Verdienst mit einem eigenen Supermarkt
Hier eine Frage aus den Blogeintragswünschen. Simon wollte wissen:
Ich hatte damals etwas mehr Glück: Über die Empfehlung eines Einzelhändler-Kollegen kam plötzlich ein Mitarbeiter der SPAR auf mich zu (das war zu meiner Zeit beim Discounter PLUS) und lud mich regelrecht auf eine Zusammenarbeit ein. Die Finanzierung musste natürlich trotzdem geregelt werden, aber das klappte aufgrund der tollen Unterstützung durch die SPAR absolut reibungslos. Der Kapitalbedarf für diesen Markt (Teilweise neue Einrichtung, Renovierung und Erstausstattung an Ware) belief sich damals auf ziemlich genau 400.000DM. Das ist für jemanden mit Mitte Zwanzig verdammt viel Geld. Entsprechend groß war die Verantwortung und der damit verbundene Leistungsdruck. Die ersten fünf Jahre waren 90-100 Stunden pro Woche hier im Markt vollkommen normal. Danach entspannte sich die Situation etwas und inzwischen funktioniert das Konzept hier glücklicherweise. (Mittlerweile muss ich zwar wieder viel Geld für die zwingend notwendige Renovierung / Sanierung in die Hand nehmen, aber das hat damit jetzt ja nichts zu tun…)
Die spannendste Frage ist damit noch nicht beantwortet: Wieviel verdient man mit so einem Laden? Da das von Standort zu Standort unterschiedlich ist, kann man das im Grunde gar nicht allgemein beantworten, aber ich drück's mal so aus: Wer bereit ist, mindestens eine normale Wochenstundenzahl im Markt zu arbeiten, kann sich mit seinem Zahnarzt im selben Golfclub anmelden. Mein persönliches Einkommen fällt derzeit übrigens deutlich überschaubarer aus, da ich mir mit einem relativ großen Mitarbeiterstamm (aktuell ca. 13% Personalkosten) einiges an Freizeit erkaufe.
Das relativiert sich natürlich alles, wenn man mehrere Märkte (oder sogar eine kleine eigene Kette) hat, die allesamt jeweils vierstellige Quadratmeterzahlen aufweisen können. Da hat man durchaus gute Chancen, in den Club der Millionäre aufgenommen zu werden.
Hallo,Fangen wir mit dem "wie" an: Man braucht ein gewisses Eigenkapital (oder zumindest entsprechende Sicherheiten) und muss normalerweise mehrere Jahre in einem Markt mitgearbeitet haben. Dann kann man sich an z.B. die Edeka, Büntig oder Rewe wenden und wenn man dann einen geeigneten Standort gefunden hat, kann's schon losgehen.
wenn du das Angebot schon gibst, würde mich da schon etwas interessieren:
Wie sieht denn so der Verdienst mit einem eigenen Supermarkt aus? Natürlich möchte ich jetzt nicht wissen, was du genau verdienst, mich würde nur einfach mal grundsätzlich interessieren, Wie man sich so selbstständig macht und was da monetär am Ende ungefähr bei rauskommt.
Falls es dazu schon einen Eintrag gibt, hab ich nichts gesagt. Ich lese schon lange mit, aber jeden Beitrag hab ich da doch nicht vor Augen/gesehen.
Ich hatte damals etwas mehr Glück: Über die Empfehlung eines Einzelhändler-Kollegen kam plötzlich ein Mitarbeiter der SPAR auf mich zu (das war zu meiner Zeit beim Discounter PLUS) und lud mich regelrecht auf eine Zusammenarbeit ein. Die Finanzierung musste natürlich trotzdem geregelt werden, aber das klappte aufgrund der tollen Unterstützung durch die SPAR absolut reibungslos. Der Kapitalbedarf für diesen Markt (Teilweise neue Einrichtung, Renovierung und Erstausstattung an Ware) belief sich damals auf ziemlich genau 400.000DM. Das ist für jemanden mit Mitte Zwanzig verdammt viel Geld. Entsprechend groß war die Verantwortung und der damit verbundene Leistungsdruck. Die ersten fünf Jahre waren 90-100 Stunden pro Woche hier im Markt vollkommen normal. Danach entspannte sich die Situation etwas und inzwischen funktioniert das Konzept hier glücklicherweise. (Mittlerweile muss ich zwar wieder viel Geld für die zwingend notwendige Renovierung / Sanierung in die Hand nehmen, aber das hat damit jetzt ja nichts zu tun…)
Die spannendste Frage ist damit noch nicht beantwortet: Wieviel verdient man mit so einem Laden? Da das von Standort zu Standort unterschiedlich ist, kann man das im Grunde gar nicht allgemein beantworten, aber ich drück's mal so aus: Wer bereit ist, mindestens eine normale Wochenstundenzahl im Markt zu arbeiten, kann sich mit seinem Zahnarzt im selben Golfclub anmelden. Mein persönliches Einkommen fällt derzeit übrigens deutlich überschaubarer aus, da ich mir mit einem relativ großen Mitarbeiterstamm (aktuell ca. 13% Personalkosten) einiges an Freizeit erkaufe.
Das relativiert sich natürlich alles, wenn man mehrere Märkte (oder sogar eine kleine eigene Kette) hat, die allesamt jeweils vierstellige Quadratmeterzahlen aufweisen können. Da hat man durchaus gute Chancen, in den Club der Millionäre aufgenommen zu werden.






