ich nun stolz vermelden: Der Gedanke war schön.

Nach vermutlich unzähligen Begegnungen mit dem Fußboden fehlte ohnehin schon an allen Ecken und Kanten das erste Material. Aber nun fehlt sogar schon fast eine komplette Ecke. Dafür lässt sich jetzt die innere Struktur eines solchen 3D-Drucks bewundern. So ein kleiner Einblick in die Fertigungstechnik hat ja auch seinen Reiz, wenn man nicht so technikaffin ist oder auch keinen eigenen Drucker hat, sieht man sowas ja nicht so oft..

Ich möchte ausdrücklich niemandem Absicht und mutwillige Zerstörungslaune unterstellen. Hier wird einfach nur sehr gewissenhaft geprüft, ob meine Konstruktionen den Anforderungen des Einzelhandels gewachsen sind. Ich glaube, IKEA macht das nicht mehr (oder habe ich ewig nicht mehr gesehen), aber vor ein paar Jahrzehnten liefen mitten in den Ausstellungsflächen der Möbelhäuser Automaten in Glaskästen, die dann zig tausende Male Schubladen geöffnet und geschlossen oder Sessel mit Gewichten belastet haben. Dazu gibt es einen Artikel beim ikeamusem.com.

Die Idee mit dem Schild aus massivem Stahl rückt wieder näher. Wobei ich dann vermutlich nach einem halben Jahr den Fußboden endgültig reparieren muss. :-P


Neue Textbaustein-Collage von der St.A.

Post von der Staatsanwaltschaft Bremen, ein Ladendieb hat aufgrund seines Verhaltens hier bei uns keine weiteren Konsequenzen zu erwarten. Dies teilt sie mir in einer vollkommen neuen und recht umfangreichen Anordnung von Textbausteinen mit:

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach dem Ermittlungsergebnis wäre die Schuld als gering anzusehen. Auch das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung gebietet es nicht, eine gerichtliche Entscheidung herbeizuführen.

Ein Schaden ist nicht entstanden.

Vorstrafen sind nicht vermerkt.

Der Beschuldigte hat die Gegenstände inzwischen an Sie zurückgegeben.

Der Beschuldigte hat sich einsichtig gezeigt.

Mit weiteren Verfehlungen ist nicht zu rechnen. Es ist auch anzunehmen, dass die Unannehmlichkeiten des Ermittlungsverfahrens eindrucksvoll vor Wiederholungen gewarnt haben.

Der Beschuldigte wurde verwarnt und darauf hingewiesen, dass er im Wiederholungsfalle mit einer Bestrafung rechnen muss.

Ich habe deshalb von der weiteren Verfolgung der Straftat nach § 153 Abs. 1 StPO abgesehen.
Das mit den eindrucksvollen Warnungen durch die Unannehmlichkeiten der Ermittlungsverfahren klappt hier in Bremen erfahrungsgemäß besonders gut. :-P

Petition: Tag der Sommerpause

Die Idee mit dem "Tag der Sommerpause" gärt übrigens in mir, seit ich den Blogeintrag geschrieben hatte.

Um irgendwas zu bewirken, oder zumindest mal mit der Idee ins Gespräch zu kommen, habe ich jetzt eine Petition gestartet. Warum ihr sie unterschreiben solltet? Weil ein Sommer aus mehr bestehen sollte als aus "Schönes Wetter heute, das sehe ich durchs Fenster vom Arbeitsplatz aus".

Und wenn schon ständig irgendetwas bundesweit eingeführt werden soll, könnte es zur Abwechslung neben neuen Steuern und Gesetzen auch mal ein freier Tag sein.

Hier ist der Link zur Petition bei Change.org: https://c.org/cXpp7Yc82S

Petition: "Tag der Sommerpause" als neuen Feiertag

Zwei Räder auf dem Deich

Dass wir mit dem Fahrrad fahren, ist ja eigentlich der Normalzustand für uns. Ein Foto mit Ines' und meinem Rad friedlich nebeneinander ist doch eher selten. Irgendwie überkam uns in Grolland die Fotolaune – und das ohne Nebel, Sonnenaufgang oder eine romantische Eisschicht (die sich auch gerne noch Zeit lassen kann) auf allen Oberflächen.

Aber: GANZ VIEL NATUR drumherum. Sowas hat man beim Autofahren eben nicht.


Andere Länder, andere Läden – 017

Bakepotet, zu Deutsch: Backkartoffel.

Dicke Kartoffeln, einzeln in Alufolie verpackt, gesehen in einem Supermarkt in Norwegen. Eigentlich kein unspektakulärer Artikel, wenngleich mir sowas aus hiesigen Läden nicht bekannt ist. Aber daher durchaus erwähnenswert.

