Unsere Wischmaschine ist
inzwischen knapp sechs Jahre alt. Die Technik ist offenbar herstellerübergreifend immer Kacke, es gab noch nie eine Maschine, mit der wir mal über einen längen Zeitraum keine einzige Reparatur hatten. Die vielen Kleinigkeiten habe ich hier, man muss an dieser Stelle eigentlich schon von leider reden,
fast nie erwähnt.
Nun ist das Gerät wieder einmal kaputt. Nachdem wir nun rund vier Wochen auf einen Techniker gewartet haben, der Personalmangel hat auch bei der Firma für Engpässe gesorgt, war nun endlich jemand da. Erkenntnis: Lagerschaden, kann nicht hier vor Ort repariert werden. "
Wir nehmen die Maschine mal mit, bekommt ihr Anfang der Woche wieder."
Na, denn …
Auf der "Rolada" Zitronenrolle der Lidl-Eigenmarke prangt dieser kleine Strichcode, dessen Form sich mir nicht erschließen will, aber der immerhin mit einem Herz verziert ist. Vielen Dank an Honza für die Zusendung.
Urlaub bei Harstes: Statt wie vollkommen normale Leute ins Museum oder an den Strand zu gehen, suchen wir die unterschiedlichsten Supermärkte auf und entdecken immer wieder Produkte, die es bei uns nicht gibt.
(Das sind übrigens die Tees von
Arctic Mood.)
PS: Einen SPAR-Markt haben wir übrigens nirgends entdeckt.
Es ist ein paar Jahre her, dass wir die neue Beleuchtung hier für den Hof
installiert bekommen haben. Der alte Scheinwerfer mit dem Bewegungsmelder hängt immer noch über unserer Lagertür, aber ich dachte, der wäre längst kaputt. Habe ihn seit Jahren nicht mehr leuchten sehen.
Aber irgendwas ist da dennoch bestimmt nicht in Ordnung, denn obwohl draußen strahlender Sonnenschein war, leuchtete der Strahler fröhlich vor sich hin. Wundersame Selbstheilung oder sowas.
Jetzt hängt er zwar immer noch, ist aber zumindest schon elektrisch abgeklemmt, da leuchtet nichts mehr und wird auch nie wieder.
Erst jetzt fiel auf, dass die Maler im Januar beim Sprühen der Ladendecke auch eines der Hinweisschilder auf unsere Feuerlöscheinrichtungen teilweise mit weiß gefärbt haben.
Ist ja nur Dispersionsfarbe, die sollte sich mit einem angefeuchteten Topfschwamm eigentlich problemlos entfernen lassen können. Und falls nicht, muss dort eben bei der nächsten Feuerlöscherwartung ein neues Schild befestigt werden:
Die Klimaanlage im kleinen Büro ist übrigens
nach wie vor nicht funktionsfähig. Der gute Mann, der sie damals angebaut hatte, hat dem Berufsleben inzwischen den Rücken gekehrt und seine Firma aufgelöst. Er wollte das zwar noch zwischendurch privat für mich machen, aber daraus wird wohl nichts mehr.
Dann haben wir im privaten Umfeld um zwei Ecken herum noch eine Firma, die auf Kühl- und Klimaanlagen spezialisiert ist, aber auch da warte ich seit einem Monat auf ein Angebot, nachdem sich der Mitarbeiter die Situation hier vor Ort angeguckt hatte.
Ich weiß ja, dass die alle Personalmangel haben und natürlich gerade der Sommer die heiße Zeit (pun intended) für diese Branche ist – aber so langsam wäre es schön, wenn die Klimatisierung im kleinen Büro wieder laufen würde.
Als ich an der Weide vorbeiradelte, stand die Kuh mit ihren Hinterbeinen noch etwas weiter im Matsch, wie man an den schmutzigen Spuren an den Beinen (und sogar am Schwanz) noch deutlich erkennen kann. Rinder sind nun mal neugierige Viecher und als ich vom Rad stieg und mich mit gezückter Kamera näherte, trabte sie langsam näher. Das sorgte zwar für eine bessere Fotoqualität, aber das coole Motiv hatte sich natürlich erledigt. Muh!
Während unseres Urlaubs hatte eine Kundin oder ein Kunde einen Leergutbon vom REWE-Kollegen Avcioglu aus der Pappelstraße bei uns in die Spendenbox geworfen. Das Konzept mit der Spendenbox ist zwar so eigentlich nicht gedacht gewesen, aber weil wir nett sind, habe ich die 60 Cent mit zur Gesamtsumme hinzugezählt. Ist ja schließlich für die Trötis.
Die aktuelle Aktion mit den Vornamen auf Flaschen und Dosen von Coca-Cola gibt es übrigens nicht nur bei uns, sondern auch in anderen Ländern. In Reykjavík waren die Flaschen dann eben mit Þórði, Einari, Guðmundi, Áslaugu, Helga, Hebu, Soffíu, Árna, Margrét und Páli beschriftet.
Diesen Strichcode mit einer darauf schlafenden Katze hat Honza auf einem Becher Hüttenkäse der Marke
Piatnica entdeckt. Vielen Dank für die Zusendung.
Ich erwähnte
an dieser Stelle schon einmal, dass wir hier ein etwas kurioses Vertragswerk laufen haben. Der Markt ist vom Vermieter an die Edeka vermietet, ich habe ihn als Ladenbetreiber als Untermieter von der Edeka angemietet. Völlig normaler Vorgang in der Welt des Einzelhandels.
Nach dem Kauf wurden die Verträge aber nicht aufgelöst, viel mehr bin ich nun für die Edeka Vermieter und Untermieter in einer Person. Wie schon im verlinkten Blogeintrag geschrieben geht das so weit, dass die monatliche Miete regelmäßig von meinem Konto eingezogen und ein paar Tage später wieder an mich überwiesen wird. Daran wird sich auch nichts mehr ändern, solange diese Verträge laufen und erfüllt werden möchten.
Der Hauptmietvertrag endet im Herbst 2029, denn zu der Zeit läuft die letzte der vier gezogenen Optionen aus. Der Form halber soll und wird mein Vermieter-Ich dennoch eine fristgerechte und ordentliche Kündigung an die Edeka schreiben. Damit wird dann auch automatisch der Untermietvertrag enden.
Der Schalk in mir überlegt, ob er eine Floskel in die Kündigung schreibt, die besagt, dass das Objekt zum Zeitpunkt x besenrein zu übergeben ist. Passieren kann mir ja eigentlich nichts, wenn ich mich nicht daran halte, es sei denn, der Vermieter macht Stress und lässt das Gebäude hier zwangsräumen und klagt die Reinigungskosten hinterher bei mir wieder ein. Kann ich mir aber nicht vorstellen.