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Piercings an der Kasse

Sandra hatte eine Frage zu Piercings:
[…]

Selbst arbeite ich Nebenjob-mässig in einem Coop Supermarkt (Detailhandelsunternehmen in der Schweiz). Natürlich werde ich mich mit meiner Frage noch an meinen Chef wenden, aber mich würde dennoch interessieren, was du zum Thema "Piercings an der Kasse" meinst. Was geht bei dir noch durch, was ist ein no-go? Ich habe zurzeit ein Nasenpiercing, einen unauffälligen Stecker und habe damit keine Probleme. Ich glaube, dies ist auch die bisher in der Gesellschaft meist "akzeptierte" Variante eines Gesichtspiercings. Allerdings hege ich schon lange den Wunsch, mir ein Madonna Piercing stechen zu lassen (oberhalb der Lippe, falls dir das nichts sagt ;-)). Was meinst du zu sowas? Geht das zu weit für den Job an der Kasse und sollte ich lieber darauf verzichten, oder meinst du das wäre noch im Bereich wo es okay ist? Das Piercing könnte ich mir auch immer noch später stechen lassen bzw. bei der Arbeit rausnehmen. Nur ist das ja in der ersten Zeit tabu, deshalb bin ich mir nicht ganz sicher. Akzeptierst du als Chef Piercings an der Kasse?
Bislang hatte ich in all den Jahren noch keine/n Bewerber/in, bei der/dem ich ernsthafte Überlegungen angstellt habe, ihn/sie nicht auf die Kunden loszulassen. "Viele" Piercings hatte jemand mit mehreren Steckern in beiden Ohren, Zunge, Unterlippe. Ansonsten hatten meine Mitarbeiter höchstens mal hier und da ein vereinzeltes Piercing im Gesicht, an denen sich heutzutage normalerweise ja überhaupt niemand (mehr) stört.

Womit ich selber ein Problem hätte, wären entweder irgendwelche extremeren Körpermodifikationen (Fleischtunnel im Gesicht, gespaltene Zunge) oder so viele "Anbauteile", dass man kaum noch die Haut darunter erkennen kann.

Kauf ich!

Ein Pärchen stand vor dem Regal mit den Walkers-Chips, beide guckten sich interessiert die kleinen Tütchen an.

Sie gruselte sich demonstrativ beim Durchlesen der Zutatenliste. Die Sachen sind fettig, voller Chemie, einfach nur ungesund und bäh und so weiter. Und was da alles drin sei, das können man doch nicht essen…

Er: Geil. Kauf' ich!

Kein Vegetarier!

Während einer Besprechung hatte ich mir im Aufenthaltsraum auf einem Zettel "Fleisch!!!" notiert und die Notiz hinterher einfach auf der Arbeitsplatte liegenlassen. Ein paar Tage später fand ich ihn an der selben Stelle wieder – mit einer kleinen Ergänzung:


Zerlegt

Noch ein Foto von unserer Bastelstunde am vergangenen Samstag. Echt delikat, was sich im Laufe der Wochen in so einem Leergutautomaten an nicht näher definierten Sachen ansammeln kann. :-O


Ein Tag Einwegleergut

Gestern erst wurde der große Container, den wir hier auf dem Hof für das Einwegleergut stehen haben, ausgeleert und heute Morgen schon türmt sich ein durchaus beachtlicher Schüttkegel aus plattgequetschten Dosen und PET-Flaschen in dem Behälter auf.

Tzja – 25 Kubikmeter in 4 Wochen! :-O


SPAR in Bad Gleichenberg

Noch ein SPAR-Markt-Foto von Rudi. Dieser befindet sich in Bad Gleichenberg in der Steiermark/Österreich. Zusatzinfo: "Sehr gut sortiert, mit einer extra Abteilung regionaler Produkte bzw. steirischer Produkte."

Vielen Dank auch dafür!

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!

Man sammelt ja nicht umsonst

Ein Flaschensammler hatte eine pfandfreie Glasflasche dabei, die mein Automat zu Recht nicht annehmen wollte. Zusammen mit einigen anderen Flaschen stellte er sie mir hin und während ich den Bon ausstellte, erklärte ich ihm, dass die eine Flasche kein Pfand hat und er sie bequemerweise direkt hier entsorgen kann.

Er stopfte sie wieder in seinen Rucksack zurück.

"Die hat wirklich kein Pfand. Nicht nur bei mir nicht."

"Real nimmt die. Wenn ich die in eine Kiste reintue bekomme ich dort Geld dafür."

"Das ist dann aber Betrug."

Er lachte: "Man sammelt ja schließlich nicht umsonst."

Hofbesuch



Es ist immer wieder schön, bei den einzelnen Produzenten zu sehen, wie die Lebensmittel letztendlich hergestellt werden. Je kleiner ein Betrieb ist, desto mehr zählen die Menschen dahinter – vor allem hat man selber als Händler gesehen, was da eigentlich passiert und kann eine viel engere Beziehung zu einem Produkt aufbauen. Die Frischkäse "Kuno", "Käthe" und "Sultans Freude" bekommt man übrigens bundesweit und nicht nur hier Landkreis Wesermarsch, was mich ernsthaft überrascht hat.

Unterm Strich gibt es nicht so viel zu berichten. Letztendlich ist es eben ein Milchhof mit ca. 130 Tieren und dazugehöriger Käserei – aus der allerdings ausgesprochen leckere Produkte kommen. ;-)

Wer noch ein paar mehr Bilder von der Besichtigung sehen möchte, klickt auf "Hofbesuch" vollständig lesen.

"Hofbesuch" vollständig lesen

Besichtigung Bio-Hof

Momentan sitzen wir im Bus und sind auf dem Weg zum Hof Butendiek (http://www.hof-butendiek.de/) zu einer Betriebsbesichtigung. Mal gucken, wie es wird. Vielleicht gibt es ja später ein paar Fotos. :-)