Pfand und Mehrwertsteuer
Martin wollte etwas wissen:
Theoretisch ist die Sache mit der Mehrwertsteuer auf die Pfandbeträge eine Rechnung ohne Gewinn und Verlust: Der Einzelhändler zahlt an den Großhändler den Pfandbetrag + MwSt., bekommt vom Kunden aber nur den reinen Pfandbetrag beim Einkauf. Bei der Rückgabe des Leerguts bekommt der Kunde auch wieder nur den reinen Pfandbetrag ausbezahlt, also in diesem Fall 8 Cent, aber der Händler bekommt von Großhändler bei der Rückgabe wieder die Mehwertsteuer drauf.
Praktisch wird der Anteil an aus- und eingehendem Leergut bei kaum einem Laden gleich groß sein. Wir nehmen hier in der Gastfeldstraße z.B. ca. 30% mehr Leergut an, als wir an Vollgut herausgeben!
Nein, von der Differenz wird man nicht reich.
Hallo Björn,Genau so sieht das aus!
ich habe gerade auf den Kassenzettel von Rewe geschaut und dort sind die Artikelgruppen nach den Mehrwertsteuersätzen von 7% und 19% aufgeschlüsselt. Der Pfand von meinem Bier ist mit dem 19% angegeben. Das wundert mich nun aber sehr. Denn ich bezahle 8 Cent Pfand und bekomme 8 Cent Pfand wieder. Bezahlt Rewe trotzdem für die 8 Cent Pfand 19% an den Staat?
Theoretisch ist die Sache mit der Mehrwertsteuer auf die Pfandbeträge eine Rechnung ohne Gewinn und Verlust: Der Einzelhändler zahlt an den Großhändler den Pfandbetrag + MwSt., bekommt vom Kunden aber nur den reinen Pfandbetrag beim Einkauf. Bei der Rückgabe des Leerguts bekommt der Kunde auch wieder nur den reinen Pfandbetrag ausbezahlt, also in diesem Fall 8 Cent, aber der Händler bekommt von Großhändler bei der Rückgabe wieder die Mehwertsteuer drauf.
Praktisch wird der Anteil an aus- und eingehendem Leergut bei kaum einem Laden gleich groß sein. Wir nehmen hier in der Gastfeldstraße z.B. ca. 30% mehr Leergut an, als wir an Vollgut herausgeben!
Nein, von der Differenz wird man nicht reich.






