Vorbereitungen für Scary Shopping. Beim letzten Mal haben wir einfach im Laufe des Tages die Starter aus den eingeschalteten Lampen herausgedreht und beim Umbau das Licht aus- und wieder eingeschaltet. Alle Leuchten ohne Starter blieben dunkel, so sollte es sein.
Inzwischen sind etliche der alten Lampenkästen gegen neue ausgetauscht worden. Mit elektronischen Vorschaltgeräten. Eigentlich eine tolle Sache. Aber für uns bedeutet das morgen, dass wir während der halben Stunde "Umbauzeit" die kompletten Röhren herausdrehen müssen…
Eine Kundin suchte ganz kleine Mini-Salamis. Ihre Beschreibung: "Die gibt es in so Tütchen, wo immer ein paar Stück drin sind. Und wenn man die aufmacht, stinkt's."
Zwei Paletten mit mittelgroßen Kürbissen habe ich in dieser Woche bestellt. Die Frage, ob wir die überhaupt alle verkaufen können, habe ich mir nie gestellt – schließlich sollen die orangen (bis grünen) Früchte vor allem am Montag als Dekoration dienen.
(Was natürlich nicht heißt, dass wir die Kürbisse nicht auch für ein paar Euro veräußern würden.)
Ausgesprochen kurioses Fundstück auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten: Die untere Hälfte einer Bierflasche, in der fast bis zum (neu geschaffenen) Rand die Flüssigkeit steht.
Dass dieses Gebilde tatsächlich durch einen Kunden in den Automaten gelangt ist, halte ich für gar nicht mal ausgeschlossen. Es könnte sich noch dieser Getränkerest in der Flasche befunden haben, welche dann erst in der Maschine zerbrochen ist.
Diese Collage hing nun zwei Jahre hier an der Seite meines Bio-Kühlregals. So oft wie die Leute an dieser Stelle standen und sich die Bilder angesehen haben, muss der Platz gut für Hinweise aller Art sein.
Noch ein Foto von gestern Abend. Von der Fassade im Gebäude, in dem sich mein Markt in Findorff befindet, haben sich ein paar Gesteinsbrocken gelöst. Natürlich genau über meiner Eingangstür. Zusammen mit zwei erstaunlich gut gelaunten Polizisten hatten wir mit ein paar Gemüsekisten und Flatterband mit "Polizeiabsperrung"-Aufdruck eine provisorische Sicherheitszone gebastelt. Davon war heute Morgen zwar nicht mehr viel übrig, aber es war ein Versuch wert.
Ab Montag wird das Gebäude dann eingerüstet, damit der Schaden im dritten Stock endgültig behoben werden kann. Der Laden ist derzeit aber wieder frei zugänglich.
Ich finde den Bericht ziemlich sonderbar. Der Autor beklagt sich ausführlich darüber, dass auf den Packungen von Cornflakes & Co. nicht explizit die Nährwerte für einen "fast Vierjährigen" angegeben sind.
Ja, und? Die Nährwerte für jedes Produkt stehen auf der Packung. Der Zuckeranteil, die Kohlenhydrate insgesamt. Kalorien und Joule und einiges mehr. Pro 100 Gramm und meistens auch noch "pro Portion", wenngleich letzte Angabe für die meisten Verbraucher normalerweise recht sinnlos ist.
Was erwartet der Autor von den Produzenten? Dass die täglichen empfohlenen Mengen für jedes Alter aufgeschlüsselt werden? Dazu kommt, dass jedes Kind anders is(s)t und verwertet. Junge oder Mädchen? Schlank oder kräftig? Stubenhocker oder ständig aktiv?
Das Leben könnte einfacher sein, wenn man sich nicht ständig über Probleme aufregen würde, die gar nicht vorhanden sind.
Grmpf – schon wieder eine leere Crunchy-Nut-Packung im Laden gefunden. Trotz Warensicherung gezockt. Leider sind die "normalen" Sicherungsetiketten etwas störanfällig, vor allem bei so einer Verwendung an einer wabbeligen Tüte und daher haben wir uns gerade eine neue Methode ausgedacht. Hat zwar letztendlich rund 10 Euro Materialwert gekostet, aber das spielt jetzt auch keine Rolle mehr. Ich will den Typen kriegen. Inzwischen einfach nur noch aus ganz persönlichem Ehrgeiz.
Ein Paar mittleren Alters kaufte ein. Plötzlich entdeckte er in der Kühltruhe mit dem abgepackten Fleisch etwas und rief seiner Begleitung quer durch den Laden zu: "Die haben Beinscheibe. Booaaaah, ist das fies!!!"
Mittlerweile habe ich die Festschrift mit meiner Anzeige bekommen, Sieht aus wie erwartet, geht im Brei vieler Anzeigen unter – aber immerhin erhoffe ich mir davon vielleicht irgendwann mal den einen oder anderen kleinen Vorteil, wenn es um die Hilfe der Polizei geht. Naja, in Polizeikreisen ist mein Laden inzwischen auch ohne solche Anzeigen bekannt.
Mit bei dem Ansichtsexemplar eben jener Festschrift dabei, war ein Aufkleber mit dem Aufdruck: "Wir unterstützen die Präventionsarbeit der GdP"
Den habe ich natürlich gleich mal mit an die Tür neben die anderen "Sicherheitsaufkleber" gepappt. Los, ihr Ladendiebe. Fühlt euch noch mehr abgeschreckt!