Zusammen mit einer Kollegin stand ich in der Nähe des Leergutautomaten, als ein Mann auf uns zu kam, mit einer Hand mit zwei ausgestreckten Fingern auf seine Augen zeigte und eine Bewegung andeutete, die mich zum Mitkommen aufzufordern schien. "Alles klar, der will mir etwas zeigen", dachte ich noch und ging mit ihm. Er führte mich zur Vegan-Vitrine im Kühlregal und zeigte schließlich mit einem Finger in Richtung eines dahinterstehenden Artikels. Ich konnte keine Auffälligkeit entdecken und fragte: "
Was ist damit? Ich kann da nichts erkennen."
"
Ich möchte davon was haben."
Das hätte er aber auch gleich sagen können, so musste ich nämlich wieder nach hinten ins Lager laufen und den Schlüssel holen.
Im nächsten Leben werd' ich Hellseher, versprochen.
Draußen sind es dreizehn Grad und hin und wieder kommt die Sonne raus. Eigentlich könnte man ja mal über einen kleinen Grillaufbau hier im Laden nachdenken. Ist doch gar nicht so schlecht, die Überlegung – ich meine, wer hat denn schonmal seinen Weihnachtsbraten auf der Terrasse zubereitet? So eine Entenkeule vom Grill oder sogar eine Gans aus dem Smoker ist bestimmt mal eine interessante Erfahrung.
Unser großes Kühlregal an der rechten Außenseite des Ladens. Das Teil ist inzwischen 15,5 Jahre alt und wird ebenfalls mit der Renovierung hier ausgetauscht werden. Als die Planungen vor rund vier Jahren losgingen, habe ich noch darauf bestanden, dass das Gerät noch in Ordnung und Zeitgemäß ist. Inzwischen ist es nochmal ein Drittel älter geworden und wird damit einem modernen Kühlmöbel mit Glastüren, LED-Beleuchtung (gut, haben wir jetzt über die Retrofit-Röhren auch schon) und CO2 als Kältemittel weichen müssen.
Nach dem Malheur mit den
falschen Papierhandtuchrollen und dem immer währenden K(r)ampf, rechtzeitig welche zu bestellen (dass sie leer sind merkt man ja komischerweise immer erst dann, wenn das letzte Blatt der letzten Rolle verbraucht wurde), habe ich jetzt einfach mal bei einem Onlineversand ein Abo abgeschlossen. Jeden Monat zwei Kartons Handruchrollen hier in den Laden. Damit müssten wir hinkommen und sogar eher noch einen kleinen Überhang haben – aber das sollte erstmal eine ganze Weile funktionieren.
Diese Firma (mit der ich gar nichts zu tun habe) schickt mir immer noch Werbung. Unveränderter Datensatz, aber es kommt immer noch an…
Seit etliche
Alnatura-Artikel bei uns gelistet sind, bemühen wir uns auch, diese ins Sortiment aufzunehmen. Ist nicht weltbewegend viel, aber auch die drei Fertiggerichte-Suppen haben wir nun mit drin:
Ein dunkelhäutiger Mann, der kein Wort deutsch spach und nur in einem sehr gebrochenen Englisch mit meiner Mitarbeiterin kommunizieren konnte, trug ein T-Shirt mit folgendem Aufdruck:
Meine Freundin hat den geilsten Arsch der Welt – MICH!
Ob er weiß, was er da trägt?
Wir haben jedenfalls nicht danach gefragt.
Wenn man farblosen
Argraralkohol (auch Primasprit oder Trinksprit genannt) mit Wasser auf Trinkstärke verdünnt (und vielleicht manchmal noch aromatisiert, was aber kein Muss ist), wird diese Spirituose meistens als "Klarer" vertrieben.
Wer sowas pur trinkt, muss schon sehr schmerzfrei sei.
Blick über die Kasse zum Ausgang. Wie überall hier im Markt zu eng.
Hängt auch hier an der Ladentür:
Liebe Firma Bahlsen, so kann ich dem SPAR-Kind nicht die Buchstaben beibringen. Ist das jetzt ein D oder ein O? Homer S. hätte daran natürlich seine wahre Freude.
(Ja, ich weiß, dass sich Homers originales D'Oh mit "h" am Ende schreibt!)
Mitten im Bild ist steht das Keksregal, links die Fleischtruhe, das Kühlregal mit Wurstwaren und ganz hinten ist das Ende des großen MoPro-Kühlregals zu erkennen. Zwischen Fleischtruhe und Wurstregal stehen übrigens noch die Eier und dann befindet sich da auch noch der Durchgang zu meinem Büro.
