Ich weiß auch nicht, haben wir hier einfach nur besonders viel Pech oder ist die Technik auch woanders so anfällig. SCHON wieder hat jemand (ein Name hing leider nicht dran) es geschafft, die Fluchttürhaube mitsamt Plomben von unserem Notausgang abzureißen.
Dass ich vor ein paar Wochen erst so einen recht üppigen Nachschub an diesen Plomben (aka "Ersatzoberplatten")
bestellt hatte, geschah offenbar in weiser Voraussicht.
Wieder einmal 6 Euro in die Tonne …
Die Mikrowelle bei uns im Personalraum ist inzwischen
gute sechs Jahre alt. Sie ist von unserer Edeka-Eigenmarke und hat immer gute Dienste geleistet, grundsätzlich funktioniert sie auch immer noch. Das ist auch gar nicht der Grund für diesen Blogeintrag.
Ich weiß nicht, ob die Mikrowelle in den Jahren überhaupt mal gereinigt wurde (ich benutze sie nicht und gucke daher da auch normalerweise nicht rein), aber im schlimmsten aller anzunehmenden Fälle ist sie kein reines Küchengerät mehr, sondern ein weit darüber hinaus reichendes Archiv jahrelanger Mittagspausen.
Hier ein Spritzer Tomatensauce aus dem Jahre 2020, dort ein Klecks Chili con Carne aus dem vergangenen Herbst und wenn man die einzelnen Schichten vorsichtig abträgt, ergeben sich vielleicht auch noch die Spuren einer explodierten Packung Meica Curry King. Vielleicht sollte sie inzwischen auch gar nicht mehr geputzt werden, denn möglicherweise hat bereits das Bremer Landesamt für Denkmalpflege dieses einst profane Küchengerät unlängst zum kulturhistorisch wertvollen Querschnitt durch die Essgewohnheiten unserer Belegschaft erklärt.
(Inzwischen hat sich ein Kollege erbarmt und das Ding gereinigt.)
Merke: Wenn das Essen beim Erwärmen lauter knallt als das Feuerwerk an Silvester, lohnt sich möglichweise ein kurzer Blick in den Innenraum um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist oder sich die angehende Mahlzeit gerade an den Wänden und der Decke verteilt …
Welcher Mitarbeiter im LEH kennt es nicht? Da steht der Kunde genau vor der Ware, nach der er gerade fragt. Alles schon selber erlebt.
Auf einer Packung Pancake-Mix-Backmischung der Firma
Kodiak hat Susanne diesen Strichcode als Kodiakbären entdeckt. Der ist mal sehr cool.
Vielen Dank für die Zusendung!
Ein Bild von Gregor, eindeutig an dem Chamäleon zu erkennen. Wenn der morgendliche Kaffee nicht reicht, gibt es ihn direkt über eine Maske. Die nächste Stufe wäre dann wohl intravenös.
Die Reste von dem Mama-Aufsteller, mit dem wir uns nun viel zu lange hier im Laden
herumgeschlagen haben, waren in den letzten Tagen bereits sehr übersichtlich und haben nun endgültig den Weg auf den Restetisch gefunden.
Damit ist das Kapitel beendet.
Merke: Vorerst keine Ramen / Nudelgerichte mehr als Aufsteller.
Was ich schon seit Jahren hier mal im Blog zeigen wollte: Der Drucker unseres Leergutautomaten ist in der Lage, Bons, die nicht mitgenommen wurden, wieder einzuziehen. Das ist sehr praktisch.
Zum einen ist es ein Sicherheitsmechanismus: Vergessen Kunden ihren Bon, wird dieser automatisch nach einer Minuten wieder in den Automaten gezogen. In der Zeit besteht natürlich auch die Chance, dass jemand ihn entdeckt und mitnimmt, aber oft genug stehen die Kunden auch nicht unmittelbar hintereinander vor dem Automaten. Das hat in all den Jahren schon oft für glückliche Kunden gesorgt, wenn wir ihren vergessenen und verloren geglaubten Bon doch noch aushändigen konnten.
Die Funktion kommt aber auch zum Einsatz, wenn ein Bon gedruckt werden soll und noch ein anderer Leergutbon im Drucker hängt. "Schwupps" ist er weg. (Und liegt einfach im Gehäuse hinter der Tür. Dafür nun noch extra eine eigene Auffangschale zu installieren wäre dann doch etwas übertrieben gewesen.)
In einer E-Mail erklärte mir ein Mann, dass er sich mit mehreren Leuten zusammentun und jemandem zu einem hohen, runden Geburtstag einen Präsentkorb im Wert von 400-450 Euro verschenken wollte.
