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Kartenwirrwarr

Ein Mann kam in den Laden und ging direkt zur Kasse. Dort hielt er meinem Mitarbeiter eine aufgerubbelte E-Plus-Guthabenkarte vor die Nase und erklärte, dass ihm diese Karte eine knappe Stunde zuvor falsch verkauft worden sei. Er hätte nämlich eine T-Mobile-Karte haben wollen, könne folglich mit dieser nichts anfangen und möchte sie deswegen umtauschen.

Abgesehen davon, dass wir grundsätzlich ein Problem damit haben, bereits aufgerubbelte Karten zurückzunehmen: Mein Mitarbeiter war sich beinahe hundertprozentig sicher, dass er die richtige Karte herausgegeben hatte. Zudem hatte er nur einen abgezählten Bestand an Karten in seiner Kasse. Eine E-Plus-Karte hatte er an eine andere Kundin verkauft und der Restbestand stimmte. Die Karte, die der Kunde dabei hatte, war definitiv nicht von uns.

Es half auch lautes Diskutieren nicht mehr, die aufgerubbelte Guthabenkarte konnten wir nicht zurücknehmen. Der Kunde versuchte noch, seinen Missmut allen anderen Kunden mitzuteilen, dampfte dann aber schließlich wieder ab.

PREIS gesenkt!

Ich berichtete ja vor einiger Zeit schonmal, dass wir neuerdings ständig Preise senken – auch, wenn das bislang vermutlich noch kein Kunde wahrgenommen hat.

Deshalb habe ich vor ein paar Tagen einfach mal kleine "PREIS gesenkt!"-Schilder gebastelt, die wir jetzt grundsätzlich neben das Regaletikett hängen, wenn sich ein Preis nach unten verändert.

Vielleicht bringt's ja etwas. :-)


Hübschhässlich!

Die Tür zu unserer "Brötchenküche" ist fertig. Sieht als ganzes nicht wirklich schön aus. Aber doch besser als die olle Tür mit den Löchern.
Wenn man Kosten und Aufwand bedenkt, hätte ich eigentlich auch gleich eine neue Tür kaufen können. Diese einfach Dinger kosten ja fast gar nichts. Aber ich habe das mit den Riffelblechen Aluminiumplatten mit diesem komischen Muster auf der Oberseite ja auch nur fortgesetzt, weil ich damals schon so angefangen hatte.

Naja, nun ist die Oberfläche jedenfalls vollständig abwaschbar und darauf kam es bei der ganzen Aktion letztendlich an.


Oh, macht nichts!

Eine Kundin stand an der Fleischtruhe und hielt ihren Einkaufswagen schräg neben sich. In dem Moment, als ich gerade an ihr vorbeiging, gab sie dem Wagen einen Ruck, so dass er beinahe mein Bein traf. Das war wohl keine Absicht von ihr.
Ich stoppten den Einkaufswagen und schon ihn wieder ein paar Zentimeter zurück. Erschrocken sah mich die Kundin an: "Oh, das macht nichts. Kein Problem."

Öhhm?

Bleche kleben

Mal eben die raponierte Tür mit den geschnittenen Alublechen bekleben. Ich liebe den Pattex Montagekleber, das Zeugs ist einfach nur genial. Aber was nützen die geradlinig und sauber geschnittenen Bleche, wenn die Tür, vor allem der Rahmen um das kleine Fenster krumm und schief ist?

Naja, die Hälfte ist bis jetzt schonmal fertig:


Schlaflose Nacht

Mitten in der Nacht klingelte mein Handy. Es riss mich nicht aus dem Schlaf, denn aus irgendeinem Grund wälzte ich mich nur hin und her und ich erfuhr, dass es einem meiner Mitarbeiter aus der Nachtschicht gar nicht gut ginge.