Frak hat eine Frage zu Kartenzahlungen:
Meist zahle ich meine Einkäufe in Bar und eher selten mit der Karte. Jedoch letztens kamen meine Freunde ich in einer Diskussion dazu, das bei der Kartenzahlung meist ein längerer Text aufgedruckt wird und wir diesen dann unterschreiben.
Nun stellte sich die Frage, was unterschreiben wir da?
Ich habe schon versucht diesen Text schnell zu lesen, aber nach einem Satz schon wegen der Kassensituation aufgehört.
Und ehrlich gesagt, denke ich geht es vielen Menschen genauso. Man unterschreibt, dass es weitergeht und kümmert sich eigentlich gar nicht darum, was unterschrieben wird.
Bei dem langen Text, gehe ich nicht nur davon aus, dass ich der Zahlung zustimme, sondern auch meine Daten und was ich eingekauft habe, weitergegeben werden dürfen.
Das zweite Problem ist, den Bon mit dem Text und der Unterschrift wird ja vom Supermarkt behalten und auf meinem Bon steht das nicht.
Ist der Text von den Märkten (REWE, SPAR, EDEKA) unterschiedlich, oder immer der gleiche?
Kann ich der Zahlung zustimmen, aber nicht der Weitergabe von Daten oder muss ich das einfach akzeptieren, wenn ich mit Karte zahle?
Fragen über Fragen 
Vielleicht hast Du einen Link dazu, habe leider nichts gefunden.
Wir nutzen hier im Markt selber ausdrücklich nicht das
ELV-System, aber auf dem Papier, das wir für die ec-Cash-Zahlungen verwenden, steht auf der Rückseite folgender Standardtext:
1. Ermächtigung zum Lastschrifteinzug
Hiermit ermächtige ich das umseitig ausgewiesene Unternehmen, den umseitig ausgewiesenen Rechnungsbetrag von meinem umseitig durch Konto-Nummer und Bankleitzahl bezeichneten Konto durch Lastschrift einzuziehen.
2. Ermächtigung zur Adressweitergabe
Ich weise mein Kreditinstitut, das durch diee umseitig angegebene Bankleitzahl bezeichnet ist, unwiderruflich an, bei Nichteinlösung der Lastschrift oder bei Widerspruch gegen die Lastschrift dem umseitig ausgewiesenen Unternehmen oder einem von ihm beauftragten Dritten auf dessen Anforderung hin meinen Namen und meine Anschrift vollständig mitzuteilen, damit das umseitig ausgewiesene Unternehmen seinen Anspruch gegen mich geltend machen kann.
3. Ermächtigung zur Speicherung und Weitergabe der Sperrdatei
Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten für den Zweck der Zahlungsabwicklung elektronisch gespeichert und verarbeitet werden. Ich bin damit einverstanden, dass nur im Falle der Nichteinlösung diese Tatsache in eine Sperrdatei aufgenommen und an andere Unternehmen zur Nutzung übermittelt wird, die ebenfalls ein solches Lastschriftverfahren anwenden. Sobald der Forderungsbetrag bezahlt ist, wird die Eintragung in der Sperrdatei gelöscht.
So oder ähnlich dürfte es auf allen anderen Bons ebenfalls zu lesen sein.
Ich habe gerade noch den Gedanken, dass man bei manchen Unternehmen möglicherweise einer anderen Nutzung der Daten zustimmt (Marketing etc.). Es wäre (sofern überhaupt legal) auf jeden Fall kein sehr netter Zug von den Firmen, so eine "Zustimmung" auf diese Weise zu ergaunern.
Blick vom Eingang/Ausgang in Richtung Kasse. Hinter der Acrylglaswand befindet sich die Weinabteilung. Auch wenn ich schonmal Pläne hatte, diese Wand zu öffnen und die Kasse um 90 Grad nach links zu drehen, werde ich diese Anordnung wohl beibehalten. Hat sich einfach bewährt…
Vielen Dank an Susann aus Hall in Tirol, die mir vor ein paar Jahren (Ja, auch diese sind in der Ablage neben meinem Schreibtisch versumpft…) einen großen Stapel SPAR-Werbeprospekte aus dem benachbarten Ausland geschickt hat. Die schaffen es jetzt zwar hier ins Blog, aber bitte: Lasst das nicht zur Gewohnheit werden.