Skip to content

(Kr)achterpacks

Seit es das (noch relativ junge) "Haake Beck 12" (Das offizielle Werder-Fanbier) gibt, verkaufen wir es hier auch im Laden. Fast ausschließlich in den praktischen Pappträgern mit acht Flaschen Inhalt.

Beim Verräumen der Ware war einem meiner Mitarbeiter schon ein Paket aufgerisse und alle Flaschen polterten auf den Boden. Sowas kann passieren und ich dachte mir nichts weiter dabei.
Am selben Abend noch berichtete mir mein Kassierer, dass ein Kunde gerade bei ihm so ein Paket gekauft hatte und draußen auf der Straße plötzlich alle Flaschen rausgefallen und bis auf zwei zerbrochen waren. Der Kunde bekam einen neuen Träger und wir sahen uns die restlichen hier im Laden mal genauer an: Bei beinahe sämtlichen Packungen war die Verklebung mangelhaft.

Was tun? Einfach so im Laden stehen lassen würde mit hundertprozentiger Sicherheit zu weiteren "Abstürzen" führen. Dann kam mir zunächst die Idee, alle Pakete auszupacken und die Flaschen in leere Rahmen zu stellen und das "12" dann hier in den nächsten Tagen erstmal nur lose anzubieten. War aber auch nicht gut, da die Achterpacks nunmal am bequemsten sind und sich hier entsprechend gut verkaufen.

Naja, nun haben wir eine Rolle Klebeband geopfert und alle Träger damit gesichert. :-)


Lieferscheinkontrolle durch Kundin

Eine Kollegin war dabei, die Ware unseres größten Bio-Lieferanten zu verräumen. Den umfangreichen Lieferschein auf Endlospapier hatte sie zur Wareneingangskontrolle auf der neben dem Bio-Kühlregal stehenden Tiefkühltruhe ausgebreitet. Die Dinger haben Glasdeckel und eine angenehme Höhe, so dass sie sich perfekt als Arbeitsfläche missbrauchen lassen. Wenn Kunden kommen, räumen wir die Sachen natürlich immer sofort zu Seite.

Auch diesmal passierte es: Eine Kundin versuchte offensichtlich, irgendein Produkt in der Eistruhe unter dem ausgebreiteten Lieferschein zu finden. Sie guckte hin und her, offenbar um den Lieferschein herum in die Tiefen der Tiefkühltruhe. Als meine Mitarbeiterin das bemerkte, machte sie einen Schritt auf die Truhe zu und zog mit einem Schwung den Lieferschein aus dem Sichtfeld. "So", sagte sie, "nun können Sie besser sehen."

"Pöh!", antwortete die Kundin schnippisch. "Was ich sehen wollte ist jetzt ja weg."

"Pöh!", dachten wir uns. Unsere Einkaufspreise unterliegen bezüglich ihrer Geheimhaltung zwar keinen militärischen Anforderungen – aber so offensichtlich wollten wir damit nun auch nicht hausieren gehen.

Links CXXIV

youthworker.de – Plattform für Jugendmitarbeiter

Bei SPAR in Ungarn gab es eine Aktion, bei der man Tragetaschen selbst gestalten konnte und hier ist eine etwas unanständige Gestaltungsvorlage

"Kindermilch" ist ein überflüssiges Produkt

Tumult im Supermarkt nach "Rabattaktion"

Die Tücken der Energiesparlampen

Ein bisschen Bio für die Massen

WDR-Reportage: Der ALDI-Check

Marketing- oder Öko-Nerd?

Lebensmittelforscher verwandelt Tee in Wein

Bremer Polizisten haben Humor – Gammeldöner-Bericht

Hilfe oder Todesstoß?

"Insolvenz" alleine sagt nicht viel über den tatsächlichen Zustand eines Unternehmens aus. Es kann ein Zustand sein, in dem nur ein bisschen Hilfe nötig ist – oder auch die finale Abwicklung der Firma bedeuten. Daher kann ich über die tatsächliche Situation nichts sagen, aaaaber:

Wenn ich sehe, dass für einen Lieferanten die Insolvenz eröffnet wurde und ausdrücklich davor gewarnt wird, von denen noch weiter Ware zu beziehen, stimmt mich das erstmal nachdenklich. Wie soll ein Unternehmen aus den roten Zahlen kommen, wenn sich gar nichts mehr dreht? Ist so ein Verhalten nicht eher der Todesstoß für eine Firma? Wäre es nicht besser, "jetzt erst recht" zu sagen und weiter Ware zu beziehen und vielleicht diese einfach auch noch schneller als üblich zu bezahlen?
Natürlich alles nur in Dimensionen, in denen man sich selber nicht in Gefahr begibt.

"SPAR express" in Sydney

Auch dieses Foto lag schon eine ganze Weile hier in meinem stillgelegten E-Mail-Client. Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an Andreas S., der mir das Bild im Mai 2008 geschickt hat. Was lange währt… :-)
Hallo Björn,

ich bin während meines Aufenthalts in Sydney ein Jahr lang jeden Tag an einem Spar-Express-Markt vorbeigegangen und hab dabei auch
regelmäßig an dein Blog gedacht. Nachdem du im Moment ja fast jeden Tag Bilder von Spar-Märkten auf der ganzen Welt auf deiner Seite hast, hab ich jetzt nochmal meine externe Festplatte durchsucht und das Bild wiedergefunden. Leider ist das Bild ein bisschen dunkel und nicht hundertprozentig scharf (Handykamera) - aber dafür ist der abgebildete Spar-Markt vom anderen Ende der Welt. :-)

PS: Die genaue Lage kannst du hier sehen.

