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Wärmeschrank

Eigentlich keine große Sache, aber momentan auf Grund der Wetterlage doch schon fast verheerend: Einer unserer Getränkekühlschränke ist ausgefallen. Hoffentlich wird die angegebene Zwei-Wochen-Frist von der Firma, die das Ding reparieren soll, nicht voll ausgenutzt.

Konserven auf Kühlregal

EIne ganze Weile standen nun auf dem Kühlregal die Konservendosen und -Gläser mit den türkischen Würstchen. Aber damit ist nun fast Schluss, die Artikel verbanne ich wieder aus dem Sortiment. Wo kein Platz ist, ist kein Platz und die Hochstapelei in über Kopfhöhe war auch nur als alleräußerste Notlösung gedacht.


Letzter Versuch

Betreffzeile einer Spam-Mail:
"Letzter Versuch zur Kontaktaufnahme"
Wann's doch nur so wäre… :-(

Gemüseverschwendung im SB-Warenhaus

Diese Geschichte hatte mir Blogleser Daniel im Spätsommer des letzten Jahres geschickt. Die E-Mail ist hier etwas in Vergessenheit geraten, aber natürlich möchte ich sie euch nicht vorenthalten:
Hallo Björn!

Da Du heute wieder zum Thema Lebensmittelverschwendung geschrieben hast, muss ich mal von meinem heutigen dazu passenden Erlebnis in einem Komma-Strich-Markt berichten, der mir einen reichlich dicken Hals beschert hat und würde gerne wissen, ob das so stimmen kann.

Vermutlich aufgrund des sehr bescheidenen Sommers ist es momentan sehr schwer halbwegs gut aussehendes Gemüse zu ergattern. In der Gemüseabteilung gehe ich alle Packungen Chicoree durch und finde nur zwei die halbwegs gut aussehen. Zusammen mit anderen Artikeln stehe ich dann mit einer davon an der Kasse. Die Kassiererin nimmt die Packung Chicoree in die Hand, dreht und wendet sie, da bemerke ich, dass ich wiedermal ausgerechnet eine ohne Etikett erwischt habe. Plötzlich fliegt die Packung zur Seite und die Kassiererin beginnt die anderen Artikel zu scannen. "Darf ich Ihnen nicht verkaufen!" lautet die Ansage. "Steht kein Haltbarkeitsdatum drauf." Die reichlich grantige Kassiererin lässt nicht mit sich reden, das Argument, dass ich noch nie ein Haltbarkeitsdatum auf den im gleichen Markt gekauften Packungen Chicoree gesehen habe, zieht auch nicht. Noch während ich an der Kasse stehe wird die Packung abgeholt und verschwindet hinter den Kulissen vermutlich direkt im Müll, wo anstelle dieser Packung rein optisch wohl eher 80% des restlichen Gemüses dieses Markts hingehören würden. Hätte ich nicht einen der anderen Artikel gebraucht, hätte ich die Kassiererin aus Protest auf dem (kleinen) Einkauf sitzen lassen.

Nach einer Beschwerde am Service-Schalter (die zu meiner Verwunderung tatsache notiert wurde) bin ich dann zum Big-Brother-Award-Preisträger nebenan und - oh Wunder - habe dort ganz problemlos eine Packung Chicoree *ohne* Haltbarkeitsdatum gekauft.

Ich kann mir ja denken, dass die Marktleitung vielleicht vorgibt, dass abgepacktes Gemüse im Gegensatz zu losem nur mit Haltbarkeitsdatum
verkauft werden darf (wenn denn überhaupt eins draufstehen würde) aber mal davon abgesehen, dass ich die Art der beinahe kommentarlosen
Absortierung an der Kasse reichlich schäbig fand, ist gerade bei Chicoree sehr leicht erkennbar, ob es gut oder schlecht ist. Muss dann ausgerechnet eine der wenigen Packungen mit gutem Inhalt in den Müll wandern, wenn das restliche Gemüse des Ladens im Vergleich dazu aussieht als käme es von dort? Die Packung kann eigentlich nur aus einer frischen Lieferung von heute (Montag) sein, da am Samstag Nachmittag nur siffiger Matsch im Korb lag, den nun wirklich niemand gekauft haben dürfte (warum also wäre der dann nicht gegen den frischeren ausgetauscht worden).

