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Shake the Cake

Wir haben momentan einen Aufsteller (Jaja…) mit "Mikrowellenkuchen" im Laden stehen. Bisschen Wasser (oder Milch) in den Becher, das Pulver aus dem Tütchen reinkippen, kurz schütteln, 1,5 Minuten in die Mikrowelle – fertig.

Kann man sogar essen, ist aber doch eher Snack als Kuchen. Mit 1,49€ wäre es aber auch meine persönliche Preis-Obergrenze.


Tausch-Bar

Als wir die alte Spülmaschine zur Containerstation hier in der Nähe gebracht haben, ist mir dieses kleine Häuschen auf dem Gelände aufgefallen: Die "Tausch-Bar". Darin stehen vor allem Bücher, aber auch andere noch brauchbare Dinge, die für den Müll zu schade sind und die man kostenlos mitnehmen kann. Sehr cool.

Hier ist nachzulesen, was es mit der Tausch-Bar auf sich hat.


"Chaoten hinterlassen Spur der Verwüstung"

Zeitungsartikel aus unserer Gegend hier:
Vier junge Männer haben in der Nacht zu Freitag eine Spur der Verwüstung in der Bremer Neustadt hinterlassen. Sie verursachten Sachschaden von mehr als 30.000 Euro.
Haltestelle Gastfeldstraße, das ist bei uns hier. Das "Flüsseviertel" liegt aber in die entgegengesetzte Richtung. Wenn die hier entlang gelaufen wären, gäbe es dazu jetzt vermutlich wenigstens einen oder sogar mehrere detailliert bebilderte Blogeinträge. :-O

Mit Roland den Lieferanten bezahlen

Seit Ewigkeiten kann man bei mir in den Läden mit der Regionalwährung Roland bezahlen. Ich hatte nie selber die Notwendigkeit, in einem der vielen teilnehmenden Geschäfte zu kaufen und so häufte sich auf meinem Roland-Konto immer mehr Guthaben an. Zum Glück ist einer meiner Lieferanten auch im Roland-Ring und dem haben ich jetzt einen Blanko-Scheck mitgegeben und darüber darf die nächste Rechnung bezahlt werden.

Vorsichtshalber den Scheck und den Umschlag mit einer nicht übersehbaren Notiz an den Rollbehälter mit Leergut gepappt. :-)


Die eine, letzte Trauerkarte

Vor knapp 16 Jahren hatten wir mal einen riesigen Warenbestand aus einem geschlossenen SPAR-Markt zum Sonderpreis übernommen. War aber letztendlich kacke, wir waren jung, das Angebot war verlockend, würde ich heute nicht wieder machen… Unter anderem war damals eine große Kiste voller Glückwunsch- und sonstiger Karten dabei. Das waren HUNDERTE! Den Restbestand konntet ihr hier vor einigen Jahren noch bewundern.

Vor ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass auf unserem Restetisch noch sage und schreibe eine alte Trauerkarte lag. Kurioserweise ist sie vom selben Hersteller ist wie unsere neuen Karten, nur der EAN-Code ist etwas anders und auch die WWW-Adresse des Anbieters hat sich wohl geändert. Sogar das Motiv ist bei unseren neuen Karten dabei. Auf dem Foto des Ständers in der zweiten Reihe von unten ganz rechts dieses orange/beige Motiv. Dazu kommt noch, dass wir mit der Erstbestückung von jedem Kartentyp neun Stück bekommen hatten. Von dieser Karte haben wir inkl. der vom Restetisch zehn Stück. Theoretisch sollte damit alles klar sein, das wäre ein irrer Zufall.

Allerdings ist irritierend, dass die alte Karte auch schon mit Euro ausgezeichnet war. Nur in Euro. Der kam aber erst rund zwei Jahre später. In der Zeit davor wurde zwar auch schon zur Eingewöhnung vieles in Euro auszeichnet, dann aber immer Parallel zur D-Mark.

Ist das doch keine alte Karte von damals?

Woher kommt sie dann?

Ihr erlebt mich gerade reichlich irritiert… :-O

Warenlücken bei den Brötchen

Mal wieder ein Service-Testkauf, diesmal wurde kritisiert, dass einige Brötchensorten nicht vorrätig waren, obwohl die Schilder am Regal steckten. (Schild ohne Ware ergibt nach den Vorgaben für die Testkäufe automatisch eine Warenlücke.)

