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Bsssssssssss!

Ich hätte schwören können, dass ich dieses Foto schon einmal hier im Blog gezeigt habe – aber konnte einen eventuellen Beitrag beim besten Willen nicht finden. (Sollte jemand mehr Erfolg haben, bitte ich um die entsprechende Info.)

Dieses possierliche Tierchen saß einst auf meinem Schreibtisch, als ich gerade mit meinem Makroobjektiv herumgespielt habe. Chance genutzt. :-) (Als Dank für das Bild hatte die Fliege damals übrigens von mir die Freiheit geschenkt bekommen…)


Ostereier

Eine Mutter war mit zwei etwa dreijährigen Kindern im Laden. Als er den Osteraufbau entdeckte, rief einer der Jungs laut: "Mama, guck mal! Ostereier!" Nach einer kurzen Pause fragte er: "Warum haben die so viele?"

Mama: "Damit der Osterhase sie hier kaufen kann."

Junge: "Warum kauft der Osterhase die Eier?"

Mama, nach der Elternlüge eine Ausrede benötigend: "Öhm. Weil. Öhm. Er es nicht schafft, so viele bis Ostern anzumalen."

Unisex-Kassen

Im Rahmen der allgemeinen Gender Studies und den Forschungen an der Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und dabei auch im Speziellen der systematischen Benachteiligung im Beruf und sozialem Umfeld, haben wir hier im Markt in der Gastfeldstraße ein kleines Pilotprojekt gestartet.

Ab sofort betreiben wir daher unsere ersten drei Kassen (Nummer 1 bis 3) als sogenannte Unisex-Kassen, an denen sich alle Personen unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität anstellen und ihre Einkäufe bezahlen dürfen!

Links 359

Verbraucherzentralen fordern Lebensmittel-Wegwerfverbot

Wie Supermärkte zur „Wohlfühltiefkühl“-Zone werden sollen

Aus für den 500-Euro-Schein rückt näher

Plastiktüten: 20 Cent gegen die Müllberge

Obsoleszenz: Hersteller sollen Gerätelebensdauer angeben

Die Namen der Möhre

Das große Geschäft mit dem Essen aus dem Internet

Deutsche kaufen mehr als zwei Milliarden Dosen

Das dreckige Geschäft mit dem Palmöl

Wie kleine Gemeinden von großen Handelsketten kaputt gemacht werden

Den Leuten geht es gut!

Vor einer Weile hatte sich hier ein junger Mann beworben. "Jung" ist relativ, er ist knapp dreißig und bereits verheiratet. Hatte schonmal eine Ausbildung im Einzelhandel angefangen, die er aus familiären Gründen abbrechen musste und versuchte nun, wieder im Arbeitsleben Fuß zu fassen.

Er machte einen super sympathischen Eindruck auf mich, aufgeschlossen und arbeitswillig, die Proberunde an der Kasse lief angenehm erfolgreich und letztendlich bot ich ihm sogar an, eventuell ab dem Sommer seine Ausbildung hier fortzusetzen, so dass er auch da irgendwann mal eine handfeste Berufsausbildung in der Tasche hätte.

Wir vereinbarten einen Termin für ein weiteres Kassentraining, das dann niemals stattfand, da wir nie wieder etwas von ihm hörten.

Beleidigt und sauer

Nachdem der Leergutautomat die Flaschensammlung eines Kunden aufgrund zerknickter, beschädigter und versiffter eher schlecht als recht annehmen wollte, erbarmte sich einer meiner Mitarbeiter und nahm dem Mann die Tüte ab und wollte den Inhalt gerade mit bloßen Händen rausholen – als er in irgendeine große Pfütze schmutzigen und stinkenden Getränkesud fasste.

Er drückte dem Mann die Tüte zurück in die Hand und bat ihn, die Flaschen selber auszupacken und in einen Wagen bei uns an der Lagertür zu stellen. Während mein Angestellter sich die Hände wusch, packte der Mann mit dem Leergut sein Geraffel aus und fasste dabei jede Flasche einzeln vorsichtig mit spitzen Fingern an. Er fluchte vor sich hin (und wirkte dabei auf uns ziemlich beleidigt und sauer), weil das unsere Arbeit wäre und nicht seine.

Koppschüddeln. Bis zur Schwindligkeit und noch viel weiter…

Maiskölbchen im Glas

Eine Kundin suchte Maiskölbchen im Glas. Wir haben zwei Sorten, eine günstige und die teureren von Kühne, welche ich ihr direkt in die Hand drückte. Meiner Meinung nach lohnt sich der Preisunterschied, sie schmecken einfach deutlich besser.