450 Euro in einem Präsentkorb ist schon 'ne Ansage, zumindest mit Produkten aus unserem Sortiment. Selbst mit einem guten Cognac,
weißem Thunfisch, ein paar Tafeln Zotter-Schokolade und einigen anderen höherwertigen Lebensmitteln könnten wir mit den Artikeln bei uns aus dem Laden kaum einen durchschnittlich großen Korb füllen, um auf diese Summe zu kommen.
Das hatte ich dann auch so geantwortet, aber nie eine Antwort bekommen.
Vor ein paar Tagen kam von einer regionalen Handelsagentur, mit der ich seit mindestens zwei Jahrzehnten schon immer wieder mal unregelmäßig zusammenarbeite, eine E-Mail mit dem Flyer für Slush zum selber Einfrieren. Dass die "Frosty Pocket"-Produkte einen Elefanten im Logo tragen, war nicht für die Bestellung ausschlaggebend, ich schwör's. Höchstens unbewusst tief aus dem Inneren, aber dann war das nicht mutwillig gesteuert.
Ich fand das Produkt einfach mal interessant und so haben wir jetzt einen kleinen Aufsteller mit 180 dieser Quetschbeutel hier stehen und ich bin gespannt, ob sie laufen werden:
Fundstück vor dem Leergutautomaten.
Ich stelle keine Fragen, ihr stellt keine Fragen. Deal?
Wir kannten Eddie gut, wir konnten ihn wirklich gut lesen. Seine Reaktionen, seine Geräusche, sein Verhalten. Er war ein echtes Familienmitglied und nicht nur ein felliger Mitbewohner, der sich ständig über einen leeren Napf beschwerte. Okay, das auch. Aber manchmal fragte man sich wirklich, was dieses kleine Katzenhirn gerade wohl für Gedanken dachte …
Mit dem Außendienstler eines Lieferanten bin ich per Du. Nachdem ich eine Frage an ihn hatte, bekam ich die folgende E-Mail, die bei mir für geringfügige Verwirrung hinsichtlich meines Kenntnisstandes bezüglich der Anzahl meiner Persönlichkeiten sorgte:
Gute Morgen Björn,
kannst Du das bitte klären und Herrn Harste informieren?
Ein Blick in die Kopfzeilen der Mail sorgen aber schnell für Entwirrung: Der angesprochene Björn bin nicht ich, sondern ein gleichnamiger Kollege des Außendienstlers, den derselbe um Rat gefragt hat.
Ich habe die Mail nur bekommen, da ich im CC mit drin stand.
Aber natürlich fühlt man sich in so einem Fall erst einmal direkt angesprochen …
Da ich keinen adäquaten Ersatz für die
geklaute blaue Stapelbox finden konnte, und auch sämtliche Pappkartons irgendwie untauglich waren, steht nun auf dem Packtisch ein ausgemusterter Blumeneimer, in dem die alten SPAR-Werbezündhölzer nun wie in den vergangenen Wochen auch zum kostenlosen Mitnehmen bereitliegen.
Falls wieder jemand das Schild für sich so auslegt, dass der ganze Behälter gemeint ist, werde ich das selbstverständlich hier erwähnen, aber ich werde mich nicht darüber aufregen. Dies scheint mein absolut missverständliches Schild wohl zu implizieren, aber das Schild bleibt so und da uns der Vorrat an Eimern auch nicht so schnell ausgehen wird, ist das hier wohl jetzt die beste Lösung:
Nanu?
Ein Stammkunde, der seit Jahren immer eine bis zwei Kisten Bier pro Woche in seinem Fahrradanhänger gekauft hat, stellt plötzlich neben einer Bier- auch eine Limokiste in den Hänger.
Er wird doch wohl nicht krank sein?
Ach du …
Von unseren
Cuttern für 50 Cent haben wir ja
noch mehr in der Halle stehen. Zu dem Haufen bei uns im Supermarkt kommen nun also noch einmal vier Kartons (mit Klebeband zu einem großen Paket zusammengefasst) mit jeweils 40 Sechserpacks – insgesamt also 960 weitere Messer.
Hachseufz.
Die Cutter sind ja eigentlich gar nicht prinzipiell zum Einzelverkauf gedacht. Es sind immer sechs Stück (an Perforation trennbar) zu einer Karte zusammengefasst. Wenn man diese Karten für einen Euro anbietet, könnte das Angebot für die Kunden durchaus noch etwas interessanter werden. Oder ich versuche auch hier mal, sie online loszuwerden. Mal gucken, wie ich aus der Nummer wieder rauskomme.