Tzja – die Brötchen sind von der Bio-Bäckerei Barkemeyer und ich habe auch von Anfang an gesagt, dass wir den Platz freihalten.

Aber der Hinweis ist schon richtig. Wir können die Brötchen ja wieder ins Sortiment aufnehmen, wenn die neu aufgebaute Bäckerei den Betrieb aufnimmt. Bis dahin könnten (und sollten) wir an der Stelle tatsächlich andere Produkte platzieren. Ist wohl besser, als ein leerer Platz im Regal…


Zwischenstand Lieferdienst

Den Lieferdienst haben wir übrigens immer noch! Was etliche Jahre hier selbstverständlich war, wird jetzt schon bei jedem positiven Detail zum erwähnenswerten Erlebnis. :-(

Ich gebe zu, dass ich zwischendurch endgültig damit aufhören wollte, hatte sogar schon die Kündigung für meinen Boten geschrieben. Durch das ganze Theater im letzten Jahr sind so viele Lieferkunden weggebrochen, dass es nicht mehr wirklich Spaß macht.

Aber noch ziehen wir es weiter durch. Solange ich nicht draufzahlen muss, ist alles in Ordnung und wenn es letztendlich auch nur ein Nullsummenspiel ist, so werde ich daran festhalten und zumindest ein paar Stammkunden weiterhin diesen Gefallen tun und ihnen die Ware nach Hause liefern lassen.

Ob ich für den Lieferdienst mal eine Anzeige in einem der Werbeblätter hier im Stadtteil schalte? Das ist ja eigentlich genau unsere Zielgruppe.

Wand zum Hof

Hier seht ihr noch einmal die hier bereits erwähnte Tür, die eigentlich ein Notausgang werden soll. Sowohl rein technisch als auch unter Beachtung aller Vorgaben ist das an der Stelle eigentlich nicht zu schaffen.

Da ich ja mit meinem Büro (rechts nicht mehr im Bild) sowieso umziehen und diese beiden Räum in wandlose Ladenfläche umwandeln möchte, könnte man auch den Notausgang komplett neu gestalten. In meiner Fantasie sehe ich eine neue Tür am linken Bildrand und das "Fenster" (Glasbausteine) und die alte Tür zugemauert.

Der neue Laden formt sich langsam im Geiste. Eigentlich bin ich mit sowas sehr schnell, da ich hier aber einige Veränderungen vornehmen möchte, bei denen man langfristiger denken sollte, muss das schon alles gut überlegt sein.


Links 373

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Knapp 5kg Käsemüll :(

Wir haben "vor ein paar Jahren" mal einen ganzen Laib Käse bekommen, immerhin knapp 5kg. Es ist nun schon eine Weile her, an Details kann ich mich nicht mehr erinnern, aber von irgendeinem Großhändler kam der und möglicherweise wollte ich mich darum kümmern oder habe vielleicht auch gesagt, dass wir den Käse privat verbrauchen werden. Damit war auf jeden Fall der kleine Karton im Kühlhaus aus dem Geiste meiner Mitarbeiterinnen ausgebucht und wurde seit dem nur noch von a nach b geschoben.

Irgendwie sind wir nun doch wieder zufällig darüber gestolpert und beim MHD 18. Juli 2013 ahnte ich Schlimmes. Die Rinde war noch intakt, augenscheinlich war der Käselaib noch vollkommen in Ordnung. Beim Aufschneiden kam aber eine unangenehme Überraschung ans Licht: Irgendwie hatte die grünliche Farbe der Rinde den halben Käse schon durchzogen. Die Konsistenz war noch relativ gut, aber optisch sah er aus wie eine Mischung aus Schimmel und Grünspan.

Schade, aber das war nur noch ein Fall für die Tonne. :-(

Und warum ich kein Foto vom aufgeschnittenen Käse gemacht habe, kann ich auch nicht mehr sagen…


Getränkekühlbereich im Markt

Blogleser Lars hatte diesen abgetrennten Bereich, in dem Getränke gekühlt werden, im Eurospar im "Forum 1" in Salzburg entdeckt. Der Bereich ist ca. 5x5 Meter groß.

