Alter Schwede: Wir hatten das Gerät jungfräulich bekommen – und jetzt, nach knapp einer Woche im Einsatz, hat er schon deutlich über fünfzehntausend Flaschen (und Dosen) angenommen:
Unsere Kleine weiß mit ihren 20 Monaten schon ganz genau, wie man den Leergutautomaten bedient. Sie legt die Flaschen sogar ordentlich mit dem Boden voran in die Öffnung.
Das Ding ist buchstäblich kinderleicht zu bedienen. Hier der Beweis!
In diesem Karton befindet sich das erste (und hoffentlich für lange Zeit auch erstmal letzte) Austauschteil für unseren neuen Leergutautomaten. Das Bauteil, das jetzt noch die Mehrwegflaschen auf den Tisch stellt, ist nämlich eigentlich gar nicht für uns gedacht gewesen, da es sich um eine reine PET-Lösung handelt und nicht für die Verarbeitung der Glasflaschen gedacht war. Wir nehmen hier aber ja nun beides an und entsprechend rumpelt und klappert momentan noch alles, wenn die schweren Mehrwegflaschen durch den Automaten wandern.
Sowas finde ich nervtötend… Ende Juni hatte ich Regalteile bestellt, damit die Modernisierung hier endlich mal fortschreiten kann und spätestens seit letzter Woche sitze ich hier auf Kohlen und warte auf die Lieferung.
Und nun habe ich gerade tatsächlich etwas bekommen. Die Auftragsbestätigung und den Hinweis, dass die Ware per Vorkasse bezahlt werden muss. Arghhhh! Es wird sich also wohl nochmal auf jeden Fall bis Ende dieser / Anfang nächster Woche verzögern.
Ich hatte gesagt, dass DIESES JAHR AUF JEDEN FALL hier noch was passieren wird bzgl. Umbau und Renovierung – aber dass mir da fast tägliche Dritte irgendwelche Stöcke zwischen die Beine werfen, war nicht eingeplant. Wirklich nicht.
Ich glaube, wir sind unserem Maronen-Dieb auf die Schliche gekommen. Maronen haben wir zwar keine mehr, aber das Schema wiederholt sich gerade. Den Täter würde ich seiner Erscheinung nach im linken Milieu verorten – ihr wisst ja: "Kampf dem pööööhsen Kapitalismus!"
Kleiner, du hattest deine Seele bereits verkauft, als du meinen Laden zum ersten Mal betreten hast. Der Rest ist nur noch eine Frage der Zeit.
Hier rufen immer wieder Firmen an, die einem Tintenpatronen und Toner verkaufen wollen. Einfach aufzulegen finde ich zu unhöflich (wobei man bei solchen Anrufen sicherlich streiten könnte, wer denn nun eigentlich unhöflich war) und in der Vergangenheit hatte ich deshalb immer mehr oder weniger zähe Diskussionen darüber, warum ich bei denen nichts bestellen, bzw. mir erst gar nicht die Angebote anhören möchte.
Der folgende Satz entspricht bei mir hier zwar sowieso der Wahrheit, aber als kleine Notlüge, die auch nicht von den Telefonverkäufern hinterfragt wird, sollte das auch bei anderen helfen:
Wir haben einen Servicevertrag, unsere Drucker bestellen ihre Verbrauchsmaterialien vollautomatisch direkt beim Hersteller.
Ich wurde als Teilnehmer in einer Veranstaltungsreihe hier in Bremen eingeladen, deren Ziel ist es, "Vernetzung, Sichtbarkeit und Zugänge für die Branche zu schaffen und neue Verbindungen anzuregen."
Spätestens, als ich auf dem Internetauftritt "macht frische Ideen sichtbar und bringt Akteure zusammen", "neue Allianzen schmieden", "der Trendscout für das Kreative", "netzwerken" und "Raum für inspirierende Gespräche" gelesen habe, war mein Interesse verdunstet.
Ein junger Mann stand vor dem Leergutautomaten und hatte mehrere Plastiktüten voller mehr oder weniger siffiger Einwegflaschen und Dosen dabei, die er in einem enormen Tempo in den Automaten drücken wollte. Vor allem aufgrund der Beschädigungen und Verschmutzungen der einzelnen Gebinde, dauerte die Annahme etwas länger oder wurde teilweise sogar gänzlich verweigert. Der Typ stand vor der Maschine und war am fluchen, der Ausdruck "Scheißding" fiel zwischendurch auch mal.
Da mischte sich mein Mitarbeiter ein: "Man muss die Flaschen da auch nicht so aggressiv reinkloppen. Kann helfen."
Der Typ reagierte genervt: "Ich kann da auch reinpissen. Das ist meine Sache."
Schade, dass ich das nicht direkt mitbekommen habe. Ich hätte den Kerl nämlich auch rauswerfen können. Das ist nämlich meine Sache.
Typische Müllecke: Hingestellte Kartons, ein paar Reste, ein halb zerfressener Aufsteller und zur Krönung noch ein paar leere Getränkekisten. Ich hasse sowas, finde derartige Sammlungen, die man auch in anderen Läden immer wieder sieht, ganz, ganz schlimm!!!
Was ihr auf dem Foto seht ist die Rückseite der Vitrinen, in denen wir an der Kasse hochwertige Spirituosen und einige Tabakartikel untergebracht haben. Jetzt in diesem Moment ist es da natürlich schon wieder aufgeräumt. Aber trotzdem… In den eigenen vier Wänden sowas sehen zu müssen ist schon bitter. Und niemand ist es gewesen.
Kleiner Trost: An dieser Stelle wird in den nächsten Tagen ein neues Regal entstehen und dann werden die Chips von Walker's endlich einen neuen Platz bekommen und damit werden die blauen Boxen hier endgültig verschwinden.
Hier ein etwas älteres Foto aus unserem Tiefkühlraum. Gut zu erkennen ist, dass dem Propeller ein Blatt fehlt. Das ist einer langen Verkettung unglücklicher Umstände zu verdanken, die damit anfingen, dass irgendwie in der Steuerung die Regelung für die automatische Abtauung den Geist aufgegeben hat. Wie auch immer: Die Reparatur sollte deutlich über 1000€ kosten und weil hier sowieso angedacht ist, sämtliche Kühlanlagen neu zu bauen, habe ich diese Kosten zu vermeiden versucht. So haben wir seit rund drei Monaten keinen Tiefkühlraum mehr.
Momentan kommen wir mit der Situation allerdings nicht mehr zurecht. Der fehlende Lagerplatz Eis (auch Eiswürfel und Crushed Ice) in allen Variationen macht uns bei den sommerlichen Temperaturen einiges an Umsatz kaputt. Die Reparatur der Steuerung würde ich zwar inzwischen günstiger bekommen – dafür kommt neuerdings ein neuer Lüftermotor dazu, womit sich das alles wieder etwas relativiert. Aber was soll's…
Bei mir in der Halle stand damals auch ein großer, oben offener Wasserbehälter (hier auf einem älteren Bild in anderweitig gefülltem Zustand zu sehen), den wir kurz nach dem Kauf nach draußen gestellt hatten. Mittlerweile war das Ding durch den Regen fast bis zum Rand gefüllt, da er aber von der Straße aus einsehbaren Bereich stand, wollte ich ihn wegräumen. Also erstmal den Ablaufhahn geöffnet und nach ein paar Minuten festgestellt, dass offenbar der Regenwasserablauf, der sich mitten in meiner Parkfläche befindet, verstopft ist.
Also: Nächste Baustelle. Man kommt auch nicht zur Ruhe…