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Maxton-Hall-Pepsi-Display

Im Rahmen einer Kooperation mit der Serie "Maxton Hall" gibt es drei neue Pepsi-Zero-Sorten: "Gingerbread", "Strawberries ’n’ Cream" und "Vanilla Cream Soda". Alle sind im Design der Serie gestaltet und stehen nun seit Dienstag Abend auf einem Display hier im Laden.

Das ist mal kein MAMA und keine Brennpaste – wenn die sich in dem Tempo weiterhin so verkaufen, ist der Aufsteller in ein paar Tagen auch schon wieder leer …

Man kann ja nicht immer ins Klo greifen. :-P


Pappe mit Ausschnitt

Von unserem Bio-Wein-Lieferanten haben wir die Ware auf einer Palette geliefert bekommen. Unten standen die goldenen Mehrwegkisten, darauf waren die Pappkartons gestapelt. Zur Stabilität lag dazwischen ein großes, flaches Stück Pappe.

Da es eine Mehrwegkiste mehr war, als in eine Lage auf die Palette passen, insgesamt 17 goldene Rahmen, hat jemand im Versandlager unseres Lieferanten die Pappe genau für die eine Kiste passend ausgeschnitten.

Schön, wenn Leute kreativ sind. :-)


Neue Wege: Gönrgy

Ich verfalle ja nicht immer gleich jedem Hype auf Influenzer-Produkte und auch ohne Bra-Pizza, Dirtea und Happy Slice haben wir bislang ganz gut leben können. Ohne Gönrgy habe ich es auch bislang ausgehalten, aber von einer der Sorten hatten wir vor einigen Wochen mal durch eine Falschlieferung einen Karton mit 24 Dosen bekommen. Wir hatten sie einfach ins Regal gestellt und sie waren auch relativ schnell verkauft, aber von einer Nachbestellung wollte keiner von uns was wissen.

Vor ein paar Tagen hatte ich mit einem Kollegen über Energydrinks im Allgemeinen geplaudert. Er kann dem ganzen Zeugs nicht viel abgewinnen, aber von den Gönrgy-Sorten gibt es tatsächlich ein paar, die er ganz lecker findet. "Die schmecken bestimmt auch anderen!", konstatierte er.

Eigentlich wollte ich ja nicht, aber der Angler muss bekanntlich dem Wurm schmecken (oder so ähnlich). Die Marge war okay (durchschnittlich und für sich alleine kein Anreiz, die Produkte ins Sortiment aufzunehmen) und so bestellte ich einfach mal nach Gefühl sechs Sorten quer durchs Sortiment. Drei zuckerfrei und drei mit Zucker.

Da stehen sie nun frisch geliefert, noch verpackt in einem Einkaufswagen hier im Lager und die wichtigste Frage hatte ich für mich noch gar nicht beantwortet: Wohin damit?


Andere Länder, andere Läden – 014

Verpackungsmaterial kostet Geld und natürlich hat es einen Grund, dass in Norwegen ganz viel Gemüse einzeln in Folie eingeschweißt verkauft wird. Spätestens bei den kleinen Paprikaschoten auf dem unteren Bild fängt man aber als Außenstehender schon an, verstört den Kopf zu schütteln …

Faktisch geht es dabei aber um eine längere Haltbarkeit. Norwegen importiert einen großen Teil seines Gemüses, besonders außerhalb der kurzen heimischen Saison. Bis eine Paprika oder Zucchini im Supermarkt liegt, hat sie oft einen langen Transportweg hinter sich. Die Kunststofffolie reduziert den Wasserverlust erheblich und verlängert die Haltbarkeit teils von wenigen Tagen auf bis zu ein bis zwei Wochen.

Ich sehe hier natürlich beide Seiten. Zum einen wirkt jede einzelne Folie verschwenderisch. Andererseits kann dieselbe Folie nun eben erfolgreich verhindern, dass ein Gemüse produziert/angebaut, geerntet, transportiert und am Ende einfach nur weggeworfen werden. Aus Sicht vieler norwegischer Händler ist letzteres der größere Umweltschaden. Gerade weil Norwegen als sehr umweltbewusst gilt entsteht da in unseren Köpfen leicht eine Diskrepanz – aber das folgt schon einer festen Logik.




