Auch dieses Jahr habe ich den Leuten von der Moschee wieder gestattet, während der rund vierwöchigen "Fastenzeit" einen Teil des Hofes mit dem Zelt zuzubauen. Daran geknüpft war wie immer ein absolutes Parkverbot, auf unserer Fläche, da wir zeitweise selber schon mehrere Autos gleichzeitig hier stehen haben.
Da will man sein Büro ausräumen und ausmisten und bleibt dann am Kabel vom alten Flachbettscanner hänger, der gerade auf der oberen Ebene meines Schreibtischs stand.
Gut, das Ding hat schon einige Jahre auf dem Buckel und hatte selbst damals kein Vermögen gekostet und seit einer Weile scanne ich alles sehr komfortabel mit unserem C284 – aber für den Schrott war er dann irgendwie doch zu schade. Naja, die nächste Recyclingstation ist gerade mal einen Kilometer Luftlinie von hier entfernt. Da liegt er nun…
Man muss ja mit der Zeit gehen und da ich gehört habe, dass man mit einem Appel-Store ganz viel Geld verdienen kann, haben wir hier den Laden in der Neustadt auch mal um das entsprechende Sortiment erweitert.
Es gibt ja da drüben in der Pappelstraße ein klassisches "Fischgeschäft", aber wer geht denn noch da hin, wenn man die coolen Modelle "Appel Paprika-Creme" und "Appel Salsa Picante" bekommen kann?
Blick von der jetzigen Weinabteilung in Richtung Ausgang. Dazwischen soll nach dem aktuellen Stand der Planungen dereinst mal der neue Kassentisch stehen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Zwei Kinder im Alter von jeweils ca. neun Jahren waren im Laden und suchten offenbar etwas. Schließlich fanden sie eine Mitarbeiterin von mir und einer fragte nach einem bestimmten Artikel in der Tiefkühltruhe. Sie ging mit ihm hin und zeigte ihm das Produkt.
Der Junge nahm eine Packung und hielt sie seinem Freund entgegen: "Hier, das sind die Cheese Nuggets, die ich meinte. Genau die! Da wirst du dir die Finger nach lecken!"
Der andere sah ihn an, rümpfte die Nase und kommentierte das mit nur drei Worten: "Iiiiiiiiieeeeeehhhhh!!! Luuuuuuukas!!! Wäääääh!!!"
Bestellt hatte ich eine AHT-Truhe, Typ "Macao". Worüber wir überhaupt nicht geredet hatten, war die Farbe und so wurde sie dann in der selben Farbe beauftragt, wie auch meine Sydney-Truhen hierin der Neustadt haben. Hatte ich zwar so nicht geplant, ist aber vollkommen okay. Verpassen wir dem kleinen "nah&gut" eben auch nach und nach einen frischen Anstrich.
Hier gerade ausgepackt und noch nicht angeschlossen:
Inzwischen ist der Automatentechniker hier aufgetaucht und hat auch schon die Ursache für das Problem mit meinem b500 gefunden. Im Antrieb für den Cruncher ist eine Rutschkupplung montiert. Auf dem Bild zu sehen auf der Achse des großen Zahnrads. Das kleine runde Gebilde, in dem der Inbusschlüssel steckt.
So eine Kupplung hat auch Kupplungsscheiben, aber wenn die so aussehen (und nebenbei bemerkt auch unten drunter auf dem Gehäuse lagen) ist damit natürlich nicht mehr viel anzufangen. Ich hoffe, dass der Techniker das mit seinen gerade vorrätigen Ersatzteilen wieder irgendwie hinbekommt.
Zwischendurch habe ich ein Foto vom Mitarbeiter im Markt in der Münchener Straße bekommen: Ein großer LKW einer Spedition vorgefahren und hat eine für uns bestimmte Fleischtruhe an Board. Endlich.
Tzja – so gerne ich den Kassentisch wie auf diesem Bild hier in den Laden gestellt hätte, es geht einfach nicht. Ginge technisch zwar schon, sogar einfacher, da sämtliche Zuleitungen kürzer ausfallen könnten, aber wir vernichten uns damit zu viel Regalfläche. Aufgrund der vergrößerten Frischeabteilungen musste ich hier sowieso schon kürzen, aber mehr geht einfach nicht.
