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Bestellt: Lautsprecherkabel

Mit der Modernisierung sollen auch die Lautsprecher für die Ladenbeschallung neu verkabelt werden. Bis heute ist es so, dass wir die acht Lautsprecher im Laden pro Kanal zu jeweils Zweiergruppen erst parallel und dann in Reihe angeschlossen hatten. Auf diese Weise kamen wir mit den aufgedruckten Werten bzgl. Leistung und vor allem Widerstand hin. Erreicht hatten wir das mit einer etwas unübersichtlichen Verkabelung, bei der teilweise einzelne Adern (für die serielle Schaltung) von einem Lautsprecher zum anderen liefen und von dort aus dann wieder einzeln zu einem noch weiter entfernten Lautsprecher, der dann wieder parallel angeschlossen war.

Um diese wirre Verkabelung der Vergangenheit zu umgehen und um die bestellten Anschlussdosen vernünftig und schlüssig anschließen zu können, werde ich das Kabel eines jeden Lautsprechers zukünftig erst mal bis ins Büro führen und ggf. dort entsprechend verkabeln. Aber wenn man dann mal irgendetwas ändern muss, kann man das bequem an den dort liegenden Enden machen und muss nicht die gesamte Verkabelung anfassen.

Und so habe ich mir eben 300 Meter bestellt. HiFi-Enthusiasten würden jetzt eine mittelschwere bis finale Krise bekommen: 1,5mm², dazu noch CCA. Entspannt euch einfach, die Anforderungen an Qualität und Lautstärke sind hier doch eher bescheiden. Passt schon so. :-)

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Kommentare

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sin4711 am :

Interessehalber, warum keine WLAN Lautsprecher? Oder werden über diese Lautsprecher auch Durchsagen gemacht?

Björn Harste am :

Ich rätsle schon die ganze Zeit: Ist das jetzt ernst gemeint oder ein Scherz?

Madner Kami am :

WLAN ist das falsche Wort, aber die Frage ist sicherlich schon ernst gemeint. Kabellose Audioübertragung gibt es und ich war gerade drauf und dran, dich zu fragen warum du das nicht kabellos lösen willst, insbesondere weil dies kein sicherheitskritischer Bereich ist.

Ich hab meine Wohnung derartig vernetzt, dass ich sowohl in der Küche als auch im Bad die Musik aus meinem Computer im Wohnzimmer hören kann, mit separaten 5.1 Systemen in jedem Raum.

Josef am :

Warum kein 100V System. Dachte, das wäre bei so PA Anlagen Standard, da kann man dann auch noch dünneres Kabel nehmen. Es gibt ja sogar boxen, die den Trafo schon drin haben, und sicher auch nachrüst-trafos.

Björn Harste am :

Der Grund für meine Frage: Was sollten mir WLAN-Lautsprecher bringen? Ich spare zwar die Lautsprecherkabel, dafür muss ich jeweils eine Stromversorgung installieren.

Passt schon so mit der kabelgebundenen Lösung.

hilti am :

Die Antwort ist eindeutig Power over WLAN. 8-)

Horst-Kevin am :

In verschiedenen Räumen mag das ok sein, im gleichen aber eher nicht. Bei der paketvermittelten Datenübertragung braucht man zwingen einen Cache, so dass man nicht sicher sein kann, dass die Boxen synchron laufen. Klar, es gibt auch Audio über Ethernet, aber die professionellen Protokolle sparen sich da schon den IP-Layer.

Ingmar am :

Ich finde sowieso, dass besonders im HiFi-Bereich viel zu viel Voodoo betrieben wird mit goldenen Steckern und Kabeln o.Ä.
Natürlich erzählt dir jeder Tontechniker, der etwas auf sich hält, dass man da NATÜRLICH einen RIESIGEN Unterschied hört, wenn man sich nur ein bisschen auskennt...

Nicht der Andere am :

Es gab sogar mal einen ernsthaften Test der Hifi-Fachpresse über die Klangunterschiede der über LAN-Kabel übertragenen Musikdaten. Find ich gerade nicht, könnte von "Stereo" gewesen sein. Aber Audio/Stereoplay:

http://www.connect.de/ratgeber/streaming-audio-musik-klang-tuning-netzwerk-optimierung-stabilitaet-3195228.html


"Der große Kabel-Bluff!":

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=136

Madner Kami am :

Wie jetzt? Meine rosenquarzummantelten Kabel mit goldenen Steckanschlüssen und Platinadern sollen Humbug sein? Wie kannst du mir dann erklären, dass der rechtsdrehende Fluss des Erdmagnetfelds bei einfachen Kupferkabeln ständig die Bässe entschärft, was mir mit meinen Spezialkabeln nicht mehr passiert? Am Ende willst du mir noch erklären, dass ich die Klangkörper meiner Boxen aller paar Wochen auch mit einfachem Wasser und Fit von Staub befreien kann, statt einmal täglich mit 50.000fach potenziertem Wasser und einem Naturschwamm aus dem schwarzen Meer?!

Ingo am :

https://www.stereo.de/fileadmin/user_upload/Feindaten/pdf/2008/12-08/069.pdf

Man beachte vor allem die letzte Seite des Artikels. Man hält sich entweder den Bauch vor Lachen oder heult, weil es Menschen gibt, die sowas glauben.

Nicht der Andere am :

Danke! Das ist genau der Artikel, den ich meinte. Der Klangtest einzelner Netzwerkkabel mitsamt ihrer individuellen Klangcharakteristik ist wir(r)klich der Hit! Daß denen das in den ganzen 9 Jahren seit 2008 nicht peinlich genug geworden ist, um das Dokument von ihrem Server verschwinden zu lassen.

