Von einem Vertreter hatte ich gestern drei Flaschen
"Viru"-Bier aus
Estland bekommen. Die Flaschenform ist ein absoluter Hingucker, der Inhalt war dagegen leider nicht so wirklich überzeugend.
Aber alleine dadurch schon, dass das Bier relativ exotisch ist, habe ich entschlossen, es (zumindest erstmal versuchsweise) ins Sortiment aufzunehmen. Heute soll ich zwei Kartons (á 20 Flaschen) bekommen, der Verkaufspreis wird wohl bei 1,99€ zzgl. 8 Cent Pfand liegen. Mal gucken, ob sich ein paar Kunden finden werden.
Hier der
Link zum Eintrag bei Biertest Online.
Ich habe wieder ein paar LED-Röhren probeweise hier installiert gehabt. Anfangs war ich sehr skeptisch, aber ich muss zugeben, dass die Dinger mittlerweile ein relativ sauberes Abstrahlverhalten haben.
Auf dem Foto sind die unterschiedlichen Lichtfarben zumindest zu erahnen. Ganz hinten sind zwei noarmale Warmton-Leuchtstoffröhren. Dann kommen zunächst zwei LED-Röhren mit sehr hoher Farbtemperatur, dann zwei in Neutralweiß und ganz vorne im Bild sind wieder zwei herkömmliche Röhren mit warmweißem Licht zu sehen.
Das kalte Licht gefällt mir hier im Laden nicht so sehr. Der Vertreter der Firma wollte mir noch mal irgendwann probeweise Warmton-LED-Röhren zeigen – und wenn mir die gefallen, rüste ich ja vielleicht tatsächlich mal um. Davor steht aber noch der berühmte Umbau und diesbezüglich gibt es überhaupt noch keine neuen Informationen.
Stefan hat mir vor einer Weile einen kompletten Satz Bewerbungsunterlagen geschickt. Dabei lag der deutliche Hinweis, diese Bewerbung mit
meinem Stempel (Den ich natürlich immer noch habe, aber der noch nie im Einsatz war!) zu bedrucken und zurückzusenden. Als "Bestechungsgeld" lagen noch ein paar Tüten Chips dabei. Einerseits ausgesprochen leckere Kartoffelchips mit Wasabi-Aroma, andererseits auch eine Tüte mit "Gemüsechips".
Die Gemüsechips waren interessant: Fein geschnittenes Gemüse, z.B. Rüben, wurden getrocknet und gewürzt. Solala, ein paar Sorten waren lecker, andere eher nicht so. Eine kalorienarme Alternative zu Kartoffelchips waren sie aber auf jeden Fall.
Vielen Dank für die Zusendung der Chipstüten und viel Spaß mit den gestempelten Dokumenten, lieber Stefan. Hat zwar mit der Veröffentlichung an dieser Stelle etwas gedauert, aber hier geht bekanntermaßen nichts verloren…
Bei den eingelagerten Beständen von Picas habe ich auch einen Edelstahlbehälter gefunden, der auf dem Etikett mit "Welpennapf" beschriftet ist. Mit Hundenachwuchs hatte ich noch nie zu tun und so wunderte ich mich etwas über den sehr breiten Rand und den kleinen Sockel, durch den der Napf leicht zur Seite kippen kann – aber Hundezüchter werden schon wissen, was für die kleinen Nachwuchsbellos ideal ist und warum so ein Napf so aussieht, wie er aussieht.
Bevor ich den Artikel in den Shop einstellte, wollte ich mir natürlich doch noch ein paar zusätzliche Informationen über diese Welpennäpfe einholen und stieß dabei auf ein überraschendes Ergebnis:
So verwendet man einen Welpennapf.
Und jetzt hört auf, so doof zu lachen!
Ein nur zwei Meter kurzes Kühlregal lässt sich zum Glück recht schnell reinigen. Wie schon bei meinem großen Regal habe ich wieder die vielen (mit Staub zugesetzten) Lüftungslöcher in den Rückwänden mit dem Hochdruckreiniger durchgepostet und schließlich noch den gesamten unteren Bereich (die Wanne mit dem Kondenswasserablauf) ausgiebig gereinigt. Ich hatte davon schon ein Foto gemacht, aber man kann ja auch mal Rücksicht auf diejenigen Blogleser nehmen, die gerade gegessen haben.
