Einer Kinderzeitschrift liegen derzeit "Cinderella-Schuhe" bei. Sinngemäß also die Treter, die Aschenputtel auf dem aus den Märchen bekannten Ball trug.
Diese rosafarbenen Plastikdinger sehen bei genauerer Betrachtung so aus, als wenn dem Träger der Trägerin schon nach kurzer Zeit die Füße so schmerzen, wie sie den Stiefschwestern Aschenputtels schmerzen dürften, nachdem sie sich einige Teile abgeschnitten haben, um die fremden Schuhe anziehen zu können...
Bestatter Tom schrieb in seinem Beitrag Vordenker, warum er nicht an allen möglichen und unmöglichen Aktionen und Aufrufen innerhalb der Blogosphäre teilnimmt. Normalerweise halte ich mich diesbezüglich ebenfalls sehr zurück und habe dies auch in den Kommentaren geschrieben.
Wie auch immer, kaum hatte ich das geschrieben, bekam ich folgende Mail:
Hallo Björn,
ich hoffe du machst auch mit am Montag
http://urlzuraktion.tld/
Könntest du die Aktion nicht mal erwähnen, du hast sicherlich die
größere Leserschaft
Grüße
Könnte natürlich auch eine scherzhaft gemeinte Reaktion auf meinen Kommentar bei Tom gewesen sein. Glaube ich aber nicht.
der Beschuldigte sieht sein Fehlverhalten ein. Die Schuld ist noch als gering anzusehen. Dashalb konnte gemäß §45 Abs. 1 Jugendgerichtsgesetz von einer gerichtlichen Ahndung abgesehen werden.
Der Beschuldigte wurde auf sein Unrecht hingewiesen. Im Wiederholungsfalle kann er nicht mit gleichem Wohlwollen rechnen.
Interessante Formulierung. Habe ich in der Form noch nie zuvor gehört.
Als Datum der Tat ist der 21.08.2007 angegeben. Mich irritierte gerade sehr, dass es dazu keinen Blogeintrag gab. Beim Nachschlagen in meinem Ordner "Ladendiebe" sah ich es: Das war ein Fünfzehnjähriger, der sich sein Bier so besorgte, in dem er sich mit zwei Flaschen aus dem Eingang herausschlich. Dummerweise wurde er dabei von einem Mitarbeiter beobachtet, der gerade in Zivilbekleidung den Laden betreten wollte...
In der Nacht war ein seltsamer Kauz hier im Laden. Mehr oder weniger stark alkoholisiert plünderte er systematisch den Flummiautomaten.
Offenbar hatte er mehr Geld als Zielsicherheit. Beim Versuch, die Bälle auf der Straße hüpfen zu lassen, entglitten ihm so im Laufe der Zeit ca. zwanzig Flummis...
Eine Kollegin war in meinem Auftrag bei der Metro. Eine der Kassen im hiesigen Markt ist ausschließlich für Inhaber der "goldenen" und "silbernen" Metro-Karten gedacht. (Ab einer bestimmten Umsatzmenge bekommt man eine dieser Karten und hat dadurch auch einige Privilegien, z.B. spezielle Parkplätze in der Nähe der Kassenzone).
Nun stellte sich meine Mitarbeiterin natürlich an die spezielle Kasse an, denn dort ist die Schlange meistens kürzer. Vor ihr war ein Paar, dass seinen privaten Wocheneinkauf auf das Förderband stapelte, während der Kunde vor denen gerade dabei war, seine Ware zu bezahlen.
Hin und wieder rief der Kassierer in die Runde: "Hier nur Gold- und Silberkarten!" Der weibliche Teil des Paares vor meiner Mitarbeiterin begriff auch gleich die Bedeutung dieser Aussage, musterte meine Mitarbeiterin, die in schlichter Arbeitsbekleidung da stand und reichte ihr die Aufforderung in sehr abfälligem Tonfall weiter: "Hier nur Gold- und Silberkarten!"
Ich habe eine silberne Karte, also wurde der Spruch nur kopfschüttelnd ignoriert.
Inzwischen hatte das Paar seinen gesamten Einkauf auf das Förderband gestapelt und der Metro-Mitarbeiter fragte nach der Kundenkarte. Doch, die meisten dürften es inzwischen fast vermuten, diese Karte war weder golden noch silber und so durften die beiden ihr gesamtes Geraffel wieder auf den Wagen stapeln und sich am Ende einer der langen Schlangen an einer der anderen Kassen anstellen...
Aufgrund einiger kleiner technischen Probleme auf meiner Seite verschiebt sich der Aufbau des Leergutautomaten nun um zwei Tage. Erst am Mittwoch und Donnerstag der kommenden Woche werden wir in den Genuss des neuen Mitarbeiters kommen.