Die Freifläche vor unserer Halle

Bei uns an der Lagerhalle haben wir vor den Garagen knapp 120 Quadratmeter Freifläche und vor der gesamten Immobilie rund 35 Meter Gehweg. Da wir nicht immer da sind, habe ich seit Jahren schon eine Firma beauftragt, die dort regelmäßig fegt (wobei das "Fegen" bei solchen Firmen wohl grundsätzlich mit Laubbläsern gemacht wird …) und vor allem, das ist der wichtigste Teil, im Winter bei Schneefall den Gehweg räumt.

Diese Firma hatte nun eine massive Preiserhöhung angekündigt und mir deshalb ein kurzfristiges Sonderkündigungsrecht des bestehenden Vertrages eingeräumt, das ich auch genutzt habe. Ich war schon länger nicht glücklich mit den Leistungen. Ob im Winter geräumt wurde oder nicht, war mir relativ egal. Außer, dass die Nachbarn verächtlich gucken würden, hatte ich nichts zu befürchten, denn die Haftung für durch Glätte entstandene Unfälle lag beim Dienstleister.
Schlimmer fand ich, dass der die Mitarbeiter stets "runde Ecke" hinterlassen haben. Eine Baumscheibe war im Laufe der Jahre unmerklich auf doppelte Größe angewachsen. Anfang des Jahres hatte der Fegedienst die zugewucherte Fläche zwar schon verkleinert, aber vor ein paar Monaten hatten Ines und ich noch einmal rund zwei Quadratmeter des Pflasters freigelegt.

Nun habe ich ganz frisch einen neuen Dienstleister. Auch eine Firma, die seit vielen Jahren hier in Bremen ist auch bei denen die Reinigung des Gehwegs und der Flächen auf dem Grundstück auch nicht gerade ein Schnäppchen (wenn auch etwas günstiger als beim neuen Preis des alten Anbieters) ist. Hoffentlich machen die auf Dauer aber den besseren Job, es wäre schön.


Die nicht notwendige Zeugenaussage

Wegen eines Ladendiebstahls aus 2023 (!) hatte Ines eine Vorladung zu einer Zeugenaussage in der Hauptverhandlung der Beschuldigten bekommen. Als das Schreiben hier eintraf, hatten wir zunächst etwas Mühe, überhaupt noch etwas über den Jahre alten Vorgang zu finden. Aber mit den uns vorliegenden Unterlagen war es schließlich doch möglich und langsam wurde die Erinnerung wieder konkreter. Die Frau hatte damals eine Tasche voll mit diversen Lebensmitteln geklaut, wollte dann flüchten und wurde an der Ladentür von Ines mit einer herzlichen Umarmung an der Flucht gehindert.

Wir waren also rund eine Viertelstunde vor dem Termin beim Amtsgericht, mussten fast zehn Minuten bei der Sicherheitskontrolle warten, da es ein wie auch immer geartetes Problem mit dem Mann vor uns gab und standen dann um Punkt 11 Uhr vor dem genannten Gerichtssaal auf dem Flur. In der Vorladung stand, dass vor dem Saal gewartet werden sollte und dass die Zeugen aufgerufen werden. Wir setzten uns also auf zwei der dort stehenden Stühle und warteten.

Gegen 11:20 Uhr wurde plötzlich eine hagere Frau in Handschellen von zwei Justizmitarbeitern durch den Flur geführt. In dem Moment klingelte es bei Ines wieder: "Ja, das ist die. Genau!" Ein paar Augenblicke später kam ein junger Mann aus einem Nebeneingang des Gerichtssaals heraus und wir sprachen ihn mal an und fragten, was denn nun mit der Aussage sei. "Öh, keine Ahnung. Wir machen gerade kurze Pause, danach ist schon die Urteilsverkündung. Fragen Sie doch mal den Richter, der ist noch drin", antwortete er.

Wir standen auf und fragten.

Der Richter war ganz überrascht, uns zu sehen. Die Angeklagte hatte nämlich bereits vorab allerhand zugegeben und wir und alle anderen Zeugen sollten am Morgen telefonisch ausgeladen werden. Dieser Anruf kam bei uns zumindest nicht an, aber er hat sich trotzdem sehr gefreut, dass wir so brav hergekommen waren.

Ja, waren wir. Selbstverständlich waren wir das. Wir ärgern uns hier so viel mit Ladendiebstahl herum, dass ich jede Chance nutzen möchte, diesen Leuten das Leben so schwer wie möglich zu machen.

No, no, Mama!

In unserem aktuellen Aktionsordersatz mit den Vorbestellartikeln ist auch ein Display mit unterschiedlichen Nudelgerichten von MAMA zu finden.

