Momentan überlegen wir ja, den Lieferdienst komplett neu aufzubauen. Vielleicht sogar mal in einer "großen Version", für den ich sogar ggf. eine
Ape oder ein ähnliches Fahrzeug anschaffen würde.
Hauptproblem momentan ist noch, wie ich die Lieferungen überhaupt genau abrechnen kann. Früher haben wir ein paar pauschale Sätze (Strecke, Anzahl Kisten, Stockwerk...) gehabt, nach denen wir die Lieferungen den Kunden abgerechnet haben. Das Geld hat mein Mitarbeiter im Rahmen seiner Nebenbeschäftigung direkt wieder von mir ausgezahlt bekommen. Das ist seit 2015 in der Form leider gar nicht mehr möglich, da alles präzise nach geleisteten Stunden abgerechnet werden muss.
Wir haben allerdings einen Bewerber für den Posten in der Pipeline und ich hoffe, dass wir zusammen demnächst mal in einem umfassenden Gespräch die möglichen weiteren Vorgehensweisen ausarbeiten können.
Wäre jedenfalls schon schön, wenn wir mit den Hauslieferungen wieder anfangen könnten. Damit sind wir hier im Gebiet nämlich einzigartig und dem Rewe-Lieferdienst das Feld kampflos zu überlassen wäre schon echt traurig.
Ihr merkt es wahrscheinlich schon: Es gibt kaum etwas von unserem neuen Leergutautomaten zu berichten. Das Ding läuft einfach. Hin und wieder tauchen zwar noch Gebinde auf, die wir ihm erst noch beibringen müssen, aber insgesamt ist das Gerät eine Wohltat.
Aber einen Haken hat er, fast buchstäblich. Diese blöden Bierflaschen mit Bügelverschluss sollen ja ausdrücklich
geöffnet zurückgegeben werden. Mag unsere Maschine aber gar nicht so gerne. Manchmal verhaken sich nämlich diese schlabberigen Drahtgestelle an einer kleinen Blechkante auf dem Weg, den die Flaschen durch den Automaten nehmen sollen. Mal gucken, ob das jetzt ein paar Ausnahmen waren oder ob das häufiger passieren wird. dann sollten wir uns mal Gedanken machen, wie man das beheben kann…
Wie immer gibt es wieder die aktuellen VHS-Kataloge bei uns. Stapelweise kostenlos zum Mitnehmen:
So sieht
das neue Regal übrigens in voll aus. Es gibt noch ein paar kleine Dinge im Sortiment zu optimieren, aber das kann ich nun nach und nach steuern:
Im Beitrag "Beckenplanung" weise ich speziell auf den vierten Punkt hin. Warum das so wichtig ist, ziegt sich gerade mal wieder und damit habe ich auch ein sehr anschauliches Beispiel für euch!
Momentan haben wir vor dem Leergutautomaten einen alten Blumeneimer stehen, in den die Kunden ihre Getränkereste kippen können. So weit, so gut…
Der Blick in den Eimer offenbart exakt das, was ich im April prophezeit habe: "
vor allem Zigarettenkippen, abgelöste Etiketten, Flaschenverschlüsse und Schimmel-Klumpen". Schimmel ist da zwar gerade nicht zu sehen, aber der Rest ist nicht zu leugnen. Kippt man das Zeugs in ein normales Waschbacken, ist der Abfluss im Nullkommanichts dicht. Wer fasst da dann freiwillig rein, um das Zeugs rauszuholen? Los, Freiwillige vor!
Eine Lösung ist übrigens schon in Sicht, aber das wird noch etwas dauern.
Ein nicht mehr ganz so nüchterner Mann wollte Leergut abgeben. In einer Tour versuchte er, die Mehrwegflaschen mit dem Hals voran in den Leergutautomaten zu stopfen. Klappte natürlich nicht und so meckerte das Gerät bei jeder Flasche erneut herum.
Kollege Gregor kam zufällig vobei und warf ihm einen Praxistipp entgegen: "Versuchen Sie's mal andersherum!"
