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Artikel zur Neueröfnung

In einem der beiden bedeutenden Sonntagswerbeblätter hier in Bremen, ganz zufällig demjenigen, in dem wir knapp 20.000 Handzettel haben beilegen lassen, war am Sonntag folgender Artikel zu finden. Eigentlich hätte Azubine Filialleitung Romy auch mit auf das Bild gehört, aber sie saß in dem Moment durch den Eröffnungsandrang unlösbar an der Kasse und der Fotograf hatte leider nicht ewig Zeit.



Update vom 13. Juli 2020: Großes Bild ergänzt:


Keine Werbung

Anruf eines Anbieters eines großen Shopping-Portals: Man würde gerne auf shopblogger.de Werbung schalten. Das müßte auch gar nicht großartig aufdringlich sein, sondern eine kleine, beinahe unauffällige Box in der Seitenleiste würde ihnen schon vollkommen ausreichen.

Ich erwähnte doch schon öfter, dass dieses Blog bewußt werbefrei ist, oder? Das soll auch bitte weiterhin so bleiben. :-)

Nachtrag: Oder wie seht ihr das?

Unbearbeitet zurück

Brief von der "Bremer Arbeitsgemeinschaft für Integration und Soziales", einem Zweig des Arbeitsamts der Agentur für Arbeit:
Sehr geehrter Herr Harste,

anliegende Rechnung erhalten Sie unbearbeitet zurück.

Der Kostenübernahmeschein ist nicht unterschrieben.

Eine Einkaufsquittung liegt ebenfalls nicht bei.

Daher ist der Vorgang bei uns nicht zu bearbeiten.
Die Unterschrift konnte ich wiederbeschaffen. Zum Glück war der Mann telefonisch zu ermitteln. Auf den Kassenbon wird die BAgIS allerdings trotzdem verzichten müssen. In der Vergangenheit hatte ich den aber ja auch nie mit eingereicht.

Sollten die sich diesmal querstellen und ich mein Geld deswegen nicht bekommen, war das der letzte Sozialschein, den ich hier angenommen habe. :-(

Kit(e)-Kat

Eine Kollegin stand vorm Schokoladenregal und stellte folgende Frage: "Wo steht denn hier Kitkat Kabeljau-Seelachs?

Das Zeugs heißt Kitekat und steht beim Katzenfutter!

Ach, stimmt ja. Das ist echt zu heiß heute...

Schokolade mit Fisch. Igitt. :-)

Nicht METRO (Metro Bremen: 01805-63876-0)

Verehrte Besucher,

dies ist NICHT der Internetauftritt des METRO-Großmarktes in Bremen.

Wenn man bei Google nach "metro bremen" sucht, landet man zwar hier im Blog, aber wer es schafft, im Impressum dieses Blogs meine Telefonnummer zu finden, könnte doch wenigstens auch die Zeilen darüber mitlesen:
Dieses Weblog ist ein (nicht ganz) privates, aber doch immerhin sehr publizistisches Angebot von:

Björn Harste
Hintergrund: Dauernd rufen hier Leute an, die via Google die Nummer des METRO-Marktes suchen wollten und daraufhin bei mir landen. "Bin ich da nicht bei der METRO?", lautet die regelmäßig aufkehrende Frage. :-)

Hier ist die richtige Nummer: 01805-63876-0

Nachtrag: Im Titel dieses Blogeintrages habe ich gerade die Telefonnummer ergänzt. Vielleicht hilft's ja langfristig beiden Seiten... :-)

LD

Er stand an der Kasse und die Warensicherungsanlage piepste schon hin und wieder, während er sein Dosenbier bezahlte.

Der Kassierer bat ihn, stehenzubleiben, damit die Ursache für den Alarm gefunden werden konnte. Da nahm der Typ die Beine in die Hand und lief wie ein Wahnsinniger davon.

ca. 1,80m groß,
rötlichblonde Haare
graues T-Shirt
Rucksack, rot abgesetzt
ca. Mitte zwanzig

Sachdienliche Hinweise nimmt das Revier Neustadt gerne entgegen.

Zu und nach

Aushilfe zu einer Kollegin, der er gerade etwas erklärt hat:

Geh' mal eben nach Björn und zeig' ihm das.

Andere Kollegin:

Zu Björn. Man geht zu Personen und nach Orten.

Okay. Dann geh mal eben nach Björn und nimm ihm das mit...

ZU Björn! Es heißt zu Björn!

Ja, alles klar. Dann gehst du mit dem hier nach Björn...

Nach sagt man nur bei Orten. Es heißt ZU, wenn man von Personen spricht.

Achso, ja. Okay.

[kurze Pause]

Geh mal nach Björn und frag ihn...

Es folgte schwärzestes Schweigen... :-)

Cigarillos

"Der attraktivere Preis wird dafür Sorgen, dass der Verkaufsanteil von Cigarillos immer weiter steigen wird, während die Umsätze von Zigaretten sinken werden.", sagte der Mann vor einigen Wochen und bezog sich dabei auf die immer weiter steigendenden Steuern für Zigaretten.

Anschließend bekam ich noch von dem Vertreter des Tabakproduzenten eine Packung Filtercigarillos für die Mitarbeiter geschenkt ("Zum Probieren!").

Die Packung liegt immer noch unangetastet im Lager. Meine rauchenden Mitarbeiter sind Zigarettenraucher und weigern sich beharrlich, das gerollte Kraut auch nur einmal zu probieren...

Exot

Gerade waren zwei Herren einer Großhandlung für Verpackungsmaterialien, Werbeartikel, Schreibwaren und irgendwie Zeugs aller Art (z.B. auch Feuerwerk) hier und wollten mir ihre Produkte verkaufen.