Die Idee ist klasse, sowas hatte auch mal ein Getränkemarkt hier im Umland. Leider gibt der Platz bei mir diese Möglichkeit nicht her. Allerdings muss ich zugeben, dass ich auch Bedenken hätte, so einen abgeschotteten Bereich hier einzurichten. Die weniger ehrliche Kundschaft würde es vermutlich freuen. Ihr versteht schon, was ich meine…


Verhalten am Leergutautomaten

Vor gut drei Jahren hatte mir jemand einen Brief mitsamt Fragebogen geschickt. ich hatte das komplette Schreiben damals hier in die Ablage gelegt – und dann erst aus den Augen und schließlich gänzlich aus dem Sinn verloren. Da keine weitere Nachfrage folgte, geriet die Anfrage gänzlich in Vergessenheit.

Es ging darum, dass der Blogleser beschuldigt wurde, den Leergutautomaten in einem Supermarkt "besudelt" und so eine zwanzigminütige händische Annahme provoziert zu haben. Er wollte meinen Rat asl Leergutautomatenexperte dazu wisen. Ich hatte vor einer Weile schonmal versucht, ihn per E-Mail zu erreichen, aber da kam leider auch keine Antwort mehr zurück.

Damit es nicht ganz vergeblich war, möchte ich die Anfrage auf jeden fall nun hier im Blog nochmal festhalten. Den Sachverhalt und die Problematik hat er im oberen Schreiben festgehalten. Darunter findet ihr den Fragebogen, auf dem ich dazu Stellung beziehen sollte. Ich hatte leider nichts mehr von ihm gehört, wennn die Informationen aber so stimmen und die Sache wirklich so weit ging, dass sie vor einem Gericht verhandelt wurde, würde ich gerne das Urteil wissen. Mit gesundem Menschenverstand hat sich die Angelegenheit im Sande verlaufen.

Wie auch immer – meine Meinung hilft ihm wohl nichts mehr, aber unter den Bildern findet ihr trotzdem noch meine ausführlichen Antworten dazu.





Wenn mir eine Kundin von einem solchen Vorfall berichten würde und es eine Videoaufzeichnung vom Leergutautomaten gäbe, würde ich mir natürlich die Aufzeichnung ansehen. Dann würde ich sofort erkennen, ob die Aussage der Kundin stimmt oder ob das Quatsch ist. Wenn die Aussage falsch ist, hat sich der Rest jetzt erledigt. Falls zu erkennen ist, dass besagter Kunde sich tatsächlich so verhalten hat, würde ich das Video durchaus erstmal für uns sichern.

Ein Tagebuch für "ungewöhnliche Ereignisse" gibt es hier in der Firma zwar (ihr lest es gerade), aber es gibt kein "Protokollbuch", in dem jedes Vorkommnis am Rücknahmeautomaten eingetragen wird.

Den Namen der Kundin würde ich nicht notieren. Wozu auch? Als Beweis hätte ich die Videoaufzeichnung.

Strafanzeige wegen Sachbeschädigung würde ich nicht stellen. Ich sehe keine Sachbeschädigung, den Schilderungen nach höchstens eine mit mäßigem Aufwand wieder entfernbare Verunreinigung.

Wahrscheinlich würde ich den Kunden (je nach Erscheinung und Auftreten) nur eindringlich ermahnen und ihm für den Wiederholungsfall damit drohen, Hausverbot zu erteilen. Falls er direkt von mir ein Lokalverbot bekäme, würde ich das unmittelbar aussprechen. Nicht schriftlich, das muss nicht sein. Falls der Kunde schon weg wäre, würde ich ihn mir beim nächsten Einkauf schnappen und zumindest ermahnen.

Warum sollte ein Leergutrücknahmegerät den Dienst quittieren, weil sich Flüssigkeit auf dem Boden davor befindet und ein Popel am Bedienteil klebt? Dass man ihn als Kunde in dem Moment nicht mehr benutzen möchte, ist eine andere Sache. Die Funktionalität des Gerätes wird darunter jedenfalls nicht leiden.

Die Leergutbons (egal ob vom Automaten oder von einem Mitarbeiter generiert) müssen gar nicht aufbewahrt werden, da das nur ein interner Beleg ist, um die Abläufe zu vereinfachen. Es gibt genug Märkte, in denen das Leergut direkt aus der Kasse ausgezahlt wird, ohne dafür einen speziellen Pfandbon zu erstellen. Das ändert natürlich nichts daran, dass diese Auszahlungen im Kassensystem buchhalterisch erfasst werden müssen!

Die letzte Frage kann ich nicht beantworten. Auf den Leergutbons aus dem Rücknahmegerät ist zwar das Datum und eine Uhrzeit aufgedruckt, ob die Rücknahmevorgänge geloggt werden, weiß ich nicht.