Das mit dem Haltbarkeitsdatum kommt mir vor als wäre es nur eine durch schlechte Laune begünstigte, verschwenderische Ausrede, um keine EAN aufgrund des fehlenden Etiketts nachfragen zu müssen. Mir ist auch so, als hätte ich in diesem Markt in der Vergangenheit schon häufiger problemlos Gemüse mit abgefallenem Etikett (auch Chicoree) kaufen dürfen. In der Regel geht man in diesem Markt nie so "fürsorglich" mit den Kunden um; oft genug habe ich gesehen, wie Leute vor mir einen offenbar blind gegriffenen, offensichtlich schon sehr gammligen Eisbergsalat o.ä. auf das Förderband platziert und auch gekauft haben - ganz ohne Absortierung, geschweige denn Kommentar der Kassierer (Eisbergsalat ist übrigens auch in Folie gewickelt und ohne MHD).

Die Frau am Serviceschalter war ebenfalls etwas irritiert über das angeblich fehlende Haltbarkeitsdatum, hat sich aber wohl aus taktischen Gründen nicht weiter dazu geäußert.
Mir fällt dazu nur ein Satz ein: Die Wege und Vorgehensweisen der Filialisten sind unergründlich. Die Konsequenz daraus, so behandelt zu werden, muss natürlich jeder selber ziehen… ;-)

Kaugummi

Eine Kundin bezahlte zwei Brötchen und fing danach plötzlich an, nervös durch den Laden zu gehen. Sie sagte, sie solle noch "irgendetwas" mitbringen, könne sich aber beim besten Willen nicht erinnern.

Da ich leider gerade an der Kasse festsaß, konnte ich ihr bei ihrer Suche nicht zugucken. Leider, denn dann hätte ich gleich gesehen, dass sie ein Päckchen Kaugummi für 59 Cent geklaut hat. Dummerweise konnte ich das erst ein paar Minuten später auf der Videoaufzeichnung überprüfen und da war die Frau auf der Straße und auch in den beiden nächsten Seitenstraßen nicht mehr zu sehen.

Aber sie versprach ja, später wiederzukommen…

Ehrlicher Flaschensammler

Ein ziemlich heruntergekommener Flaschensammler, den ich hier im Laden in den letzten Jahren zwar schonmal gesehen habe, der aber absolut kein regelmäßiger Kunde ist, kam auf mich zu und drückte mir einen Leergutbon in die Hand, die aufgedruckte Summe belief sich nur auf etwas über einen Euro. "Den hat jemand am Automaten hängen lassen, vielleicht meldet sich derjenige noch", sagte mir der Mann und ging los, um sein eigenes Leergut abzugeben.

Einer der Momente, in denen man staunend dasteht.

SPAR-Märkte in Barcelona

Luis hat mir mal wieder Bild von SPAR-Märkten geschickt, diesmal aus Barcelona. Vielen Dank dafür.

Der erste Markt ist ein sehr kleiner uriger Laden (http://g.co/maps/8bewb).

Der zweite Markt befindet sich in der Nähe des Torre Sant Sebastià der Hafenseilbahn und dem Strand. (http://g.co/maps/rqqqf) Für die Innenaufnahme wurde die Erlaubnis beim Kassierer eingeholt.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!


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Dreck und Sauberkeit

Meine große IBM-Tastatur zu reinigen, war übrigens überhaupt keine große Sache und hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Die Tastenkappen kann man problemlos abziehen. Zur Reinigung wurde ja mehrere Lösungen vorgeschlagen, ich habe sie einfach in einer Gefrierdose mit Wasser und Spülmittel einweichen lassen, zwischendurch etwas geschüttelt und dann gut abgespült. Hinterher sahen sie wie neu aus.



Ein zäher Gegner war der Staub und Dreck unter dem Gehäuse. Ein Kompressor mit Ausblaspistole half hier ungemein weiter und den Rest habe ich mit Glasreiniger erledigt.



Meine "Model M" – fast wie neu, auch bei genauerer Betrachtung. Lediglich ein par Gebrauchsspuren, Kratzer und leicht abgenutze Beschriftungen der Tasten lassen die weit über 20 Jahre erahnen, die das Gerät auf dem Buckel hat:


Von hier!