Mist, was tun? Man kann ja um halb zwei nicht alle mölichen Kollegen anrufen und fragen, ob sie spontan zu Arbeit kommen können. Der kränkelnde Mitarbeiter wollte erstmal versuchen etwas kürzer zu treten und die nächsten Stunden zu überstehen.

Etwa eine Stunde später, ich war inzwischen doch tatsächlich mehr schlafend als wach, klingelte wieder mein Telefon. Der Kollege kann nicht mehr und irgendeine Entscheidung müsste getroffen werden.
Während ich noch irgendwie versuchte, meine Gedanken zu sammeln, klopfte es in der Firmenleitung an. Einer unserer Mitarbeiter war tatsächlich wach und hat die ihm zwischenzeitlich zugesandte SMS gelesen. Die Nacht in der Firma war gerettet, meine eigene dafür komplett versaut. Aber irgendwie mache ich das alles ja doch freiwillig...

Teil 4 und Teil 5

Oha, was ist mir denn da passiert?!? :-)


Ich vermute, dass ich aus irgendeinem Grund den ursprünglichen Beitrag als verlorengegangen dachte und daraufhin zu den Bildern neue Texte geschrieben habe. Ganz ehrlich? Das ist locker 1,5 Jahre her und ich erinnere mich KEIN STÜCK mehr an das, was passiert ist.

Naja, nehmt's einfach so hin. Da jetzt viel zu ändern (und vor allem die Nummerierung der Beiträge) würde wahrscheinlich mehr Schaden als Nutzen bringen.

Die bösen Knebelbedingungen

Mikel hat in diesem Kommentar gefragt:
Interessieren würde mich das auch, aber das läuft wohl unter "Geschäftsgeheimnis". Außerdem würde ich gerne wissen, welche Knebelbedingungen man von Spar aufgedrückt bekommt.
Es gab keine "Knebelbedingungen". Punkt.

Es gab natürlich einen recht umfangreichen Vertrag, in dem viele Dinge geregelt waren. Sicher kann jeder für sich auslegen wie er möchte, ob er sich durch den Vertrag "geknebelt" fühlt oder nicht. Ich habe nie ein Problem damit gehabt und das auch für mich zu keiner Zeit als "Knebelvertrag" empfunden. Ich konnte letztendlich meine Ware kaufen, wo ich wollte (wenngleich es natürlich zweckmäßig war, den Löwenanteil über die SPAR zu beziehen) und meinen Laden gestalten, wie ich wollte. Also?

And Then There Was Salsa!

Ich bin gerade über einen Werbesport für "Tostitos Restaurant Style Salsa" gestolpert. Hätte ihn hier auch einbinden können, aaaaaber: Um den in seiner ganzen Pracht genießen zu können, muss man ihn direkt auf dem Vimeo-Portal angucken. Warum? Erfahrt ihr, wenn ihr diesem Link folgt!

Ob sich das zerschnippelte Vimeo-Logo so gut in der Sauce macht? Nicht, dass da ein Rückruf kommt, wegen möglicher Buchstaben- und Pixelfragmente in dem Produkt.

Und, nein, das ist keine "Werbung". Ich finde den Spot einfach nur extrem cool gemacht.


Links LXVII

Legebatterien ab 2012 verboten

Video: Möve als Ladendieb

Foodwatch moniert Etikettenschwindel

Rauchen wird noch stärker reglementiert

Es darf nur noch mit Erzeugererklärung geschlachtet werden

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum

Bundeskartellamt untersucht PayPal-Pflicht bei Ebay

Hauptsache Siegel drauf


Kreis Höxter: Tante Emma kämpft ums Überleben

Klimaschutz schmeckt

Drogen oder so

Es passieren hier im Laden auch immer wieder Dinge, die man lieber nicht erzählen möchte. Aber es belastet und beschäftigt einen, ist Teil meiner Geschichte, bzw. der Geschichte dieses Ladens und gehört somit eigentlich hier her. Ich versuch's mal zumindest mit einer Kurzversion:

Einer meiner Mitarbeiter ist eben mit Hilfe von zwei Polizisten nach draußen befördert worden, nachdem er unter Alkohol- und vermutlich auch dem Einfluss anderer Mittelchen sich nicht nur mit einem seiner Vorgesetzen gestritten, sondern ihn dabei auch noch mit Gesten auf üble Art und Weise bedroht hat.

