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Google wird immer sonderbarer

Ich wollte gerade wie gewohnt meine E-Mails abfragen und habe wollte www.gmail.com aufrufen. Doch statt der Benutzeroberfläche bekam ich nur folgenden Text angezeigt:
In Deutschland können wir keine Dienste unter Gmail anbieten. Hier nutzen wir den Namen Google Mail.

Wenn Sie in Deutschland unterwegs sind, können Sie Ihre Mails unter http://mail.google.com abrufen.

Oh, und wir würden gerne die URL oben verlinken, dürfen das aber auch nicht. Schade.

Allgemeine Informationen zu Google erhalten Sie unter www.google.com oder www.google.de.
Muss man nicht verstehen, oder? :-O

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Comments

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Dee on :

die rechte, an dem namen gmail hat in deutschland jemand anderes, und der hat es wohl nun durchgesetzt, das google die adresse nicht mehr benutzen darf...

Kerstin on :

ist aber schon länger so, ca. 2 Jahre, wenn ich das richtig im Kopf habe.

Neue Google-Mailadressen sind daher inzwischen @googlemail.com nicht mehr @gmail.com.

Es besteht aber eine Vereinbarung darüber, dass die alten gmail-adressen nicht gelöscht werden müssen, die die Leute haben. Lediglich neue dürfen nicht angelegt werden.
;-)

Timer on :

Diesen Hinweis gibt es schon seit dem 13. Juni. Damals aber noch auf englisch. Damals habe ich folgende Lösung vorgeschlagen:

http://blog.dbclan.de/index.php/archives/2008/06/13/admin/79

Fincut on :

Das ist nicht merkwürdig. Google hat in Deutschland keine Rechte an dem Namen Gmail und darf auch keinen direkten Bezug von Gmail auf Googlemail herstellen, daher auch kein Link.

sosi-chan on :

Ich benutze immer IGoogle
das ist die persönliche Startseite von Google die man selbst gestallten kann. Dort kann man sich auch die neuesten Mails anzeigen lassen.

In meinen Beispiel: wenn ich den Browser (Firefox natürlich) aufmach seh ich neben der Googlesuchleiste: Gmail, Wikipedia, die neuesten Schlagzeilen der Helsingin- und Ilta Sanomat (zwei finnische Zeitungen - man kann natürlich jede andere Zeitung der Welt aussuchen), die neuesten Rezepte von chefkoch.de, ein paar Spiele, das aktuelle Wetter von Wien und Helsinki

Diese Dinger kann man per Tags anordnen.
Sehr lustig das ganze :-D

Mr. X on :

Moin!

> In meinen Beispiel: wenn ich den Browser (Firefox natürlich) aufmach seh ich neben der Googlesuchleiste: Gmail, [...]

Ok, ich sehe, Du bist stolz darauf nicht den Microsoftbrowser zu nutzen. Kann ich verstehen, mache ich auch nicht, außerdem ist Microsoft als großer, mächtiger und Markt-beherrschender Konzern nicht unterstützenswert.

> Ich benutze immer IGoogle
das ist die persönliche Startseite von Google die man selbst gestallten kann. Dort kann man sich auch die neuesten Mails anzeigen lassen.

Aber wenn man eine solche Meinung zum Firefox hat, warum nutzt man dann so gedankenlos den Kram des Suchmaschinen-Monopolisten? Ähnlich wie Microsoft früher vom Anbieter eines Betriebssystems zu einem Softwareimperium geworden ist, welches Software für fast jeden Anwendungsfall verkauft, wird die erfolgreiche Suchmaschine Google heute zu einer Datenkrake, die dem User benötigte und nicht benötigte Software (Google Update-Notifier z.B., das braucht kein Mensch!) schenkt. Und der User bemerkt in seiner Freude gar nicht, daß das Geschenk nur die Gegenleistung zur Aufgabe seiner Privatsphäre ist.