Im Gegensatz zu dem Bild von gestern Abend soll der Tisch aber absolut parallel zu den Schaufenstern stehen und nicht leicht schräg. Wir machen uns so zwar die Fläche für Blumen, Holzkohle, Blumenerde und andere typische Artikel kaputt, aber das hat momentan einfach keine Priorität.
Jetzt fehlen nur noch die restlichen Regale. Dazu habe ich Mitte Juli einen Termin mit dem freundlichen Herrn von Firma Wanzl, mit dem wir schon im vergangenen Jahr unsere "Shopseeing"-Tour gemacht hatten. Wenn dann alle Regale geplant sind, müssen wir das Sortiment noch entsprechend anpassen und dann kann es eigentlich schon in die nächste Runde gehen!
Tzja, selbst unser schöner b500 ist vor Ausfällen nicht sicher. Irgendein Bauteil hat sich im Cruncher verabschiedet, so dass Einwegflaschen und -Dosen nur noch mühsam bis gar nicht mehr verarbeitet werden können.
Nächste Umbauvorbereitungsbaustelle: Der Heizkörper an der Kasse muss weg, genauer: Er muss verkleinert werden, denn das auf dem Foto rechts über den Pfeiler hinaus ragende Ende steht dem neuen Kassentisch im Weg. Ganz weg ist auch blöde, weil dann die beiden Rohr-Stummel aus dem Boden gucken würden und so erhalten wir uns eine zumindest kleine Zusatzheizung im vorderen Bereich des Ladens…
Ich hoffe inständig, dass nicht irgendein/e Mitarbeiter/in diese drei Kisten als Leiter-Ersatz benutzt hat, um oben an unser Regal im Damenklo zu kommen. Zumal in gerade mal fünf Metern Entfernung unsere große Leiter steht…
Eine Kiste ist ja noch okay. Auch gefährlich und eigentlich nicht zulässig, aber zumindest sind die Dinger standsicher und halten einiges an Gewicht aus, sofern man sie nicht sehr unglücklich in der Mitte belastet. Aber zwei oder gar drei Kisten übereinander zu stapeln, ist schon wirklich gefährlich.
Anfang letzten Jahres hatte ich euch mal einen (verworfenen) Entwurf unserer Kassenzone gezeigt. Sogar zentralseitig gab es schon eine Planung mit einem längs vor dem Schaufenster stehenden Kassentisch, wenn auch nicht ganz parallel ausgerichtet. Richtig glücklich bin ich mit keiner der beiden Lösungen, aber ich fürchte, dass es irgendwie darauf hinauslaufen wird, da es mit den modernen, größeren Kassentischen einfach nicht anders passt.
Anlässlich des 500. Jahres des Beginns der Reformation konnten wir einen "Lutherwein" bestellen. Probiert habe ich ihn noch nicht, aber die Flasche ist ausgesprochen cool. Die Technik ist zwar nicht neu, sieht aber immer wieder schön aus und weil man das auf dem Foto nur wirklich sehr schlecht erkennen kann, habe ich noch ein paar bewegte Bilder bei DuRöhre hochgeladen.
Es bleibt dabei: Der alte Hochspülkasten auf unserer Damentoilette ist undicht. Ständig läuft gutes Trinkwasser ungenutzt in die Kanalisation. Dummerweise gibt es bei dem alten Ding nach Aussage des Fachmanns keine Möglichkeit, irgendwelche Teile zu tauschen. Erst letztes Jahr haben wir einen dieser Spülkästen auf dem Herrenklo gegen einen neuen tauschen lassen. Ganz glücklich bin ich mit dem Modell aber nicht. Wenn man nämlich zu kräftig an der Kette zieht, und manche Kollegen halten das System offenbar für eine Art Glockenturm, hakt oben die Mechanik aus und das in den Kasten einströmende Wasser läuft direkt wieder in die Toilette…
Unser Installateur will mal versuchen, einen flachen Spülkasten zu installieren, der dann direkt hinter dem Rücken der Verrichtenden an der Wand hängt.