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Fotocommunity-Bilder (33)

Zwischen 2006 und 2010 wurde das Haus des Gartenbaus (Sitz des Gartenbauamts) in der Paul-Feller-Straße für den Bau der Autobahn A281 abgerissen. Im Rahmen des Rückbaus wurde das Gebäude zunächst komplett entkernt, so dass nur noch die nackte Betonkonstruktion für den Abbruchbagger übrig blieb.

Ich konnte mich nie entscheiden, welche Version (Farbe oder s/w) mir besser gefällt:




Lagerplatz für die Nachbarn

Ein Nachbarhaus wird mit Wärmepumpe ausgestattet. Aus technischen Gründen verzögert sich der Einbau nun jedoch, nachdem die Komponenten angeliefert wurden. Die Frage des Nachbarn, ob sie das wertvolle Material hier für ein paar Tage auf dem abgeschlossenen Hof zwischenlagern und für die Installation auch einen kleinen Kran hier aufstellen dürfen, bejahte ich. Wir sind schließlich seit nun fast 26 Jahren schon "ihr guter Nachbar in der Bremer Neustadt".

Ehrlich, das tut doch nicht weh und ein Stammkunde freut sich. Also. :-)


0,06 €

Die BGHW (Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik) hat aus welchen Gründen auch immer den Beitrag von 2024 neu berechnet und mir einen berichtigten Beitragsbescheid für das Jahr zukommen lassen. Es hat sich ein Differenzbetrag in Höhe von sage und schreibe sechs Cent zu meinen Lasten ergeben.

Immerhin muss ich die unerwartet entstandenen Schulden nicht unverzüglich begleichen. "Diesen Betrag bitten wir zusammen mit dem nächsten Beitrag zu überweisen", heißt es in dem Schreiben.

Das ist eine schöne Lösung, finde ich. Buchhalterisch absolut korrekt, aber bürokratisch durchaus pragmatisch gelöst. Jetzt muss ich nur irgendwie daran denken, beim nächsten Beitragsbescheid die sechs Cent mit draufzuschlagen. Aber vielleicht weist die BGHW das auch von alleine mit aus, wäre praktisch. Ansonsten kommt dann irgendwann vermutlich eine ganz wenig pragmatische und absolut bürokratische erste Mahnung.

Ich und mein Tesla Model Y (14)

Ein Bild, dass ich als Sharepic in den unterschiedlichsten Variationen bereits im Internet entdeckt habe, beinhaltet etwa folgenden Text: "Ihr dreht doch beim Rückwärtsfahren auch die Musik leiser, um besser sehen zu können, oder?"

Als ich im Menü von unserem Tesla diese Einstellmöglichkeit entdeckt habe, musste ich daher unweigerlich grinsen.

Offenbar ist den Tesla-Programmierern dieses Phänomen nicht unbekannt. :-)


Neu im Sortiment: Gutfried Junior Lieblings-Snack-Box

In Amerika ist das Produkt noch zu bekommen, hier in Deutschland sind die "Lunchables" von Kraft vor so vielen Jahren schon wieder verschwunden, dass sich kaum noch einer daran erinnern wird. Ich weiß nur noch, dass wir sie in den ersten Jahren hier mit der Firma auch im Sortiment hatten.

Nun ist Gutfried seit einer Weile mit der "Snack-Box" am Start, der Inhalt ist etwa genau wie beiden Lunchables: Acht Cracker und jeweils vier Scheiben Fleischwurst und Käse. Alles zusammen für 2,49 € – aber nachdem immer wieder Kunden danach gefragt hatten, haben wir sie nun auch endlich im Sortiment. Das Risiko ist überschaubar, in einem Karton sind nur fünf Packungen drin.

