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1505736 Flaschen und Dosen

Die langersehnte 1,5-Millionen-Grenze hat der Leergutautomat übrigens gerade geknackt. Den genauen Zeitpunkt habe ich leider versäumt, aber ich kann ja nicht alle paar Stunden nachgucken, wo der Zähler gerade steht.

Die Summe setzt sich aus Mehrwegflaschen aller Art, PET-Einwegflaschen und Getränkedosen zusammen. 1,5 Millionen in zwei Jahren. Das sind etwa 750.000 pro Jahr, weit über 60.000 im Monat und damit über 2.000 Einzelgebinde pro Tag. Täglich, wohlgemerkt. Das ist schon eine ziemlich beachtliche Leistung und sicherlich auch für den Hersteller nicht uninteressant und so gesehen "darf" er eigentlich zwischendurch auch mal ausfallen. Auch wenn's natürlich jedes Mal lästig für uns hier im Laden ist.


Auch beim Bottlecomp in Findorff

Diese ominöse Uhrzeit/Datum-Fehlermeldung tauchte übrigens nicht nur bei meinem Automaten hier im Hauptgeschäft auf, sondern auch bei dem kleinen Einweg-Rücknahmegerät in meinem Zweitmarkt. Dort waren keine Kunden von dem "Ausfall" betroffen. Vielleicht sollte das auch alles so sein, wie es war – ist ja nunmal auch nicht so sehr üblich, dass ein Supermarkt am Montag Morgen um 0 Uhr öffnet. :-)


Grünlich

Wir haben beim Baumarkt eine Großpackung Leuchtstoffröhren besorgt. Es war der letzte Karton und aufgerissen, aber das sollte dem Inhalt nicht weiter geschadet haben.

Was mir erst hier bei mir im Laden aufgefallen ist: Eine der Röhren war mit "grün" beschriftet – und was das bedeuten sollte, ahnten wir und wussten es mit Sicherheit, als wir die Röhre mal probeweise in eine der Fassungen im Kühlregal drehten. Sieht zwar witzig aus, ist aber vermutlich nicht besonders verkaufsfördernd, wenn hier alle Frischeprodukte einen grünen Schimmer haben. :-)


Pfandbon aus Juli 2008

Bei der Kassenabrechnung sind mir zwei ziemlich vergilbte Leergutbons aufgefallen. Bei genauerer Betrachtung sah ich, dass sie aus Juli und August 2008 stammen. Die hat wohl irgendein Kunde noch in einer dunklen Ecke in seinem Portemonnaie entdeckt. Natürlich verweigern wir die Annahme dieser Bons nicht. Warum sollten wir auch? Wir haben schließlich dafür auch das Leergut bekommen.

Woanders sieht man das nicht so: Hier beim Penny-Markt steht ein großer Hinweis am Leergutautomaten, dass Pfandbons am selben Tag eingelöst werden müssen, da sie ansonsten ihre Gültigkeit verlieren würden. Unterzeichnet mit "Die Marktleitung".

Schwarzes Licht für das weiße Sortiment

Wir haben vorhin mal vor der Ladenöffnung mit einigen Schwarzlicht-Röhren hier im Laden herumexperimentiert und das große Wandkühlregal damit bestückt. Sah schon recht beeindruckend aus, zumal nur einige der Verpackungen mit fluoreszierenden Farben bedruckt sind.

Etwa so wie auf diesem Bild wirkt das Licht für unsere Augen:



Bei den ersten Aufnahmen war meine Kamera allerdings der Meinung, deutlich länger belichten zu müssen. War zwar nicht der Eindruck, den ich festhalten wollte, sah aber auch gut aus. :-)


Der LgAtm läuft wieder

Die Fehlermeldung hat sich erledigt. Der PC im Leergutautomaten hatte sich in der Nacht auf Sonntag wohl schon auf die richtige Zeit gestellt. Vielleicht konnte sich der Rechner nur nicht mit einem anderen synchronisieren, der möglicherweise auf ein falsches Datum eingestellt ist und sich erst in dieser Nacht auf Winterzeit gestellt hat.

Egal, das Ding läuft wieder. Juhu. :-)

Bitte Datum/Uhrzeit einstellen!

Da stand er, der erste (Leergut-)Kunde der Woche und konnte seine Flaschen nicht in den Automaten stecken. Dieser hat nämlich die Umstellung auf Winterzeit nicht ganz so gut verkraftet. Mist. Selber umstellen kann ich die Zeit an dem Gerät auch nicht, so weden wir hier bis zum Morgen warten und dann die Hotline anrufen müssen.

Hoffentlich wird's in der Nacht nicht sehr viel Leergut.


Temporär ausgeswoppt

Nach gut 1,5 Jahren hat sich innerhalb der letzten Tage übrigens die Gasdruckfeder meines Swoppers verabschiedet und absolut drucklos, so dass nur noch die Stahl-Druckfeder das Gewicht des "Besetzers" aufnimmt.

Wenn man zwischendurch nur kurz draufsitzt, fällt das ja nicht weiter auf. Aber heute war sehr viel im Büro zu tun und so verbiege ich mir mittlerweile seit ein paar Stunden den Rücken. Und Montag werde ich beim Händler anrufen und die Sache klären. Falls ich dann nicht erstmal "mit Rücken" in der ReHa bin. :-O

Eilig, eilig...

Eine Kundin stand an vierter oder fünfter Stelle an der Kasse und rief quer durch den Laden einem meiner Mitarbeiter zu, dafür zu sorgen, dass eine weitere Kasse geöffnet wird. Sie warte dort schon seit fünf Minuten und ihr tiefgefrorener Fisch würde bereits auftauen.

