Ein etwa vierjähriges Mädchen quengelte und wollte dieses und jenes Produkt haben. Ihre Mutter lehnte aber ab und schlug dieses und jenes als Alternative vor.
Die Kleine stellte mit weinerlicher Stimmt fest: "
Immer kaufst du was für uns alle und nie für mich alleine!"
Tzja – wer das Geld hat, stellt die Spielregeln auf.
Seit einer Weile hängt am Leergutautomaten
dieser Hinweis. Schön, wenn ihn Leute sehen, verstehen, beachten und daraufhin selber das eine oder andere Problem mit dem Automaten lösen können.
Pech hatte dagegen gerade ein junger Heranwachsender, der das Schild zwar gesehen hat, aber beim Lesen offenbar nur bis zu dem Wort "Störung" gekommen ist. Nachdem er ein paar Minuten vor dem (vollständig betriebsbereiten) Gerät herumstand, hat ihn mein zufällig vorbeikommender Mitarbeiter erlöst.
Unser Tiefkühlraum ist zwar inzwischen
abgetaut, bis die nicht geflieste Decke durchgetrocknet ist, wird es wohl noch ein paar Tage dauern.
Natürlich lassen wir währenddessen nicht die ganze Zeit die beiden Kühlraumtüren komplett offen stehen. Die Wände im TK-Raum sind allerdings dermaßen kalt, dass das die einzig sinnvolle Methode ist/war, die Temperatur in einer halbwegs erträglichen Zeit hochzubekommen.
(Potentielle) neue Mitarbeiter stecke ich immer ein paar Tage ins Kassentraining. Dieses Training führen wir hier normalerweise zu den Hauptzeiten durch, damit die Neulinge nicht nur gelangweilt herumsitzen und auf Kunden warten müssen und nebenbei auch noch die Chance bekommen, alle Sonderfälle an der Kasse zu erleben.
Aus Zeitgründen und weil ich dringend Leute brauche, stopfe ich in diesen Tagen die Bewerber in jede freie Minute.
Memo an mich: Mittwoch Morgen um 8 Uhr bringt so ein Training fast gar nichts. Außer um den Kassenstuhl warmzuhalten.
Nils Brandt hat mir dieses Foto mit ein paar Getränkedosen zugemailt, auf denen zu sehen ist, wie diese vom Importeur und/oder Inverkehrbringer nachträglich bepfandet werden können.
Die Sache mit den Aufklebern ist allerdings nicht ganz neu.
Hier und
hier hatte ich schonmal über diese Aufkleber berichtet, mit denen die Händler z.B. Importdosen nachträglich mit einem offiziellen DPG-Pfandlogo versehen können.
Hmm… Eigentlich könnte ich auf diese Weise mein Sortiment auch um viele interessante Artikel erweitern. Naja, andererseit: Das hat derzeit mit die kleinste Priorität, denke ich.
Während ich meinem Mitarbeiter Gregor von dem Crunchy-Nut-Fredy berichtete, zickte der Leergutautomat mal wieder herum. Kommentar von Gregor dazu:
"Du hast nicht nur einen Crunchy-Nutter, du hast auch einen nutty Cruncher!"
Für sowas schätze ich ihn sehr.
Vor langer Zeit hing mal diese Notiz hier herum. Warum auch immer, aber irgendjemand hatte den Zettel an unsere "Von Kunde zu Kunde"-Wand geklebt. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Ergänzungen auf den Zettel.
Am lustigsten finde ich dabei aber die offensichtliche Verbindung zwischen dem Hinweis auf die zu entsorgenden und die schließlich günstig abzugebenden Fahrräder.
Ich weiß schon, warum ich gleich mit einem Dutzend(!) Bewerber Termine vereinbart hatte. Heute hat mich die zweite versetzt, die sogar den Termin bestätigt hatte.
12 Uhr hatten wir vereinbart, ein paar Minuten Verspätung hätte man mit einer plausiblen oder freundlichen Ausrede oder Entschuldigung noch akzeptieren können. Nun ist fast eine halbe Stunde vergangen und der Drops gelutscht, wie man so schön sagt.
Das hat so natürlich gar nichts, aber ist erstmal nützlicher als die Ruine
der alten Strumpfplatzierung. Für Druckerpapier und Steckdosenleisten brauche ich aber dauerhaft keinen wertvollen Gondelkopf zu verschwenden. Das kann ich mir auf meiner winzigen Fläche nämlich gar nicht leisten.
Was an der Stelle aber nun genau passieren wird, werde ich mir erst nach Halloween ausdenken. Dann sollte der Kopf wieder etwas freier sein.
Wir haben schon wieder die Chance, dutzende Plastikeimerchen mit sauren Gurken in den unterschiedlichsten Ausführungen bestellen zu können. Gebranntes Kind und gebrannter Geschäftsinhaber lassen die Finger davon.
Ein großer Teil der Eimer hat sich im letzten Jahr nämlich
in aufgeblähte Bomben verwandelt.
Arghl! Da fehlt ja schon wieder eine Packung. Aber gestern und heute haben wir davon keine verkauft. Wo ist die? Beim ersten Durchsehen habe ich nichtmal den leeren Karton in den Regalen entdecken können. Ich hasse den Typen, der das tut. Gar nicht so sehr wegen des finanziellen Schadens, sondern einfach
weil er mich beklaut.
So, wir haben den Laden dann mal etwas in Richtung Herbst und Halloween dekoriert:
Christian hat mir dieses Foto eines SPAR / "Gutkauf"-Marktes in
Unterweißbach in Thüringen geschickt. Anhand der Tanne ist er zweifelsfrei zur SPAR gehörend zu identifizieren.
Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich glaube, "Gutkauf" war sowas wie "nah & gut" unseres Lieferanten. Irgendwie dazugehörend aber irgendwie nur so halboffiziell. In den meisten Fällen aufgrund zu geringer Ladenfläche.
Und dann war da noch eine Anmerkung von Christian:
Und bitte etwas mehr Geschichten vom Leergutautomaten - ich sage Dir, die Konkurrenz vom Herrn Trautwein liest Dein Blog auch. 
Hrhr.