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Ein paar Fragen von Sascha

Besonders in der Zeit, wo typischerweise ein Magen-Darm-Virus umgeht, bin ich immer etwas skeptisch. Werden die Griffe der Einkaufswagen eigentlich hin und wieder auch abgewischt oder passiert dies üblicherweise eher gar nicht?
Wir machen das selber gar nicht und haben auch keinen Spender mit Desinfektionsmittel, bzw. -Tüchern, wie man ihn mittlerweile in vielen Läden findet. Aber, und das schreibe ich jetzt nicht nur so, ich habe auch schon überlegt, einen Spender in z.B. dieser Art bei mir aufzustellen.
Dann noch eine Frage zu Lebensmittelmotten. Ich hatte vor einigen Monaten privat das Vergnügen (Müsli) und es war ein Kampf, die wieder los zu werden. In der Zeit hatte ich mich auch darüber ein wenig informiert (eben, um sie wieder los zu werden) und dabei gelesen, dass man sich die oft direkt aus dem Supermarkt mit nimmt. Und einige Wochen, nachdem ich meine los war, flog mir beim Einkauf bei Kaufland in der Ecke mit den Backzutaten, dann auch eine Lebensmittelmotte über den Weg. Was macht dann eigentlich ein Supermarkt? Kaufland selbst hat es schlicht nicht interessiert, als ich darauf hinwies.
Ich habe größere Panik davor, mir hier im Markt Motten einzufangen, als z.B. Schaben. Motten zerfressen einfach alles und man bekommt sie nur sehr mühsam wieder weg. Mit Sauberkeit und vor allem einem regelmäßigen Umschlag in den Regalen (also nicht immer nur monatelang alte Ware hinten stehen lassen) kann man aber gut vorbeugen.
Und dann noch eines: Ich gehe oft in der Supermarkt und überlege erst dann, was ich am Wochenende so kochen möchte. Hast du dir mal überlegt, ob es vielleicht eine Idee wäre, am Eingang Rezeptideen mit Artikeln aus dem Supermarkt auszulegen?
Gab es alles schon in der Vergangenheit in unterschiedlichen Variationen. Unterm Strich würde ich sagen, dass es ein netter Service, aber zumindest an meinem Standort hier in der Neustadt überhaupt kein Muss ist.

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Mett, Mett und noch mehr Mett

Retail Hell Underground

Brütereien dürfen töten

90-jähriger Ladendieb muss für 100 Euro einkaufen

Einzelhändler besorgt über mehr Ladendiebstähle

Der Geiz der Verbraucher vernichtet die Bauern

Das Geschäft mit den Fleisch-Imitaten

Die Toblerone auf dem Kassenband

Rewe-Chef: "In fünf Jahren gibt es keine Discounter mehr"

kWh im April 2016

Nur mal am Rande: Habe heute die Stromrechnung für April bekommen. Hier im Markt haben wir 18.856 kWh verbraucht, was einer Dauerlast von rund 26kW entspricht. Ist aber eigentlich nicht richtig gerechnet, da ja nachts und an Sonntagen die Beleuchtung aus ist.

Rechne ich für die Beleuchtung pauschal 6kW (26 Werktage * 18 Stunden), sind das nur rund 2.800kWh – bleiben 16.000kWh für den Rest hier. Davon dürfte der Löwenanteil für die Kühlanlagen draufgehen. Der Rest sind die Kassen, die Bürotechnik und der ganze Kleinkram (Backofen, Kühlschrank, Heißwasser, Leergutautomat, Pappresse…)

Mal gucken, wie sich das mit neuen Kühlmöbeln entwickelt. Morgen habe ich dazu einen sehr wichtigen Termin mit einem Hersteller solcher Anlagen.

Neues Zuhause für den Hasen

Hier seht ihr übrigens Marktleiter Walter, der den Hasen ersteigert hat, und sein Team (oder zumindest einen Teil davon) vom SPAR-Markt in der Babenberger Straße in Wien, in dem der Ferrero-Osterhase als Maskottchen ein neues Zuhause gefunden hat. :-)


Logo-Entwürfe, Version 1 (verworfen) – Teil 2

Den letzten Entwurf aus dem vorigen Beitrag hatte ich hier noch einmal modifiziert: Mal die Flasche, den Apfel, das Brot und die Banane einfärben und das ganze aus einer anderen Perspektive betrachten. Hat schon was, der Weg ist gut:



Zusammen mit einem Grafiker sind dann diese beiden Versionen entstanden. Das ist schon ziemlich cool und ist die perfekte Umsetzung meiner ersten Idee – aber für ein "Logo" war das schon wieder zu viel des Guten. Es war einfach zu kompliziert und entsprach nicht mehr wirklich meinem ursprünglichen Gedanken. Also haben wir das alles in die Rundablage Archive auf dem Server geworfen, uns zusammengesetzt und einen neuen Entwurf gestaltet. Von dem bekommt ihr noch nichts zu sehen, auch nicht die erste Skizze. Das Logo läuft nämlich gerade durch die Markenanmeldung beim DPMA. Aber einen Tipp: Kürzer und treffender kann man "Supermarkt" wohl kaum darstellen. Habt Geduld…




Logo-Entwürfe, Version 1 (verworfen) – Teil 1

Vor rund 1,5 Jahren hatte ich die Idee zu einem neuen "neutralen" Firmenlogo. Falls ich die Tanne irgendwann (oder auch ggf. an einem anderen zusätzlichen oder alternativen Standort) nicht mehr verwenden darf und das mit dem "E" auch nicht klappt, wollte ich eine Alternative haben.