Ciao

Ganayan on :

Aber Google versucht so kundenfreundlich wie möglich zu bleiben. Sie dürfen zwar nicht verlinken, aber gmail.com wird redirected nach mail.google.com/gmail - einfach das letzte wort löschen und man ist da ohne was tippen zu müssen.

Interessant, wie viel Frust aus diesen offiziellen Zeilen zu sprechen scheint, die Google auf dieser Splash-Site einblendet.

nn on :

Google hat halt geglaubt sie wären groß genug, das nationales Recht für sie nicht gilt. Sie haben die Marke einfach benutzt in der Hoffnung das der Markenbesitzer keinen Mut oder kein Geld hat gegen den Rechtsbruch anzugehen.

Verrechnet nennt man das wohl.

stefanx on :

nein, total beschissen nennt man das wohl. google hat damals nicht schnell genug geschaltet und jemand anderes hat sich gmail.de gesichert. und dann versucht, die domain für unsummen an google zu verkaufen. deren reaktion war ein gepflegtes **** you in richtung des domainbesitzers und man hat in deutschland einfach googlemail benutzt. dass jetzt fritzchen müller mit seiner domain verhindern kann, dass google in deutschland gmail und dem namen gmail anbieten kann, ist ein witz. und dass man dadurch in deutschland gmail-mobile für's handy nicht mehr runterladen kann ist total das letzte.

Mave on :

Is doch toll, wieso sollte ein "fritzchen müller" weniger rechte haben wie ein großkonzern mit dem großen "G"? Haben zu langsam reagiert und pech gehabt, Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!^^

stefanx on :

dagegen ist gar nichts zu sagen. und der besitzer kann auch gerne unter seiner domain sonstwas anbieten. aber einer anderen firma dasselbe zu verbieten, finde ich unsinnig. von mir aus soll gmail von google aus in deutschland nicht beworben werden dürfen, dass die domain von hier aus aber nicht benutzt werden darf, ist kindergarten. wie wäre es, wenn ich mir "shopblogger.at" sichere und alle die von österreich aus auf "shopblogger.de" gehen, dürfen dort leider nicht unter dieser adresse auf das blog zugreifen? super, oder?

Fincut on :

Gmail war registriert lange bevor Google Gmail-Plöbe ersonnen hat.

Stefan B. on :

Wie Fincut schon andeutet war es wohl doch ein wenig anders. Hier gings nicht um gmail.de, sondern darum, dass eine Marke names G-Mail in Deutschland eingetragen ist. Und zwar seit 2001. Gmail wurde 2004 angekuendigt. Also nix mit boesem Trittbrettfahrer. Ob der Besitzer der Marke jetzt die Marke nicht zurueckgeben will oder Unsummen dafuer verlangt, ist IMHO unerheblich. Er war der erste, er hat die Rechte, er kann damit tun was er will. Zum Beispiel Google verbieten, den Ausdruck in Deutschland zu verwenden.

MaxR on :

... sofern er die Marke auch nutzt, sollte man noch hinzufügen. Jetzt hat er das Problem, daß er tatsächlich einen Dienst anbieten muß, um die Marke nicht zu verlieren.

krustyDC on :

Bei Nicht-Nutzung wären seine Markenrechte 2006 verfallen.

ince on :

Offensichtlich benutzt er sie.
www.gmail.de

nn on :

G-Mail war bereits mehr als zwei Jahre bevor Google an einen E-Mail-Dienst gedacht hat registriert.

Wer hier bescheißen wollte war Google. Kleiner Tipp für's Leben: Nur weil eine Firma wie Google ständig behauptet nichts böses zu tun, heißt das noch lange nicht, dass sie es nicht tun.

Und noch ein Tipp: Nicht immer auf die Propaganda großer Firmen hören. Ich bin erstaunt wie viele Leute glauben Google wäre von einem Domaingrabber verarscht worden. Ein Blick auf die Webseite des Markenamts oder die seit Jahren kursierenden Berichte mal genauer Lesen könnte da Abhilfe schaffen. Aber neine, es ist einfacher im Lalala-Land zu leben und die Lichtgestalt Google anzubeten.

juchuuuuuuu on :

Der Typ heißt Daniel Giersch, mittlerweile Millionär (aber nicht weil er die Domain an google verkauft hat :-) ).
Über den läuft grad eine Sendung auf VOX (Spiegel TV).

krustyDC on :

Nicht Google wird immer mekwürdiger. Sondern das deutsche Rechtssystem :-)

asdf on :

Müsste Google nicht wissen, dass URL maskulin ist?

