Erinnert sich noch jemand an diesen hübschen Einkaufswagen, den ich vor rund 2,5 Jahren bekommen habe? Inzwischen ist er ausgiebig getestet und wir haben großen Gefallen an ihm gefunden.
Vor ein paar Tagen rief mich der Außendienstmitarbeiter von Wanzl an und wollte sich mal nach dem Stand der Dinge erkundigen. Natürlich sagte ich ihm die Wahrheit und dass das ganze Projekt Ladenrenovierung derzeit auf Eis gelegt ist. Oder anders: Weggeknuted.
Letzte Woche Samstag war die "Critical Mass" Bremen und hat hier vor dem Laden eine "Bike Lifting"-Aktion gestartet. Es wurde von einem Teilnehmer Vorgeschlagen, für all die Aktionen, die wir hier machen.
Dank an Stefan für den Hinweis und das Foto und an alle natürlich für die Aktion. Yeah. Bikegeliftet!
Nächste Woche ist hier vor Ort ein Termin mit jemandem von einer Fachabteilung für Immobilen. Es wird detailliert überprüft, was hier am Gebäude vor dem Umbau gemacht werden muss.
Eine Kundin legte einige Lebensmittel, vor allem auch Kaffee, Kondensmilch und Gebäck und eine Schachtel Zigaretten auf das Förderband der Kasse.
In der Hand hielt sie jeweils einen 5- und einen 10-Euro-Schein und erklärte dazu: "Passen Sie bitte unbedingt auf und ziehen die Sachen hier getrennt ab. Das ist ganz wichtig, denn das hier ist für den Laden und die Zigaretten sind für mich privat und die bezahle ich dann auch von meinem eigenen Geld."
Kein Problem. Meine Mitarbeiterin buchte alle Waren außer den Zigaretten ein, die Kundin bezahlte mit dem Zehner und bekam etwas Kleingeld in Höhe von knapp einem Euro zurück.
Danach zog sie die Zigaretten über den Sacnner. 5,50€ kosteten sie und die Kundin bezahlte mit dem Fünf-Euro-Schein und dem 50-Cent-Stück aus dem Firmenwechselgeld. Und letztendlich hat sie sowieso keine Kassenbons mitgenommen und so fragten wir uns, was das ganze Brimborium mit den getrennten Kassen sollte…
Vielen Dank übrigens auch noch an den netten Blogleser, der mich vor einer Weile hier im Laden besucht und mir diesen kleinen (Deko-) Einkaufswagen geschenkt hat.
In einem Ordner habe ich noch einen Kassenbon aus dem Jahr 2003 gefunden. Der Inhalt des Bons war inzwischen uninteressant geworden, es handelte sich um Verkostungsware für eine Veranstaltung rund um ökologische Produkte. Interessant fand ich allerdings den Text im Fußbereich des Zettels: Ich hatte damals einen Karton grün leuchtender Laserpointer, die vor zehn Jahren übrigens noch richtig teuer und nicht verboten waren, direkt aus den USA importiert. (Zur Leistungsfähigkeit möchte ich kurz auf diesen Blogeintrag von Ende 2005 hinweisen. Die Projektion ist mit exakt einem solchen Pointer gemacht worden!)
Da fehlen aus irgendeinem Grund ein paar Zeichen auf der linken Seite des Textes. Oben stand ganz sicher "Laser" davor und verkauft hatte ich sie für 139 Euro. Faszinierend finde ich eigentlich vor allem, dass ich die Dinger überhaupt hier im Laden auf diese Weise angeboten hatte und dass es dieser Bon geschafft hat, rund neun Jahre zu überdauern.
Ich saß bei mir im großen Büro und hörte, dass sich mehrere Personen beim Eierregal unterhielten. Plötzlich kam noch ein lautes "Platsch!" zu dem Stimmengewirr dazu, gefolgt von einer Frauenstimme": Oh, das waren die Eier…"
Genau, das waren die Eier. Vier von sechs Stück der Packung, die sie einfach auf dem Fußboden vor dem Regal liegen ließen, waren kaputt.
Zwei Teenager unterhielten sich über die sich immer weiter ausbreitenden englischen Begriffe. Vor dem Regal mit "Red Bull", "XL", "Booster", "T400", "Effekt" und ähnlichen Produkten fiel dem Wortführer der beiden ein: "Hier zum Beispiel. Warum nennt man die nicht einfach Energiedrinks. Ist doch sogar fast das selbe Wort, nur auf Deutsch."