Werden sie laufen? Werden wir sehen …


Das Blättchen-Pärchen

Während meine Mitarbeiterin an der Kasse mit einer anderen Tätigkeit abgelenkt war, trat ein relativ runtergerocktes Pärchen an das Regal mit den Zigarettenpapieren und packte sich in kürzester Zeit gleich vier Kartons davon ein. Am Anfang des Videos lässt er einen Karton mit den langen OCB-Blättchen unter seiner Jacke verschwinden, während sie, was man maximal nur erahnen kann, einen weiteren Karton in ihre Handtasche gleiten lässt.

Dann verschwindet der Mann kurz aus dem Bild, die Frau nimmt weitere zwei Kartons aus dem Regal und überreicht sie ihrem Begleiter, der auch diese in seiner Jacke verschwinden ließ. Der Vorgang blieb leider unbemerkt und die Frau bezahlte ihre beiden Brötchen und beide Täter verschwanden mitsamt ihrer Beute im kleinen dreistelligen (!) Wert.

Seit diesem Vorfall stehen die Blättchen bei uns konsequent unter Verschluss / im Kassentisch und sind nicht mehr für Kunden frei zugänglich.



Ja, es waren vier noch fast volle Kartons:


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Lustige Strichcodes – 793

Der Strichcode auf den "Major Grain"-Getreideriegeln (mit Fruchtfüllung) ist passend zur Hauptzutat der Produkte mit einer Getreideähre dekoriert.
Dank an Honza für die Zusendung. :-)


Eddieday (10)

Noch in Ines' alter Wohnung hatte Eddl, der zu dem Zeitpunkt gerade erst ein paar Wochen bei uns war, fließendes Wasser für sich entdeckt. Womit eine Katze, die nicht einmal ein Jahr alt ist, eben so herumspielt – das Video ist im Januar 2012 entstanden und wir waren alle total entzückt, wieviel Spaß das Kätzchen am Wasserhahn hatte.

Dass wir in den folgenden 14 Jahren noch viel öfter von diesem Tier entzückt sein würden, hatten wir zu dem Zeitpunkt nicht annähernd geahnt.


Unoriginelle Spammer

Neuerdings schaffen es immer wieder E-Mails durch den Google-Spamfilter. Allen ist gemein, dass sie einen sehr "technischen" Eindruck machen und davor warnen, dass der Speicherstand kritisch ist und Datenverluste drohen. Klickt man auf einen der Buttons, bieten sich einem mannigfaltige Möglichkeiten von Preisgabe irgendwelcher Zugangsdaten (z. B. Facebook) bis hin zu Schadsoftware.

Alle diese Spam-Mails haben ebenfalls die erstaunliche Gemeinsamkeit, dass sie erst einmal überhaupt nicht so tun, als würden sie von einem bestimmten Absender wie Cloud-Diensten oder Social-Media-Plattformen stammen. Sie sind ganz allgemein gehalten und warnen vor einem möglichen Datenverlust. Wo und warum, steht da nicht. "Sie werden Ihre Daten verlieren!" - "Warum?" – "Sagen wir nicht." – "Aber bei welchem Anbieter denn?" – "Das müssen Sie selber herausfinden." – "Und was geschieht dann?" – "Schon bald werden Sie es erfahren, geben Sie nur ihre Zugangsdaten ein."

Man kommt sich vor wie Josef K., der in Franz Kafkas Roman überhaupt keine Ahnung hat, warum ihm der Prozess gemacht wird. Ein schräges Buch. :-)








Palette statt Paketdienst

Ein Lieferant parkte seinen kleinen LKW vor der Tür, kam herein und kündige eine Palette an, die er gerne abladen würde. Ich weiß eigentlich immer ganz gut Bescheid, welche Lieferungen hier anstehen und auch, was davon wie geliefert wird. Irgendwas, dass auf einer Palette hier ankommen sollte, stand aktuell eigentlich nicht an – und so blähte sich das Fragezeichen im Kopf schlagartig auf Maximalgröße auf.