Bettina on :

Zur URL gehört der Artikel "die". "der" ist auch zulässig, wird aber eher selten verwendet (lt. Duden).

HansiFlick on :

Dann erzählt der Duden Mist.

URL ist die Abk. für "Uniform Resource Locator", der Artikel "der" ist der einzig richtige dafür, auch wenn "die" sich eingebürgert hat.

krustyDC on :

Seit wann müssen englische Hauptwörter im Deutschen den entsprechenden Artikel bekommen?
"Der Event" ist mein Lieblinsbeispiel. Das klingt ja wohl einfach nur grottig.

Max on :

"Das Event" von "das Ereignis" und "die URL" von "die Adresse"?!
Aber natürlich sagen alle gerne "der Blog", weil es ja anscheinend von Block käme... dabei kommt es von (Web- +) Logbuch, und das Buch ist im Deutschen natürlich sächlich, so dass "das Blog" die richtige, leider in Vergessenheit geratene Formulierung darstellt.

Gmail-Registrierung ist von ausländischen Internetanschlüssen ja nach wie vor möglich.

mnemo on :

Siehe http://blogoscoped.com/archive/2008-06-12-n10.html

Ben on :

Ne Frage: Google bietet Mail mit ca. 7 GB Speicher, Kalender mit nahezu unzähligen kostenlosen SMS, Docs, Sites, etc.; Google Apps für Domains, kostenlose Suchmaschinen, etc. an

Warum zur Hölle kaufen die nicht einfach die Rechte an gmail.de von diesem Vollhorst ab und erwerben auch gleich die Rechte an der Marke GMail in Deutschland.

Klar, mit 300 Euro ist das nicht getan, aber die schmeißen so viel Geld zum Fenster raus (Danke Google für die vielen kostenlosen Dinge von euch ;-)), da kommts doch auf die paar Kröten auch nicht an, oder?

Fahrertuer on :

Und was ist, wenn dieser von dir so titulierte "Vollhorst" nicht verkaufen will?

Es gibt auch noch Leute, die ihren Prinzipien treu bleiben und nicht gelich weich werden, wenn man mit nem dicken Geldkoffer vor deren Nase winkt.

stefanx on :

allerdings wird hier umgekehrt ein schuh draus. der domaininhaber wollte eine enorme summe haben, google hat gesagt sie unterstützen sowas nicht. stand irgendwo bei heise.

Klopfer on :

Das ist so nicht richtig. Der deutsche Inhaber des Markennamens bietet schon lange Maildienste unter diesem Namen an. Es ist nicht so, dass da ein Grabber schnell geschaltet hätte, er hatte den Namen schon jahrelang und nutzt ihn auch im geschäftlichen Verkehr.

cube on :

kostenlos?

für diese dinge zahlst du einen teuren preis:
Du verkaufst deine Privatsphäre, in dem du diese Gadgets nutzt. Du glaubst doch nicht, das google das umsonst macht!?
Ihr Kapital sind die durch dich gewonnen Informationen!
Nur denkt da keiner weiter drüber nach, oder es interessiert die leute nicht.

Google speichert nun mal alles, und das auf unbegrenzte Zeit, jede Suchanfrage, jede Mail, einfach Alles!

DJ Teac on :

Ja und?
Deine eMails werden bei deutschen eMailanbietern und ISPs auch gespeichert.....

Fahrertuer on :

Aber bei keinem so perfekt ausgewertet wie bei Gmail.

JeriC on :

Es sei denn du bist Journalist und dein Anbieter ist T-Online *scnr*

NightFlyer on :

Allerdings hat bisher nur Google die Praxis Mails nach Stichworten zu durchsuchen, die gewonnen Daten zu kategorisieren und passende Werbung einzublenden.

