Ooooooooh,
zwei Jahre ist die Aktion mit dem Deckenventilator schon wieder her?!?
Es scheiterte damals an der vermaledeiten Strohputzdecke, die einfach nicht dazu geeignet ist, irgendwelche schwereren Punktlasten aufzunehmen. Bei dem Deckenventilator ist es nicht nur die Masse, sondern auch noch die Rotation und die damit verbundene Unruhe. In einer weniger stark frequentierten Ecke im privaten Umfeld hätte ich den vielleicht noch irgendwie festimprovisiert – aber über dem Kassentisch, und damit unmittelbar über den Köpfen von Kunden und Mitarbeitern war mir das doch eine Nummer zu unsicher.
Nachdem der kleine Standventilator nun auch wieder kaputt ist, fiel mir wieder der (eingelagerte und daher in Vergessenheit geratene) Deckenventilator ein.
Damit das überhaupt nochmal etwas wird, habe ich jetzt einen Elektriker damit beaufragt, das Ding zu montieren und fachgerecht anzuschließen. Mal gucken, ob die an der ollen Decke kapitulieren...
So macht man Preisreduzierungen, dann klappt's auch mit der nächsten Bilanz besser.
(Dank an Florian für den Hinweis.)
Anruf des Klempners: Eine "berührungslose Armatur" in der Art, wie sie hier auf der Damentoilette defekt ist, kostet rund 500 Euro netto. Autsch. Das muss ich erstmal sacken lassen. Die Anschaffung ist nämlich nicht zwingend notwendig, sondern so eine Armatur ist nämlich einfach nur eine ausgesprochen bequeme Einrichtung, an die wir uns hier jahrelang gewöhnen konnten.
Aber ich werd's wohl doch machen. In der Zukunft einer herkömmlichen Armatur sehe ich nämlich einen horrenden Wasserverbrauch durch nicht richtig zugeschraubte Ventile...
Anruf eines Callcenters oder möglicherweise auch direkt von der Krankenkasse, bzw. einer Agentur. Man wollte mir ein günstiges Vergleichsangebot für die private Krankenversicherung machen.
Auffälig war schon, dass die Telefonnummer übermittelt wurde. Hat man sonst bei derartigen Anrufen ja eher selten. Und als ich die Anfrage mit einem "Nein, danke." freundlich ablehnte, folgten keine aufdringlichen Überredungsversuche, sondern spontan ein freundliches "Okay, vielen Dank. Und einen schönen Tag wünsche ich Ihnen noch."
So lasse ich mir ja sogar Cold Calls gefallen. Die stören dann zwar auch, aber rauben einem wenigstens nicht den letzten Nerv.
Zwei Männer haben einen Ladendiebstahl begangen. Gemeinsam, denn der eine hat die Waren in den Rucksack des anderen gestopft. Eigentlich verlief alles relativ ruhig und harmlos. Einer der beiden war ein relativ unbeschriebenes Blatt, der andere saß schon längere Zeit im Knast und hat aktuell über 180 offene Fälle in seiner Akte.
Und nicht nur das: "
Hat er gespuckt?", wollte einer der beiden Polizisten wissen. Ich sagte nichts und sah vermutlich nur etwas irritiert aus der Wäsche. Der Mann mit der schwarzen Uniform erklärte, dass der Typ mit der düsteren Vergangenheit Hepatitis C hätte, HIV-positiv wäre und wohl gerne Leute, die ihm nicht gefallen, anspucken würde. Vorzugsweise ins Gesicht, damit er irgendwie an, bzw. in den Mund trifft.
Brrr.
Wir haben derzeit einen Molkedrink im Angebot. Das Produkt wird auf der Packung nicht mit dem Volumen, sondern mit der Masse ausgezeichnet: 344 Gramm.
Etwas komisch mutete es schon an, auf das Preisschild für den Aufsteller "
344g-Flasche" zu schreiben.
Meistens sind zentralseitige Preisempfehlungen sinnvoll und entsprechen dabei auch dem marktüblichen Verkaufspreis.
Warum ein Artikel aber 10,09€ kosten soll, ist mir rätselhaft. Gerade bei so einem für Supermarktverhältnisse relativ hochpreisigen Artikel machen 10 Cent Preisunterschied im Endeffekt nicht viel aus. Aber wenn man das Produkt nun mit 9,99€ ausgezeichnet, wird die 10-Euro-Schwelle zumindest nicht übertreten. Vermutlich wird man für 9,99€ mehr davon verkaufen können.
Chef, der Ventilator an der Kasse ist kaputt. Die Temperaturen sind da nicht auszuhalten, wir brauchen einen neuen.
Sehe ich ja irgendwie nicht ein. Wenn das Gerät durch Verschleiß unbrauchbar geworden wäre, hätte ich Verständnis gehabt. Aber wie von einem Standventilator die Bedieneinheit mit den Knöpfen und dem Griff für den Sleeptimer abreißen und ins Gerät gedrückt werden kann, ist mir ein Rätsel.
Die übliche Post von der Staatsanwaltschaft: Das Ermittlungsverfahren gegen jemanden wurde eingestellt, da der Beschuldigte wegen anderer Straftaten bereits zu einer erheblichen Strafe verurteilt worden ist. Meistens handelt es sich um Ladendiebstahl und da wiegt fast jede andere Tat schwerer.
Ich wundere mich nur: Als Tatvorwurf ist diesmal "Raub" angegeben, allerdings soll das am ersten Juni dieses Jahres gewesen sein. Ich kann mich an keine derartige Tat erinnern. Auch habe ich in meinen Unterlagen nichts derartiges gefunden – nichtmal einen Blogeintrag gab es zu der Zeit.
Hmm...
Bei uns in der Großhandlung scheinen einige Mitarbeiter für Aufsteller aller Art kein gutes Händchen zu haben. Vor gut einem Monat kam ein Display mit Viala-Weißwein in
vollkommen desolatem Zustand hier an – und nun haben wir eine halbe Palette mit Discount-Mineralwasser bekommen, die schon zusammenbricht, wenn man sie nur etwas zu zügig mit dem Hubwagen bewegt. Die Folie werden wir gaaanz vorsichtig nur lagenweise öffnen, ansonsten wird die Ware nämlich komplett zur Seite wegbrechen.
Diesen Aufsteller behalten wir aber. Dass Wasser werden wir schon los, immerhin sind für das kommende Wochenende mörderische Temperaturen prognostiziert.
Beim zufälligen Blick zur Videoanlage bekam ich Panik:
Was macht da eine Oettinger-Kiste auf dem Kassenband?!?
Des Rätsels Lösung: Die Kunden hatte eine komplette Oettinger-Kiste als Leergut mitgebracht. Den Rahmen werden wir nicht wieder los, aber mein Mitarbeiter hatte den Kunden angeboten, zumindest die Flaschen anzunehmen, damit sie nicht so viel wieder mitzuschleppen hätten.
Naja, und um die Schlepperei noch weiter zu vereinfachen, haben die beiden Männer ihre hier neu gekauften Flaschen einfach in den leeren Oettinger-Rahmen gesteckt.
Aber der Anblick war schon irgendwie irritierend...