Von einer Agentur, die zumindest zu einem Teil für das Marketing von Pringles verantwortlich ist, habe ich ein Paket bekommen, mit dessen Inhalt die neue Sorte "Pringles Rice" stylish angekündigt wird: Zwei japanische Kleinwagen Reisschüsseln und zwei Paar Stäbchen. Sehr cool. Naja, davon mal abgesehen, dass eine der Schüsseln den Postweg nicht überlebt hat.
In der dicken Rolle befindet sich eine Packung der neuen Sorte "Thai Chilli & Lime", an die ich mich aber nicht heranwagen werde – die anderen drei Sorten "Rice" haben mich schon nicht überzeugt. Sensorisch durchgefallen, sozusagen.
Trotzdem vielen Dank für das Paket. Und da es ja an den Shopblogger adressiert war, habe ich ja vielleicht sogar eine Chance, ein neues Schälchen zu bekommen.
Eigentlich sollte sich heute entscheiden, wie es mit der erwähnten Immobilie weitergeht. Vor allem sollte heute eigentlich eine Unterschrift auf den Mietvertrag, damit ich endlich Gewissheit habe. Und in dem Moment hätte ich auch hier endlich erzählt, worum es geht.
Und nun? Der Makler hat den Termin abgesagt, denn der Eigentümer braucht noch etwas Bedenkzeit.
Soeben habe ich Ihre Internetseite www.shopblogger.de aufgerufen. Diese hat mir optisch und inhaltlich sehr gut gefallen.
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"Achte mal auf die beiden Typen da bei den Getränken!", warnte mich eine Kollegin. Auf dem Überwachungsmonitor sah ich nur noch, wie einer hektisch seine Umhängetasche vor dem Bauch verschloss und wieder in seitliche Position rückte. Schnell zurückgespult – und tatsächlich: Der Fredi hat doch Sekunden zuvor glatt einen kompletten Karton "Red Bull" (24 Dosen) eingesteckt.
Es folgte das übliche: An der Kasse sprachen wir ihn an, er folgte uns auch brav ins Lager und dort nahm ich seine Personalien auf. Dass wir knapp eine dreiviertel Stunde auf die Polizei warten mussten, war in der Gesellschaft des im Grunde pausenlos klappernden Leergutautomaten nicht so angenehm, aber ich fühle mich wohler, wenn ich die Personalien noch einmal vor Ort überprüfen lasse.
Was er mit so viel Energydrink machen wollte, fragte einer der Polizisten und der Dieb antwortete, dass sie für heute Abend eine Grillparty geplant hatten. Normalerweise hätte er auch daran teilnehmen können, denn bekanntlicherweise werden Ladendiebe unmittelbar nach der Tat wieder auf freien Fuß gesetzt.
Mindestens heute Abend gibt es das Essen für ihn jedoch auf Staatskosten. Wer mit per Haftbefehl gesucht wird und dann noch einen Ladendiebstahl begeht, hat's aber auch irgendwie nicht anders verdient...
Zwei etwa neunjährige Mädchen sprachen mich schüchtern an: "Was ist mit den Chips da?"
Was? Wie? Wo? Welche Chips?
Zögernd gingen die beiden zu unserem Restetisch mit reduzierter Ware. Offenbar war eine der "Walkers"-Chipstüten aufgeplatzt und einige der Snacks lagen lose auf dem Tisch zwischen der restlichen Ware. "Dürfen wir die essen?"
Weil's doch etwas arg unappetitlich gewesen wäre, haben wir beschlossen, den beiden Mädchen eine der noch geschlossenen Tüten zu schenken. Man weiß schließlich nicht, wo die Chips schon vorher lagen oder wer seine Finger da reingehalten hat. Und dann haben die beiden noch so lieb gefragt....
Das waren die zwei glücklichsten Kinder des Tages.
"Kauf mich, ich bin gesund", scheinen immer mehr Fertiggerichte, Säfte, Kartoffelchips und Bonbons aus dem Regal zu rufen. "Es kommt kaum noch ein Produkt auf den Markt, das kein gesundes Mäntelchen trägt", moniert Angelika Michel-Drees, Ernährungsexpertin beim Bundesverband der Verbraucherzentralen.
[...] Verbraucherschützer bemängeln, dass der ausgelobte Nutzen über den oft zu hohen Zuckergehalt hinwegtäuscht. "Vor allem Kindernahrungsmittel sind meist übersüßt", sagt Matthias Wolfschmidt von Foodwatch.
Den vollständigen Artikel gibt es bei der Welt Online.