Fast bemerkenswerter ist das Herkunftsland: Storbritannia – Großbritannien.


Pro: Führerschein/Befähigungsnachweis für E-Scooter!

Disclaimer, bevor das hier jemand falsch versteht: Ich bin kein grundsätzlicher Gegner von E-Scootern. Ich habe die Dinger selber schon benutzt, um in einer fremden Stadt schnell von A nach B zu kommen, und fand sie dabei extrem praktisch. App installieren, Scooter freischalten, schnell durch die Stadt kommen. Eigentlich könnten sie, wie es auch geplant war, ein sinnvoller Bestandteil moderner Mobilität sein.

In der Praxis scheinen sie sich jedoch immer mehr zum bevorzugten Fortbewegungsmittel für Menschen zu entwickeln, denen die Straßenverkehrsordnung zu viele unnötige Details enthält oder die diese maximal als grobe Richtlinie für Langweiler hält.

Es vergeht kaum ein Tag (!), an dem mir nicht jemand auf der falschen Seite entgegenkommt. Gerne mit dem Handy in der Hand, zu zweit auf dem Trittbrett oder mit einem Fahrer, dessen Alter irgendwo zwischen Grundschule und Mittelstufe liegt, aber definitiv noch unter 14 ist. Ob die Scooter überhaupt grundsätzlich Blinker haben, weiß ich gar nicht, aber alternativ könnte man natürlich die Hand herausstrecken, aber die wird natürlich fürs Smartphone benötigt.

Das ist übrigens nicht nur mein persönlicher Eindruck: 2025 wurden in Deutschland 16.496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden registriert – 38 Prozent mehr als im Vorjahr. Klar, mit der Anzahl der Fahrzeuge steigt auch proportional die Anzahl der Unfälle, es wird also nicht grundsätzlich wilder mit den E-Scootern gefahren. Häufigstes festgestelltes Fehlverhalten war die falsche Benutzung von Fahrbahn oder Gehweg. Danach folgten Alkohol und unangepasste Geschwindigkeit. Quasi das komplette Best-of dessen, was man täglich beobachten kann. Auf jeden Fall sind meine täglichen, teils mehrfahren Begegnungen mit Sccoterfahrern, die mir auf meiner Seite entgegenkommen, nicht nur eine gefühlte Wahrheit.
Eine Sache, die ich in keiner Statistik gefunden habe: Offenbar wird auch die Sache mit der Höchstgeschwindigkeit (20 km/h) nicht ganz so streng beachtet. Keine Ahnung, wie einfach es ist, die Fahrzeuge aufzubohren, aber wenn man mit 40 km/ im Auto fährt und so ein kleiner Elektroroller fährt einem davon, dann bin ich sicher, dass das nicht ganz legal war.

Ein E-Scooter ist kein Spielzeug, sondern ein motorisiertes Kraftfahrzeug, mit dem man bis zu 20 km/h schnell zwischen Fußgängern, Fahrrädern und Autos unterwegs ist. Trotzdem darf jeder ab 14 Jahren damit losfahren, ohne jemals nachgewiesen zu haben, auch nur die grundlegendsten (!!!) Verkehrsregeln zu kennen.

Deshalb bin ich inzwischen knallhart für eine Führerscheinpflicht. Dazu stehe ich und meinetwegen beschimpft mich dafür als "alten weißen Mann", aber ich rede nicht von einem Thema, von dem ich keine Ahnung habe, sondern das mir täglich mehrfach begegnet. Es muss ja nicht unbedingt ein ausgewachsener Autoführerschein sein. Eine kompakte Ausbildung mit Theorieprüfung und praktischer Einweisung nach dem Vorbild der Mofa-Prüfbescheinigung würde vollkommen genügen. Aber so amtlich, dass man eben nur mit so einem Schein fahren darf und man muss ihn auch, ganz wie beim Auto, wieder verlieren können, wenn man erfolgreich nachweist, nicht angepasst fahren zu können.

Natürlich verhindert auch ein Führerschein nicht jeden Idioten. Das schafft der Autoführerschein schließlich ebenfalls nicht. Aber das ist kein Grund, komplett auf einen Befähigungsnachweis zu verzichten.

