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Pünktlichkeit war seine Stärke

Vorhin mit einem ehemaligen Kollegen gechattet und dabei über Zeugnistexte geredet geschrieben. Dabei festgestellt, dass dieser fiktive Text in einem Zeugnis zwar, wie immer in Zeugnissen, gut klingt – aber alles andere als ein erstrebenswertes Zeugnis darstellt:
Wir haben ihn als sehr geselligen Kollegen kennengelernt, der sich stets für die Belange seiner Koleginnen einsetzte. Er bemühte sich stets, die ihm übertragenen Arbeiten durchzuführen. Pünktlichkeit war seine Stärke.
Immerhin: Auf die Uhr gucken konnte er.

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Comments

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tyler on :

Ist doch schön, wenn man sicher weiss, dass man um 17:01 den Laden zusperren kann, ohne den Mitarbeiter aus Versehen einzusperren, weil er länger arbeitet.

Ano Nym on :

"gesellig" und "Belange der KollegINNEN" ist auch nicht grad positiv ;-)

Weißzahn on :

Er hat also am Arbeitsplatz gesoffen und schweinische Witze gerissen...

Hans on :

Genau so ist es!! Hat geflirtet, gesoffen, gefeiert. Und hat sich NUR bemüht!! Wer den noch einstellt..... ich würde auf Änderung des Zeugnisses bestehen!

Stefan on :

"ich würde auf Änderung des Zeugnisses bestehen"

Klar, kein Problem. Welchen Teil sollen wir streichen?

MrBrook on :

Wieso streichen? Umformulieren. Das ist tatsächlich einklagbar.

Fincut on :

Ein Arbeitszeugnis darf keine NEgativformulierungen enthalten und muss der Wahrheit entsprechen. Ich sehe hier keine Negativformulierungen.

maaaax on :

Ein Arbeitszeugnis darf keine verschlüsselten Fomulierungen (Geheimsprache) enthalten. Der erste Satz ist allerdings eine solche, daher ist das Zeugnis "angreifbar".

tOmAtE on :

Ja, und das ist doch Käse.
Wenn man einen komplett unfähigen Mitarbeiter hat muss man dem trotzdem ein gutes Zeugnis ausstellen. Super.

Hamburger Jung on :

Man muss nur, wenn der unfähige Mitarbeiter eins haben möchte. Eine Pflicht zum Ausstellen besteht für den Arbeitgeber erst in dem Moment, indem der ehemalige Angestellte dieses anfordert.

Ein echter Vollhonk wird das vermutlich auch verbaseln. Außerdem kann über die Ausführlichkeit (oder auch nicht), die Wunschformel (keine Pflicht!) einiges ausgedrückt werden.

Zudem gibt es die Möglichkeit des einfachen Zeugnisses, in dem einfach die Tätigkeitsbereiche beschrieben wird, ohne daß die Arbeitsleistung bewertet wird.

Mapaed on :

Du hast vergessen:
Rannte jedem Rock hinterher / baggerte alles an was nicht bei 3 auf dem Bäumen war,
war unfähig zum arbeiten (nur bemüht heisst Arbeit nicht geschafft) und
hörte immer zu früh mit der Arbeit auf ("Pünktlich").
Tja, jeder Satz klingt positiv meint aber genau das Gegenteil.

0815 on :

typisch faule mitarbeiter, da muss man härter durchgreifen!! man kann nicht alles einfach durchgehen lassen, bei der schlechten gesetzeslage hier in deutschland. und die polizei macht auch nichts!! kein wunder, dass das immer schlimmer wird mit denen da oben. lass das nicht immer so durchgehen wenn sonst schon keiner durchgreift!! da müssen härtere gesetze her UND EINE POLIZEI die nicht nur wegschaut!!!

Muerre on :

Trollalarm!

Knurz on :

Im Kommentar von 0815 versteckt sich ganz sicher kein Fünkchen Ironie. In meinem allerdings schon.

Stiffler on :

was für ein geiles Zeugnis. Ich glaubeder war wirklich gut für seine kolleginnen immer für sie da

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