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Don't buy this!

Ein Kunde war mit einem offenbar anglophonen Freund oder Bekannten hier bei mir im Laden. Sie gingen eine ganze Weile durch die unterschiedlichsten Gänge und er erklärte bei (fast) jedem Regal grob, was sein Begleiter dort finden würde.

Als sie vor dem Tiernahrungsregal standen, schnappte einer meiner Mitarbeiter zufällig folgenden Gesprächsfetzen auf: Mein Kunde machte er eine Geste mit dem Arm, zeigte einmal am Regal entlang und erklärte ausdrucksstark und ganz pauschal: "Don't buy this!"

Einfach, aber wirkungsvoll. :-)

Picas: Aquaristik

Langsam arbeiten wir uns durch die zu Hause eingelagerten Picas-Reste. Nach sämtlichem Futter, Hunde- und Katzenspielzeug und -Pflegeartikeln kommt jetzt Aqua- und Terraristik dran. Momentan häufen sich hier auf dem Restetisch alle möglichen und unmöglichen Kunststoffteile, mit denen man einen Hindernisparkour für Fische bauen sein Aquarium dekorieren kann.

Auch diesmal gilt wieder: Es wäre einfach zu viel Aufwand, das ganze gemischte Geraffel in den Onlineshop einzupflegen. Also fragt erst gar nicht danach. :-P


SPAR-Märkte auf Mallorca

Kurt hat mir ein paar Fotos von den SPAR-Märkten entdeckt, die er auf Mallorca gefunden hat. Vielen Dank natürlich auch für diese Bilder!

Cala Millor:




In Palma (Ballermann 6):

Der Markt ist auf zwei Ebenen. Man geht in den Keller zum Einkaufen und nach der Kasse ist man wieder oben und kann dann wieder raus.




Auf jeden Fall

Telefongespräch mit einer Mitarbeiterin in der Buchhaltung, die ein bestimmtes Dokument haben wollte. Nicht akut wichtig, aber sollte "vom Schreibtisch".

Ich sagte: "Ich werde es auf jeden Fall heute noch versuchen."

Sie rief nach hinten zu ihrer Kollegin: "Er wird es auf jeden Fall heute noch versenden.

Ich bekam diesen Satz noch während des Auflegens mit. Ach, egal. Eilt ja nicht so sehr. :-)

Ausgeschüttet

Eine Kundin gab Leergut am Automaten ab. Die Flaschen hatte sie in einer Plastiktüte mitgebracht, an deren Grund sich eine beachtliche Pfütze aus den Resten in den Bierflaschen angesammelt hatte.

Als sie fertig war, nahm sie den Bon, drehte sich um und entdecke den Ständer mit dem blauen Müllack. Im Vorbeigehen drehte sie ihre Tüte um, so dass der großzügige Rest herauslaufen konnte.

Wie gesagt: Im Vorbeigehen. Dadurch kleckerte sie erst den Fußboden vor dem Mülleimer voll, dann den Ständer, ein Teil der Flüssigkeit landete tatsächlich in dem blauen Sack, wenngleich natürlich der Ausguss im Lager dafür sinnvoller verwendet worden wäre, dann kleckerte noch ein Rest über die andere Seite des Müllsackständers, noch ein wenig über den Fußboden – und dann knüllte sie die Tüte zusammen und steckte sie in ihre Tasche.

Manche Leute sind echt komplett schmerzfrei. :-O

Planungen für die "Faire Woche" 2011

Viel Remmidemmi kann ich hier bei mir im Laden während der Fairen Woche aus organisatorischen Gründen nicht machen. Aber da ich im Grunde das gesamte Zotter-Sortiment hier stehen habe, kam mir der Gedanke, diesmal explizit eine Schokoladen-Verkostung nur mit den Zotter-Sorten durchzuführen.

Ich hoffe ja darauf, von Zotter vernünftige Materialien, Verkostungsware, Flyer, Fotos etc. zu bekommen, damit ich hier gleich noch die entsprechenden Informationen mitliefern kann. :-)

ja, CHEF!

Bedrucktes Radiergummi auf der Büro-Fensterbank im Markt in Findorff. Müsste ich mal generell meinen Leuten beibringen, jede Anweisung mit einem "Sir, jawohl, Sir!" "Ja, Chef!" zu quittieren. :-)


Monitor reaktiviert

Der Monitor über dem Leergutautomaten hat nun lange genug ein schwarzes Bild angezeigt. Die Motivation, die Kameras in den Automaten einzubauen, hat sich bislang zwar noch nicht ergeben, aber zumindest hängt jetzt ein PC am anderen Ende des Videokabels und der Bildschirm ist auf diese Weise für die unterschiedlichsten Anwendungen zu gebraucht. Mal gucken, was mir zuerst dafür einfällt. :-)


Selbstzündende Grillkohle

Vor einer Weile rief mich jemand an und wollte mir "selbstzündende Grillkohle" via Telefonverkauf anbieten. Die Kohle wird wie üblich in Beuteln abgepackt geliefert, allerdings ist sie (vermutlich) ähnlich behandelt, wie die "Grillblöcke" (die ich ja selber vor ein paar Jahren mal getestet hatte).

Generell klang das Produkt ganz interessant. Aber die Bestellmenge (die Rede war von min. 1Palette) in Verbindung mit dem relativen Hohen Preis von ~6 Euro für einen normalen 2,5- oder 3kg-Sack hat mich davon abgehalten.

