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Müll, Müll, Müll …

Toll, diese Stadt. Diese Stadt voller rücksichtsvoller Menschen. Einer von ihnen hat offenbar renoviert. Zu Hause ist es jetzt vermutlich wieder richtig schön, der ganze alte Kram ist endlich weg. Man möchte schließlich nicht im Müll leben.

Für die Entsorgung fand sich dieses Fleckchen Grün am Ende der alten Stromer Landstraße. Platten, Leisten, Verpackungen, Müllsäcke, Farbeimer – einfach alles an den Weg kippen spart lange Wege. Wer dort spazieren geht oder mit dem Fahrrad durchfahren möchte, kann ja sehen, wie er vorbeikommt. Ja, der Trampelpfad führt zu einem mehrere Kilometer langen Weg parallel zur Autobahn, auf dem man parallel zur A281 ans westliche Ende des GVZ kommt.

Bemerkenswert finde ich mal wieder den betriebenen Aufwand: Das Zeug musste zusammengetragen, verladen, hierher transportiert und anschließend auch wieder ausgeladen werden. An der grundsätzlichen Bereitschaft, etwas zu tun, ist es also nicht gescheitert. Das war also keine pure Faulheit. Es mangelte eben nur an der Bereitschaft, den eigenen Dreck ordentlich zu entsorgen.

Aber das übernehmen dann andere, die haben bestimmt sowieso nichts Besseres vor. Oder die Bremer Stadtreinigung (der ich via Mängelmelder den Hinweis auf den Müllhaufen gegeben habe), die sind ja sowieso zur Reinigung der Stadt Bremen da, der Name verrät es ja eigentlich schon.

Hauptsache, zu Hause ist es schön sauber.


Ich würde sagen, das ist okay!

Abgesehen von dem Lüfter im Kühlraum (Punkt 1 im Bericht) hatte der Kontrolleur vom "Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienst des Landes Bremen" (LMTVet Bremen) nur noch zwei weitere Dinge bei seiner planmäßigen Routinekontrolle beanstandet: Punkt 1 im Bericht: In zwei Regalen im Laden hatte sich in den untersten Fachböden hinter langsam drehender Ware, resp. unter Körben, in denen wir Ware präsentieren, Staub angesammelt. Ebenso im Lager unter einem Leergutstapel, in dem nur wenig Bewegung ist. Das war der dritte Punkt im Kontrollbericht. Unterm Strich war es also eigentlich nichts.

Punkt 4 und die Abschlussbemerkung seht ihr unten in dem Auszug aus dem Kontrollbericht. Ich denke, damit muss man sich nicht verstecken. Bei unserem Durchsatz an Kunden und Material ist ein Schmutzeintrag überhaupt nicht zu vermeiden und auch wenn hier ständig irgendjemand irgendetwas saubermacht – man kommt kaum dagegen an. Aber, siehe amtliche Kontrolle, das ist alles so in Ordnung.

Kontrollbericht LMTVET Bremen / September 2026

Schockostreusel

Nachdem mal wieder jemand "Schoko" mit ck geschrieben hatte, musste ich einfach mal ein entsprechendes Bild via ChatGPT erstellen lassen. Schockostreusel, voll geschockt. Arme Streusel. Guckt euch mal an, wie sie Angst haben und vor Panik völlig außer sich sind. :-(


Andere Länder, andere Läden – 018

Die Norweger grillen gerne. Sobald es das Wetter erlaubt (oder auch nicht), verbringen sie Zeit draußen mit Familie und Freunden am Grill oder Lagerfeuer und brutzeln Fleisch und Fisch aller Art.

Diese Bedientheke in einem EUROSPAR-Supermarkt in Nordnorwegen, in dem Grillfleisch wortwörtlich bergeweise angeboten wurde, ist wohl der beste Beweis dafür.

Ein Lebensmittelkontrolleur hätte hier in Deutschland vermutlich Schnappatmung bekommen. Die Nakkekoteletter (Nackenkoteletts) sind jedenfalls weit über die maximal zulässige Füllhöhe der Theke aufgetürmt worden. (Zumindest unterstelle ich das mal mit meinem Wissen um solche Geräte.)

Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die dort nicht alt geworden sind. :-)


Leere Eispackung im Laden

Im Gewürzregal lag eine leere Packung "Bio-Eispralinen Himbeere" der Marke Gelato Classico. Boah! So oft hatten wir es schon, dass Leute irgendwas im Laden aufgegessen oder sich den Inhalt in die eigene Tasche umgefüllt haben … Augenverdrehend pfefferte ich die aufgerissene und entleerte Schachtel in die Papppresse.

Er danach fiel mir ein, dass ich das Produkt noch nie zuvor gesehen hatte. Klar, woher auch? Wir haben es nämlich gar nicht im Sortiment. Offenbar hatte sich die Eispralinen jemand mitgebracht und unterwegs gefuttert.