Immer wieder kommt es vor, dass der Leergutautomat Flaschen nicht akzeptiert, die er eigentlich nehmen müsste. Das kann durch irgendwelche Beschädigungen verursacht werden, halb abgerissene Etiketten oder auch einfach nur irgendwelche Beulen und andere Unförmigkeiten, die bei der Produktion der Flaschen entstanden sind.

Mindestens jeder zweite Kunde argumentiert dann mit dem Satz: "Die ist aber von hier!" – als wenn das bei 0-8-15-Standardflaschen irgendeinen Einfluss hätte…

Druckbild

Im Markt in der Gastfeldstraße haben wir vor ein paar Tagen in einer bis dato unerforschten Ecke im Lager einen alten Laserdrucker gefunden. Ich freute mich: Wenn der nicht entsorgt oder verkauft wurde, musste er noch funktionieren. Vermutlich hatte ich ihn vor ein paar Jahren aus anderen Gründen, z.B. den Kauf meines ersten Farblaserdruckers, ausgemustert. Ich freute mich noch mehr: Den nehmen wir mit zur Halle, damit drucken wir dann zukünftig die Rechnungen und Paketaufkleber vom Onlineshop.

Negativ. Damit drucken wir gar nichts mehr:


Frage zu Leergut"terror"

Stefan hat mir geschrieben:
Ich bin schon seit einer gefühlten Ewigkeit stiller Leser deines Blogs und da ich derzeit Azubi bei Rewe bin, gewissermaßen ein Kollege.

Heute hatte ich einen Fall, zu dem ich gerne deine Meinung gehört hätte:

wir haben einen Tomra Leergutautomat und heute standen da seelenruhig drei Bauarbeiter vor und haben über 200! einzelne 0,5er Bierflaschen reingeschoben (Nebenbei, nette Klischeeerfüllung ;-) ). Neben der Tatsache, dass die es original geschafft haben, mir den vorher geleerten Flaschentisch zuzuballern haben die natürlich für eine tierische Schlange und dementsprechende Beschwerden von Kunden gesorgt.

Hattest du schon einmal so einen Extremfall und wie geht man mit solchen Leuten um? Einfach machen lassen? Bitten den "Einwurfprozess" zu unterbrechen und Kunden dazwischenlassen oder gar rauswerfen?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese Situation zu lösen. "Machen lassen" und "rauswerfen" würde ich dabei ausklammern, da man sich damit entweder die Leute mit dem Leergut (dauerhaft, sofern es auch zahlende Kunden sind) oder die hinten ihnen wartenden anderen Kunden vergrault.

Also bleiben im Grunde nur zwei Möglichkeiten:

a) Leere Rahmen hinstellen, Flaschen von den Kunden in die leeren Kisten einräumen lassen, manuell einen Leergutbon ausstellen.

b) "Machen lassen" und die Kunden hinter den Klischeeerfüllern händisch bedienen.

Welche Vorgehensweise besser ist, muss man im Einzelfall entscheiden. Ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium dafür ist, was die wartenden Kunden für Leergut abgeben wollen. Haben sie viele Einwegflaschen oder Dosen, die wir dann selber nachträglich noch alle zum Zweck der Entwertung in den Automaten stecken müssten, würde ich auf jeden Fall zu Lösung a) greifen.

Rein persönlich würde ich aber pauschal zur zweiten Lösung greifen. Dann muss man zwar hinterher die vielen Flaschen alle wieder vom Tisch sammeln, aber dafür hatte man die Gelegenheit, den wartenden Kunden zu zeigen, dass man sich persönlich um sie kümmert.

Lustige Strichcodes – 10

Pascal hat mir auch ein Foto eines ungewöhnlich geformten Strichcodes geschickt. Diesen hat er auf auf einer niederländischen Vla-Packung gefunden.

Warum sieht der Strichcode wie ein Baum aus? In dem Text daneben wird erklärt, dass der Hersteller für den Karton seiner Verpackungen nur aus Bäumen hergestellt wird, die aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen.

"Ein herrliches Produkt in einer fairen Verpackung."