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Kuriose Kräuter

Bei uns im Gemüse-Ordersatz befindet sich nun ein Artikel "Kuriose Kräuter" im Topf. "Kuriose Kräuter", dachte ich, "sind schon per se kurios genug, um den Weg ins Blog zu finden." – Aber was ist das eigentlich?

Mit dabei waren unter anderem Colakraut, Olivenkraut, Pilzkraut und Currykraut.


Pilskraut kenne ich auch.
Daraus macht man leckere Hopfenkaltschalte. :-)

Leergutrückgabe 130,84€

Habe den riesigen Berg an leeren Oettinger-Kisten, die sich hier im Laufe von Monaten angesammelt haben, kurzerhand auf meinen Anhänger gestapelt und zum nächstgelegenen Getränkemarkt gekarrt. Passiert leider immer wieder (zumindest noch bei unserem alten Leergutrücknahmeautomaten, der nicht die Farben und Aufdrucke der Kisten unterscheiden konnte) und da wir kein Oettinger-Kunde sind und die uns nicht mit einem LKW anfahren, nur um hier mal zwischendurch ein paar leere Kisten abzuholen, erledige ich das eben ganz pragmatisch selber.

Irgendwie war's mir ja schon peinlich. :-)




Mäßig

Kundin: "Sind das so biomäßige Eier?"

Juhu, die frühen 80er haben uns wieder eingeholt. :-D

StB --> Bananenkarton

Ich bringe übrigens nicht nur jeden Monat einen großen Stapel Papier zu unserem Steuerberater, in unregelmäßigen Abständen hole ich die Unterlagen dort auch wieder ab. Verbucht und nach Monaten und Kostenstellen sortiert in Mappen abgeheftet. Das Zeug kommt dann bei mir in Bananenkartons ins Lager, bzw. inzwischen in die Halle, und darf sich dort dann bis zu elf Jahre ausruhen und Staub ansetzen.

Nachdem ich nun eine ganze Weile keine Papiere mehr in meine Richtung befördert hatte, platzte das Regal in der Teeküche des Steuerbüros fast aus allen Nähten. Mein Auto auch. Habe die Sachen dann nicht nur in den Kofferaum und auf die Sitze gelegt, sondern so ziemlich jeden erreichbaren Hohlraum mit den Mappen vollgestopft. Waren dann letztendlich einige Bananenkartons, die sich damit füllen ließen. :-)




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Warum Kammern im Keller

Hier erwähnte ich vor ein paar Jahren mal, dass sich unter unserem Markt ein großer Kriechkeller voller einzelner "Kammern" befindet.

Diese Kammern bilden sich nicht zufällig, sondern sind die Streifenfundamente, auf denen mein Markt hier steht. Es gibt sogar noch einen Bauplan davon. Muss ich euch mal zeigen, wenn ich den wiederfinde, das ist schon echt beeindruckend. :-)

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Pizza Würstel + Pommes

Viel habe ich aus dem Urlaub für euch nicht mitgebracht, einen SPAR-Markt habe ich auch nicht gesehen, aber deses Fundstück konnte ich euch nicht vorenthalten. Ich dachte immer, in Sachen Pizza wären die Italiener knallhart konservartiv. Im Prinzip stimmt das auch, die wichtigsten Belagsvariationen wiederholten sich in allen möglichen Kombinationen, von diesen normalen Sorten abweichend waren Steinpilze und Spargel noch die außergewöhnlichsten Beläge.

Dann war da noch "Würstel", oder auch ohne die beiden Umlaut-Punkte "Wurstel" geschrieben, manchmal auch als "Frankfurter Würstchen / Würstel / Wurstel" bezeichnet, gerne auch in Kombination mit frittierten Kartoffelstreifen (patatine fritte) serviert. Hätte Dr.Oetker hier sowas als Ristorante-Variation herausgebracht, wären die Rufe bestimmt laut gewesen: "Die würde dir jeder Italiener im noch gefrorenen Zustand um die Ohren schlagen!" – Denkste! Die Würstel-Variation (mit und ohne Pommes Frites) haben wir in jedem Restaurant in Ligurien und in der Toscana auf der Speisekarte gefunden – und auch in der Tiefkühltruhe im Supermarkt. Und das ist nicht nur eine Touristenattraktion, selbst die Einheimischen haben sie bestellt und sich die Pommes da teilweise seperat geordert und die Pizza damit bestückt. Damit habe ich den Gedanken, dass den Italienern ihre Pizza heilig ist, endgültig begraben.