Zum Glück hat die Frau mir das geglaubt. Es gibt viele Produkte, die man auch in günstig hervorragend kaufen kann, aber oftmals ist das in gute Qualität investierte Geld echt besser angelegt. Ich finde es immer enttäuschend, wenn Kunden nach derartigen Empfehlungen gleich mit dem Argument, dass man ja nur mehr verdienen möchte, zu den günstigeren Alternativen greifen. Wenn es nur eine Qualität auf dem Markt gäbe, bräuchte man auch keinen Wettbewerb mehr.

Viel Jacky

Ein Kunde fand unseren Jack Daniels zum reguläten Preis zu teuer und wollte wissen, ob der Preis verhandelbar wäre, wenn er mehr kaufen würde.

Er wirkte so, als ob er es ernst meinen würde, allerdings sind wir uns bezüglich der Ernsthaftigkeit seiner Aussage nicht so ganz sicher. Er sprach von "50 Kisten", die er doch am liebsten sofort mitgenommen hätte.

50 Kisten Jack Daniels, da dürften sogar die regionalen Großmärkte (Metro, Fegro, Edeka C+C) bezüglich Lagerbestand an die Grenzen kommen.

3,30 und 4,80

Zusendung von Markus, dem der Leergutautomat in einem Rewe-Markt 1,50€ geschenkt hat. Kistenannahme ist und bleibt wohl ein kleines Glücksspiel, bei dem mal der Kunde und mal der Händler gewinnt, bei den Geräten… :-)


SPAR-Werbung aus Österreich und Italien

Irgendjemand hatte mir irgendwann mal ein paar SPAR-Werbeprospekte aus Österreich und Italien zugeschickt. Leider lagen die hier nur noch so herum, ohne Anschreiben und ohne Umschlag, so dass ich mich nicht explizit bei einem von euch bedanken kann. Also einfach mal meinen Dank in die Runde für die Zusendung.

Ich freue mich jedenfalls immer, wenn ihr an mich denkt und mir irgendwelche Stücke zusendet. Ich bemühe mich auch immer, die Dinge hier im Blog entsprechend zu würdigen. Die letzten Jahren waren sehr anstrengend und auch das Blog hat gelitten und so flogen viele Sachen einfach nur auf einen großen und mittlerweile im Grunde komplett abgearbeiteten Stapel. Ich gelobe Besserung und zukünftig mehr Aktualität. :-)


Kleber klauen

Ein junger Mann steckte sich zwei Packungen Sekundenkleber in die Jackentasche, bezahlte einen Schokoriegel und verschwand in einem "Café" hier in der unmittelbaren Nachbarschaft. Pech für ihn war, dass er dabei von einer Stammkundin beobachtet wurde, die mir direkt im Anschluss daran von der Tat berichtete.

In besagtem Laden saß der Typ an einem PC und tat so, als wenn er kein Wort Deutsch verstehen würde. Der Ladenbetreiber sah sich unsere Videoaufzeichnung an, alle taten empört und der (angebliche) Schwager des Täters bezahlte großzügigerweise den enstandenen Schaden.

Ich glaube kein Wort von alledem. Wo ist denn der Sekundenkleber hingekommen? Und warum taten alle so lieb und friedlich, während der Dieb unbehelligt vor seinem Bildschirm saß und nur wie ein Stiesel in die Luft guckte?

Alles gut mit der DKV

Da hatte ich nun sieben Jahre ungewollt mit der DKV zu tun, ohne mit denen etwas zu tun haben zu wollen. Aber letztendlich ist es gut ausgegangen.

Anfang 2013 hatte ich auf einem meiner Konten eine Abbuchung der DKV in Höhe von rund 30 Euro entdeckt. Das fiel erst gar nicht weiter auf, allerdings fing ich an zu grübeln. Trotz etlicher unterschiedlicher privater und gewerblicher Versicherungen konnte ich mich nämlich überhaupt nicht erinnern, bei der DKV Kunde zu sein. Ich guckte mir das Konto genauer an und sah, dass diese und ähnliche Summen fünf Jahre lang unbemerkt abgebucht wurde, insgesamt knapp 120 Euro. Ein Anruf bei der DKV bestätigte, dass es sich um ein Missgeschick gehandelt hatte, offenbar ein Zahlendreher in der Bankverbindung. Ich sollte ein kurzes Schreiben mitsamt Kontoauszügen fertigmachen und das würde beglichen werden.

