Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Die haben nur vergessen OlfaChem LgtAtm-Flüssigkeit nachzubestellen. Deshalb riecht der heute auch wie neu."
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
Noch ein Fundstück im Lager: Ein Holzständer für die ehemaligen "Rezept der Woche"-Karten, die es zu SPAR-Zeiten noch wöchentlich für die Kunden gab. Das ist lange her…
Um den kleinen Holzständer wegzuwerfen, dafür finde ich ihn definitiv zu schade – aber anfangen kann ich damit irgendwie auch nichts mehr… Also doch mal irgendwann ein SPAR-Museum mit allen SPAR-Devotionalien, die sich hier im Laufe der Jahre angesammelt haben?
Oooh.
Ich wollte da doch gerade dem Azubi einen eigenen Schreibtisch…
Noch ein Amsel-Nachtrag. Da hat sie gerade die Weinflaschen ausgespäht, auf denen sie sich dann niedergelassen hatte.
Und dann war da noch der Klappspaten, der seinen Aushang, kommerziell dazu, nicht mit Tesafilm an unserer Wand befestigte, sondern mit einer dicken Schicht Klebstoff.
Tolle Aktion, Hirni!
(Dass die Wand ohnehin gestrichen werden muss, steht auf einem anderen Blatt und kann kein Freibrief für mutwillige Sachbeschädigung sein!)
Torsten hat diesen SPAR-Markt in
Affoltern (Zürich) entdeckt.
Vielen Dank für das Foto!
Noch ein Fundstück in einer alten Bauakte:
"Es sind alle Baustoffe anzugeben, die im Jahre 1947 benötigt werden. Solche Baustoffe, deren Zuteilung bereits genehmigt oder die bereits angefordert sind, sind dann mit aufzuführen, wenn sie bis zum Tage der Ausfertigung dieses Formblattes noch nicht zugeteilt worden sind. Nicht zu viel anfordern, denn Mißbrauch bewirtschafteter Baustoffe ist strafbar, aber auch nicht zu wenig, da Nachforderungen von Baustoffen im nächsten Jahr abgelehnt werden müssen."
Solche Zeiten sind für uns schon ganz schön schwer vorzustellen…
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Schuld hat das System!"
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
Aus der Bauakte dieses Grundstücks von 1946:
"Ich betreibe hier in Bremen, Gastfeldstr, 33 eine Grossschlachterei. Es werden zur Zeit noch 65 Leute beschäftigt. […]"
Die Außenwände des ehemaligen Schlachterei-Gebäudes stellen heute unseren Laden dar. Ein großer Teil der alten Gebäudeteile wurde abgebrochen, das ist jetzt unser Hof. Die Gebäude unmittelbar hinter meinem Laden gehörten wohl augenscheinlich auch dazu. Wenn die von der Moschee wüssten, dass in deren Räumlichkeiten einst Schweine geschlachtet wurden…
Gut, es war Wein, auf dem diese Amsel saß, aber so viel künstlerische Freiheit muss an dieser Stelle mal erlaubt sein.
Nachdem sich der Vogel vorhin hier in den Laden verirrt hatte, haben meine lieben Mitarbeiter es zum Glück irgendwann geschafft, das Tier unbeschadet wieder in Richtung Ausgang zu scheuchen.
Anruf der
Knappschaft: Wir hätten die Krankmeldung einer Aushilfe eingereicht und dabei für die Erstattung einen etwas unglaubwürdigen Stundenlohn in Höhe von knapp 40 Euro angegeben.
Was auch immer da passiert ist, es wird sich sicherlich aufklären lassen. Dazu habe ich einfach mal an meinen Steuerberater verwiesen, der auch die Lohnbuchhaltung für mich übernimmt…
Fundstück in einer Personalmappe: Eine (Kopie einer) Vorschuss-Quittung über 50 Euro, ausgestellt im September 2010. Ich bin mir nicht sicher, aber ich würde wetten, dass da "Oktobär" steht. Ich hoffe, dass das in scherzhafter Absicht entstanden ist.
Kommentar zu unseren Umbauplänen:
"Bitte beende das Chaos und lass dir professionell helfen."
Das petze ich dem Edeka Ladenbau. Wenn die nicht professionell sind, weiß ich auch nicht weiter.
Auf der Website gibt es einen neuen Footer, der an die neue Situation hier im Markt angepasst ist. Ihr seht, es geht weiter.