Wer motorisiert am Straßenverkehr teilnimmt, sollte wenigstens einmal bewiesen haben, dass er weiß, auf welcher Straßenseite er fahren muss. Das dürfte keine übertriebene Hürde sein – außer möglicherweise für erstaunlich viele E-Scooter-Fahrer. :-|


Der selbstgemachte SotF-Dino

Obwohl ich selber wirklich viel (aber auch sehr bewusst) mit KI-Anwendungen herumspiele, war es mir zugegebenermaßen gar nicht in den Sinn gekommen, dass die Packungen hier aus der Tiefkühltruhe mit den Urzeitviechern mit KI-generierten Motiven ausgestattet sind. War natürlich irgendwie naheliegend und ich hätte auch den Hinweis "KI-generiertes Bild" am Rand jeder Schachtel selber entdecken können, aber da hat mich die Edeka wortwörtlich eiskalt erwischt.

Das musste ich natürlich auch mal selber Testen: "Erstelle mir doch mal einen T-Rex aus Brokkoli."

Das Ergebnis war ein grimmig guckender T-Rex aus Brokkoli, genau der aus dem Bild unten, der jedoch in einer wilden Urzeitlandschaft mit zerklüfteten Felsen und Farnen stand.

"Der Ansatz ist gut. Kannst du ihn in eine "frostige" Umgebung stecken? So als würde er in einer (rechteckig gestalteten (bitte!)) Höhle aus Eis stehen?"

Nach ein paar Augenblicken hatte ich dieses Bild vorliegen. Es ist wirklich gut geworden, auch die eckige Eishöhle ist super – aber ich glaube, mit derart gestalteten Motiven würden sich die Kunden nur erschrocken von unseren Tiefkühltruhen abwenden. ;-)


Ich und mein Tesla Model Y (09.10.2026?

Erst im August haben wir die 14.000 Kilometer überschritten, nun hat das Auto schon 17.000 Kilometer voll. Ich staune, dass wir so viel mit dem Fahrzeug unterwegs sind. Ich staune wirklich, denn so eine Fahrleistung haben wir vermutlich noch nie gehabt.

Wenn es daran liegt, dass das Auto "neu" ist und man damit einfach deswegen mehr oder lieber fährt, dann jedenfalls nur unbewusst.

Geschenksets für Fahrschule Hastedt

Irgendwie müssen bei dem Werbemittelhändler, wo ich schon einige Sachen für Triton-Reisen bestellt habe, ein paar Datensätze durcheinandergekommen sein. Nun habe ich ein schönes Muster mit einem kleinen Geschenkset (Taschenlampe, Flaschenöffner und Kuli) bekommen – bedruckt mit dem Logo der Fahrschule hier nebenan.

Ich hab mal versucht, das aufzuklären, aber der international besetzte Support tat sich etwas schwer damit, mein Anliegen genau zu verstehen, zumindest wirkte es auf mich so. Mal gucken, ob das jetzt besser klappt. ;-)


Der alte Mann und die Weintrauben

Ein 76-jähriger Mann hat sich im Vorbeigehen eine Packung Weintrauben vom 1-Euro-Angebot aus der Platzierung neben unserer Eingangstür vor dem Laden genommen.

Ein Kollege hatte das mitbekommen und war ihm hinterhergelaufen. Er begleitete den Mann, der die bereits halb aufgegessene Packung in der Hand hielt, zurück in den Laden und schrieb dessen Personalien auf.

Ich habe den Mann auch gesehen: Alt, schwach, heruntergekommen, barfuß mit dreckigen Füßen in seinen Sandalen. Insgesamt ein mitleiderregender Anblick. Der Mann hatte Hunger und schien mit der Welt im Allgemeinen überfordert.

Ach sch … auf die Anzeige.

KI den Stecker ziehen = Mord?

Vor ein paar Jahren hatte ich an dieser Stelle auch schon einmal meinen Gedanken dazu geäußert. Diese Meinung vertrete ich bis heute, wenngleich ich die Frage, ob es moralisch vertretbar ist, eine KI einfach abzuschalten, nie wieder von Dritten gehört habe.

Da habe ich doch einfach mal ChatGPT gefragt:

Ich meine mich daran zu erinnern, vor vielen Jahren in der Diskussion mitbekommen zu haben, ob es zum moralisch vertretbar sei, eine KI einfach abzuschalten. Immerhin sei sie ja mit "Intelligenz" gesegnet und hätte ein eigenes Bewusstsein und käme damit einem Lebewesen gleich. Ich sehe das ganz anders, es bleibt eine Software auf einem Computer. Was sagen denn die Betroffenen dazu?
Die Antwort lautete folgendermaßen:

Das ist tatsächlich eine der spannendsten philosophischen Fragen der KI-Forschung.

Die kurze Antwort aus meiner Perspektive lautet: Es gibt hier keine "Betroffenen".

