Bilder vom Stadtteiltag Neustadt der "Expo Bremen" im Focke-Museum am 30. August 2003. Leider gib es nur recht wenige Bilder, denn meine Kamera macht zwar gute Fotos, aber mit einem Batteriesatz leider nicht sehr viele.
Früh am Morgen begutachtet Rolf Grau von der Mosterei Fabelsaft den halb aufgebauten Pavillon. Im Hintergrund sind zwei der "Stadtteil-Container" zu sehen, die auf dem Freigelände des Focke-Museums im Rahmen der "Expo Bremen" seit Monaten schon den Besuchern zugänglich sind.
Ein paar Utensilien von Rolf Grau mit echten, frischen Äpfeln:
Fertig aufgebauter Pavillon. Auf der ethno-bunten Tischdecke präsentieren wir den "MangoMonkey" und "Merida"-Orangensaft. Auf der linken Seite steht die Ware und das Material der Mosterei Fabelsaft.
Achtung: Dieser Beitrag ist rückdatiert hier im Blog geschrieben worden und soll die Dokumentation der Geschichte meiner Selbstständigkeit vervollständigen. Diese Berichte sind chronologisch in der richtigen Reihenfolge, es können jedoch Abweichungen im Datum vorkommen.
Unsere erste Visitenkarte für den Laden. Nicht gerade ein Design-Glanzstück, aber diese Karte hat in der Folge jahrelang ganz hervorragende Dienste geleistet.
Heute haben wir einen Aktionstag mit Verkostung im Laden organisiert. Interessierte Kunden können sich rund um das Thema fairer Handel informieren und in dem Zusammenhang auch die unterschiedlichsten Sorten Gepa-Schokolade probieren.
(Edit: Es ging bei der Aktion vor allem darum, das neue, international einheitliche Transfair-Siegel vorzustellen.)
Hier haben wir noch mal eine Auswahl an "fairen" Produkten in einem Einkaufswagen dargestellt, um unser recht umfangreiches Sortiment zu zeigen:
Seit Mitte 2002 hatten wir mit dem kleinen Backofen mitten im Laden gebacken. Doch die Erfahrung zeigt, dass Kapazität als auch Leistung des Geräts nicht ausreichend sind, um vernünftig Brötchen backen zu können. Hinzu kommt, dass wir den Platz im Brotregal gut gebrauchen konnten und so steht der Ofen ab sofort im Hintergrund in unserer Brötchenküche.
Damit die Kunden nicht denken, dass wir gar nicht mehr backen, haben wir dieses Schild ans Brotregal gehängt:
Ab sofort bieten wir auf drei Metern Länge Spezialitäten aus der Türkei an: Saucen, Brotaufstrich, Instant-Getränke, Tee, Würstchen, Oliven, Hülsenfrüchte, Nüsse, Süßwaren und Konserven sind die wesentlichen Produkte, die in diesem Regal zu finden sind:
Spielereien mit der neuen Digitalkamera im Laden. Wir haben mal versucht, ein paar hübsche Portraits von ein paar Mitarbeitern (blogscheu) und mir zu machen.
Im Rahmen eines Gewinnspiels der Wirtschaftsgemeinschaft WIR hier im Stadtteil gab es ähnlich wie beim Weihnachtsgewinnspiel 2001 des Neustädter Echos wieder einmal "drei Minuten lang kostenlos einkaufen" zu gewinnen, was auch zu einem gar nicht mal so kleinen Beitrag mit Foto im Bremer Anzeiger geführt hat, der in der heutigen Ausgabe veröffentlicht wurde:
Achtung: Dieser Beitrag ist rückdatiert hier im Blog geschrieben worden und soll die Dokumentation der Geschichte meiner Selbstständigkeit vervollständigen. Diese Berichte sind chronologisch in der richtigen Reihenfolge, es können jedoch Abweichungen im Datum vorkommen.
Mit diesem Aushang (Mit Glückspfennig ) an der Ladentür wünschen wir allen Kunden jetzt schon einen guten Rutsch ins kommende Jahr 2003, wenngleich wir ja bis dahin noch ein paar Tage geöffnet haben:
Am kommenden Samstag (30. November 2002) haben wir übrigens bis 18 Uhr geöffnet. Das wird der erste Versuch, sich an die neuen, länger möglichen Öffnungszeiten zu gewöhnen.
