An unserer Hauswand saß diese auffällige Erscheinung. Bei dem Tierchen handelt es sich offenbar um einen Ampfer-Wurzelbohrer, einen Nachfalter aus der Familie der Wurzelbohrer.
Bemerkenswert fand ich tatsächlich, wie der Falter sich, ich bitte, das Wortspiel zu entschuldigen, im Ruhezustand zusammenfaltet:
Auf der Flasche mit fertiger Teigmischung für Waffeln von "Pan Shaky" aus Polen hatte Honza diesen Strichcode entdeckt, der die Form der ungewöhnlichen Flasche des Produkts hat.
Dieses Haus in Hamburg in der Straße Am Sandtorkai ist mittlerweile rund 20 Jahre alt. Ich mag es. Warum, kann ich nicht sagen, aber die gesamte Gestaltung (Farben, Fenster) finde ich richtig cool.
Den Oberen Teil des Hauses hatte ich freigestellt und mit dem Hintergrund der Fotocommunity-Website aufgefüllt, so dass es beim Betrachten so aussah, als wenn das Gebäude aus dem Hauptteil des Fotos herausragen würde.
Aufgeblähte Konservendosen sind wohl, nicht zuletzt durch ihre Gefährlichkeit, die bekannteste Art von Bombagen. Bei Trockenfrüchten, hier Aprikosen von Alnatura, hatte ich es bis dato auch noch nie erlebt – aber die beiden Tüten waren so stramm, dass ich schon Sorge hatte, dass sie bei der kleinsten Berührung aufplatzen.
Wir haben sie aber dann doch ohne Tote und Verletzte in die grüne Kat.3-Tonne für Lebensmittelabfälle hier auf dem Hof bugsiert bekommen.
Trotz meiner drei Bildschirme am PC mit dem ich täglich arbeite und auch jetzt gerade diese Zeilen schreibe, habe ich eigentlich nicht die Bildschirmfläche, um auch noch dauerhaft die Ansicht der Videokameras aus dem Laden anzeigen zu lassen.
Da ich noch einen kleinen PC übrig hatte, steht dieser hier zusätzlich im Büro und hat nur eine Aufgabe: Die Übersicht der Videobilder aus derzeit insgesamt 23 Kameras dauerhaft an exponierter Stelle darzustellen. So können Ines und ich beide immer mal zwischendurch während der Arbeit dort hinsehen und gucken, ob draußen im Laden alles in Ordnung ist.
Die Folienverpackung einer frischen Pizza aus dem Kühlregal lag in einem der Gänge hier vor dem Regal auf dem Fußboden. Bei solchen Funden ist es oft so, dass jemand den Inhalt eingesteckt oder sogar einfach verzehrt hat – und so ging ich ins Büro und sah mir das mal auf der Videoaufzeichnung an.
Keine Ahnung, wieso jemand eine nur halb durchgebackene Pizza sich kalt in die Figur drücken sollte, aber man hat ja nun schon alles gesehen.
Das war es aber nicht. Die Folie kam folgendermaßen auf den Fußboden:
Ein junger Mann betrat den Laden und schlich etwa eine Minute wie ziellos durch den Laden. In einem der Gänge griff er plötzlich in seine Umhängetasche und zog das zusammengeknüllte Stück Folie heraus, das er in seiner Hand zu verbergen versuchte. Vorsichtig und umsichtig, fast wie ein Ladendieb, sah er sich um und als er unbeobachtet war, hockte er sich vor eines der Regale, legte die zusammengeknüllte Folie zwischen seinen Beinen auf den Boden und nachdem er noch ein paar Augenblicke die Ware vor seiner Nase begutachtet hatte, stand er auf, sah sich noch etwas weiter um und verließ den Gang wieder.
Danach suchte er sich wie jeder andere Kunde ein paar Produkte zusammen, bezahlte seinen Einkauf und verließ den Laden wieder.
Was die Aktion mit der Folie sollte, werden wir wohl nie erfahren …
Diesen Strichcode mit einem Gebäude, einem Gebäudekomplex oder auch dem Teil einer Skyline hat Honza auf einer Packung Butterkekse der polnischen Marke Krakuski (gehört zu Bahlsen) gefunden. Vielen Dank auch für diese Zusendung.
Falls jemand eine Idee hat, welche(s) Gemäuer man dort sieht: Immer rein in die Kommentare. Ich habe mit viel Suchen nichts herausgefunden, wenngleich ja nun erfahrungsgemäß bei sowas meistens real existierende Gebäude dargestellt werden.