Nun, es waren Etiketten für unsere Warensicherungsanlage. Die kamen normalerweise immer in Kartons mit einem Paketdienst hier an, zumindest war das in den letzten über 20 Jahren so. Für diese kleine, knapp gefüllte Palette hat der Fahrer dann nicht einmal mehr seinen Hubwagen bemüht, sondern sie kurzerhand reingetragen. :-P


Eintritt mit Feuerwehr

In der vergangenen Woche klingelte um kurz vor sechs Uhr mein Handy. Am anderen Ende der Leitung war mein Marktleiter aus der Frühschicht, der mit den anderen Kolleginnen und Kollegen vorm Markt stand und etwas hilflos mit der Situation war. "Bist du schon im Laden?", fragte er mich und ich verneinte. Wir waren schließlich noch zu Hause und mit unserer Tochter mitten in unseren Morgenroutinen.

"Das ist komisch", erklärte mir mein Mitarbeiter, "die Alarmanlage ist nicht scharf und hinten im Lager ist noch Licht an."

Meinen Tipp, einfach reinzugehen und nachzusehen, wer da ist, hätte er gerne beherzigt, das ging jedoch nicht: "Ich kann nicht mal reingehen, da steckt nämlich von innen ein Schlüssel in der Tür, das kann ich durch die Scheibe sehen." Da wir keinen NGF-Zylinder dort verbaut haben, ließ sich die Tür deshalb auch tatsächlich nicht mehr von außen aufschließen.

Licht und Alarmanlage hätte man vergessen können, aber dass der Schlüssel von innen steckte, war ein eindeutiges Zeichen dafür, dass noch irgendjemand im Laden sein musste. Auf Klopfen, Klingeln und Anrufe reagierte aber niemand. Schließlich entschieden wir, dass da irgendetwas passiert sein muss. Vielleicht hat der Kollege, der am Abend zuvor abschließen sollte, ein medizinisches Problem oder schlimmer. "Ruf mal die Polizei an", da du vor Ort bist, ist das sinnvoller als wenn ich das mache.
So geschah es. Die Polizei verwies jedoch direkt auf die Feuerwehr, die nach wenigen Minuten mit Blaulicht und Lüla hier eintraf.



Nach Schilderung der Situation und der Befürchtung, dass da noch jemand im Gebäude ist, dem es möglicherweise nicht gut geht, sondierte die Feuerwehr das Gebäude um herauszufinden, wo man mit dem geringsten Schaden "einbrechen" könnte. Schließlich fiel die Entscheidung auf unseren Notausgang, dessen Schließzylinder kurzerhand in wenigen Minuten geknackt war.



Im Aufenthaltsraum fanden sie unseren Kollegen vollkommen erschöpft und kaum ansprechbar auf dem Boden sitzend vor. Er wurde schließlich von der Besatzung eines hinzugerufenen RTW behandelt und mitgenommen. Was genau meinem Mitarbeiter passiert war, hat hier im Blog nun aus unterschiedlichen Gründen nichts zu suchen, aber es geht im bereits wieder besser.

Der Schaden an der Tür belief sich auf 20 Euro und ob wir für den Feuerwehreinsatz eine Rechnung bekommen werden, wird sich zeigen. Eigentlich war der Einsatz gerechtfertigt, denn es war augenscheinlich ein medizinischer Notfall, aber die Entscheidung wird die Feuerwehr treffen. Dann gab es sicherlich auch noch einen wie auch immer dimensionierten Schaden durch den Umsatzausfall in der ersten Stunde, aber das ist für mich in der Situation absolut nebensächlich gewesen und hat überhaupt keine Relevanz.

Mir persönlich reicht es, wenn so ein Ereignis nur alle 26 Jahre mal stattfindet. Das war alles viel zu aufregend, vor allem die Zeit zwischen der Erkenntnis, dass noch jemand im Laden sein muss, dem es möglicherweise nicht gut geht und dem Zeitpunkt, wo man ihn tatsächlich angetroffen hat und wusste, was ist los ist, war sehr aufreibend.