Momentan sammeln wir alles mögliche an Sperrmüll auf dem Hof, vor allem Holzteile aller Art. Warum der jetzt das Auto wegwirft, verstehe ich gar nicht.
Von der IHK kam die Urkunde mit der Anerkennung, dass ich auch in diesem Jahr wieder Azubis im Betrieb habe. Immerhin zwei junge Männer, die sich zum Kaufmann im Einzelhandel ausbilden lassen. Dass ich mich nicht um (beruflichen) Nachwuchs kümmere, kann mir folglich keiner nachsagen.
(Ganz nebenbei erwähnt: Der andere Nachwuchs wird am Montag auch schon vier Jahre alt. Das ist so krass, wie die Zeit vergeht …)
Nachtrag: Kaum geschrieben, war er da. Zwar mit einer plausiblen Entschuldigung, aber trotzdem hätte man ja mal eben anrufen können. Möge sein Angebot zeitiger auftreffen.
Im Rahmen der Elekroumbauarbeiten habe ich auch einen der Infrarot-Bewegungsmelder hier im Laden kurz abbauen müssen. Die ganzen Kabel, mit denen das Ding angeschlossen ist, sind bei genauerer Betrachtung zwar nicht weiter überraschend (Stromversorgung, Alarmmeldung, Sabotagemeldung, Auslöseanzeige), aber dennoch staunte ich etwas, als ich das Gehäuse öffnete. Mit ganz so vielen angeklemmten Adern hatte ich nicht gerechnet:
Die Beweggründe dafür, warum sie jetzt ständig abgepackte Mini-Croissants kauft, erschließen sich mir nicht ganz genau. Nein, genauer gesagt erschließt sich mir da überhaupt nichts.
Sie sagte jedenfalls an der Kasse, dass sie dadurch bezwecken möchte, dass dieser Artikel auf diese Weise häufiger ausverkauft sein soll, damit Kunden einen anderen Artikel kaufen, den wir dann nach ihrer Theorie häufiger nachbestellen müssen und der dadurch immer frisch ist.
Eine Frau stand gerade auf Höhe unserer Eingangstür auf der anderen Straßenseite und hat offenbar in unsere Richtung fotografiert. Ob die Aufmerksamkeit meinem Laden, dem ganzen Gebäude, einem unserer Nachbarn, dem Straßenverkehr oder einem Ereignis am Himmelt galt, offenbarte sich dabei natürlich nicht.
Sollte sie mir die Fotos für die SPAR-Märkte-Rubrik schicken – in Unkenntnis darüber, dass der fotografierte SPAR-Markt eben der SPAR-Markt ist – werdet ihr es auf jeden Fall erfahren.
Gestern Abend war der Techniker übrigens noch da und hat den Ventilator im Wurstkühlregal ausgetauscht. Damit ihr überhaupt mal eine Vorstellung davon habt, wie sowas aussieht, hatte ich ihn dabei noch schnell für ein Foto unterbrochen. Letztendlich ist das einfach nur ein Motor mit einem ca. 20cm durchmessenden Propeller, der (als einer von vielen) für die Luftzirkulation im Kühlregal verantwortlich ist.
Mit dem Umbau wollten wir eigentlich das Brot-Sortiment in zwei (auch räumlich) getrennte Teile zerlegen: Das normale, abgepackte Industriebrot (bei uns Lieken und Eigenmarke) eher weiter vorne im Laden und hinten, ursprünglich planmäßig genau dort, wo jetzt die beiden "Sydney"-Tiefkühltruhen stehen, sollte die sogenannte Bake-Off-Station hin. Regale, in denen die aufgebackenen (resp. aufgetauten) Brötchen, Brote und sonstigen Gebäckstücke liegen, dahinter ein Bereich mit Arbeitsplatte, Waschbecken, Ofen, Kühlschrank und allem, was man eben für diese Abteilung braucht.
Tzja – genau dafür wird der Platz wohl letztendlich gar nicht reichen. Ich gebe zu, dass mir mehr Platz für Tiefkühltruhen und Kühlregale wichtiger ist und so habe ich mich inzwischen mit dem Gedanken abgefunden, hinter den Bake-Off-Modulen eben keinen begehbaren Bereich mehr zu haben und diese, parallel mit dem dann frei zugänglichen Backofen, einfach direkt vor die Wand zu stellen.
So weit, so gut. Aber da tat sich gerade ein anderes Problem auf: Wo lassen wir das große Spülbecken? Irgendeine anständige Zapfstelle mit ausreichend heißem Wasser (Durchlauferhitzer) brauchen wir zwingend. Die kleinen Handwaschbecken in den Toiletten und die Spüle in der Küche sind dazu definitiv keine brauchbare Alternative. Da werde ich mir wohl noch eine Weile das Hirn zermatern müssen.
Der Lüftermotor im Kühlregal hat seinen Dienst inzwischen komplett quittiert. Kein nerviges Geräusch mehr. Der Ausfall eines Ventilators ist nicht so extrem dramatisch, aber nun ist es nicht nur lästig, sondern erfordert zwingend Handlungsbedarf.
Eine Tür soll natürlich nach Möglichkeit angeschlagen sein. Meistens links oder rechts. Die gestern gelieferte ist jedoch an einer Ecke angeschlagen, was für Türen eher nicht optimal ist.
Mit der Modernisierung sollen auch die Lautsprecher für die Ladenbeschallung neu verkabelt werden. Bis heute ist es so, dass wir die acht Lautsprecher im Laden pro Kanal zu jeweils Zweiergruppen erst parallel und dann in Reihe angeschlossen hatten. Auf diese Weise kamen wir mit den aufgedruckten Werten bzgl. Leistung und vor allem Widerstand hin. Erreicht hatten wir das mit einer etwas unübersichtlichen Verkabelung, bei der teilweise einzelne Adern (für die serielle Schaltung) von einem Lautsprecher zum anderen liefen und von dort aus dann wieder einzeln zu einem noch weiter entfernten Lautsprecher, der dann wieder parallel angeschlossen war.
Um diese wirre Verkabelung der Vergangenheit zu umgehen und um die bestellten Anschlussdosen vernünftig und schlüssig anschließen zu können, werde ich das Kabel eines jeden Lautsprechers zukünftig erst mal bis ins Büro führen und ggf. dort entsprechend verkabeln. Aber wenn man dann mal irgendetwas ändern muss, kann man das bequem an den dort liegenden Enden machen und muss nicht die gesamte Verkabelung anfassen.
Und so habe ich mir eben 300 Meter bestellt. HiFi-Enthusiasten würden jetzt eine mittelschwere bis finale Krise bekommen: 1,5mm², dazu noch CCA. Entspannt euch einfach, die Anforderungen an Qualität und Lautstärke sind hier doch eher bescheiden. Passt schon so.