Ein Opfer gab es am Samstag aber doch zu beklagen: Vom aufklappbaren Oberlicht unserer Eingangstür habe ich das Scharnier zerlegt, als ich die Kabeltrommel für unseren Stand durch das Fenster bugsiert habe. Scheint zwar im ersten Moment ärgerlich, aber
dieser Schaden lässt mich ausnahmsweise mal relativ kalt, denn etwa Anfang 2015 bekommen wir eine komplett neue Eingangstür.
(Nein, ich habe keine Angst, dass da jetzt nachts jemand durchkrabbelt, auch nicht nach diesem Beitrag. Einerseits halten die verbliebenen Elemente die Scheibe fest an ihrem Platz und andererseits hängt gleich schräg darüber ein Bewegungsmelder. Nach ein paar Zentimetern wäre da Schluss mit Lustig…)
Samstag Vormittag war hier wieder lauter Trubel: Der alljährliche Freimarktsumzug zog hier vorbei und bescherte uns viel
Krach laute Musik und 150 bunte und originelle Wagen und Gruppen. (Massenhaft Fotos davon
gibt es beim Weser Kurier.)
Uns bleibt diesmal nur ein Foto, das wir via Facebook bekommen haben. Toller Schnappschuss – mein panischer Gesichtsausdruck, als ich dabei war, die geworfenen Bonbons abzuwehren.
Bei uns gab es wie üblich Mini-Donuts, über die wir diesmal zwei Dinge gelernt haben: Mit "Schuss" (in Form von Eierlikör) schmecken die sehr geil und ja, man kann die Dinger auch noch am nächsten Tag sehr gut essen. Wir hatten nämlich noch eine Tüte im Personalraum stehen, die ich mir gestern Nachmittag einverleibt habe.
Vielen Dank an Elke B. für das Foto!
Vom ersten Tag an hatte ich die Pakete aus dem Onlineshop mit Hermes verschickt. Irgendwann später bin ich denn bei Hermes in den sogenannten "Profi-Paketservice" gewechselt – und dann kam aus unterschiedlichen Gründen die Flaute im Shop: Vor allem aus
privaten Zeitgründen habe ich den Shop bis auf wenige nicht verderbliche Artikel heruntergefahren, was natürlich für den Umsatz tödlich war. 90% der Bestellungen bestanden aus Schokolade und Chips.
Anfang des Jahres hat Hermes mir den Profi-Paketservice gekündigt, da die Zahl der Pakete deutlich unter die Schmerzgrenze gerutscht war. Das war sehr schade für mich, aber ich tröstete mich damit, dass es ab 2015 wieder besser wird.
Weil aber immer noch hin und wieder Bestellungen eintrudeln (ja, der alte
Picas-Bestand reduziert sich langsam (achdukacke, das ist ja auch schon sechs Jahre her…)), brauchte ich eine Alternative. Und die habe ich nun endlich bei DHL gefunden. Dort kann ich genauso bequem meine Paketaufkleber hier am PC drucken und die Sendungen werden sogar hier im Markt abgeholt. Kostet zwar 3€ Aufpreis, was bei einem einzelnen Paket schon etwas schmerzt – aber es ist machbar und hat bei der Premiere heute wunderbar funktioniert. Somit ist auch endlich die Lieferung an Packstationen möglich.
Apropos Zotter: Die tollen Adventskalender gibt es sowieso nicht mehr, also tröstet euch, dass ich derzeit keine Schokolade im Shop anbiete.
Ein Kunde hat gerade ganz optimistisch den Anschaffungspreis für einen großen Leergutautomaten (also ein Kombigerät für Einweg, Mehrweg und Kisten) auf "So vier bis fünf Tausend." geschätzt.
Wenn's so wäre, hätte ich hier zwei komplette Geräte als Redundanz im Lager stehen. Leider hat man mit einem vernünftigen Automaten gleich den Gegenwert einer Mercedes C-Klasse im Laden stehen.
Immer wieder wollen mir hier Vertreter Waren oder Serviceleistungen verkaufen, mit denen man sich vom normalen Angebot eines durchschnittlichen Supermarktes abheben kann oder soll. Oft sind entweder die (von mir zu entrichtenden) Gebühren in solchen Fällen sehr hoch, bzw. die zu erreichenden Gewinnspannen sehr niedrig oder man heftet sich großen Aufwand oder hohes Warenrisiko an die Backe. (gebloggte Beispiele aus meiner Vergangenheit: Die
Kundenkarten, die
Economy-Card und die
Lotto-Annahme)
Normalerweise würde man sich als klar denkener Kaufmann bei einem solchen Angebot dezent mit dem ausgestreckten Zeigefinger gegen die eigene Stirn tippen – aber dann folgt das ultimative Totschlargument:
Kundenbindung. Und natürlich Kundenzuwachs. Und Mehrumsatz. Und sowieso.
Oftmals hatte ich mich in der Vergangenheit auf solche Dinge eingelassen, aber man lernt ja.
Die Akzeptanz einer neuen Essensmarke (ähnlich Restaurant-Check) habe ich einfach mal abgelehnt. Mindestens 35 Cent pro Transaktion fand ich schon recht üppig. Wenn ein Kunde damit seine Tageszeitung oder die beiden Frühstücksbrötchen bezahlt, lege ich glatt noch Geld dazu.
Oha, acht Jahre haben die Boxen
schon auf dem Buckel…
Und auch in diesem Jahr sind sie wieder im Einsatz. Ich finde sie nach wie vor toll und ganz und gar nicht unmodern. Es ist nur jedes Jahr eine neue Herausforderung, ein brauchbares (Geschenk-)Papier zu finden, mit dem man den aus Gemüsekisten bestehenden Sockel umwickeln kann.
Dieses Schild habe ich in einem Obi-Baumarkt entdeckt. Dass Ladendiebe mit gesenktem Kopf hier bei mir herausgehen, habe ich selten oder sogar noch nie erlebt. Schön wär's…
Die meisten Diebe, die wir erwischen, sind frech und dreist und verspotten einen dazu noch. Logisch, erfahrungsgemäß passiert ihnen nämlich – riiiiiichtig – gar nichts.
Ein Gesprächsfetzen zwischen zwei männlichen Kunden, der durch zwei geöffnete Türen bis zu mir ins Büro durchdrang: "
Ich will was normales kaufen, keinen Bio-Scheiß."
Es wird noch ein langer Weg…
Fundstück von Mitarbeiter Gregor auf einer Geramont-Packung:
Auf dem Foto sieht man nur einen kleinen Ausschnitt, aber wir haben den Laden heute mit etlichen Kürbis- und Blättergirlanden und anderen Dekoelementen etwas herbstlich gestaltet.
Einstimmen auf Halloween.
Da es lästig, aber leider auch unvermeidlich ist, habe ich eben der Vorlage für mein Briefpapier ein Update verpasst. Nun stehen auch dort in der Fußzeile die IBAN- und BIC-Nummern.