An der Kasse staute es sich etwas, was vor allem daran lag, dass jeder zweite Kunde umständlich sein Kleingeld zusammensuchte, was wiederum jeden Bezahlvorgang unnötig in die Länge zog. Eine Kundin in der Schlange regte sich darüber lautstark auf und hackte dabei vor allem auf meiner Mitarbeiterin herum: "Ich hab' keine Zeit, muss das so lange dauern?! Warum geht das nicht schneller bei Ihnen?!"
Als die Kundin selber dran war, setzte sie ebenfalls sehr erfolgreich die Reihe der Kleingeldzusammensucher fort. Diese Steilvorlage ließ sich meine Kassiererin nicht nehmen, griff den bereits auf dem Kassentisch liegenden Geldschein, verbuchte diesen in der Kasse und legte der Kundin das Wechselgeld neben ihre gerade in dem Moment mühsam zusammengesuchten Münzen. Sie wollte sich gerade beschweren ("Ich hab' doch noch Kleingeld!"), als meine Mitarbeiterin entgegnete: "Schnell – oder gar nicht."
Es ist soooooooo klar: Wir haben Samstag und der mechanische Kollege aus der Leergutannahme zickt herum. Und dann ausgerechnet heute, wo wir so ausgesprochen knapp besetzt sind.
Jens hat mir diese beiden Fotos von SPAR-Märkten in Italien zukommen lassen. Der erste befindet sich in Trento und der zweite ist in Verona zu finden. Ich möchte auch so einen beeindruckenden Eingang vor meinem Laden haben.
Eine Kundin reklamierte original "tesa"-Paketklebeband, das sie hier gekauft hatte. Als mir mein Mitarbeiter davon berichtete, war ich schon sehr erstaunt. Mit dem tesa-Band habe ich ausschließlich gute Erfahrungen (6,5 Jahre Onlineshop…) gemacht, aber dieses hier würde ständig reißen.
Die Kundin machte gleich Stress: Sie hätte es eilig, da sie gerade beim Umzug seien und sie hätte keine Zeit sich mit dem immer reißenden Klebeband herumzuärgern. Ich schaffte es nur mühsam, das Zeugs mit bloßen Händen durchzureißen. Kein Mangel war zu erkennen.
Es kann natürlich sein, dass die ersten Wicklungen auf der Rolle aus irgendeinem Grund am Rand beschädigt waren. Dann passiert es durchaus, dass einem das Klebeband nach jeder Wicklung abreißt. Über diesen Zustand war diese Rolle offenbar hinaus und darum sah ich überhaupt nicht ein, irgendetwas umzutauschen oder zurückzunehmen.
Sie war so erfreut, dass es nun doch funktionierte, dass sie mir die Rolle vor die Füße warf und aus dem Laden rannte…
"Chemie ist, wenn es knallt und stinkt", ist der zweite Teil eines ewig alten Schulspruches. Bei mir trifft diese Weisheit aber auch für die Elektrik zu.
Und so hat ein weiteres Vorschaltgerät seinen Weg in die ewigen Jagdgründe gefunden. Der Elektriker repariert gerade…
Vielen Dank an Michael, der diesen modernen SPAR-Markt im Salzburger Hauptbahnhof (der derzeit und noch bis 2014 umgebaut wird) entdeckt hat. Vielen Dank dafür.
In letzter Zeit wird das wilde Parken auf meinem Hof durch unsere direkten monokulturellen Nachbarn immer schlimmer. Immer häufiger muss ich ich abends um meinen eigenen festen Stellplatz kämpfen. Die Frage, warum es denn vom ganzen Hof genau dieser eine spezielle Platz sein müsse, beantworte ich gerne damit, dass es ums Prinzip geht. Ich HASSE diese "ums Prinzip"-Antworten, aber in diesem Fall trifft es einfach mal zu, da ich sonst irgendwann in den Seitenstraßen nach einem Parkplatz suchen darf, weil die Moschee-Besucher aus Gewohnheit alles für sich beansprucht haben.
Ich mag nicht den ganzen Hof mit einer Kette oder gar einem Zaun abriegeln, denn erstens parken hier auch meine Mitarbeiter und hin und wieder kommen auch einige Lieferanten oder aber doch zumindest der LKW für unseren Container mit den zercrunchten Einwegflaschen hier auf den Hof.
Also versuche ich es erstmal mit sanfter Gewalt: Sobald es wieder etwas trockener ist, werden wir mal ein paar Stellplätze mit neongelber Bodenmarkierungsfarbe einzeichnen und vor allem meinen Platz speziell kennzeichnen. Vielleicht hilft's ja.
Reicht nicht ganz zum "Shop-Art"-Bild, ist aber dennoch ein ganz interessanter Anblick, wie ich finde. Diese orange Spirale ist ein Stück unserer Halloween- bzw. Herbst-Dekoration.
Die Kleinigkeiten, die einem Freude machen: Endlich haben wir im Flur bei uns in der Lagerhalle auch eine kleine Garderobe hängen. Endlich müssen wir die Jacken nicht mehr irgendwo lieblos hinwerfen oder über die Lehnen der Stühle hängen. Juhu.
Für meine Halle habe ich die erste Strom- und Gasrechnung bekommen. Bis zum 29. Februar waren meine Mieter da drin und seit gut sieben Monaten gehe ich dort ein und aus. Die Anfangsbestände der Zähler hatte ich damals übermittelt und die Rechnung (und der daraus resultierende Abschlagsbetrag) hat mich gerade umgehauen: Wir sollen in den paar Monaten 4.300kWh Strom und knapp 8.500kWh (900m³) Gas verbraucht haben. Diese Zahlen sollen "berechnet" sein und sich auf den Vorjahreszeitraum beziehen.
Mag ja sein, aber faktisch habe ich dort gerade mal 190kWh Strom und gerade mal 60m³ Gas in der Zeit verbraucht, also insgesamt nur etwa 5 Prozent der abgerechneten Werte. Da ist wohl eine dezente Korrektur nach unten notwendig. Gleich mal anrufen…