Das wird auch nicht mehr als "kleine Differenz aufgrund persönlicher Abneigung" durchgehen können und das war's dann wohl auch mit dem Aushilfsjob bei mir.

Wie Björn zu seinem SPAR-Markt kam! ENDLICH!!! :-)

Oha, ich glaube es kaum: Fast zwei Jahre habe ich an der Fotostrecke gearbeitet?!? :-O

Dennoch möchte ich noch einmal betonen, dass ich mich durch viele hundert Bilder wühlen musste. Es hat schon eine Weile gedauert, bis ich die Auswahl auf einen Bruchteil reduziert hatte. Sorry.

Aber ab heute gibt es die Bilder zu sehen. Insgesamt habe ich 80 Beiträge produziert und damit sich das nicht über fast drei Monate hinzieht, gibt es jeden Tag zwei Beiträge. Einen jeweils am Morgen und einen am Abend, immer um sieben, bzw. 19 Uhr. Vollautomatisch, daher wundert euch bitte nicht, wenn die Einträge erscheinen, obwohl ich eigentlich nicht da sein dürfte.

Verzerrte Wahrnehmung

"Neun Euro für ein paar Steaks? Das sind fast zwanzig Markt!" regte sich ein Kunde an der Fleischtruhe auf.

"Ähm, Sie stehen hier gerade mitten in der Nacht in einem Supermarkt und halten eine Packung mit über sechshundert Gramm mageren Filets zum Kilopreis von fünfzehn Euro in der Hand. Was erwarten Sie eigentlich?"

Es folgte – natürlich – keine Antwort...

"pille schreibt nicht mehr"

Seit einiger Zeit schon habe ich das Blog "Unerwünschter Besuch – Ein Tagebuch über das Leben mit Krebs" hier verlinkt. "Pille" war der Autor des Blogs und im November 2008 schrieb er:
"Ich bin Softwareentwickler (lies: Computerprogrammierer) bei einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen, kurz: ziemlich spiessig.

Trotzdem habe ich Krebs.
Ich kannte ihn nicht persönlich, ich weiß auch nicht mehr, wie ich mal auf sein Blog gestoßen bin. Da seine Schreibfrequenz nicht allzu hoch war, habe ich nur hin und wieder, aber doch mit aller Regelmäßigkeit bei ihm hineingelesen.

Und nun sowas.

Ich wünsche seiner Frau, seiner Mutter und seinen Angehörigen und Freunden unbekannterweise alles Gute. Ist schon erstaunlich, wie einen, trotz der Anonymität, so ein Einzelschicksal betrüben kann.

Vergessen oder nicht?

Eine Kundin kaufte in ihrem Rucksack ein. An der Kasse legte sie auch eine Menge Artikel auf das Förderband, offenbar leerte sie ihren Rucksack.
Als sie sich der Antenne der Warensicherungsanlage näherte, löste diese Alarm aus. Die Ursache war, oh Wunder, eine Packung Tofu aus dem Bioregal. Eine der Sorten, die wir nicht eingeschlossen, aber trotzdem mit einem Sicherungsetikett beklebt haben.
Tzja – hat sie die Packung nun im Rucksack übersehen oder wollte sie den Tofu wirklich stehlen? Wir wissen es nicht und haben sie in der Aufregung zwischen den vielen anderen wartenden Kunden laufen lassen. Beim späteren Ansehen der Videoaufzeichnung sind wir dann einstimming der Meinung gewesen, dass das eindeutig ein Diebstahlsversuch war. Aber genaues wissen wir natürlich nicht...