Ich hatte lange Zeit (Also… Jahrzehnte!) versucht, irgendwas mit meinem Namen zu bauen, aber da bin ich noch nie zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen. Und dann kam mir Ende 2014 der Gedanke, einen stilisierten Supermarkt als Logo zu konstruieren.

Aber wie macht man das? Ein Gedanke war, die Ecke eines Ladens zu zeichnen, durch dessen Schaufenster man die Ware sehen kann. Wie könnte sowas aussehen? Schnell mal was auf einen Notizzettel gescribbelt:



Mal unsymmetrisch gezeichnet mit einem großen und einem kleinen Fenster. Apfel, Brötchen und eine Flasche sollten da angedeutet sein. Ja, die Richtung gefiel mir:



Hab das ganze mal mit im Web zusammengeklau(b)ten Cliparts in Photoshop zusammengebaut. Sah schon ganz cool aus, aber das war noch zu verbessern.



Mehr Bilder gibt es später, sonst wird das hier zu viel…

Auswirkungen

Zwei junge Männer standen vor dem Regal mit Enerygdrinks und der eine freute sich demonstrativ lautstarkt. Nahm die unterschiedlichsten Sorten in die Hände, begutachtete sie, zeigte sie seinem Kumpel und juchzte teilweise, wie ein kleines Kind.

Ein Kollege hatte das mitbekommen und gefragt, was los sei. Der offenbar weniger erregte Begleiter erzählt nur, dass sein Freund sich über diese Auswahl bei unseren Energydrinks freuen würde, da er total auf diese Dinger in allen Variationen stehen würde.

Ich hatte das aus der Entfernung mitbekommen und mein Mitarbeiter kam schließlich zu mir und kommentierte das deutlich sichtbare Fragezeichen über meinem Kopf mit den Worten: "Ist doch geil, was unsere Sortimentstiefe für Auswirkungen hat."

Joah. :-)

2,58€ in Kleinstgeld

Eine Kassiererin musste mal zur Pipipause und wurde von einer anderen Mitarbeiterin abgelöst. Durch den Wechsel am selben Kassenplatz ergab sich eine kleine Verzögerung, die allerdings kaum der Rede wert war. Ein junger Mann sah das anders und fing an, an der Kasse herumzupöbeln, weil das so lange dauert und sowieso so langsam geht.

Die 2,58€, die er schließlich für seine drei Teile bezahlen musste, kramte er mühsam aus Portmonee und Hosentaschen zusammen und brauchte dafür so lange, dass die Kollegin, die nach knapp drei Minuten wieder von der Toilette zurückkam, erstmal eine weitere Kasse aufmachen und die entstandene Schlange abarbeiten musste.

Wenn sich der Kopf im Geiste langsam der Tischplatte nähert…

Die mit der roten Tasche

Eine junge Frau ging durch den Laden und schien fast ganz normal einzukaufen. In der Hand hielt sie eine große, rote Handtasche und davor noch einen kleinen Leinenbeutel, in dem sie scheinbar den Einkauf verstaute. Scheinbar deshalb, weil sie zwar ein paar wenige Teile in den Leinenbeutel fallen ließ, den Großteil der Ware allerdings mühsam in der Handtasche dahinter verstaute. Da sie zwischendurch auch immer mal wieder Sachen auspackte und entweder an den richtigen Platz im Regal oder auch einfach irgendwo im Laden abstellte, wussten wir hinterher zugegebenermaßen überhaupt nicht mehr genau, was da jetzt noch in irgendwelchen Taschen zu finden gewesen sein musste. Sie ging schließlich an die Kasse und legte sage und schreibe zwei Artikel aus dem Stoffbeutel auf das Förderband, aber es fehlten ein paar Waren, die sie ziemlich sicher genommen hatte.

Da die ganze Situation etwas unklar war, platzierte ich mich "auffällig unauffällig" an der anderen Kasse, wo die junge Frau mich schließlich bemerkte. Sie nahm die beiden Teile und ging wieder in den Laden zurück. In der folgenden Viertelstunde veranstaltete die Frau eine regelrechte Schnitzeljagd. Nahm sämtliche Teile aus der roten Tasche und legte sie überall im Laden verteilt ab (es war letztendlich Ware für rund 30 Euro, die sie da drin hatte!) und packte sich parallel dazu die Leinentasche wieder mit anderen, günstigeren, Artikeln voll, die sie schließlich auch bezahlte.

Da zwischen den anderen Kunden kaum der richtige Moment für einen (mit verschwindend kleiner, aber doch immerhin möglicherweise falschen) Diebstahlsvorwurf war, gaben wir der Kundin nur den Tipp mit auf den Weg, zukünftig vorsichtshalber in einem unserer Einkaufskörbe und nicht in einer eigenen Tasche einzukaufen.

Sie war schon häufiger da und wenigstens einmal in der Vergangenheit fanden wir ihr Einkaufsverhalten auch schon nicht ganz koscher. Haben jetzt beschlossen, für den Fall, dass sie nach der Ansage überhaupt noch einmal wiederkommt, sie beim nächsten Besuch hier einfach sich selber zu überlassen und sie dann ganz klassisch hinter der Kasse anzusprechen. Im (für uns) schlimmsten Fall hat sie nichts geklaut und wir blamieren uns wegen der Frage. Idealerweise erwischen wir sie endlich beim lange unterstellten Ladendiebstahl.

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Positives Erlebnis bei Rewe: Auf den "ja!"-Eigenmarken steht drauf, wer sie produziert hat. Das war ja bei unseren SPAR-Eigenmarken damals auch so und hat den günstigen Handelsmarken die Anonymität genommen.