"Wenn'de meinssss'!", lallte er, drehte sich um und versuchte, die Flaschen mit dem Rücken zum Gerät stehend in die Öffnung zu bugsieren. Gregor hat ihn schließlich erlöst und die Flaschen händisch entgegengenommen.
Eigentlich gar kein Thema mehr für's Blog, aber passte zu schön zum letzten Beitrag und ist mir dadurch eigentlich erst wieder ins Gedächtnis gerufen worden: Bis vor ein paar Jahren hatten wir hier schräg gegenüber (für die Einheimischen: In einem Haus neben dem Frisör, ziemlich genau bei der Bushaltestelle Meyerstraße) ein gewisses Etablissement, in dem sich vor allem oder ausschließlich junge Frauen aus dem Ostblock aufhielten, ich gehe von einem nicht offiziellen Betrieb aus.
Es sorgte immer wieder bei für Erheiterung bei uns, wenn die Damen mit übergeworfenen Schlabberklamotten oder Trainigshose rüberkamen und ganz schnell nur ein paar Kondome gekauft haben.
(Bitte jetzt keine Diskussion darüber, ob die Schicksale dahinter auch erheiternd waren. Das werden wir nie erfahren…)
Wer Ficken will, muss zu uns kommen!
Kollege Gregor sei Dank haben wir den Likör nämlich seit heute im Sortiment.
Also: Bei uns gibt es Ficken. Gegend Geld natürlich und erst ab 18.
Übrigens
ohne Koks.
Nachdem mein Mitarbeiter draußen an der Lagertür
gefühlte zehn Minuten wenigstens dreißig Sekunden ununterbrochen geklingelt hat, wissen wirklich alle anwesenden Personen, dass sich die Klingel in einwandfreiem Zustand befindet.
Gregor hatte folgende Frage:
"Wie ist das denn bei den ganzen Penny, REWE, Aldi, netto und wie die ganzen Ketten heißen?
Wenn da Waren gestohlen werden, wird das dann einfach irgendwie in der Gesamt-Jahresbilanz des Konzerns abgeschrieben?
Oder trifft diese Verluste auch irgendwelche Angestellten?"
Direkt trifft sowas erstmal keinen Angestellten, von ausgesprochen bräsigem und ggf. abmahnfähigem Fehlverhalten mal abgesehen, Aber auch, wenn diese Verluste natürlich den Gesamtgewinn (und damit die Steuerlast) eines Unternehmens reduzieren – es bleiben Verluste. Und wo kann man am meisten sparen? Beim Personal. Das Gehalt schraubt da keiner runter, aber die Erwartungen und den Leistungsdruck nach oben, vor allem auch durch allgemeine Stundenkürzungen in den Filialen. So trifft es indirekt doch wieder die Angestellten.
Ich gebe zu, dass "Blauer Bock" nicht nennenswert exotisch ist (nichtmal für uns Nordlichter), aber bei dem Untertitel "Blech-
Bembel" als Bezeichnung für die Dose, musste ich schon schmunzeln.
So sieht übrigens derzeit noch die
bereits erwähnte Nebeneingangstür aus. Aus Sicherheitsgründen, gemeint ist die Sicherheit, dass kein Unbefugter von außen hereinkommen kann, wurde sie irgendwann mal mit vier massiven Riegeln versehen.
Da aus dieser Tür ein offizieller Notausgang werden soll, kann das natürlich so nicht bleiben. Mittlerweile waren ja zwei Firmen da und haben sich das Ding angesehen und sind zur einstimmigen Meinung gekommen, dass dort eine komplett neue Tür eingebaut werden muss, um den gewünschen Anforderungen (Einbruchsicherheit von außen, Fluchttür von innen) gerecht zu werden.
Nun warte ich auf die beiden Angebote…
Die ursprünglich eigentlich eher als Provisorium gedachte Lösung hat immerhin
fast sieben Jahre durchgehalten. Nun kommen die Stapelboxen erstmal in die Halle, wo sie langfristig wohl für Werkzeug oder anderen Bastelkram eine Verwendung finden werden: