Die Schiebetür unserer Pappresse ist relativ schwer und daher mit Gegengewichten ausgestattet, die an über zwei Umlenkrollen laufenden Stahlseilen aufgehängt sind. Die sehen so aus:
Knapp drei Jahre brauchte es, bis mir auffiel, dass diese beiden Rollen mit den drei Schlitzen eine erstaunliche Ähnlichkeit mit den klassischen Tonbandspulen haben. Diese kleine optische Modifikation folgte zwangsläufig.
(Die vielen jüngeren Kollegen werden darüber vermutlich niemals lachen können. Tonbänder gibt es zwar noch, aber seit Jahrzehnten benutzt sowas ja quasi niemand mehr im privaten Umfeld …)
Vor dem Regal mit Toilettenpapier stand einer unserer grauen Einkaufskörbe leer auf dem Boden. Das ist immer verdächtig, viele Ladendiebe haben die Masche, einen scheinbar unauffälligen Einkauf vorzutäuschen und stecken dann die Sachen irgendwo in einem der Gänge in ihre Tasche und lassen den Korb dann stehen. Ich ging also ins Büro und guckte mir auf der Videoanlage an, wie der Korb dort hingekommen war. Dabei stellte ich mich bereits darauf ein, zuzusehen, wie irgendwas geklaut wird, wie jemand den mit Schokolade, Käse oder Kaffee gefüllten Korb in einen mitgebrachten Rucksack umfüllt. Dem war aber gar nicht so.
Eine Frau betrat den Laden, nahm sich den Korb, lief einmal eine Runde durch den Laden bis ganz hinten hin, durch einen der Gänge in der Getränkeabteilung, direkt zum Hygienepapier, stellte den Korb dort ab, nahm sich eine Packung Toilettenpapier, ging zur Kasse, bezahlte diese und verließ den Laden.
Was der Korb und der Umweg durch den Laden sollte, sie wirkte wohlgemerkt dabei nicht so, als wenn sie das Toilettenpapier oder überhaupt irgendetwas suchen würde, kann ich beim besten Willen nicht sagen.
Aber dafür gibt es ja nur eine Erklärung: Wollte nur ins Blog.
Ich hab noch eine alte Notiz gefunden: Vor ein paar Jahren hatte ich mal eine Idee für einen Firlefanz-Blogeintrag. "Welcher Filmtitel verbirgt sich hier?", sollte die Frage lauten. Dazu ein Bild mit den Bahlsen "Afrika"-Schokowaffeln. "Jenseits von Afrika" hätte ich zum Beispiel als Idee gehabt. Im Vordergrund die Waffeln und ich irgendwie dahinter.
Dazu war ich nie gekommen und nachdem Bahlsen die Waffeln in der Zwischenzeit umbenannt hat, ist das Projekt ohnehin gestorben.
Im Januar sind mittels der Spendentaste an unserem Rücknahmeautomaten insgesamt 67,92 € an Spenden für die Elefantenprojekte zusammengekommen. Ein Teil davon stammt auch von uns privat, da unsere Tochter alle selbst konsumierten Flaschen natürlich über die Spendentaste verbucht.
Etwa das Doppelte dieser Summe lag in Form von eingeworfenen Pfandbons in der Spendenbox. Bis das Vorhandensein der Funktion am Automaten sich herumgesprochen hat, wird es wohl noch eine Weile dauern. Aber letztendlich ist es mir fast egal,
wie das Geld zum Spendenkonto kommt.
Über eine Ebay-Auktion hatte ich privat etwas ersteigert. Nicht weiter spektakulär und eigentlich schon gar nicht erwähnenswert. Nur das Polstermaterial in dem Karton war etwas unkonventionell.
War es Luftpolsterfolie? Nein.
Waren es Styroporflocken? Nein.
Waren zusammengeknüllte Zeitungen? Auch nicht.
Etwa Holzwolle? Nope!
Was dann?!
Nun …
Ein Kollege hatte Geburtstag und hält uns alle für viel zu schlank und so gab es zwei Packungen Torten (-Stücke) aus der Tiefkühltruhe für uns paar Pipels hier heute. Der Gürtel schwenkt schon ein kleines Fähnchen in der Farbe der Sahnekleckse.
Einer der Dönerläden hier in der Nachbarschaft kauft regelmäßig seine Pommes Frites bei uns, wenn sich der Weg zur Metro "für ein paar Pommes" nicht lohnt.
Die Eigenmarken-Erdäpfelstifte von Edeka werden so direkt noch etwas goldener.