Ah, Sie haben gar keine Fleischerei, da können Sie natürlich auch gar kein Papier dafür gebrauchen. Wie wäre es mit Geschenkkartons aus Wellpappe und Tüten für die Weinabteilung? Auch nicht, nein? Sie haben doch eine Salattheke? Ich habe da einen Lieferanten aus Bremen, der Ihnen ganz viele Artikel abgepackt liefern kann. Wie, auch nicht? Und Feuerwerk? Wir handeln auch mit Feuerwerk? Ach, haben Sie auch schon.

Ja, habe ich alles. Als ich ihm das erzählte, nannte er mich einen "Exoten" unter allen SPAR- und "E"-Händlern, die er bislang besucht hatte, da ich (angeblich) der einzige bin, der gar nichts von ihm gebrauchen konnte oder wollte. That's life... :-)

Can-Not-Back

Ein Kunde wollte diese leere Red-Bull-Dose bei uns als Leergut abgeben. Hätte ich sie annehmen müssen oder nicht?



Was zum Geier soll "Can Back" sein? Die Antwort findet sich schnell: Auf www.canback.de finden sich alle Informationen über das von der Übermorgen Getränke-Trendprodukte-Vertriebsges.m.b.H. selbsternannte Pfandsystem.
Laut Information der dpg ist der auf den Aufkleber aufgedruckte Strichcode allerdings nicht bei der dpg registriert. Dies bedeutet, dass ein Händler, der die Dose gutgläubig annimmt und zu einer zentralen Clearingstelle (wie z.B. in meinem Fall Interseroh) schickt, das ausgezahlte Pfandgeld nicht erstattet bekommt. Aber wer weiss schon, dass er die Dose an die Übermorgen GmbH schicken muß? Und wer erstattet die Transportkosten? Wenn ein gutgläubiger Einzelhändler oder ein unwissender Mitarbeiter diese Dose annimmt und mit in den Behälter für die regulären Einweggebinde wirft, ist ein Verlust entstanden, da keine Gutschrift erfolgen wird.

Bei "Can Back" handelt es sich dennoch nicht um eine sogenannte Insellösung. Der Kunde kauft die Dose und muß sie laut Gesetz überall wieder abgeben können. Von den Abläufen im Hintergrund ("Clearing") bekommt der Kunde nichts mit und darum ist "Can Back" auch eben keine illegale Insellösung. Das Problem und die Kosten der Gutschriften stellen sich dann zwar den Händlern, aber die wurden bislang in der gesamten Thematik rund ums Einwegpfand ja sowieso noch nie gefragt.
Uns wurden immer nur Arbeit und Kosten aufgezwungen, vor denen sich Regierung und Getränkehersteller gedrückt haben.

Müllpresse

Ich sollte der Urlaubsvertretung unserer Putzfrau unbedingt noch mitteilen, wo der große Restmüllcontainer steht.

Sie hat den kompletten Inhalt der Mülleimer hier im Markt und dem vor der Eingangstür stehenden in unsere Kartonpresse gekippt: Eispapier, Getränkeflaschen, halbe Döner-Brötchen in Alufolie, Zigarettenkippen und was sich sonst noch so in den Behältern befand...

Herzlich

Wenn wir diese beiden Geldscheine gleichzeitig von einem einzelnen Kunden bekommen hätten, wäre wahrscheinlich niemand auf die Idee gekommen, weiter darüber nachzudenken. Aber: Diese Scheine habe ich innerhalb einiger Tage zufällig bekommen. Der eine lag noch beiseite und wartete auf den gebührenden Blogeintrag, als sich plötzlich der zweite Schein dazugesellte.

Was soll das sein? Ein Geheimcode? Der-wollte-nur-ins-Blog? Ich liebe Geld? Oder ist das alle sogar nur ein seltsamer Zufall?


1,5 Millionen

Vor ein paar Tagen ist mir beim groben Überschlagen aufgefallen, dass hier im Geschäft in der Gastfeldstrasse seit Geschäftseröffnung rund 1,5 Millionen Kunden durchgelaufen sind. Eine recht beachtliche Zahl, wie ich finde.

Diese große Anzahl an Besuchern und der Zeitraum von inzwischen mehr als sechs Jahren haben ihre Spuren hinterlassen: Vieles hier im Markt ist inzwischen abgenutzt oder sogar beschädigt. Einiges ist schmuddelig und der Laden ist im Laufe der Jahre einfach immer mehr verbaut worden. Jetzt, im direkten Vergleich mit dem neuen, hellen Markt in Findorff, fällt mir das erst recht auf. Bislang war's immer eine Mischung aus Betriebsblindheit und Gewohnheit, denke ich - aber nun wird aufgeräumt und neu gestaltet. Zwar nicht gleich nächste Woche, aber schon noch dieses Jahr.

Telefonkartenhinweis

Bei mir kann man auch Handy-Guthaben kaufen. Derzeit noch in Form von den bekannten Kärtchen. Um die Kunden darüber zu informieren, hängt seit Urzeiten ein Aufkleber an der Tür.

Zerfetzt, verblasste Farben und die abgebildeten Karten noch mit der Wertangabe in D-Mark. Das Ding hat definitiv ausgedient und sein Verschwinden wird der Anfang einer ganzen Reihe an Verschönerungen sein, die ich jetzt hier im Markt in der Gastfeldstrasse durchführen werde. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr


Frisch umgebaut

Entschuldigung, wo habt ihr denn jetzt die H-Milch?

Ich interpretiere in das Wort "jetzt" irgendwie den Vorwurf hinein, gerade erst und vor allem mal wieder umgebaut zu haben. Vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein, aber ich empfinde es nunmal so.

Der Umbau ist ja auch erst fast ein Jahr her...