Dennoch verdrehe ich die Augen, wenn auch nicht ganz so weit: Kann man sowas nicht im Mülleimer entsorgen? Muss man sowas in ein Gewürzregal in einem Supermarkt stecken?! Eben!


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Darauf konnte es eigentlich nur eine Antwort geben:

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die Qualität meiner Blogeinträge und die enge Bindung zu den Lesern (wobei ich beides für Textbausteine und keine ehrliche Bewertung ihrerseits über mein Blog halte) rührt daher, dass ich dort niemanden mit versteckter oder offensichtlicher Werbung zumülle.

Fällt Ihnen jetzt vermutlich auch auf."

Fristlos gekündigt – und trotzdem morgens zum Dienst

Vor einigen Jahren hatten wir einen Aushilfsmitarbeiter, der offenbar ziemlich unzufrieden mit seiner damaligen Lebenssituation war. Dass man mit einem Aushilfsjob bei uns nun einmal nur ein paar hundert Euro verdient, gehörte offenbar ebenfalls zu den Dingen, die ihm zunehmend gegen den Strich gingen.

Eines Abends entlud sich dieser Frust dann bei mir per WhatsApp. Mutmaßlich war dabei reichlich Alkohol im Spiel. (Nicht auf meiner Seite ;-) ) Jedenfalls bekam ich eine kleine Tirade getextet, in deren Verlauf unter anderem die Begriffe "Arschloch" und "Scheiß Kapitalist“ fielen. Damit war das Arbeitsverhältnis dann auch ziemlich abrupt beendet: Es folgte bei unserer nächsten Begegnung die fristlose Kündigung durch mich. Das "Arschloch" sollte als Begründung ausreichen, wäre die Sache tatsächlich vor einem Gericht gelandet, hätte die Tatsache, dass es nur eine Aushilfsjob und keine Festanstellung gewesen ist, mir ohnehin wahrscheinlich in die Tasche gespielt.

Er quittierte die Kündigung mit der Bemerkung, dass das hier ohnehin eine Scheißfirma ist und er es nicht nötig hat, sich für ein paar Kröten für einen Kapitalisten kaputtzumachen, bla, bla, bla …

Jetzt könnte man meinen, dass wir damit geschiedene Leute waren. Aber, nein, das sah er (nun Ex-) Kollege wohl anders. Am nächsten Morgen erschien er nämlich wieder ganz normal zur Arbeit. Nicht zum Entschuldigen, nicht für weitere Diskussionen und auch nicht, um irgendwelche Sachen abzuholen.

Nein. Er kam einfach zur Arbeit. Hatte sich am nächsten Morgen hier von mir zunächst unbemerkt "reingeschlichen" und um 8:37 Uhr ganz regulär eingestempelt und hat mit der Arbeit in der Getränkeabteilung begonnen.

Ja, nee, ist klar – am Vorabend noch Arschloch und Scheißkapitalist, am nächsten Morgen wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Manche Menschen haben wirklich eine beeindruckend kurze Halbwertszeit für Konflikte. Aber da der Drops gelutscht war, durfte er seine Sachen packen und gehen.

Danach habe ich wirklich nichts mehr von ihm gehört und gesehen, zumindest nicht hinsichtlich unseres Beschäftigungsverhältnisses. Dass er immer noch als Kunde kommt und sein Geld hier lässt, nun, das ist nett. :-)

Erinnerung an die alte Brötchenküche

Die Leute von der Moschee (Alte Betreiber) hatten vor ein paar Jahren mal ein paar Schlaglöcher hier auf dem Hof mit Mörtel aufgefüllt. Nicht professionell, aber immerhin. Sicherlich nicht, um mir eine Freude zu machen, sondern um ihre hier geparkten tiefergelegten Prollkarren der Besucher nicht unnötigem Stress auszusetzen. Um Material zu sparen, hatten sie sich bei unserem berühmten Schutthaufen bedient, dessen Nicht-Entsorgung mir irgendwann immer mehr Spaß gemacht hat, je wilder sich die von der Moschee darüber beschwert haben – erfolglos, da mein Schutt auf meinem Hof. :-P

Was auf den ersten Blick gar nicht so sehr auffällt: Unter anderem mindestens eine der alten Anti-Rutsch-Fliesen aus dem Fußboden unserer alten Brötchenküche hat es auch in eine dieser Schlagloch-Auffüllungen geschafft. Die Arbeiten wurden damals eher dilettantisch ausgeführt und so guckt eben neben Fußabdrücken auch noch eine der alten Fliesen halb aus dem Mörtelhaufen heraus. Eine letzte Erinnerung an den damaligen Raum, der gleichzeitig der Vorraum vor meinem alten Büro war.

Naja, irgendwann muss der Parkplatz hier ohnehin noch einmal gänzlich überarbeitet werden. Die Schlaglöcher voller Trinkwasser für die Vögel sind eigentlich nicht Sinn der Sache. (DAFÜR braucht es dann natürlich irgendwann mal adäquaten Ersatz.)