In Verbindung mit der Nutzung weiterer Google Dienste mit dem selben Login er gibt sich daraus schnell eine schönes umfangreiches Nutzerprofil.

Wer weiss denn schon was Google wirklich mit den ganzen gesammelten Daten anstellt?
Das ist ne riesige Goldgrube auf der die sitzen.

Fahrertuer on :

Ich frag mich ja, was die aus meinem Profil machen wollen - hab da meinen ganzen Rollenspiel Kram abgelegt und lass da eigentlich alles dazu drüber laufen. Hauptsächlich Shadowrun.

Dementsprechend strange ist auch der Kram den ich da drüber laufen habe. Mails wo es um An- und Verlauf von (nur virtuell existierenden) Waffen, Munition, Körperpanzerung und Drogen geht, seitenlange Gespräche, wie man jetzt bei Laden X einbrechen kann etc xD

Ich glaube deren Server halten mich inzwischen für nen schwerstkriminellen ;-)

Falk D. on :

Mein Email-Provider wirft die Emails weg, wenn ich sie auf dem Server lösche. Logs bleiben nur 48h erhalten und er hat nicht die Absicht, das jemals zu ändern. Versenden tu ich zunehmend anonym. Ab Januar wohl ausschließlich.

Falk D.

Giwy on :

Moment mal, ich biete auch iGoogle Gadgets an, und ich werte keine Benutzerdaten aus.
Die Gefahr liegt eher im Zusammenspiel von Google-Account und Google Analytics.
http://www.google-is-watching-you.net.ms

JeriC on :

Bis vor kurzem kam die meldung bei mir noch nicht (liegt wohl am englischsprachigem Browser), aber mittlerweile auch.

afaik kommen mails an benutzer die horst@googlemail.com haben auch an wenn man die an horst@gmail.com sendet.

DJ Teac on :

Bei der Empfängeradresse funktioniert das Problemlos.
Nur das abrufen im Browser geht nun nichtmehr über gmail.com

Danke, kann ich meine ganzen Gmailscripte fröhlich abändern :-(

gela on :

ich habe das auch seit heute!!! allerdings hatte ich vermutet dass das mit dem neu installierten browser firefox 3.0 zusammenhängt den ich heute das erste mal ausprobiert habe. tja, blöd, da wurde anscheinend so eine art "sicherung" eingebaut. vorher fand ich's auch bequemer, aber wenn ich jetzt mails abrufen will mache ich das halt mit mails.google.com.

stefangdgg on :

Nicht Google wird immer mekwürdiger. Sondern das deutsche Rechtssystem.

Welches system?
Das ist in deutschland alles reine willkür.

Puck on :

An der Stelle nicht. Die Domain ist schon lange vor Google registriert gewesen, die Marke auch, da ist es nur rechtens, dass Google nicht damit arbeiten darf.
Nur, dass da auch die .com-Domäne betroffen ist ist schon etwas merkwürdig.

Kinch on :

"Oh, und wir würden gerne die URL oben verlinken, dürfen das aber auch nicht. Schade."

Ach ich mag google.

mnemo on :

Nun ist es wohl für alle so:
http://www.golem.de/0806/60507.html

Stefan on :

Dazu gibt's neben Golem auch was auf Heise:
http://tinyurl.com/3f9jka

ince on :

Die Tatsache, dass Google keine doppelten Usernamen auf sämtlichen Seiten erlaubt führt übrigens dazu, dass auch neue name@googlemail.com Adressen weiterhin unter name@gmail.com erreichbar sind.
Habs gerade ausprobiert.
Der einzige Unterschied für uns ist also, dass wir, wenn wir denn unbedingt das Webmail Dings benutzen wollen, nicht mehr über www.gmail.com darauf zugreifen können.
Was für ein schwachsinniger Rechtsstreit.

Olli on :

Hihi, ich hab damals auch noch eine gmail.com Adresse bekommen :-D

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