Am 11. Juni hatte mir Gregor am Nachmittag noch dieses morbide Bild geschickt, dass unmittelbar mit dem Thema Tod zu tun hatte – nur vier Tage später, am 15. Juni 2025, ist er dann selber vollkommen unvorhersehbar verstorben …
Im Chipsregal entdeckte Ines wortwörtlich im Vorbeigehen eine der markant blauen Packungen von "Bike Broz" aus unserem Regal mit dem Fahrradzubehör. In der Packung steckten einst Bremsklötze für eine Felgenbremse im Verkaufswert von knapp 15 Euro.
Da der Fundort ganz prima mittels der Videoanlage einsehbar war, guckten wir uns die Aufnahme an und wurden auch recht schnell fündig. Ein älterer Mann, der vielleicht nicht gerade jeden Tag kommt, den wir aber alle schon einmal gesehen haben, hatte sich die Packung aus dem Regal mit den Fahrradsachen genommen und dann, gefolgt von einer Handbewegung in die Hosentasche, die leere Packung ins Chipsregal gelegt. So ein Hund!
Aber gut, das Video ist gesichert und wenn er das nächste mal reinkommt und dabei auch von uns erkannt wird, steht einer Anzeige wegen des vollendeten Ladendiebstahls ja nichts mehr im Wege …
Von einer Zeitarbeitsfirma, mit der wir nicht zusammenarbeiten, gab es ein kleines Päckchen mit Infomaterial und Werbegeschenken. Unter anderem ein Spongebob-Geduldspiel, ein klassisches Wasserspiel, bei dem man kleine Ringe in ein Ziel bringen muss.
Jaaaaa, das ist ganz putzig. Aber so richtig will sich mir der Zusammenhang zum Absender einfach nicht erschließen.
(Und, sorry, deswegen bekommen sie mich auch nicht als Kunden. Wir haben noch nie mit einer Zeitarbeitsfirma / Personalvermittlung zusammengearbeitet und ich sehe da auch bis auf Weiteres keine Notwendigkeit.)
Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes betrat den Laden, wollte direkt zum Chef (also mir) stellte sich als Mitarbeiter des Ordnungsamtes vor und erklärte mir dann, dass in einer der Seitenstraßen hier im Stadtteil einer meiner Einkaufswagen stehen würde. Also ein Edeka-Einkaufswagen, aber wem sollte der sonst gehören? Einen anderen Edeka-Markt gibt es hier im Stadtteil ja schließlich nicht.
Er erklärte mir, dass das eine unerlaubte Sondernutzung des Gehwegs sein würde und dass diese ein Bußgeld nach sich ziehen könne. Außerdem gab er mir zwei Tage Frist, den Wagen zu entfernen, ansonsten würde dieser von Amts wegen als illegal abgestellter Abfall eingestuft und entsorgt werden, was ebenfalls ein Bußgeld nach sich ziehen würde. Währenddessen nahm er noch meine Personalien auf.
Ich schickte spontan eine meiner Aushilfen los, den an der genannten Adresse abgestellten Wagen einzusammeln. Nachdem er rund 500 Meter durch den Regen bis zum Ziel gelaufen und dann den Einkaufswagen die selbe Strecke zu uns hier zurück geschoben hatte, stellte sich heraus, dass der Wagen zwar einen Handgriff mit Edeka-Aufdruck hat, aber keiner von meinen ist. Super.
Das gewohnt überaus sympathische Auftreten des Mitarbeiters des Ordnungsamtes hat also bei mir a) für unnötigen persönlichen Stress, b) für ebenso unnötige Personalkosten um jemanden einen Kilometer durch die Gegend latschen zu lassen und c) für weiteres zu entsorgendes Altmetall hier auf dem Hof gesorgt.
Eine Gruppe Kinder/Jugendliche fand es lustig, nicht nur eine tiefgefrorene Torte irgendwo ins Regal zu legen, was man mit genug Naivität und Scheuklappen noch als "Dummejungenstreich" hätte durchgehen lassen können.
Nein, sie haben auch noch massenhaft andere Ware vor das Paket gestopft, so dass man sie erst sehr viel später zufällig finden würde, so wie es nun auch tatsächlich passiert ist.
Bei keinem von denen klingelte es bei uns, die suchen uns also nicht häufiger / regelmäßig als Kunden oder Vandalen heim. Ist vielleicht auch gut so …
Fundstück von Gregor hier bei uns im eigenen Laden im Kühlregal: Eine komplett leere (aber natürlich ordentlich verschweißte) Packung Salami. Oder, so wäre es das bessere Marketing, die erste vollständig vegane Salami der Welt. Yeah!