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Nutzloser Bewerbungsbogen

Zwischen meinen Unterlagen habe ich einen vor gerade mal vier Wochen ausgefüllten "Bewerbungsbogen" entdeckt. Ein Bewerbungsbogen ist bei mir ein Vordruck für eine "Schnellbewerbung", den ich vor allem bei Aushilfen gerne verwende: Ein paar grundsätzliche Angaben über die Person, Werdegang und mögliche Arbeitszeiten können dort eingetragen werden, so dass ich mir einen schnellen Überblick über den Bewerber machen kann.

Schön wäre es, wenn auf diesem Bogen hier außer den möglichen Arbeitszeiten und der unleserlichen Unterschrift auch ein Name stehen würde. Also: Rundablage unter dem Schreibtisch.

Orgel

Eine Bekannte kam vor einiger Zeit stolz mit ihrer Drehorgel hier in den Laden, um sie mir zu zeigen. Nicht nur das: Sie wollte sogar hier im Laden spielen, aber das habe ich ihr nach einer Umdrehung mit der Kurbel verboten. Wisst ihr, wie verflixt laut so eine Drehorgel in geschlossenen Räumen ist?!? :-O


Eins und Drei

Eine Kollegin hatte vor einiger Zeit in ihren Bewerbungsunterlagen in dem Feld "Lohnsteuerklasse" eine drei eingetragen. Dass das falsch war fiel natürlich im ersten Moment nicht auf und ich machte mir auch keine weiteren Gedanken darüber. Nun musste ich aber einen Vordruck für eine Versicherung ausfüllen und beim Schreiben der Drei überlegte ich noch, dass die Dame doch gar nicht verheiratet sei. Oder doch? Also schnell eine SMS geschickt und eine irritierte wie irritierende Antwort bekommen: "Ich bin nicht verheiratet. Und Singles haben doch Steuerklasse drei."

Haben sie aber definitiv nicht. Das war leider eine Verwechslung ihrerseits und so darf sie nun für ein paar Monate die Differenz nachzahlen. Hält sich aber zum Glück in Grenzen.

Noch ein Aufkleber

Noch ein seltsamer Aufkleber. Diesmal an einem unserer Tiefkühlschränke. Ich glaube, damit wollte ein Kollege auf irgendeinen Artikel hinweisen. Ich hab's aber nicht hinterfragt. Werde ich auch nicht. :-O


Halle, Mietvertrag und Firmengründung

Über den Mietvertrag kann ich leider immer noch nicht sagen, dass er bereits unterschrieben ist. Aber immerhin gibt es in der Sache zwei Neuigkeiten:
1. Man möchte mich gerne als Mieter für das Objekt haben und

2. habe ich heute alles für die Gründung der neuen Firma eingeleitet. Aus Sicherheitsgründen wird das Unternehmen eine GmbH (oder - & Co. KG, das entscheidet sich noch) werden. Den Termin beim Notar hatte ich heute und nächste Woche unterschreibe ich den Gesellschaftsvertrag.
Ihr seht: Es geht weiter. ;-)

Heißwachs

Vor ein paar Wochen war uns ein angebrochener Topf mit Haarwachs im Körperpflegeregal aufgefallen. Wir hatten ihn damals aus dem Verkehr gezogen und im Lager deponiert. Inzwischen sind noch zwei weitere derart misshandelte Töpfe aufgefallen.

Was tun? Reduziert verkaufen? Nein, ich habe es einfach mal mit diesem Tipp versucht:



Was soll ich sagen... Fuktioniert. :-)


Georgia

Aus dem Hause Coca-Cola gibt es (demnächst) drei neue Produkte unter dem Namen "(The Spirit of) Georgia". Mit den Geschmacksrichtungen "Green Mango – Kiwi", "Lemon – Wacholderbeere" und "Bloodorange – Kaktusfeige" versucht der Weltkonzern nun mit diesem in Deutschland entwickelten Produkt, mit in die von Bionade geschlage Schneise zu springen.

Bionade fürchtet die neue Konkurrenz sehr, aber obwohl die neuen Sorten geschmacklich ganz interessant sind, werden eingeschworene Bio-Kunden bestimmt nichts aus dem Hause Coca-Cola kaufen.