Zugepflastert

Da komme ich früh morgens hier nichts Böses ahnend zur Firma und traue meinen Augen nicht: Da haben Leute nicht nur "ein paar Plakate" an unsere Türen geklebt, sondern die Eingangstür im Grunde bis oben hin damit regelrecht zugepflastert.

Das ist natürlich viel zu viel und so haben sämtliche Plakate, die oberhalb des Türgriffes klebten, soeben Bekanntschaft mit meiner Papppresse gemacht. :-O

Packkunst

Schade, auf dem Foto kommt die Situation leider nicht ganz zur Geltung, vor allem wahrscheinlich nicht für Außenstehende.

Aber wer genau hinguckt, kann eventuell doch erkennen, was die fünf Nudelpackungen im Vordergrund von allen anderen Paketen im Bild unterscheidet und weshalb sie nicht dort hingehören, wo sie jetzt gerade stehen. Hört ihr den Seufzer aus meinem Büro? :-(


Neuer PC für den Monitor über dem LgAtm.

Nachdem die Laptop-Lösung nicht wirklich optimal war, ein Media-Player zwar eine kurfristige Lösung geschaffen hätte aber nicht alle langfristig geplanten Möglichkeiten abdecken können, steht nun ein vollwertiger PC auf dem Leergutautomaten. Ein ausgedienter 2,5GHz Dualcore sollte alle Probleme lösen. Aber erstmal gab es Probleme mit dem ausgedienten PC zu lösen: Das etwa einjährige Herumstehen hat dem Gerät wohl gar nicht gefallen und beim Einschalten zerlegte sich das Netzteil mit lautem Knall…


Das Eid-Orn

Fundstück auf dem Lieferschein eines Lieferanten für Haushaltsgegenstände. Der Artikel ist zwar seit Anfang an hier im Sortiment, aber mit erst er heute zum ersten Mal namentlich aufgefallen. Die Rede ist vom Eidorn.

Umgangssprachlich kennt man die kleinen Dinger vor allem als "(Eier)Piekser", sachlich richtig werden sie als "Eierstecher" bezeichnet. Ich werde auch zukünftig "Piekser" sagen.

Zurück zum "Eidorn": Irgendwie ein seltsames Wort. Sprecht das mal mehrmals hintereinander aus…

Zukunftsplanung

Ein offensichtlich schon sehr alter Mann sprach eine Kollegin an und erkundigte sich bei ihr, ob wir wohl Eisbergsalat hätten. Meine Mitarbeiterin begleitete den Kunden zur Gemüseabteilung und zeigte ihm dort aus ein paar Metern Entfernung mit ausgestrecktem Arm die Ecke mit den Salaten. Er brauchte aber noch mehr Hilfe:
Und was davon ist jetzt Eisbergsalat?

Das sind diese runden Köpfe mit der Folie drumherum.

Aha. Ich glaube, ich muss da noch viel lernen.

Naja, man muss ja nicht alles kennen.

Ich bin überhaupt kein Hausmann, wissen Sie?

Ach, wenn's bis jetzt doch immer ging…

Und was mache ich, wenn meine Frau stirbt?
Schluck. :-O

Zwei runde Kassendifferenzen

Kassendifferenzen entstehen immer wieder und sie können die unterschiedlichsten Ursachen haben: Flüchtigkeitsfehler der Kassenkräfte, falsche Münzen in den Geldrollen (kommt tatsächlich immer wieder mal vor) oder auch schlicht und einfach Trinkgeldgaben der Kunden.
In einem gewissen Rahmen sind diese Differenzen (zumindest für mich) nicht weiter von Bedeutung und finden daher keine Beachtung.

Alle Differenzen von einem größeren Betrag als 2,50€ sehe ich mir dagegen genauer an. Über die gestrige Kassenabrechnung staune ich immer noch: Zwei große Fehlbeträge an einem Tag sind schon ungewöhnlich, aber einmal genau fünf und einmal genau 10 Euro zu wenig ist schon ziemlich bemerkenswert.

Crunch-Chips

An der Kasse war es nicht sonderlich voll, aber es staute sich dennoch 2-3 Minuten, da mein Mitarbeiter ein kleines technisches Problem mit einer vertüdelten Bonrolle hatte. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten, als Kunde auf eine solche Verzögerung zu reagieren:
a) Einfach geduldig abwarten.

b) Einen Mitarbeiter im Laden oder an der Kasse darum bitten, eine weitere Kasse zu öffnen.

c) Die Waren wieder zurückstellen und gehen.
Eine junge Frau, die ebenfalls in der Schlange wartete, hatte mehrere große (1,5l Inhalt) Limoflaschen unserer Eigenmarke auf dem Arm und entschied sich irgendwann für Möglichkeit
d) Die schweren Flaschen einfach aus dem Stand in einen Korb mit einer Chips-Platzierung werfen.
Geplatzt sind zwar keine Tüten, aber manchmal wünscht man sich doch schon, dass die Leute einfach mal um mehr als nur eine einzige Ecke denken würden… :-|