Nach dieser Pleite habe ich jetzt die Finger davon gelassen.

Angebot neue Westen

Der Außendienstler von der Firma für Mitbekleidung, der am Donnerstag hier war, hatte uns übrigens ein durchaus beeindruckendes Angebot dagelassen.

Es geht (natürlich) auch wieder um Westen, die ich aber noch für eine finale Entscheidung mal in der Praxis erleben muss. Ein reiner Blick auf einen Bildschirm reicht da nicht aus. Wenn uns die Westen gefallen, wird es interessant, denn das Angebot liegt rund ein Drittel unter dem unseres jetzigen Anbieters. Ein Drittel bedeutet in diesem Fall, dass wir von rund 2000 Euro netto pro Jahr reden. DAFÜR gewöhnte ich mich auch an neue Westen.

Ich gehöre ja nun wirklich nicht zu denen, die für ein paar Euro weniger gleich bestehende Geschäftsbeziehungen abbrechen, aber bei so viel Kohle wird es dann schon interessant.

Ausgelistet: Vaseline

Seit Samstag ist bei uns die klassische Vaseline ausgelistet. Nicht von uns selber, sondern zentralseitig durch unser Großlager.

Der Artikel hat möglicherweise in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung verloren, da immer weniger Leute Vaseline kennen – aber doch gehört gehört sie irgendwie zu den "Basics" in einem Supermarkt. Fand ich zumindest immer. Ich kann mich zwar nicht daran erinnern, davon mal einen Topf mit nach Hause genommen zu haben, aber irgendwie finde ich sie doch mehr oder wichtig für unser Sortiment.

Ich habe keine Beziehung zu Vaseline, aber das fühlt sich jetzt irgendwie komisch an.

"FH"-Kugelschreiber von pens.com

Seltsames Zusammentreffen der Firmen hier im Block: Mit der Post kam bei uns ein Muster-Kugelschreiber von pens.com an. Unsere Triton-Kugelschreiber sind ebenfalls von denen und über Qualität und Preis kann man ganz sicher nicht meckern. Die Zusammenarbeit und Kommunikation mit der Firma ist super, aber darauf wollte ich gerade gar nicht hinaus.

Aber irgendwie muss bei denen etwas in den Datensätzen durcheinandergekommen sein. An die Anschrift von Triton-Reisen (auch hier Gastfeldstr. 29-33) wurde ein Muster-Kugelschreiber für die in der Gastfeldstr. 25 ansässige Fahrschule geschickt. Die haben sich über das Muster gefreut, aber den Bestellbogen haben sie gleich entsorgt.

WIR haben aber auch erst einmal genügend von den handbetriebenen Ein-Nadel-Matrixdruckern. Nachdem sie mir mal Werbung für eine Art Version 2.0 unserer ersten Kugelschreiber geschickt hatten, musste ich einfach (unvernünftigerweise) noch ein paar hundert Stück davon ordern. :-)


Kefir und Pfand in die Tonne

Als ich kurz draußen zum Frischluft tanken auf der Rampe zum Hof stand, fiel mein Blick wie üblich auch in den großen, schwarzen Müllbehälter.

Darin lag eine Flache Müller Kefir, die aus unterschiedlichen Gründen meine Aufmerksamkeit erregte: Zum Einen war die Flasche augenscheinlich ungeöffnet. Warum liegt die im Müll? Zum Anderen sind diese Flaschen seit über zweieinhalb Jahren bepfandet, so dass ungeachtet des Zustand des Inhalts der Flasche dort zumindest 25 Cent im Müll lagen.

Natürlich angelte ich die Flasche aus dem Container, auch wenn der Inhalt natürlich nicht mehr appetitlich war. Man wirft doch keine 25 Cent in den Abfall.

Nach kurzer Suche fand ich die Kollegin, welche die Flasche entsorgt hatte und mir ganz selbstsicher erklärte, dass sie die warm gewordene Flasche außerhalb des Kühlregals entdeckt und sofort erkannt hatte, dass diese nicht mehr verkaufsfähig ist. Daher flog sie ohne weitere Rückfragen in die Tonne.

Ein kurzes, aufklärendes Gespräch später wusste sie dann auch, dass nur weil ein Produkt nicht mehr verkauft werden darf, seine Verpackung noch lange kein Restmüll sein muss.

Treppenwitz: Es war Müller-Kefir. :-P