Lache und teile. (-:=

matthiasausk am :

Und wie ist das mit dem WLAN?
Klingt eine 802.11g-Verbindung blecherner und dünner als eine 802.11a-Verbindung?

Vorsicht: Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.

hans12 am :

Strom kannst Du vermutlich überall in Deinem Laden abgreifen. Vermutlich liegt sowas schon in dem Kanal.
Dafür brauchst Du keine 300 m Kabel.
Du ersparst die separaten Lautsprecherkabel bis in Dein Büro.

Andererseits müsstest Du die vorhandenen Boxen wegwerfen und neue kaufen, mitsamt einem passenden "Sender".
Insofern dürfte die kabelgebundene Lösung wohl billiger sein.

Stefan am :

Kabelgebundene Installationen jeglicher Art sind in der Regel günstiger, sicherer und fehlerunanfälliger. Wann immer es geht würde ich persönlich eine kabelgebundene Installation vorziehen.

Ausnahme ist hier ischerlich der Heimebreich mit etwas Spielerei und ggf. etwas mehr Komfort.

Tux2000 am :

Warum nicht stumpf in 100V-Technik? Zur LS-Leistung passende Trafos an jede Tröte, zur Endstufenleistung passender Trafo an die Endstufe, und dazwischen ein x-beliebiges Kabel, das 100V aushält - Telefonstrippe, Klingeldraht, oder übrig gebliebenes LAN-Kabel. Alle betrafoten LS parallel an den Ausgangstrafo der Endstufe, das geht auch über hunderte von Metern noch völlig problemlos. Wenn die Leistungssumme der LS größer ist als die Ausgangsleistung der Endstufe, dann auf den 70V-Abgriff (LS-Leistung halbiert) oder den 50V-Abgriff (LS-Leistung geviertelt) am Endstufentrafo.

https://de.wikipedia.org/wiki/100-Volt-Technik#100-Volt-Technik

Nicht der Andere am :

Danke! Das ist genau der Artikel, den ich meinte. Der Klangtest einzelner Netzwerkkabel mitsamt ihrer individuellen Klangcharakteristik ist wir(r)klich der Hit! Daß denen das in den ganzen 9 Jahren seit 2008 nicht peinlich genug geworden ist, um das Dokument von ihrem Server verschwinden zu lassen.

Lache und teile. (-:=

Chris_aus_B am :

Ich glaube das ist die richtige Antwort auf den falschen Beitrag. :-( ;-)

Nicht der Andere am :

Stimmt. Auch dafür danke! Kann von mir aus samt diesem gelöscht werden. (-:=

Joern am :

Ich bin kein Kabel Profi, aber warum nicht auch da eine Netzwerk Dose hinsetzen und aufs Patchfeld auflegen und dann RJ45 auf lautsprecher-Kabel kaufen (gibt's garantiert) oder selber krimpen.

Dann hast du s einheitlich und für die Zukunft kompatibel (falls du da irgendwann auf IP/PoE gehen willst)

Thomas am :

Ich würde auch zu ELA-Technik / 100V Lösung raten. - Das ist genau für Umgebungen wie deine gedacht und viel einfacher/professioneller zu lösen. Und du musst nur ein einziges Kabelpaar verlegen, welches du einfach an alle Lautsprecher(trafos) anschließt. Wenn du dann irgendwann/irgendwo mal nen neuen/zusätzlichen Lautsprecher brauchst, kannst du den einfach wieder an irgendeinem vorhandenen Lautsprecher die 100V abgreifen. - Diese Reihen/Parallelschaltung ist bei vielen Lautsprechern eher pfusch, damit qiält man den Verstärker/Endstufe. - Hab da schon so meine Erfahrungen bei Geschäftsausstattungen gemacht :-)

Björn Harste am :

Das ist wohl alles richtig – aber dafür brauche ich an beiden Seiten des Kabels / der Kabel neue Technik. Dann verlege ich lieber acht kleine Lautsprecherkabel. Es ist ja nicht so, dass die Technik nicht in absolut ausreichender Qualität funktionieren würde. :-)

Bas am :

Was kosten denn so 300m von dem günstigen Lautsprecherkabel? Dann könnte man andere Lösungen mal gegenrechnen. Der Aufwand das Kabel einzuziehen kommt ja auch noch dazu.

Chris_aus_B am :

> Es ist ja nicht so, dass die Technik nicht in absolut ausreichender Qualität funktionieren würde. :-)

Bis dann die neuen Kabel da sind ... :-O :'( ;-)

eigentlichegal am :

Erst Kaltgerätekabel, jetzt Lautsprecherkabel.
Und ich hab letztens beim Anblick meiner Kabelsammlung gedacht: "Das sind Kabel, für die es keinen Markt mehr gibt, weil sie in jedem Haushalt massenhaft rumfliegen"
Was brauchst du sonst noch? IDE- oder Scart-Kabel?

Andreas am :

Oh ja, machen wir einen großen Kabel-Basar!

Ich würde gerne los werden wollen:
- diverse SCSI-Kabel
- Kabel für Diskettenlaufwerke 3,5" und 5,25"
- Firewire (hat die überhaupt irgendeiner mal gebraucht?)
- ein Dutzend oder so Parallelport-Drucker-Kabel.

Abzugeben an den Höchstbietenden oder denjenigen, der sich erbarmt.

:-P

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