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Der Weihnachtskatalog 2026

Endlich haben wir den Ordersatz für die Weihnachtssüßwaren in der kommenden Saison bekommen. Da er nun so spät erst ausgeliefert wurde, ist der Sendeschluss auch etwas nach hinten verschoben worden. Bis Ende des Monats haben wir Zeit, uns Gedanken darüber zu machen, was wir in diesem Jahr alles anbieten möchten.

Der Katalog ist wie gewohnt rund 250 Seiten dick und beinhaltet neben vielen gewohnten Klassikern ("laaaaangweilig") auch einige spannende neue Artikel, die wir ganz sicher bestellen werden. Mit Milka, Lindt und ähnlich kritisierten Produkten werden wir uns diesmal arg zurückhalten. Notfalls haben wir dann auch einfach mal weniger Ware als sonst im Angebot, daran wird sicherlich auch niemand sterben.


Geh doch zu Netto! (Aber nicht mit unserem Alkohol!)

Ein Mann kam mit einer leeren "Netto"-Einkaufstüte zu uns in den Laden und legte vier Flaschen Alkohol hinein. Dann wollte er einfach an der Kasse vorbei aus dem Laden gehen, nicht einmal den üblichen Alibi-Einkauf versuchte er dabei.

Weiter als bis zum Ende des Kassentischs kam er jedoch nicht, da die an den Flaschen angebrachten Sicherungen den Alarm der Warensicherungsanlage auslösten.

Der junge Mann aus der Drogenszene war so perplex, dass er gar nicht erst einen Fluchtversuch unternahm. Es folgte die übliche Routine aus Anzeige und Hausverbot …


Süßungsmittel, kalorienarm

Ein Freund hatte mir vor einer Weile dieses Foto aus dem Urlaub in Griechenland geschickt, wo er ganz erfreut festgestellt hatte, dass die Tanna (aka SPAR) dort noch lebt.

Als Beweis schickte er mir dieses Bild einer Packung Süßstofftabletten der dortigen SPAR-Eigenmarke. Etwas spät verbloggt, aber danke für die Zusendung. :-)


Eddieday (23)

Ich habe keine Ahnung, was Eddie da im März 2021 so aufmerksam beobachtet hatte, aber der Augenblick hat mir ein weiteres Foto unsers Katers beschert. Ich weiß nur, dass da nichts zu Essen stand. Vielleicht war da ein Vogel oder ein Eichhörnchen auf unserer Terrasse?


BANANE.

Ich bin ja nun nicht so der große Bananenfreund, aber manche Fakten kann man einfach nicht ignorieren. Legt man mir einen Apfel und eine Banane hin, würde ich den Apfel nehmen. Bananen-Milchshake ist okay, gebackene Bananen kann ich nicht ausstehen, aber mit Bananen in Schokolade (Frisch auf dem Jahrmarkt oder die Süßware von Casali) könnte ich mich totfressen.

Wie auch immer – Bananen sind DAS Super Food schlechthin. :-)


Hunderte Cutter im Karton

In der Halle stand im Lagerbereich noch ein großer Karton herum, der an einer Seite schon aufgerissen war. Der Inhalt: Cutter ("Cuttermesser"), hunderte davon in verschiedenen Farben.

Die hatte ich irgendwann und irgendwo mal als Sonderposten bestellt, um sie mit im Onlineshop anbieten zu können. Der Shop hat sich erledigt und so werden wir die Messer nun in den nächsten Tagen hier bei uns im Supermarkt anbieten … (Aber nicht in 6er-Karten, sondern einzeln. Aber dazu später mehr.)


Eieiei …

Durchs Lager waberte ein unangenehmer Duft, der an Verwesung erinnerte. In einer bestimmten Ecke wurde es intensivier, aber richtig lokalisieren konnten Ines und ich den Geruch auch nicht. Je mehr ich schnüffelte, desto betäubter fühlte sich meine Nase an, irgendwann roch ich gar nichts mehr.

