Der Kollege an der Kasse rief mich an: "Hier ist eine Kundin, die den Capri-Sonne-Wassereis-Aufsteller sucht. Wo steht denn der?"
"Mitten im Laden auf der Aktionsfläche. Ich komme mal eben her", antwortete ich und lief nach vorne.
Besagte Kundin stand etwas verloren in der Gegend herum, ich fragte, ob sie die Capri Sonne suchen würde, sie bejahte und ich zeigte ihr die Ware – die dann aber irgendwie doch nicht die richtige war. Was sie stattdessen lieber haben wollte, konnte ich jedoch auch nicht herausfinden.
Seltsam…
Ein Mann aus der Gegend hier war jahrelang Stammkunde. Er verfiel dabei immer weiter und schließlich wurde er hier im Markt übergriffig und ließ mehrere Dosen Bier mitgehen. Seit dem gehört er zur Gruppe der "Ex-Kunden", da er seit dem hier logischerweise Hausverbot hat.
Wir sehen ihn hier fast täglich durch die Straßen schleichen, Alkoholnachschub gibt es u.a. beim Discounter an der Ecke. Nun kam er doch tatsächlich mal wieder bei uns rein und wehrte sich (stark alkoholisiert) lautstark und mit Beleidungen und Drohungen um sich werfend gegen den Rauswurf.
Mal gucken, ob die Geschichte noch weitere Fortsetzungen bekommen wird.
Ich "musste" einfach mal wieder zuschlagen. Diesmal konnte ich einem Aufsteller mit Capri-Sonne "Freezies" nicht widerstehen. Letztendlich ist es auch nur profanes Wassereis, diesmal aber eben unter einer bekannten Marke. Ich bin aber optimistisch, der Sommer kommt ja erst noch.
Kleiner Ausschnitt aus der Küchenzeile hier bei uns im Aufenthaltsraum im Markt in der Gastfeldstraße. Zwischen den beiden Unterschränken befindet sich ein Geschirrspüler. Das Teil funktioniert zwar noch irgendwie, aber andererseits ist das Gerät nach deutlich über 12 Jahren
Misshandlung Gebrauch durch die unterschiedlichsten Mitarbeiter komplett abgängig – angefangen bei der inzwischen seit Jahren fehlenden Kunststoffblende am Handgriff.
Nicht auf dem Bild zu sehen ist ein rund 35 Jahre alter Kühlschrank. Eine Kühl-Gefrier-Kombi von Liebherr, die ursprünglich aus meinem Elternhaus stammte. Das Gerät kühlt und kühlt und kühlt. Liebherr eben. Aber da das Teil Platz verbraucht, den wir nicht haben und ebenfalls inzwischen deutliche Spuren jahrzehntelanger Benutzung trägt, würde ich den gerne entsorgen und stattdessen an dem Platz, an dem sich jetzt noch der Geschirrspüler befindet, einen kleinen Unterbaukühlschrank installieren.
Erste Anfrage beim Küchen-Fachgeschäft, das auch unsere private Küche gebaut hat: Neues Gerät inkl. Lieferung und Montage und Entsorgung des alten Gerätes: 900€
Gestern Abend habe ich noch bei Roller nachgefragt, wo wir die Küche (übrigens eine Nobilia, kein Billigzeugs) damals gekauft hatten: Der billigste Kühlschrank inkl. Lieferung etc. würde mich dort knapp 900€ kosten.
Uff.

Das steht ja in keinem Verhältnis zum ursprünglichen Anschaffungspreis der Küchenzeile. Die war mit rund 2500€ für ein rund 2,5m langes Stück (inkl. Oberschränken) nämlich auch nicht gerade billig.
Vielleicht besorge ich mir das Gerät selber und tausche dann in Eigenregie den Geschirrspüler gegen den Kühlschrank aus. Ich bin ja nun alles andere als geizig, aber das finde ich happig. Und ob ich nun nur den Kühlschrank oder auch noch den alten Geschirrspüler zum Recyclinghof bringe, spielt dann wohl auch keine Rolle mehr…
Ein Schnappschuss aus dem "ostfriesischen"
Edeka-Markt in Großefehn. Das Schild hat Blogleser John an der Wand neben dem Leergutautomaten entdeckt: "
Bitte pingeln, wenn't neet lööp."
Ich find's lustig.
Eine knappe halbe Stunde nach seinem planmäßigen Arbeitsbeginn hat ein Mitarbeiter in unserer internen WhatsApp-Gruppe geschrieben, dass er krank ist und nicht kommen kann.
