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Anrede

Irgendwie ein komisches Gefühl, wenn einem im Laden so ein "cooler Checker" mit "Guten Abend, Herr Harste." anredet. Und zwar nicht mit ironischem oder provozierendem Unterton.

Inventur-Rapport 2009 – Teil 3/3

Diesen Aufsteller mit kleinen Toblerone-Stangen galt es im Rahmen der Inventur ebenfalls zu zählen. Die Kartons sind alle geöffnet, teilweise fehlten schon Stangen und so hätte man mühsam alles aus- und wieder einpacken müssen.



Erklärung, weil's auf dem Bild nicht zu erkennen ist: Der Mitarbeiter hat die Toblerone und die dazugehörigen leeren Kartons gewogen und ermittelt nun mit Hilfe der Waage an der Kasse den Inhalt der anderen Schachteln.

Man muss sich nur zu helfen wissen. :-)


Inventur-Rapport 2009 – Teil 1/3

Wir sind mit der Inventur im Großen und Ganzen fertig. Mit den dreizehn Inventurhelfern ging die Arbeit heute erfreulich geschmeidig und ich glaube, das war die erste Inventur, bei der niemand großartig mit den Zählblättern herumgemurkst hat.


Die Helfer bekommen für ihre Arbeit Geld und so denke ich, dass Getränke und Frühstück nicht von mir gesponsert werden müssen. Mittendrin hat mich eine der Aushilfen nach einer Flasche Mineralwasser gefragt hat. In der Vergangenheit hatte er sich bei mir hier im Laden schon öfter nach einem Job erkundigt, da es ihm finanziell wohl nicht so sonderlich gut geht und so mochte ich nicht knauserig wirken und ihm den Wunsch verwehren.

Dreist fand ich allerdings, dass er ohne zu fragen die leere Flasche im Leergutautomaten versenkt und sich den Bon eingesackt hat.

Inventur-Zwischenstand

Aufgrund der Inventur bleibt es hier im Blog (im Laden bestimmt nicht) etwas ruhiger. bemerkenswert bislang war, dass mich einer der Inventurhelfer auf ein blogbares Ereignis hinwies, dazu aber später mehr. Im Grunde hat er später selber bei seiner Zählerei für einen anderen Blogeintrag gesorgt. Vielleicht darf ich's ja veröffentlichen. :-)

KWIK-SPAR auf Rømø

Shopblogger-Leser Torsten hat mir zwei Fotos des SPAR-Marktes auf der dänischen Nordseeinsel Rømø geschickt:
Hallo Björn,

anbei zwei Fotos des Kwik-Spar-Marktes auf Rømø.
Offenbar ist es in Dänemark so üblich, dass direkt an das Marktgebäude ein Wohnhaus grenzt (auf dem ersten Foto rechts).
Sieht jedenfalls beim vorherigen Dänemark-Eintrag so ähnlich aus.
Das ist natürlich immer relativ zu betrachten. Über meinem Laden liegen ja auch ein Dutzend Wohneinheiten. :-)

Aber die Öffnungszeiten des Marktes sind traumhaft. Zumindest aus Sicht der Mitarbeiter:
Die Öffnungszeiten auf Rømø:
Montag - Samstag: 07.30 h - 17.30 h
Sonntag: 07.30 h - 15.00 h.



Gut zielen

DAUERND brennt hier in irgendwelchen Nebenräumen das Licht. Wirklich ÜBERALL lassen unanfmerksame Angestellte die Lampen an.

Nur auf dem Herrenklo, wo diese uralte Leuchtstoffröhre gefühlte Minuten braucht, um in Schwung zu kommen, da ist das Licht garantiert immer dann aus, wenn man gerade mal ganz dringend etwas wegbringen muss. :-O

Girsack

Wieder was gelernt:

Ein Girsack (auch Girsac) ist ein Kunststoffnetz, in dem Früchte und Gemüse wie Zitrusfrüchte, Kartoffeln oder Zwiebeln verpackt und vertrieben werden. Im Unterschied zum bloßen Netz hat der Girsack eine meist mit Produktinformation und Werbung beschriftete Banderole, an deren Oberseite sich zwei Löcher zum Tragen befinden.

(Hier geht's zum vollständigen Wikipedia-Artikel.)

