"Soll ich die Pizza in vier oder in acht Stücke schneiden?"
"Lieber vier, acht schaffe ich wohl nicht…"
Ist eigentlich aber gar nicht so abwegig. Mehrere kleinere Stücke isst man langsamer als wenige große Stücke. Und da es ja nun eine Weile dauert, bis der Magen ein Sättigungsgefühl meldet, ist die Chance, bei acht Stücken eher satt zu sein, gar nicht so abwegig.
Sehr irritierende Rechnungszusammenfassung unserer Großhandlung. Ich habe doch nicht in den letzten Monaten jeweils für teilweise deutlich weniger als den halben Wert im Vorjahr eingekauft… Ich hatte ein riesengroßes Fragezeichen über dem Kopf schweben, als ich den Briefumschlag geöffnet hatte.
Einen klärenden Anruf später wusste ich, dass diese Übersicht aus technischen Gründen momentan zweigeteilt ist und die Hälfte mit den restlichen Umsätzen in den nächsten Tagen kommt.
Halber Einkaufspreis bei mehr Umsatz – wäre aber auch cool.
Die gleichen Aufbackbrötchen in den gleichen Tüten verkaufen wir hier auch schon seit etlichen Jahren. Wir hatten die bislang immer "irgendwie" in die Tüten gefüllt. In einem E-Center-Markt hier im Großraum ist mir diese hübsche Staffelung der Brötchenrohlinge aufgefallen. Das ist nicht "nicht schlecht", das ist bedeutend besser. Macht natürlich ein bisschen mehr Arbeit, aber das ist ab sofort auch meine befürwortete Verpackungsmethode für diese Brötchen.
Es dauert zwar noch ein paar Monate, bis ich nicht nur auf dem Papier ein "Lichtblicker" bin. Dafür gab es eben für mich wieder eine Bestätigung, dass der Schritt generell und speziell auch die Wahl von Lichtblick richtig war. Laut dieses Artikels in der taz gehört Lichtblick nämlich zu den vier wenigen Ökostromanbietern, die wirklich nachhaltig sind.
In dem Sack mit unseren gesammelten Korken habe ich die abgebildete Postkarte aus der Region Alentejo gefunden. Alentejo ist das Kork-Anbaugebiet in Portugal und was liegt da näher, als auch eine Postkarte aus diesem Material anzubieten? Sieht man auf jeden Fall auch nicht alle Tage.
(Die Ecke mit der Briefmarke fehlte übrigens bereits.)
Bei unserer DM-Umtauschaktion vor ein paar Wochen war übrigens eine Münze aufgetaucht, für die wir keinen Gegenwert in Euro bekommen haben. Irgendwie sind zwei Reichspfennig mit in die Dose gelangt. Darauf ist sogar ein ostasiatisches Glückssymbol abgebildet, das von einem Greifvogel bewacht wird.
Die Münze wird in dem Zustand noch nicht mal mehr einen nennenswerten Sammlerwert haben, aber trotzdem bewahre ich die mal auf.
(Auch wenn's auf dem Bild anders wirkt: Es ist eine Münze.)
WhatsApp-Nachricht von einem meiner Mitarbeiter. Ist doch schön, dass sowas auch mal ausdrücklich gelobt wird. Für "herkömmliche Ladendiebe" zahle ich 50 Euro Fangprämie und für die Profis, die hier taschenweise Ware rausschleppen, sogar 100 Euro. Wer hier mit offenen Augen seine Arbeit verrichtet, kann sich da durchaus ordentlich etwas dazuverdienen.
(Wer sich von euch jetzt fragt, wie man bei einer Stückelung aus 50 und 100 Euro auf 460 kommen kann: Manchmal teilen sich die Kollegen die Prämien auch auf…)
Da hatte es unser Automat wohl sehr eilig, den Bon loszuwerden und so hat er ihn kurzerhand in hohem Bogen ausgespuckt. Warum auch immer dieser Abschnitt nicht in der kleinen Auffangschale gelandet ist…
Dieser Moment, wenn die Marktleitung aus einem der anderen Lebensmittelmärkte hier in der Gegend bei uns einkaufen kommt und erzählt, dass sie völlig fertig ist, weil die den Abend über abwechselnd Stromausfälle an der Kasse und bei den Kühlanlagen hatten.
So passierte es vor einer Weile in der Spätschicht.
Jan berichtete von einem Erlebnis in einem Supermarkt:
Ein älterer, gesundheitlich offenbar sehr angeschlagener Mann ist am Kasse 1 zusammengebrochenen und musste reanimiert werden. An Kasse 2 wurde weiterkassiert. Hast Du für solche Fälle Verhaltensregeln?
Nein, habe ich nicht, zumal solche Notfälle in einem Supermarkt ja nun auch nicht gerade alltäglich sind.
Wir haben hier auch schon Sanitäter- und sogar Notarzt-Einsätze im Laden gehabt, aber der Geschäftsbetrieb geht drumherum weiter. Den betroffenen Bereich oder Gang sperren wir dann so weit wie möglich ab, und das hat bisher auch immer gereicht.