Hmm... Gerade gesehen, dass ich bei einem Lieferanten die Kundennummer "99999" habe. Zumindest steht es so auf der Rechnung.
Und nun überlege ich schon die ganze Zeit, ob der Lieferant Kundennummern überhaupt in seiner Buchhaltung pflegt und "99999" nur ein Dummy-Wert ist oder eben nicht.
Ich bin gerade in der "Welt" über einen knapp zwei Jahre alten Artikel gestolpert, in dem (Ex-)Wal-Mart-Deutschland-Chef Wild noch über den Standort Deutschland äußerte: "Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen und wollen Gewinn machen. Das werden wir auch schaffen. Verlassen Sie sich darauf."
Eine ältere Kundin sprach mich an und erkundigte sich, ob wir "Kuhfladen-Schokolade" hätten. Haben wir zum Glück nicht und das Missverständnis war schnell aufgeklärt...
Ich erwarte ja keinen 24-Stunden-Service. Aber wenn die Hotline meines ec-Cash-Providers zumindest in der Woche mindestens bis 20 Uhr besetzt wäre, könnte ich hier nun wenigstens vernünftig weiterarbeiten.
600g Wassermelonen-Fruchtfleisch würfeln. Zusammen mit 250ml Milch, 125g Joghurt und 1 EL Puderzucker im Mixer glatt pürieren. 2 Kugeln Vanilleeis zugeben und ein paar Sekunden mixen, bis der Shake schaumig ist.
In 4 hohe Gläser füllen, jeweils mit einem Stückchen Wassermelone dekorieren und mit einem Strohhalm servieren.
Der Mann hatte eine Alkoholfahne, schwarze Zähne, einen Arm in Gips und einen Urinbeutel an der Seite hängen, den sein Hemd nicht zu verbergen vermochte. Für die körperlichen Gebrechen kann niemand etwas, aber die Alkoholfahne hätte nicht sein müssen. Bei einem Kunden wäre mir das egal gewesen – aber nicht bei jemandem, der zumindest den Eindruck erwecken wollte, eine ernsthafte geschäftliche Verbindung aufzubauen.
Aber von vorne.
Er wollte den Chef sprechen. ich wurde geholt und er drückte mir wortlos seine Visitenkarte in die Hand. "Abbruch und Recycling" stand dort in Fettschrift.
Was soll ich damit?
Nehmen Sie. Die werden Sie noch brauchen!
Wofür?
Steht doch auf der Karte.
Lesen kann ich. Mir erschließt sich trotzdem nicht, warum ich Ihre Dienste in Anspruch nehmen sollte.
Ach, wissen Sie das noch nicht?
Was?!?
Bei Ihnen wird es demnächst eine Menge zu entsorgen geben. Vor allem Metalle. Einkaufswagen und alte Regale zum Beispiel.
Ach, ja? Das wäre mir neu.
Das hier ist doch ein SPAR- oder "E"-Markt, oder?
Ja. Und?!?
Und Sie sind hier doch der Verantwortliche, oder?
Ja. Und?!?
[Langsam war ich genervt. Kann der Typ mal aufhören, in Rätseln zu reden..?]
Wissen Sie das denn nicht? Hier wird doch bald alles umgebaut.
Hier wird gar nichts umgebaut. Ich brauche Ihre Karte nicht. Es gibt hier nichts zu entsorgen. Die einzigen Abfälle kippen wir in einen großen schwarzen Behälter, der wöchentlich geleert wird.
Ja? Zeigen Sie doch mal. Das kann ich bestimmt billiger.
[Ich zeigte ihm den Restmüllbehälter der städtischen Entsorgungsbetriebe, in dem diverse Unappetitlichkeiten in der Sonne dampften. Sein Interesse galt plötzlich den beiden großen Abrollcontainern, die dort ebenfalls stehen.]
Was ist denn damit? Kunststoffe von Verpackungen kaufe ich auch an.
Das ist nicht meins. Den Container bezahle ich nicht und der Inhalt gehört nicht mir. Das ist Eigentum der Clearingstelle, die meinen Leergutautomaten abrechnet.
Und der da?
[Er zeigte auf den Container, in dem ich seit einigen Wochen privaten Sperrmüll anhäufe. (Ja, der steht immer noch hier...)]
Das ist privat und keine regelmäßige Einrichtung.
Der Typ machte endlich Anstalten, zu gehen. Dabei erinnerte er mich noch einmal eindringlich daran, seine Karte aufzubewahren, weil ich die bestimmt noch brauchen werde.