Eine zweite Kasse wurde geöffnet.

Die Frau drängte sich an der wartenden Schlange vorbei, um auch garantiert als erste bedient zu werden.

Sie traf direkt am Ausgang eine Bekannte, die gerade meinen Laden betreten wollte.

Die Unterhaltung zwischen den beiden dauerte ziemlich genau eine Viertelstunde.

Der arme Fisch. :-P

Ladendiebstahl mit Zusatznutzen

Ich stelle fest, dass hier in letzter Zeit vermehrt Bierdosen geklaut werden. So auch bei dem Typen, den wir vorhin erwischt hatten und der sozusagen im Vorbeigehen eine Dose Beck's in der Jackentasche verschwinden ließ.

Wenn man sich ansieht, wie weit manche Flaschensammler gehen, um acht Cent für eine Flasche Leergut zu ergattern, kann man den Klau von Getränkedosen sehr gut verstehen: Nicht nur einen halben Liter Bier, sondern später auch noch 25 Cent Bargeld in der Tasche...

Piep, gröhl, piep, lall, piep...

Apropos Warensicherungsanlagen. Der wahrscheinlich häufigste Grund dafür, dass die Anlage bei ehrlichen Kunden auslöst, dürften eingeschleppte Etiketten sein.
Geschäfte, die eine baugleiche Anlage verwenden, sichern und entwerten die Etiketten natürlich. Nun gibt es aber auch viele Läden ohne Warensicherungsanlage, die dennoch gesicherte Produkte verkaufen. Unfreiwillig meist, wenn die Artikel vom Hersteller mit einer sogenannten Quellensicherung ausgestattet sind. Doch was bedeutet "Quellensicherung"? Ich zitiere hier einfach mal die Wikipedia:
Die Zukunft liegt wohl hier sicherlich in der Quellensicherung, dass in die Ware bereits bei der Herstellung/Montage ein Warensicherungsetikett integriert wird. (z. B. im Absatz von Schuhen, Einnähetikett im Anzug, im Schaft der Bohrmaschine, unter dem Label der Getränkeflasche usw.). Quellensicherung wird schon heute erfolgreich von mehreren Händlern (Schuhbereich etc.) eingesetzt, der Verbreitungsgrad im Vergleich zu Spanien oder Frankreich ist in Deutschland jedoch noch nicht so groß.
Der Kunde eben trug zwei gesicherte Turnschuhe an den Füßen. Das ist alles kein Problem, solche Etiketten finde ich hier normalerweise innerhalb von weniger als zehn Sekunden.

Und dann steht man da und versucht, einem angetrunkenen und ein wenig auf Krawall gebürstetem Kunden zu erklären, dass man ihm nichts Böses will...

Freimarktsumzug 2009

Hier ein paar Bilder vom diesjährigen Freimarktsumzug. Stimmung und Lautstärke erreichten wie immer einen sehr hohen Pegel, aber diesmal ist der Umzug an uns relativ gesittet vorbeigezogen. Im wahrsten Sinne des Wortes. :-) Wir wurden nicht als Garderobe und öffentliche Toilette missbraucht und hatten erfreulicherweise auch nicht eine mobile Discothek in Form eines Trucks mit riesiger PA-Anlage auf der Ladefläche stundenlang vor der Tür stehen.









Der Spuk ist (fast) vorbei, die Straße gleicht einer Müllhalde:



(Die Bilder sind übrigens nicht mit meiner Kamera entstanden. Wie kommt man nur auf die Idee, bei einer Digitalkamera einen Zeitstempel mit im Bild unterzubringen?!? :-O )

Fragen zur Warensicherung

Eine Blogleserin hat mir ein paar Fragen zu Warensicherungsanlagen gestellt. Ich versuche mal, auf die Fragen anhand meiner Anlage einzugehen. Aber es gibt viele verschiedene Ausführungen von vielen verschiedenen Herstellern, so dass sich das sicherlich nicht generell verallgemeinern lässt.

· Ist es tatsächlich möglich, dass die Anlagen unterschiedlich scharf gestellt werden können und Ladendiebe tatsächlich Glück haben könnten und die Anlage nicht piepst?
Ja, das ist möglich. So kann man die Empfindlichkeit an die verschiedenen Aufstellorte anpassen, damit die Anlage nicht z.B. schon durch Sicherungsetiketten an in der Nähe platzierter Ware auslöst. Andererseits soll die Anlage natürlich so empfindlich wie möglich sein.

Demzufolge kann es durchaus vorkommen, dass Etiketten vereinzelt gar nicht auslösen. Als Ladendieb würde ich mich aber lieber nicht darauf verlassen, denn das ist doch eher die Ausnahme.
· Was passiert, wenn man eine solche Warensicherungsanlage mit einem starken Magneten passiert? Wird die Anlage dadurch beschädigt? Wird der Alarm ausgelöst?
Die Anlage wird weder beschädigt, noch wird der Alarm ausgelöst. Dies geschieht nämlich nicht durch ein Magnetfeld, sondern durch eine bestimmte Frequenz, in der die Sicherunsgetiketten schwingen.
· Ist es für Menschen mit Herzschrittmacher tatsächlich gefährlich, eine Warensicherungsanlage zu passieren?
Die Anlage strahlt nur sehr schwach und baut demzufolge auch kein starkes Magnetfeld um sich herum auf. Daher sollte sie eigentlich keine Gefahr für Herzschrittmacher oder auch alle anderen technischen Geräte darstellen.