"Sie haben 29 Negativbewertungen …"

E-Mail:

Schöne Grüße nach Bremen,

bei meiner kurzen Prüfung ist mir aufgefallen, dass auf Ihrem Google-Profil Edeka Markt Björn Harste aktuell 29 negative Bewertungen sichtbar sind – zum Beispiel diese: "Das Personal ist unfreundlich, respektlos und behandelt Kunden wie Müll. Dies schadet dem Image enorm."

Ich möchte Ihnen anbieten, unseren Service kostenfrei auszuprobieren, wir übernehmen die Entfernung der ersten Rezension kostenfrei.

Wäre eine kostenlose Entfernung einer Google-Rezension für Sie interessant?

Prüfen Sie in wenigen Klicks online, ob wir die Rezension entfernen können …
[KLICK] "Als Spam melden" – und den Absender blockieren …

Kryptische Antwort bei FB

Ich kann es nicht sein lassen, ich muss einfach immer wieder mal bei Facebook reingucken. Obwohl mich die Plattform immer mehr ankotzt und die eigentlich interessanten Themen und Kanäle nur noch einen Bruchteil der angezeigten Inhalte darstellen. "Empörungsbook" beschreibt es besser. KI-Müll und Verschwörungstheorien überwiegen und es macht wirklich KEINEN Spaß mehr. Und dennoch habe ich immer wieder die Hoffnung, dass ich dort die mich interessierenden Inhalte geballt auf einem Haufen finde, aber es wird immer nur schlimmer.

Nach der Meldung eines schweren Unfalls auf einem Facebook-Kanal mutmaßte jemand, dass der Fahrer sicherlich mit seinem Handy abgelenkt war oder dass es an einem der modernen Autos "mit ihren tollen Displays" lag. Ich halte mich ja immer sehr zurück, aber diesmal musste ich einfach mal etwas schreiben. Kann sein, dass das Verschwinden von haptischen Bedienelementen in anderen Autos nicht so gut gelöst ist, mich stört es kein Stück. Meine Antwort seht ihr in dem Screenshot – und auch eine darauf folgende Reaktion desjenigen, der den Text mit dem Handy geschrieben hatte.

Seitdem rätsle ich, was der mir mitteilen möchte. Falls jemand von euch kapiert, was "nee noch mehr habe ein ganz neues bedeuten soll oder worauf sich diese Aneinanderreihung von Wörtern beziehen soll, schlaut mich gerne auf …


Kraken-Quellensicherung

Ich hatte den Begriff hier im Blog ja schon mehrfach erwähnt. Eine Quellensicherung (auch "Source Tagging" genannt) ist ein Verfahren im Einzelhandel, bei dem Warensicherungsetiketten schon bereits während der Herstellung, Montage oder Verpackung eines Produkts angebracht werden – und nicht erst nachträglich im Geschäft. Auf diese Weise können die Etiketten auch versteckt und unerreichbar und damit manipulationssicher angebracht werden, zum Beispiel in den Kammern einer Schuhsohle oder im Innenfutter einer Jacke.

Bei Lebensmitteln kannte ich bislang noch keine Quellensicherung, aber der "Spiced Rum" der Marke Kraken (mit einer wie ich finde ziemlich coolen Flasche) hat damit jetzt den Anfang gemacht. Bei meiner Flasche zu Hause wunderte ich mich über den Aufkleber am Boden und musste natürlich nachsehen. Es ist "nur" ein RF-Etikett (Radiofrequenz) und kein AM-Etikett (akustomagnetisch) und damit nicht mit unserer Anlage kompatibel (Egal, der Kraken steht ohnehin in der Vitrine), aber dass das überhaupt gemacht wird, finde ich durchaus erwähnenswert!


Limette Maracuja: -1

Ein Kollege hielt mir die leere Verpackung einer Tafel Zotter-Schokolade der Sorte "Limette Maracuja" vor die Nase: "Hier, das hab ich in der Getränkeabteilung zwischen der Fritz-Kola gefunden."

In der Videoaufzeichnung war der Ablageort der Verpackung leider nicht einsehbar, aber dafür das Zotter-Regal. Da in dem Sortiment nicht so viel Bewegung ist, ließen sich die wenigen Veränderungen schnell in der Aufzeichnung einsehen und innerhalb weniger Minuten hatte ich bereits den richtigen Moment gefunden: Ein uns nicht näher bekannter Mann hat sich die Tafel gegriffen und auf dem Weg in die Getränkeabteilung bereits die Tafel komplett ausgepackt. Papier und Folie knüllte er zusammen, die Schokolade steckte er schließlich unverpackt in die Jackentasche. Hm, lecker.


Lustige Strichcodes – 839

Fundstück von Honza auf einer Packung Haribo in der "Harry Potter"-Edition, die er in einem Aldi-Markt in Polen entdeckt hat: Ein Strichcode mit dem legendären Hogwarts-Express. Vielen Dank auch für diese Zusendung.

Bestimmt bezahlt an Kasse 2 9,75 ;-)