Auf gut Glück nahmen wir einen kompletten Bereich auseinander, in dem Leergut stand. Jeden Moment rechneten wir damit, zwischen den leeren Rahmen die stinkenden Überreste irgendeines Nagetieres zu finden, aber da war zum Glück nichts. In der Ecke stand noch der Mäusefallen-Tunnel, aber der war leer. Das Ding roch zwar etwas, aber eher nur leicht muffig und nicht nach Tod und Verwesung.

"Wir werden es noch finden", vertrösteten wir uns, stapelten das Leergut wieder zurück in die Ecke. Eine gute Stunde später fiel mir der Geruch wieder auf. Mit frischer Nase kam es mir so vor, als wenn die Quelle weiter in der Nähe eines Tisches läge, auf dem wir aktuelle Werbematerialien und neue Produkte zwischenlagern.

Nach kurzer Suche wurde ich fündig. Eine Eierpackung, in der wohl mindestens ein kaputtes Ei war, hatte jemand grob (und nicht luft- und insektendicht) in eine Tüte eingewickelt und dort auf dem Tisch abgestellt. Gut getarnt fiel die Packung nicht auf, aber die Natur war nicht aufzuhalten und so entwickelte der Inhalt ein spannendes Eigenleben, das in der Folge einen sehr typischen Geruch verströmte.

Wer die dort abgestellt hatte, stand leider nicht dabei. Wuargs. :-O

Wegverkauft sind die Startersets

Die Holy-Startersets mit Shaker sind inzwischen übrigens allesamt verkauft. Da ich jetzt meinen Teil der Abmachung einhalten werde, findet ihr also demnächst einen ganzen Aufsteller mit Holy-Artikeln hier im Markt. Ich gebe zu, dass ich immer noch skeptisch bin, aber zugesagt ist zugesagt. ;-)


Die Kreuzfahrt-Löffelliste

Bis auf die Massage und den Morgenkaffee habe ich schon alles durch. ;-)

Das mit dem Kaffee kann ich gerne beim nächsten Urlaub mal nachholen, aber ich bin absolut kein Massage-Typ, der Punkt wird ewig offen bleiben bei mir.

Und bei euch so?


E-Bike am Tor

Mit den Betreibern der Moschee kommen wir wirklich gut zurecht, mit den Besuchern hatten wir auch noch keine Probleme, aber es sind nicht nur helle Kerzen darunter. Einer hat zum Beispiel sein E-Bike (Pedelec) nicht nur bei uns am Zaun, sondern direkt an eines der Tore angeschlossen.

Während er beten war, musste einer meiner Kollegen da durch, zum Glück ebenfalls nur mit dem Fahrrad, so dass es für ihn reichte, das Tor nur ein wenig zu öffnen. Hätte jemand mit dem Auto rein oder raus gemusst, wäre es blöder gewesen. Gut, das hätte man auch lösen können, indem man das Fahrrad anhebt und mitsamt Tor bewegt, aber das wäre vermeidbarer Aufwand gewesen.

Der Eigentümer des Rades hätte natürlich auch rauskommen und sein Fahrrad losschließen können. Aber der war wie gesagt mitten im Gebet. Mir hat mal jemand gesagt, dass "Gebet unterbrechen" haram sei. Bei dem Klientel der "alten" Moschee war es häufiger und seit weit über einem Jahr gar nicht mehr notwendig, aber ich hatte mir irgendwann angewöhnt, den Leuten zu sagen, dass rücksichtsloses Parken auch haram ist. Das hat immer wieder für erstaunlich verständnisvolle Blicke gesorgt.


Alte Werbezündhölzer

Ja, ich hätte die alten Streichhölzer einfach in den Müll kippen können. Streckenweise habe ich auch darüber nachgedacht, dazu gleich mehr. Auf jeden Fall verteilen wir die alten Werbestreichhölzer nun hier bei uns im Markt an alle, die sie haben möchten.