Kronenbourg ist ein französisches Bier und damit eigentlich auch nicht wirklich exotisch.
Auch wenn ich wohl viele die meisten Biermarken aus unseren Nachbarländern nicht kennen dürfte, wünsche ich mir mal wieder ein paar richtig schöne Flaschen aus Übersee...
In der vergangenen Nacht fuhr ein Kunde mit seinem Fahrrad vor, stellte es unabgeschlossen vor dem Eingang ab und kaufte einige Teile ein.
An der Kasse sprach er meinen Mitarbeiter besorgt an und erkundigte sich, ob es nicht riskant wäre, hier nachts die Ladentüren offenstehen zu haben.
Sicherlich nicht riskanter, als ausgerechnet ein Fahrrad der Marke KogaMiyata unabgeschlossen und unbeaufsichtigt hier vor dem Laden stehen zu lassen...
Es wurde mal wieder Zeit, neue Einkaufskörbe zu bestellen. Gleich 30 Stück habe ich diesmal bekommen, um den Bestand hier im Laden wieder aufzufüllen.
Auch wenn wir die roten Körbchen hier an der Kasse so oft wie möglich einsammeln, lässt es sich leider nicht vermeiden, dass immer mal wieder der eine oder andere Kunde einen mitnimmt. Mal gucken, wann ich das nächste Mal nachbestellen muss...
Anfangs dachten wir noch, dass die Flaschen bei der Produktion einfach "durchgerutscht" waren und eben nicht mit Etiketten beklebt worden sind. Die Kunden schien es nicht weiter gestört zu haben und an der Kasse haben wir die Bionade-Flaschen eben nicht über den Strichcode erfasst sondern einfach ganz altmodisch den Preis eingegeben.
Nun ist die Kiste fast leer und siehe da: Alle Etiketten sind wieder aufgetaucht...
Ende 2005 hatte ich im Fegro-Großmarkt zwei kleine Krombacher-Kisten abgestaubt. Ich fand sie damals cool und weil ich sie so cool fand, stellte ich sie sicher ins Lager. Und dort standen sie. Und standen. Und setzten Staub an. Und rosteten. Und standen - bis wir Montag Abend anfingen, in einer Ecke des Lagers etwas tiefgründiger aufzuräumen.
Zuerst machte sich der Wille breit, die beiden Teile zu behalten. Doch bei genauerer Betrachtung stellten wir uns die Frage, warum wir sie behalten sollten. Zum weiter Staub ansetzen?
Also habe ich kurzerhand zwei Krombacher-Träger hineingestellt und die beiden Mini-CD-Ständer in Krombacherkistenform zum Verkauf freigegeben. Vielleicht freut sich ja der eine oder andere Kunde darüber...
In den letzten Wochen und Monaten hatten wir sieben Artikel mit Gebäck der italienischen Marke "Mulino Bianco" hier im Laden stehen. Leider nur zu Marktforschungszwecken und nicht dauerhaft. Jede Woche musste ich die Umsatzzahlen der Produkte erfassen (natürlich nicht umsonst) und diese Zahlen von mir und dutzenden anderen Händlern werden nun ausgewertet und dann wird entschieden, ob die Artikel dauerhaft hier in Deutschland angeboten werden sollen, oder nicht.
Der bislang noch relativ inhaltslosen Website nach zu urteilen, sieht's diesbezüglich noch eher düster aus.
In einer ländlichen Gegend würde ich wahrscheinlich gar nicht überleben können. Nicht, weil mir die Ruhe nicht gefallen würde, sondern weil ich einfach den "gemeinschaftlichen Verpflichtungen" nicht nachkommen könnte. Ich bin nicht dafür gemacht, in Schützen- und Kegelvereineinen lustig zu sein, an Skatabenden mitzumachen und was es sonst noch alles gibt. Außerhalb der Firma liebe ich meine Ruhe und die Einsamkeit.
Auch hier in der Stadt halte ich mich von vielen Aktivitäten fern, selbst wenn sie zum Beispiel mit dem Stadtteil zu tun haben. Nach einiger Zeit bin ich sogar Anfang letzten Jahres aus dem Verein der Stadtteilwerbegemeinschaft ausgetreten.
Und jetzt gerade habe ich meine Kündigung für den Einzelhandelsverband in den Briefkasten gesteckt. Ist leider mit einer einjährigen Kündigungsfrist verbunden, so dass ich erst zum Ende 2008 nicht mehr in dem Verein bin - allerdings spare ich dadurch zukünftig knapp neunhundert Euro jährlich.