Pikanter Möhrensalat

(für 4 Portionen)

500g Möhren fein raspeln. 3 TL Sesam in 2 EL Öl anrösten. Möhren dazugeben und 2-3 Minuten dünsten. Mit Salz, Pfeffer und 1 TL Sambal Oelek würzen, mit 3 EL Weißweinessig ablöschen und abkühlen lassen. 1 Bund Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden, 50g Pinienkerne anrösten. Beides mit 1 EL Zitronensaft und 2 EL Öl unter die Möhren mischen.
Evtl. noch mit etwas Zucker abschmecken und gut durchziehen lassen.

Lachs

Während ich den letzten Blogeintrag geschrieben habe, kam meine Azubine mit einigen geleerten Packungen Räucherlachs in mein Büro: "Hier, die habe ich eben im Saftregal gefunden. Da hat wohl einer Appetit auf Fisch gehabt."

Und wieder ein paar Euro für die Tonne.

Der dritte Ladendieb in dieser Woche

Also zumindest der dritte Dieb, von dem wir Kenntnis haben. Wenngleich dieser uns leider durch die Lappen gegangen ist. Ein Mann mit Steppweste und "Spock-Ohren" verließ den Laden durch den Eingang, als gerade ein andere Kunde hereinkam. Dabei löste er den Alarm der Warensicherungsanlage aus. Aber trotz des Alarmes war es zu spät, zu reagieren, denn er rannte schlagartig los.

Also betrachteten wir uns mal wieder die Videoaufzeichnung und verfolgten den Weg des Flüchtenden durch den Laden rückwärts. Er guckte hier, guckte da, betrachtete Kaffee, Süßwaren, Spirituosen und blieb schließlich vor dem Regal mit Körperpflegeprodukten stehen. "Head & Shoulders"-Haarshampoo im Wert von 50 Euro steckte er schließlich in seinen Rucksack und verließ daraufhin sofort den Laden.

Es sind diese "Profis", die einen Laden ruinieren können. Nicht der Gelegenheitsdieb, der mal irgendwas einsteckt. Nein, es sind die, die ganze Regalbestände mitgehen lassen, die Existenzen kosten können. Hier fünfzig Euro, da hundert Euro. Und das Tag für Tag... :-(

Immerhin haben wir von dem Typen ein paar relativ gute Bilder, die jetzt hier im Mitarbeiterraum hängen. Da er einigen von uns bekannt vor kam, sind wir sicher, dass er noch einmal wiederkommen wird. Dann werden wir ihn uns aber schnappen. Auffällig genug ist seine Erscheinung ja wenigstens.

Abgestelltes Altglas

Dass der Leergutautomat diese Flaschensammlung nicht akzeptieren wollte, kann ich verstehen. Jedoch nicht, dass Leute sowas einfach hier stehen lassen. Neben den auf den Boden gestellten Flaschen wäre auch der komplette Inhalt der Tüte ein Fall für den Altglascontainer gewesen.

Dass die Leute keinen Anstand haben... :-(


Karamellgebäck

In seltenen Fällen bestellen wir Ware, um Aufsteller damit aufzufüllen. Sinnvoll wäre es, und damit seid besonders ihr gemeint, liebe Mitarbeiter, wenn man die Ware auch mit der Vorderseite nach vorne hinstellen würde. Zum einen sieht's besser aus, zum anderen sehen die Kunden überhaupt erst, was sich ihnen dort präsentiert...


Exotisches Leergut (66)

Mal wieder ein Fundstück im Müll vor dem Leergutautomaten. Eine (netürlich leere) Dose DrPepper "Berries & Cream". Neugierig bin ich ja schon, wie sie wohl schmeckt – aber andererseits muss ich zugeben, dass bislang alle DrPepper-Derivate, die ich probiert habe, nicht annähernd so lecker waren wie das Original...


Tonnenbenutzung

Seltsames Ensemble an der Straßenecke. Die (vermutlich nach einer Reinigung zum trocknen) überkopf stehenden Tonnen kann man ja noch verstehen. Dass die Leute aber anfangen, ihren Müll auf die Unterseite der Tonnen zu stapeln, fand ich schon seltsam. ;-)

Ich gebe zu, dass die Bildqualität nicht besonders prickelnd ist. Aufgenommen habe ich das Bild im Schummerlicht mit meiner Handykamera...