Die
großzügigen Hinterlassenschaften meines Mieters hatten wir vor Monaten erstmal gefrustet in einer der Garagen untergebracht. Damals hatte ich nur vor Augen, den Kram samt und sonders für viel Geld über eine Fachfirma entsorgen zu lassen. Inzwischen ist etwas Zeit verstrichen und ich sehe einer Entsorgung deutlich gelassener entgegen: Ein Großteil der Stoffe ist nämlich z.B. gar nicht als Gefahrstoff gekennzeichnet. Darunter viele Farbeimer, deren Inhalt man einfach eintrocknen lassen und schließlich vollkommen legal über den Hausmüll entsorgen kann.
Außer "Müll" befinden sich sogar noch relativ wertvolle Sachen in der Sammlung, z.B. über 40 Kanister mit einem Mörtelzusatz, die einen Neuwert von insgesamt rund 4000 Euro haben. Warum sollte ich die entsorgen? Vielleicht findet sich ja in der E-Bucht jemand, der dafür sogar noch mindestens einen symbolischen Euro springen lässt. Wäre für alle Beteiligten von Vorteil.
Kaffee, Tabak, Zigaretten, Alkohol, Non-Food-Artikel, Red Bull, Körperpflegeprodukte, Fleisch, Rasierklingen, Batterien, Kondome – das sind alles die üblichen Produkte, auf die es "professionelle" Ladendiebe abgesehen haben. "Professionelle Ladendiebe" sind diejenigen, die nicht nur mal eben ein Teil in der Tasche verschwinden lassen, sondern unter Umständen komplette Regalbestände einpacken.
Dass sich jemand eine Tasche mit
Fertiggerichten in Schalen, die gerade mal etwas mehr als ein Euro pro Stück kosten, vollädt, habe ich in den vielen Jahren jedenfalls noch nicht erlebt.
Rebecca hat mir geschrieben und mir dieses Foto von einem SPAR-Markt in
Costa Calma auf der hübschhässlichen Insel Fuerteventura geschickt. Vielen Dank dafür!
Vielen Dank an Jan, der mir diese Fotos eines SPAR-Marktes in der
nordwestlichen Ecke Schottlands geschickt hat:
Von Bewerbern für eine Aushilfsstelle reicht mir normalerweise eine Kurzbewerbung mit den wichtigsten Eckdaten. Des Rest klären wir hier dann später persönlich vor Ort und nur für eine Packtätigkeit oder einen Kassenjob mache ich da kein großes Brimborium draus.
Soeben erreichte mich folgende E-Mail [
sic!]:
Ich habe Interesse bitte melden.
Ähm, nö.
So kurz nun auch wieder nicht.
Eine Kundin kam mit der leeren Blister-Verpackung eines Kugelschreibers aus dem Laden zur Kasse, drückte meinem Mitarbeiter die leere Hülle in die Hand und regte sich auf, dass es eine Frechheit wäre, dass die Leute immer alles klauen würden und dass die ehrlichen Kunden dafür zahlen müssten und dass es sowieso immer schlimmer werde.
Schön, dass jemand so viel Verständnis für unsere täglichen Probleme zeigt und sich über dieses böse Thema ebenso aufregen kann.
In diesem speziellen Fall war die Aufregung aber umsonst: Irgendwie hatte es die Packung ungefüllt aber ordentlich versiegelt aus der Produktion bis in mein Schreibwarenregal geschafft…
Kennt jemand
diese Szene von Borat? Etwas ganz ähnliches hat sich vorhin hier im Laden zugetragen. Eine Frau war mit ihrer ca. 4-jährigen Tochter hier im Laden. In der Gemüseabteilung bliebt das kleine Mädchen vor den Kisten mit dem Kohl stehen und erkundigte sich, während sie auf eine dicke, dunkelrote Kugel zeigte:
Was ist das?
Die Mutter antwortete anständig:
Das ist Rotkohl.
Und was ist das hier?
Das ist auch Rotkohl.
Und das hier?
Das ist auch Rotkohl.
Und was ist das?
Das ist auch Rotkohl. Das ist alles Rotkohl, mein Schatz.
Erst da ließ das Mädchen von Gemüse ab und folgte schließlich brav seiner Mutter.
Schaf mit langen Beinen. Zu finden ist der Strichcode an der Unterseite eines Bechers "Toni's Schafmilchjoghurt Vanille" und eingesendet wurde das Fundstück von Alex. Vielen Dank dafür!
Andy hat mir dieses Foto der Warenannahme eines NP-Marktes in Halle (Saale) geschickt. Ist doch schön, wenn man als anliefernder LKW-Fahrer so begrüßt wird.
Neu bei uns gelistet (aber (noch) nicht bestellt): "Playboy"-Kondome in verschiedenen Sorten, z.B. mit Aroma, genoppt, besonders dünn oder eben auch als "3 in 1".
Kondome "3 in 1" – Kopfkino…
Abgesehen vom "Wein" der Woche und der falschen Schreibweise von "Kaffee" ist es doch eine nette Idee, in der für mich auch eine große Ladung Frust mitschwingt:
[Quelle: Webfund]
Ein Kunde ließ sich von mir eine kalte Kiste Bier aus dem Kühlhaus geben. Zu seiner Begleitung sagte er wie selbstverständlich: "
Trinken wir die hier aus oder nehmen wir die mit?"
Sie entschieden sich dann gegen den Sofortgenuss.
Martin hat mir dieses Foto eines SPAR-Papierfähnchens geschickt, dass er beim Aufräumen des Dachbodens gefunden hat. Der Markt, aus dem das Fähnchen stammt, ist übrigens schon lange gelb und blau und in der Form nicht mehr existent.
Danke für die Zusendung. Ich könnte hier ja noch ein virtuelles SPAR-Museum einführen.
Die
Pausenbrotdose ist ja auch so ein Relikt.