Nach dem die Bäckerei Schütte, die ohnehin mehrere Jahre später Konkurs anmeldete, aufgrund mangelhafter Umsätze ihre Filiale hier nach rund zwei Jahren aus meinem Markt abgezogen hatte, verblieb hier eine Zeitlang eine Freifläche, die wir für die unterschiedlichsten Aktionen und Präsentationen nutzen.
Das war natürlich kein Dauerzustand und so bestellten wir die Teile für 13 Meter Wandregal und legten einen arbeitsreichen Sonntag hin.
So sah der Bereich vorher aus. Die "Faire Woche" war schnell abgeäumt und so blieb die Fläche, auf der einst der Tresen stand und rechts in dem weißen Verschlag war der Lager- und Vorbereitungsbereich der Bäckerei:
Erst mal haben wir die SPAR-Fahnen abgehängt und den Raum, der aus Spanplatten in Trockenbauweise hergestellt war, demontiert:
Das erste Regalstück steht bereit. Und das soll mal eine komplette Wein- und Spirituosenabteilung werden? Der Tag war ja noch jung …
So sieht das Regal vor dem Schaufenster aus. Von einigen Unterbrechungen mal abgesehen soll das Regal rund 16 Jahre in dieser Form dort stehenbleiben.
Die ersten Flaschen stehen bereits, langsam formt sich die Platzierung:
Die sechs Detolf-Vitrinen, die in der Zeit vor der Warensicherungsanlage als sicherer Aufbewahrungsort für Spirituosen dienten – und an dieser Stelle auch als Raumteiler zwischen der Kasse und der Weinabteilung:
Fertig. Noch schnell durchwischen und Feierabend:
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Eine junge Frau aus der Nachbarschaft kam um kurz nach 7 Uhr als eine der ersten Kunden des Tages in den Laden. Sie trug einen Frotteeschlafanzug, Pantoffeln und hatte leicht zerzauste Haare. Kurz, sie sah aus, als wäre sie nur zwei Minuten vorher aus dem Bett gekrochen.
Sie kam also zügig rein, ging direkt in die Gemüseabteilung, nahm sich lediglich eine mittelgroße Zucchini, bezahlte hektisch und verschwand eilig wieder.
Was war das?!
Erklärungen dafür lassen sich bestimmt viele finden. Vielleicht brauchte ihr Kind das Gemüse für den Hauswirtschaftsunterricht in der Schule und sie hatten vergessen, die Zutat am Vortag zu kaufen. Das wäre eine absolut logische und zudem vollkommen harmlose Erklärung.
Die weniger jugendfreie Erklärung, die mein Gehirn aus diesem grotesken Einkauf gebastelt hat, wird dafür sorgen, dass ich diese Geschichte in den nächsten Jahrzehnten nicht wieder vergessen werde.
Achtung: Dieser Beitrag ist rückdatiert hier im Blog geschrieben worden und soll die Dokumentation der Geschichte meiner Selbstständigkeit vervollständigen. Diese Berichte sind chronologisch in der richtigen Reihenfolge, es können jedoch Abweichungen im Datum vorkommen.
Für die diesjährige "Faire Woche" haben wir die Fläche genutzt, auf der bislang der Backshop beheimatet war. Neben den üblichen Produkten war ein Themenschwerpunkt die Produktion von Bällen in Pakistan.
Der große Fußball war rundherum mit Gucklöchern versehen, durch die man einzelne Dias über die Herstellung von Bällen betrachten konnte. Dabei war eine kleine Tafel, auf der die Mitwirkenden und Unterstützer aufgeführt wurden, unter anderem ein gewisser SPAR-Markt in der Gastfeldstraße.
Das „Neustädter Echo“, eine kleine Zeitung für unseren Stadtteil hatte in der letzten Ausgabe ein kleines Gewinnspiel veröffentlicht. Der Hauptpreis war, bei uns im SPAR-Markt eine Minute gratis einkaufen zu dürfen.
Los geht's! Im Eiltempo zu den entscheidenden Warengruppen, die vor allem auch teure Artikel beherbergen: Kaffee, Feinkost, Waschmittel, Alkohol:
Der Wagen ist bis zum Rand voll geworden. Erstaunlich, was unter so viel Adrenalin in einer Minute zusammenzuraffen möglich ist …
Erstaunlich: Glatte 270 Euro!
Der Herausgeber des "Echos", die Gewinnerin und der Vorstand unserer Werbegemeinschaft hier im Stadtteil präsentieren stolz das Ergebnis:
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