Ich hatte die Unterlagen hier beiseite gelegt und etwas die Zeit aus den Augen verloren, aber einige Wochen später habe ich dann endlich das Schreiben fertiggemacht. Dazu legte ich die Ausdrucke aus meiner Onlinebanking-Software. Es kam die Antwort, dass offzielle Kontoauszüge benötigt würden.

Wieder vergingen ein paar Monate, ich forderte irgendwann mal die offiziellen Kontoauszüge der Bank an, das lag hier wieder eine Weile herum und nachdem insgesamt 2,5 Jahre vergangen waren, habe ich im Herbst 2015 endlich alle Unterlagen an die DKV geschickt mit der Bitte, die fälschlich eingezogenen Beträge inklusive der Gebühr für die nachgedruckten Kontoauszüge zu überweisen.

Es kam wochenlang keine Rückmeldung und so rief ich dort einfach mal an und erkundigte mich nach dem Stand der Dinge. Ich erfuhr, dass das doch schon längst beglichen worden war und dass die Sache ohne weiteres Anschreiben erledigt wurde.

Tatsächlich! Die Gutschrift erfolgte diskussionsfrei und auf den Cent genau unverzüglich nach meinem Anschreiben im Oktober. Ich hatte nämlich überhaupt nicht auf den Konten nachgesehen, sondern die ganze Zeit auf ein Schreiben gewartet.

Wenn die DKV so schnell und unkompliziert (Die Verzögerungen waren ja meine Schuld) auch Schadensfälle abwickelt, wäre sie als Versicherung jedenfalls empfehlenswert. :-)

das keyboard – Nr. 2

Vor ein paar Jahren hatte ich eine "das keyboard" Model S von getdigital.de geschenkt bekommen. Diese hat vor rund einem Jahr mit meinem großen PC den Weg nach Hause ins heimische Arbeitszimmer gefunden.

Seit dem habe ich mich hier mit mit dem ollen Core2-Rechner herumgeschlagen. Dachte, das Teil würde für die hier in der Firma anfallenden Arbeiten ausreichen, aber weit gefehlt. Die Performanceprobleme waren täglich quälend. Mit dem neuen Rechner habe ich mir nun auch eine neue Tastatur gegönnt und dieses alte Billigteil (am rechten Bildrand noch zu erahnen), das ich hier noch herumliegen hatte, in den Ruhestand geschiclt. Gekauft habe ich sie diesmal natürlich, die "Clicky" Model-S, sollen ja alle hören, dass ich am arbeiten bin. Und diese Arbeit macht ab heute noch mehr Spaß. :-)

Ich liebe diese Tastatur! (Wenn jetzt noch mein neuer kabelloser Trackball geliefert wird, bin ich endgültig glücklich. Ich hasse es, mit einer Maus zu arbeiten und daran hat auch das vergangene Jahr nichts ändern können!)

(Meine alte echte Model-M steckt übrigens am Büro-PC in der Halle.)


Ein- und ausgepackt!

Ein Mann mittleren Alters, der reichlich heruntergekommen wirkte, kam in den Laden und ging zielstrebig zu den Bierdosen. Nachdem er eine Weile vor dem Regal gestanden hatte, nahm er hektisch seinen Rucksack ab, öffnete ihn, warf zwei Bierdosen hinein, verschloss den Rucksack wieder und setzte ihn sich auf den Rücken.

Alle Alarmglocken schrillten in mir. Der Typ ging ohne Umwege direkt zur Kasse und blieb wider meiner Erwartungen dort stehen. Ohne Verzögerung nahm er den Rucksack vom Rücken, öffnete ihn und stellte die Dosen ordentlich auf das Förderband der Kasse, verschloss den Rucksack wieder und setzte ihn wieder auf den Rücken.

Seltsame Methode, um einzukaufen. Ob das einfach nur eine komische Angewohnheit oder doch Besinnung nach einem ursprünglich geplanten Diebstahl war, werde ich wohl nie erfahren. Auf jeden Fall habe ich den Kunden freundlich gebeten, sowas sicherheitshalber zukünftig nicht zu machen. Es gibt wohl keine Methode, sich beim Einkauf noch verdächtiger zu machen. Er gelobte jedenfalls Besserung. :-)