Als ich dieses Produkt im Vorbestellkatalog gestehen hatte, schlug ich damals die Hände überm Kopf zusammen … So ein überflüssiges Zeug braucht kein Mensch. Aber gut, bei genauerer Betrachtung
braucht man ohnehin die meisten Produkte hier im Laden nicht, mit der Argumentation nehme ich meiner Firma also die Existenzgrundlage.
"Wird bestimmt laufen", dachte ich und bestellte. Nun haben wir sie hier also seit gestern im Markt stehen, die
Frühlings-Dominosteine. Sie sind nicht nur der erste Osterartikel, den wir dieses Jahr haben, sondern auch von sämtlichen bestellten Artikeln derjenige mit dem größten Fragezeichen. Was daraus wird, werden wir sehen. Würdet ihr sie kaufen?
Das
Miniatur-Wunderland in Hamburg ist beeindruckend. Dieses Adjektiv beschreibt es vermutlich am treffendsten. An manchen Stellen der ältesten Anlagenteile hat die Installation zwar den Charme einer in den 80er-Jahren selbstgebauten Modelleisenbahn, aber das ist auch der einzige Kritikpunkt, der mir dazu einfällt.
Der Rest ist einfach wahnsinnig gut gemacht – und bietet für die reinen Technikfans mit den vielen ausgefuchsten Steuerungen genauso viel Abwechslung wie für alle mit detektivischem Spürsinn, die sich über die unzähligen kleinen Details und Easter Eggs freuen können. Zum Beispiel die Arbeitsbühne der Fensterputzer an einem Hochhaus in Rio de Janeiro, die per Knopfdruck hoch und runter fahren kann – und dabei manchmal, aber eben nicht immer, abstürzt und für irritierte Blicke sorgt. Ist die jetzt kaputt oder war das Absicht? Tja …

Man sagt, dass man zwei bis drei Stunden für das MWL braucht. Wir waren sechs Stunden drin, hatten in der Zeit längst nicht alles gesehen, aber irgendwann mit rauchendem Kopf (es sind unglaublich viele Eindrücke) und rauchenden Füßen kapituliert.
Mein persönliches Highlight waren die Aktivisten auf der Köhlbrandbrücke, die ein paar Banner mit Werbung für den
REA e.V. angebracht haben. Sehr cool!
Anruf eines Mitarbeiters einer Firma, die mir "Impulsartikel" anbieten wollte. Was genau, sagte er mir am Telefon jedoch ausdrücklich nicht. "Da würde gerne morgen unser Außendienstler bei Ihnen vorbeikommen und Ihnen das mal im persönlichen Gespräch vorstellen", wich er aus.
"Dann schicken Sie mir einfach mal ein paar Infos per E-Mail", bat ich ihn.
"Per E-Mail versenden wir generell gar kein Material. "
"Schade. Ich rede nicht gerne mit fremden Leuten, da kommen wir wohl nicht zusammen", entgegnete ich. Vielleicht lässt er sich ja so überzeugen, mir doch Infos rauszurücken – dachte ich auf dem Holzpfad wandelnd.
Der Anrufer spottete noch, dass ich bei meinem Job dann wohl ein Problem hätte, da wir ja in einem Supermarkt ständig mit fremden Leuten zu tun haben, und legte ohne weiteren Kommentar auf. Da habe ich wohl nicht viel verpasst, glaube ich.
Neben Mitarbeiterschulungen hatten wir auch viele Ideen für mögliche Aktivitäten in und um den Laden. Wenn ich ehrlich bin, finde ich diese Sachen auch jetzt immer noch richtig gut und wenn wir einen Parkplatz mit ausreichend Fläche vor dem Laden hätten, würde ich die eine oder andere der heute und in den folgenden Wochen vorgestellten Aktivitäten durchaus mal veranstalten.
Zweiter Anlauf für die Darstellung der
neuen Bilder auf den Displays unserer Smokythek. Vom Hersteller hatte ich die aktualisierten Dateien bekommen, die binnen weniger Minuten mittels eines USB-Sticks den Weg in den Rechner des Automaten gefunden haben.
Voila.
Dem alten Hachez-Regal haben wir nun neues Leben eingehaucht. Oben stehen die Produkte von Seeberger, unten die von Farmer's Snack. Ist noch nicht perfekt, es fehlen auch noch einige neue Artikel und auch ein weiterer Fachboden, aber zumindest steht erstmal alles an einem Platz vereint.
In den nächsten Tagen werden wir das Regal dann vernünftig bauen, aber dazu muss natürlich erstmal die Ware geliefert werden.