Dass die Hölzchen schon 22 Jahre (!) alt sind, hat Spuren hinterlassen. Manche funktionieren auf Anhieb, andere sind etwas anspruchsvoller hinsichtlich der Ausdauer beim Anreißen. Einen Test seht ihr hier in diesem Video. Zwischendurch habe ich echt kapitulieren wollen, unterm Strich hat es dann aber doch überwiegend noch funktioniert, die Hölzchen anzureißen:



Ja, nein, ja, nein, ja, nein, ja … Letztendlich habe ich beschlossen, dass wir die Streichhölzer hier auf dem Packtisch anbieten, bis sie irgendwann leer sind. Wenn einer sich eine ganze Handvoll einpacken möchte, kann er das gerne tun, mir ist das ehrlich vollkommen egal. Bezahlt sind sie schon lange, die Inhalte sind obsolet und ob sie nun keine Werbung mehr für einen SPAR-Markt machen oder ob sie direkt entsorgt werden, spielt wohl keine große Rolle. So kann noch der eine oder andere darüber schmunzeln.

So stehen sie hier auf dem Packtisch:





Mal gucken, wie lange der Vorrat reicht. Wir haben wortwörtliche tausende der Schachteln übrig, die auch mal viel Geld gekostet haben – aktuell vier prall gefüllte, große Gemüsekisten. Einen ursprünglichen Kaufpreis weiß ich nicht mehr, jegliche E-Mail-Kommunikation vor 2011 ist ebenfalls verlorengegangen, so dass ich da nichts nachschlagen kann, aber ich denke, dass eine Schachtel bei wenigstens 10 Cent gelegen haben dürfte. Aber das spielt nun wirklich keine Rolle mehr … :-)


Hafenstaub

Vor gut zwei Jahren erwähnte ich zum ersten Mal an dieser Stelle den "Hafengold"-Likör von Thorsten.

Ich weiß nicht, ob diese Flaschen auf dem Foto unten die selben wie auf dem Foto im verlinkten Beitrag sind, aber eine Chance dazu besteht immerhin. Nachdem Thorsten nämlich sein Café geschlossen hatte, geschah ein sonderbares Phänomen: Der Likör läuft seitdem bei uns nicht mehr. Die letzten zwei verbliebenen Flaschen stehen hier wie blei und setzen Staub an – kurioserweise, denn früher haben wir so viel davon verkauft, dass der Lieferant mit der Kleinmengen-Produktion kaum hinterherkam und ich ihm teilweise den Auftrag gab, einfach so viel herzubringen, wie er hat.

Zu dieser Entwicklung habe ich eine Theorie: Das Café war nur 300m von uns entfernt und dort wurde dieses Getränk natürlich ebenfalls ausgeschenkt. Ich vermute, dass die Abverkäufe dadurch entstanden, dass Thorstens Gäste wissen wollten, wo sie Nachschub kaufen können. Café weg, Gäste weg, Kunden weg, so einfach.

Akut haben wir noch nicht die Not, die beiden Flaschen loswerden zu müssen, aber ich denke, ich werde sie noch irgendwann im Laufe dieses Jahres mit Sonderpreisen versehen und auf den Restetisch stellen. Schade drum.


SPAR-Markt in Buje / Kroatien

In Buje im Nordwesten Kroatiens hatte Hans diesen SPAR-Markt entdeckt, in dem es eine lustige Mischung aus kroatischen und österreichischen Artikeln zu kaufen gibt.

Hans berichtete, dass es dort einen Mitarbeiter gibt, der zufälligerweise immer dort fegen muss, wo man gerade die Regale betrachtet. Ob das nun ein Zufall war oder ob man dort besonders Misstrauisch ist und Kunden auf diese Weise "unauffällig" beobachtet, hat er leider nicht berichten können. Wie auch immer. Vielen Dank für das Foto. :-)

Hier bei Googles Straßenguck zu sehen.

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Mit der Drohne zwischen den Bäumen, Versuch 1

Es gibt doch kaum einen spannenderen Hindernisparcours als einen kleinen Wald, in dem man durch die Anordnung der Bäume durch kleinste Veränderungen der Flugrichtung wieder komplett neue Herausforderungen als Drohnenpilot bekommt.

Das war mein erster Versuch, mit der VR-Brille durch das Wäldchen zu fliegen. Langsam, vorsichtig, bedächtig. Die Musik mit ihrem Drive will nicht so recht zum Tempo der Flugstunde passen – aber daran arbeite ich. Es macht viel Spaß und ich werde immer besser.