Die Bedeutung der Begriffe "rechtzeitig" und "telefonisch" sollten wir nochmal üben. Vorzugsweise mit ergänzenden Aufgaben zu den Themen "Verantwortung" und "Kollegialität".
Nicht gerade exotisches, aber immerhin ausgesprochen buntes Leergut, diese Warsteiner-Metallflaschen mit den Figuren von
Kevin Lyons.
Der Inhaber und Geschäftsführer einer Firma, die unterschiedliche Wassergymnastik-Kurse anbietet, kam auf mich zu und wollte mir ein scheinbar sehr lukratives Geschäft anbieten: Wir sollen hier im Markt ein bisschen Werbung machen und Gutscheine für seine Kurse verkaufen. Normalerweise kostet so ein Kurs 150€, über die Gutscheine hätten die Kunden einmalig die Chance gehabt, die 12er-Kurse für 100€ zu bekommen und für mich wären in diesem Fall auch noch 25€ abgefallen. So weit, so gut…
Ich hatte mir das so vorgestellt: Wir vermitteln die Gutscheine und rechnen hinterher mit dem Anbieter ab. Der Anbieter hatte aber eine ganz andere Vorstellung davon, wie das abzulaufen hat: Ich sollte ihm die 40 (!) mitgebrachten Gutscheine zu jeweils 75€ abkaufen (Also mal eben 3000 Euro!) und hätte dann zusehen dürfen, wie ich die loswerde. Diskussion war zwecklos und so beendete ich das Gespräch in guter alter DSDS-Manier: "
Zweimal Nein!"
Selbst von den
Schatzsuche-Gutscheinen, die wir vor ein paar Jahren angeboten haben, hatten wir sage und schreibe keinen einzigen verkauft. Und da hätte man für 25€ sogar eine ziemlich coole Veranstaltung bekommen.
Kommentar von Ines: Wenn die Katze im Sack zu bellen anfängt…
Da wir über unsere Großhandlung einige Elektro- und Haushaltsgeräte fest gelistet haben, überkam es mich, davon einfach mal eine kleine Auswahl der günstigeren Vertreter zu bestellen.
So bekommt man hier gerade Heizlüfter, Körperfettwaagen, Wasserkocher, Haartrockner und Rauchmelder. Immerhin: Einen der Haartrockner haben wir gestern schon verkauft!
…der Weihnachtsbraten her?"
Aufkleber an der Fassade am Markt in Findorff:
Meistens werden wir hier irgendwie beklaut. Selten, dass mal jemand freiwillig Geld da lässt. Im Brotregal standen zwei leere Bierdosen mit insgesamt 50 Cent Pfandwert. "Die haben bestimmt welche ausgesoffen!", dachte ich noch und regte mich schon auf, während ich die Videoaufzeichnung sondierte.
Nein, zwei junge Männer kamen mit den Dosen rein, tranken wohl noch die letzten Reste und stellten die Behälter dann einfach da ab, wo sie gerade standen. Schließlich kauften sie ein paar Teile aus dem Kühlregal und verschwanden wieder.
Vor ein paar Tagen zufällig auf dem Fenstersims vor dem Leergutautomaten entdeckt. Es waren neben der Nachricht ursprünglich sogar zwei Flaschen und dass ich den (zusammengerollt angebrachten) Zettel und die Flaschen überhaupt noch finden konnte, war wirklich ein großer Zufall. Zwischendurch hatte nämlich auch noch ein Flaschensammler seine Finger an dem Stillleben dran und dabei versucht, die Flaschen im Automaten zu versilbern.
Die Flasche beinhaltete übrigens ein Bier aus Belgien mit dem Namen
Cuvée des Trolls, den man ja lustigerweise auch direkt auf Deutsch aussprechen kann ohne dass der Sinn gänzlich verloren geht…
Vielen Dank an den Kunden oder die Kundin für die Botschaft.
In den nächsten Tagen wird eine von einem Grafiker und mir erschaffene Bildmarke den Weg zum
DPMA finden. Eigentlich steht der Eintragung nichts im Wege, aber das prüft gerade ein Fachanwalt.
Wenn's so weit ist, erfahrt ihr mehr.
Wer auch immer mich als "Spar Sexshop Björn Harste" beim
Orion-Versand als Kunde eingetragen hat: Danke, der Katalog war inspirierend.