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Tolle Taschen

Unter dem Titel "Tolle Taschen" gibt es für immerhin 2,50€ ein Sonderheft des Magazins "Bastel Spass". Dort wird die neue Vielfalt aus Folien, Perlen, Tetrapak, Stoff & Co. präsentiert. Man hätte auch schreiben können: Schöner lächerlich machen - so trauen Sie sich nie wieder auf die Straße. ;-)

Eigentlich hätte ich viele Seiten mehr scannen müssen. Alleine schon die Titelseite ist der Hit: Eine Handtasche, aus leeren Caprisonne-Trinkpäckchen zusammengestückelt. Es folgen noch Taschen aus Ritter-Sport-Packungen und z.B. einer Tiefkühltragetasche von Aldi (für besonders Modebewußte). Das Geldtäschchen aus einer zerschnippelten Orangensaft-Packung (natürlich die farblose Eigenmarke von MiniMal) ist besonders apart. Die Umhängetasche mit Ahoi-Brause-Motiv wirkt dagegen ja schon fast kultig.

Mein persönlicher Favorit ist aber das Tetrapak-Täschchen: Einer alten Getränkepackung einen Klettstreifen einkleben und schon hat man ein dekoratives Aufbewahrungsutensil, das jedem stylischen Outfit den letzten Kick Tritt gibt.


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Comments

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Janina on :

Diese Caprisonnentaschen waren tatsächlich mal trendig vor einiger Zeit.

Klaus Hintze on :

Dann doch lieber diese Ideen hier:
http://www.objectsofdesire.de/objects_d.html
Habe zwar noch nichts nachgebaut aber da sind
einige hübsche Sachen dabei.

Anonymous on :

Edeka kauft Spar

R. Wolff on :

Das ist der Stoff, aus dem in zehn bis zwanzig Jahren Webseiten über Retrokultur gemacht werden. Merkt euch meine Worte.

luziana on :

also ahoibrause und caprisonnen taschen waren schon modern.. *g* aber petrakick/tritt ist ja nur noch zum totlachen!

bin ich on :

Im Sortiment einiger Eine-Welt-Läden gibt es seit einiger Zeit Taschen aus "Capri-Sonne-Material" unterschiedlichster Bauart und Größe. Die Idee kommt AFAIK von den Phillipinen, entwickelt aus der Not heraus, aus dem, was die Müllhalden von Manila etc. zum Überleben hergeben, noch etwas zu machen. Kein lustiger Zeitvertreib, sondern schierer Überlebenskampf. AFAIK sind die Teile zunächst für den Eigenbedarf und den lokalen Markt dort zusammengenäht worden, bevor die Teile dann über einzelne Fair-Handelsorganisationen importiert wurden. Die Teile verkaufen sich in eingen Weltläden wohl ganz gut, vor allem natürlich an Jugendliche. Als Einkaufs- oder Strandtaschen machen sich die Teile ganz gut. Nein, und sie stinken, riechen oder schimmeln nicht. :-)

Die Idee, Portemonaies aus Tetra-Paks zu basteln, ist mir vorletzes Jahr erstmalig begegnet. Eigentlich ein "Gag", eine Bastelidee für z.B. Kindergruppen. Eine Art von witzigem Direktrecycling. Angegammelte Frischmilchkartons sollte man aber nicht nehmen. Bei "normalen" Tetra-Paks ist das aber unproblematisch.

Ob man darüber jetzt Bastelbücher verfassen (und die dann auch noch kaufen) muss? Ich glaub nicht...

limone on :

das erinnert mich an die teppiche, die schon in den 70er jahren in griechenland aus in streifen geschnittenen plastiktüten gehäkelt wurden. dabei kamen erstaunliche kunstwerke heraus...

dirko on :

"Bastel Spass"? Wie kann man mit so wenigen Buchstaben so viel Unsinn verzapfen? Deppenleerzeichen und den Unterschied zwischen ß und ss nicht verstanden - sollten nicht wenigstens Verlage des Deutschen mächtig sein?

Ian on :

Lustig finde ich das unser lokaler Milchanbieter "Breisgau Milch" auf dem Foto ist - gibts die etwa bundesweit?

Lukx on :

Was? Umhänge-Tetrapaks kommen jetzt erst in Deutschland an? Hier in Brasilien geht seit 2 Jahren keiner mehr ohne die Reissverschluss-Milchtüte aus dem Haus!
[HINWEIS]
Der obige Satz könnte Ironie enthalten.
[/HINWEIS]
[KLUGSCHEISS-PREVENTION]
Ich habe auf meiner Brasilianischen Tastatur kein "sz".
[/KLUGSCHEISS-PREVENTION]~
[GESTÄNDNIS]
Ja, ich liebe diese Pseudo-Tags
[/GESTÄNDNIS]

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