Ich mochte sie übrigens nicht so gerne. :-)


Nein? Nein!

Das fängt ja toll an. Nach dem Urlaub kaum im Büro und schon fängt das mit den verbalkommunizierenden Plagegeistern wieder an…

Ein Mann rief an und wollte mir Werbung verkaufen. Ich stehe nicht auf diese gedruckten Sammelsurien, in denen die einzelne Anzeige gänzlich untergeht. Dort gewinnt nämlich immer nur der Verlag, der diese Dinger herausgibt.

Ich mag der Höflichkeit wegen nicht einfach auflegen und versuchte es DREI MAL mit den deutlichen Hinweisen darauf, dass ich kein Interesse habe. Der Anrufer bohrte wieder: "Herr Harste, geben Sie sich einen Ruck und uns eine Chance."

Da stellte ich die Frage:
"Was verstehen Sie am Wort "nein" nicht?"
Er fing wieder an zu erklären, dass es ja sein könnte, dass ich einfach noch nicht ganz überzeugt sein würde und dass ich mir das Konzept doch zumindest mal ansehen könnte und so weiter…

Was ich dann sagte, hat ihn offenbar überzeugt, denn mit einem knappen "Danke, schönen Tag noch" legte er auf:
"Hören Sie mal, ich bin seit 15 Jahren selbstständig, habe etliche Angestellte und bin im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte. Ich kann auch ohne fünf Aufforderungen entscheiden, wo ich für meine Firma Werbung schalten möchte und wo nicht und muss da auch von niemandem überzeugt oder überredet werden!"
Sollte man sich für den nächsten renitenten Anrufer merken. :-)

Junghenneneier im Eierkorb

Vor ein paar Tagen habe ich einen meiner Einzelhändler-Kollegen in seinem Markt besucht. Wir plauderten eine Weile und plötzlich sah ich, dass eine Kundin eine große Packung kaufte, in der viele Eier lose lagen. Wir haben seit 15 Jahren den selben Lieferanten, aber von "Omas Eierkorb" hatte ich bislang noch nie etwas gehört. "Kosten nur 1,99€ und laufen super!", sagte er mir. Coole Sache, die wollte ich auch haben und bestellte sie zum nächsten Liefertermin bei unserem gemeinsamen Lieferanten.

"Zweineunundneunzig solltet ihr dafür nehmen", erfuhr ich bei der Anlieferung, "Die kosten euch ja schon über zwei Euro netto im Einkauf." – Öhm..? Ich war irritiert und sagte, dass der Kollege sie für 1,99€ in seinem Laden stehen hat. "Das erklärt vielleicht, warum er davon pro Woche vier Kisten verkauft. Ich werde ihn nächste Woche mal darauf ansprechen."

Weia, der wird die Krise kriegen. :-O


Einfach nicht mehr herkommen?

Auf deutsche-anwaltshotline.de habe ich folgenden Text gefunden:
"Ich befinde mich seit einer Woche in einen neuen Arbeitsverhältnis, möchte dieses jetzt beenden aber mein Arbeitgeber will mich nicht so einfach gehen lassen. Mein Problem ist das in den Arbeitsvertrag keine Probezeit Vereinbarung getroffen ist."
Dazu gäbe es eine ganz pragmatische Lösung, die ich selber schon mehrmals erlebt habe – sowohl während als auch nach der Probezeit: Einfach nicht mehr am Arbeitsplatz erscheinen. Noch offene Gehaltsforderungen kann man einklagen und im Zeugnis darf auch nichts Böses stehen. Was soll einem also im schlimmsten Fall passieren? Abmahnung und Kündigung? :-D

Voll! Nur voll!

Eine Kundin hielt in der Hand eine ganz normale Bierflasche und sprach mich an: "Die kennt ihr komischer Automat nicht. Müssen Sie ihm mal beibringen, damit das hier etwas reibungsloser läuft. Ist doch schließlich eine Flasche aus Ihrem Sortiment!"

Auf dem Display des Rücknahmeautomaten stand "Container 2 voll".