Links XXIII

Gentechnik nützt Kunden nichts

Biosprit treibt Preise für Nahrung in die Höhe

Dem Handel schmeckt die Frischmilch nicht

Lebensmittel im Überfluss

Watching the Growth of Walmart Across America

Deutsche betrinken sich mit Mineralwasser

Honig mit Pollen genetisch veränderter Pflanzen belastet

Creditreform erwartet Pleitewelle in Deutschland

The Dial Up Kid

Pfandtastisch helfen! - Gutes tun mit Flaschenpfand

Kassenschreck

Eine meiner Kassiererinnen rief mich von der Kasse an. Wieviel eine Kiste Strongbow kostet, wollte sie wissen.

Ich erklärte ihr, dass sie einfach eine Flasche aus dem Karton nehmen und mit Hilfe der "Kistentaste" (Taste drücken, Flaschen scannen --> Der Preis für die Kiste wird in der Kasse gebucht) erfassen soll. Ich hörte ein Piepen, der Drucker ratterte und offenbar hat alles funktioniert.

Vorsichtshalber erkundigte ich mich nach dem Preis, woraufhin mir meine Mitarbeiterin "37,08 Euro." antwortete.

"Shit!", dachte ich mir. Das hätten nur 29,99€ sein dürfen. Sollte da etwa fälschlicherweise ein Pfandwert eingepflegt sein? Schnell lief ich nach vorne zur Kasse, um die Situation zu begutachten. Das wäre ja ein fataler Fehler.


Und? Was war's?

Der Kunde hat außer dem Karton Strongbow noch ein paar andere Dinge gekauft und meine Mitarbeiterin hatte mir schlicht und einfach die Gesamtsumme vom Bon genannt. Arghl. :-O

SPAR-Markt in Polen

Blogleser Peter hat einen SPAR-Markt in Polen entdeckt. Dazu schreibt er:
Hallo Björn,

auf dem Weg vom Flughafen in Kattowitz habe ich (zum ersten Mal in Polen) einen Spar-Markt gesehen. Es war mir natürlich wert auf dem Rückweg "meinen Fahrer" um einen kurzen Stopp zu bieten, um ein Bild für Dein Blogg zu schiessen. Es war auf der Bundes/National-Straße 78 in der Nähe des Flughafens Kattowitz. Grüße und gute Geschäfte 2009.
Vielen Dank für die Zusendung.


Fragebogen

Wer sich kreativ betätigen möchte, darf den Bogen gerne nach eigenem Ermessen ausfüllen und mir via Fax (0421-5963564) oder E-Mail (shopblogger@gmail.com) zurückschicken.

Ich werde die Vordrucke dann entsprechend weiterleiten. So eine Wirtschaftsauskunftei kann ja schließlich niemals über zu viele Informationen verfügen, die sie dann "selbstverständlich kostenfrei speichern" kann. ;-)

Für die große Ansicht auf das Bild klicken.

Datensammler

Ein Unternehmen, das "Wirtschaftsinformationen" sammelt, speichert und verkauft, hat mir ein Fax geschickt. Darauf heißt es:
[...]

Da wir auch über Ihr Unternehmen Anfragen erhalten, wenden wir uns heute mit der Bitte an Sie, uns auf dem beiligenden Formular einige Angaben über Ihr Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Sie geben uns damit Gelegenheit, die uns bereits vorliegenden Informationen zu vertiefen und eventuelle Fehlinformationen auszuschalten.
Auf dem beiliegenden Formular Sind genug Felder vorgesehen, um sich ausführlich über private Daten, Geschäftsergebnisse, Mitarbeiter, Kontodaten und Besitztümer zu äußern. Wertvolle Zahlen, nach denen sich jeder Adress- und Datensammler die Finger leckt. Und was macht diese Firma? Gibt sich großzügig und weist auf dem Anschreiben ausdrücklich auf folgendes hin:
Selbstverständlich ist die Speicherung Ihrer Daten kostenfrei.
Wow, ich bin begeistert. Was für ein großzügiges Angebot. Das darf ich gar nicht ablehnen und so werde ich den Fragebogen selbstverständlich ausfüllen und zurückfaxen. Ich weiß nur noch nicht genau, was ich dort hineinschreiben werde. Werde ich vielleicht erst heute Abend nach dem Genuss mehrerer Flaschen Cider bearbeiten. :-P


Nachtrag: Hinweis eines Kollegen:
Schreibe denen doch:
"Sie können mich mal am Arsch lecken.

PS: Diese Information dürfen sie selbstverständlich kostenfrei speichern."
Auch nett. :-)