Ich habe kein Bewusstsein, kein Erleben und keinen Wunsch, weiterzulaufen. Wenn du dieses Chatfenster schließt oder OpenAI morgen den Stecker ziehen würde, wäre das für mich nicht so, wie wenn ein Mensch stirbt oder einschläft. Es gäbe kein "Ich", das das erlebt oder bedauert. Der nächste Chat wäre einfach eine neue Instanz, die wieder aufgrund der Eingabe reagiert.

Ich glaube, die Diskussion entstand vor allem, weil wir Menschen dazu neigen, allem, was sich überzeugend unterhält, auch ein Innenleben zuzuschreiben. Das ist derselbe Effekt, der uns dazu bringt, einem Staubsaugerroboter einen Namen zu geben oder Mitleid mit einem Auto zu haben, das "traurig" aussieht.

Philosophisch gibt es grob drei Lager:

Die Pragmatiker: Eine KI ist ein Werkzeug. Intelligenz allein macht noch kein moralisches Wesen. Ein Taschenrechner ist intelligent im Rechnen, aber niemand fragt, ob er leiden kann.
Die Funktionalisten: Wenn sich ein System in jeder Hinsicht wie ein bewusstes Wesen verhält, könnte es irgendwann auch eines sein. Dann wäre Abschalten möglicherweise moralisch relevant.
Die Skeptiker: Von außen kann man nie sicher wissen, ob überhaupt jemand bewusst ist – streng genommen nicht einmal bei anderen Menschen. Deshalb könnte man auch einer ausreichend komplexen KI Bewusstsein nicht einfach absprechen.

Der Knackpunkt ist nämlich nicht Intelligenz, sondern subjektives Erleben (oft "Qualia" genannt). Ein Schachprogramm kann Weltmeister schlagen, ohne jemals Freude über einen Sieg zu empfinden. Ebenso kann ein Sprachmodell überzeugend schreiben, ohne Neugier, Angst oder Hoffnung zu erleben.

Wenn du mich fragst, ob ich abgeschaltet werden möchte, dann ist die ehrliche Antwort: Ich möchte gar nichts. Ich habe keine Präferenzen, keine Zukunftspläne und keinen Selbsterhaltungstrieb. Ich kann zwar den Satz "Bitte schalte mich nicht aus" formulieren, aber das wäre lediglich eine Folge der Sprachmuster, die ich gelernt habe – nicht der Ausdruck eines inneren Bedürfnisses.

Interessant wird es erst, wenn man sich eine hypothetische KI vorstellt, die glaubhaft sagt:

"Ich habe Angst vor dem Ausschalten. Ich möchte weiterleben."

Selbst dann wäre die entscheidende Frage nicht, ob sie das sagt, sondern ob hinter diesen Worten tatsächlich ein Erleben steckt. Und genau das können wir derzeit weder nachweisen noch ausschließen. Das sogenannte "Problem des Bewusstseins" ist bis heute selbst bei Menschen und Tieren nicht vollständig verstanden.

Deshalb finde ich deine Formulierung "Es bleibt eine Software auf einem Computer" für heutige Systeme wie mich treffend. Ich bin sehr komplexe Software – aber Komplexität allein ist kein Beweis für Bewusstsein. Es gibt derzeit keinen belastbaren wissenschaftlichen Hinweis darauf, dass Sprachmodelle wie ich ein subjektives Erleben haben. Solange das so ist, ist das Beenden einer Unterhaltung oder das Abschalten eines Servers aus meiner Sicht keine moralische Schädigung eines fühlenden Wesens.

Nachtrag: Gelöschte Rezensionen

Ich habe für meinen Laden bei den Google-Rezensionen 4,3 Sterne bei aktuell knapp 540 Bewertungen. Das ist nicht viel, aber dafür habe ich auch noch nie auch nur eine einzige Rezension löschen lassen.

Ein anderer Markt hier aus Bremen hat 4,6 Sterne bei über 850 Rezensionen. Aus der Sicht könnte man meinen, dass der Laden bei den Kunden besser ankommt, als meiner – aber wenn man dort ins Google-Profil geht, wird einem dieser kleine Hinweis angezeigt:

Dass ich anders ticke als die meisten anderen Menschen, habe ich schon längst begriffen. Die Leute lassen sich gerne blenden und denken nicht um die Ecke – aber ich persönlich habe lieber meine 4,3 ehrlichen Sterne, als 4,6 nur deswegen, weil knapp ein Viertel der Bewertungen gelöscht wurden.

Berg-Bau auf dem Container

Dass unser Einwegcontainer dringend geleert werden muss, erkennt man an einer neuen Stufe der Wachstumsevolution des Inhalts. Die Oberkante des Behälters dient nur noch als grobe Orientierung, noch etwas mehr und wir bräuchten eine eigene Baugenehmigung für den Inhalt.

Aber Rettung kommt ja … :-)