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Kohle sogar Staub ansetzen könnte.

Folie und Gefrierbeutel

Im Vorbeigehen fiel mir im Regal mit den Haushaltsfolien eine aufgerissene Packung Frischhaltefolie auf. Was finden die Leute nur immer so toll daran, diese Dinger auf- oder komplett auseinanderzureißen? Ich werd's nie verstehen. Die Packung ließ ich zunächst im Regal liegen und holte meine Kamera:



Als ich mich herunterbeugte, um das das Foto schießen zu können, fiel mir das auf:



Und dann das:



Und dann das und das und das und das und das…


Wenn's einem nicht nur Spanisch vorkommt

Ein Mann stand an der Kasse und wollte irgendetwas. Nur was, haben wir beim besten Willen nicht herausgefunden. Er gestikulierte unidentifizierbar und sprach leider nur Spanisch. Von den hier anwesenden Mitarbeitern hat leider niemand ein Wort verstanden.
Als ich ihn seinen Wunsch aufschreiben lassen wollte, um mit der Notiz via Online-Sprachtool herausfinden zu können, was der Mann möchte, war er schon wieder aus dem Laden verschwunden.

Okay, dann eben nicht.

Werkstattwagen -> Supermarktwagen

Auf die besten Ideen kommt man manchmal erst sehr spät. Die praktische Aufbewahrung von Werkzeugen zum Beispiel. Hier in der Firma habe ich inzwischen ein recht großes Arsenal an Werkzeug, grob gesagt gibt es fast nichts, was sich hier nicht mit hauseigenen Mitteln selber machen ließe – aber alles flog in den letzten elf Jahren immer irgendwie herum: Hier eine Kiste, da eine Schublade, da ein Koffer, da drüben noch ein Karton, da ein Werkzeugkasten und dann noch eine alte Gemüseklappbox. Was man brauchte, war garantiert nicht leicht zu finden und manche Werkzeuge liegen hier inzwischen mehrfach herum, da ich sie aus der Not heraus noch einmal gekauft hatte.

Damit ist jetzt Schluss!

Diesen schweren Werkstattwagen habe ich nun gekauft. Das Ding war mit 250€ netto nicht ganz billig, aber dafür ist der Wagen superstabil. Er hat ein Leergewicht von 66kg (!) und ist aus solidem Stahlblech gefertigt. Mit rund einem Meter Höhe bietet er gleich noch eine mobile Arbeitsplatte und wann immer es hier jetzt etwas zu richten gibt, kann ich im schlimmsten Fall einfach den Wagen dort hinziehen und habe alle Materialien griffbereit. Sehr genial! :-)


Was machst du, wenn..?

Uwe hat mir eine Mail geschrieben:
Was machst du, wenn…

vor dir an der Supermarktkasse ein Pärchen steht, beide maximal 20, sie strunzbesoffen, er etwas angeschickert – und sie eine Flasche Wodka in ihrer Handtasche versenkt, Reissverschluss zu, offensichtlich soll geklaut werden.
Der Typ hat zwar versucht sie abzuhalten, das aber zaghaft, um kein Aufsehen zu erregen. Flasche in der Tasche, Kind im Brunnen.

Beide haben dann aber geschnallt, dass ich das gesehen habe, und diskret darum gebeten, dass ich nix sage. Sie so: "Issochejaaal schöönamddir!", er eher "Bitte, bitte sag nichts. Bitte, bitte."
Was machst du nun?
[ ] Meldung machen. Ladendiebstahl ist schließlich verboten, zahlen die ehrlichen Kunden mit usw.

[x] Nichts sagen, weil die Dame kaum noch stehen kann, die Konsequenzen für so einen Aussetzer aber evtl. recht weitreichend sein können, und weil ihr Typ das morgen nochmal nachbereiten wird, u.a. weil es jemand gesehen hatte und sie nur Glück hatten, dass der nichts gesagt hat.

Was machst du dann, wenn der Typ nochmal in den Laden gelaufen kommt, dir einen Fünfer in die Hand drückt und sich mehrmals bedankt?

[ ] nachdem er wieder raus ist, Fünfer auf's Band legen und sagen, dass du die Wodkaflasche bezahlen willst, die das Mädel eben geklaut… äh, nee.

[ ] andere Flasche holen und einscannen, aufsehen, erklären, warum man nichts gesagt hat usw. usf. – nicht gut.

[ ] Fünfer einstecken, behalten und lachen; am Klau noch mitverdienen?

[x] in die gleiche Richtung gehen wie die beiden, dem Typen den Fünfer wiedergeben und ihm das Versprechen abnehmen, nächstes mal besser auf seine Dame aufzupassen, zur Not mit "Gewalt" ihr die Flasche wegnehmen, weil sonst die Konsequenzen usw., siehe oben.

Tja, hätte man sicher auch anders machen können, aber ich denke mal, so hat's auch Wirkung. Schauen wir mal ob ich die beiden wiedersehe, wohnen "umme Ecke". :-)
Ich persönlich hätte, auch in einem fremden Laden, die Entscheidung "Meldung machen" getroffen und damit hätte sich wohl vermutlich auch die Entscheidung erledigt, was ich mit dem Fünfer anfangen würde. Den guten Glauben daran, dass "solche Leute" das nicht wieder versuchen würden, habe ich schon lange verloren.