Nach nur zwei Stunden war alles wieder sauber und staubfrei und erstrahlte (soweit technisch noch möglich) in neuem Glanz. Das war dann vermutlich die letzte Reinigung dieses Regals. Es wird höchstes noch eine Endreinigung erfolgen, wenn ich es verkaufe oder einlagere.
Nachdem ich bei unserer Reinigungsaktion im vergangenen Herbst den Laden mit dem durchlöcherten Schlauch halb unter Wasser gesetzt habe, musste nun endgültig ein neuer her. Warum auch immer ich über zwölf Jahre gebraucht habe, um mir einen Schlauchwagen zuzulegen und die Dinger nicht immer nur irgendwo zusammengewickelt in eine Kiste zu werfen, kann ich nicht sagen. Aber auf jeden Fall habe ich jetzt einen, dazu einen vernünftigen, bei dem man auch auf- und abwickeln kann, wenn Druck drauf ist.
Auf zur Putzaktion…
Letztes Jahr im September haben wir in einer sehr aufwändigen Aktion das große
Wandkühlregal gereinigt. Auf zwölf Metern Länge haben wir die gesamte Ware ausgeräumt, alle Fachböden ausgehängt und gereinigt und schließlich das komplette Innenleben des Kühlmöbels, vor allem auch den Bereich hinter den Rückwänden, mit dem Hochdruckreiniger gesäubert.
Heute ist noch in den nächsten Stunden das kleine Bio-Kühlregal dran. DAS hat glücklicherweise (zumindest im Bezug auf die bevorstehende Arbeit) nur eine Länge von zwei Metern:
Dieses Plakat habe ich gerade an die Tür gehängt. Nicht, dass ich mir jetzt den riesigen Run auf den Glühwein erhoffe – aber vielleicht bringt's ja den einen oder anderen Kunden zum Lachen.
Preisfrage: Wo ist der Deckel von den Bedienelementen einer meiner kleinen steckerfertigen Tiefkühltruhen? Hat den jemand abgetreten, die Schrauben hängen dort ja noch? Sehr seltsam…
Gefährlich ist nur, dass der Ausschalter jetzt problemlos zu erreichen ist. Also hin und wieder mal einen genaueren Blick auf die Truhe werden und umgehend beim Kältemonteuer einen neuen anforden. Die kleinen Abdeckungen kosten zum Glück nicht die Welt.
Frust am Leergutautomaten:
Eine Mutter kaufte mit ihren beiden Kleinkindern ein. Bei der Annäherung an die Getränkeabteilung stellten die beiden Jungs immer wieder wie euphorisch fest: "
Mama, ALKOHOL!"
Mama war's sichtlich peinlich. Irgendwie habe ich mich ja nicht getraut, nachzufragen, woher diese Begeisterung wohl kommen mag. Es liegt jedenfalls mit Sicherheit nicht daran, dass die Eltern regelmäßigen Alkoholkonsum vorleben.
Hm, die Frau ist eine gute und regelmäßige Stammkundin hier im Laden. Ich werde sie doch mal bei nächster Gelegenheit fragen, man ist ja schließlich neugierig.
So sieht
dieser Hinweis übrigens als Plakat am Fenster aus:
Mal gucken, wie ich harste-online.de gestalten werde, wenn der Laden hier auf gelb-blau umgeflaggt ist. Eigentlich gibt es nur zwei Möglichkeiten: Die Internetseite auch auf "E"-Farben umstellen oder gänzlich "neutralisieren" und die Hinweise auf die Zugehörigkeit zur Handelskette nur jeweils auf Fotos von den Läden darstellen? Ich plane das erstmal nicht weiter und werde abwarten, in welcher Stimmung es hier generell weitergeht…
"
Iiiieh, das ist ja voll ekelig. Da klebt eine Feder an der Packung. Das ist ja sowas von unhygienisch!!!", drang es aus dem Laden in mein Büro. Tatsächlich: Eine Hühnerfeder hing an einer Eierverpackung fest.
Wie hätten die beiden Mädels wohl reagiert, wenn ich denen erzählt hätte,
wo die Eier herkommen?