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Apropos Moral

Irgendwie zum letzten Beitrag passend ist mir gerade eingefallen, dass ja ab heute und noch bis zum 4. Mai hier in Bremen das "Christival" stattfindet.

Das Christival wird als "coole" Veranstaltung für Jugendliche inszeniert. Die Inhalte der Veranstaltung sind jedoch alles andere als "cool" und schon gar nicht modern: Es wird massiv gegen Homosexualität gehetzt und versucht, Frauen wieder "an den Herd" zu bringen. Andere Lebensplanungen als Enthaltsamkeit bis zur zwangsläufig folgenden Ehe sind nicht akzeptabel und werden diskreditiert.

Jeder soll meinetwegen glauben, woran er will. Wenn ich aber lese, dass die fundamentalistischen Spinner Workshops anbieten, in denen Schwulen beigebracht werden soll, wie sie wieder "normal" werden können, bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich lachen oder weinen soll.

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Comments

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Nowis on :

Da gibt's nur eines:
Einfach nicht ignorieren!

edge0815 on :

die amerikanisierung der fundamentalistischen christen hierzulande nimmt langsam zu...

JPG on :

Bin ich froh, dass mein Jugendverband das ganz anders sieht!

Sepp on :

„Take back the night“ Demo gegen den sexistischen Normalzustand – auf dem Christival & überall Mittwoch, 30. April 2008, 20 Uhr, Schlachthof

Andrea on :

Was mich mehr ankotzt, wie die christlich konservative Veranstaltung, ist das die Linke sich hier ein Motto zu eigen macht, was ursprünglich einen ganz anderen Zweck verfolgte:
Take back the night, waren Veranstaltungen gegen Gewalt gegen Frauen und gegen Vergewaltigungen, ursprünglich aus der feministischen Ecke.

Jetzt dieses Motto für eine Gegendemonstration gegen eine christliche Veranstaltung zu gebrauchen, erscheint mir sehr fragwürdig.

Max on :

Naja, das Missbrauchen von bekannten Zitaten ist ja nichts Neues.
Aus dem linken "Good night White Pride" wurde von Neonazis schnell mal ein "Good night Left Side" gebaut...

Jonas on :

Vermutlich sind die dann auch gegen Evolution und für "Intelligent Design"... :-(

MKme on :

Gut erkannt! Genau so sind die druff.

Dabei wissen wir doch alle, dass eine fliegendes Spaghettimonster für all das verantwortlich ist! ;-)

oldschool on :

Das einzige, was man dazu sagen kann ist, daß Schwule, die auf solchen Fatalismus udn Extremismus einsteigen, selbst dran schuld sind.

Bleibt nur zu hoffen, daß die entsprechenden Seminare möglichst leer sind!

SvenW on :

Naja, nicht ganz. Wenn jemand mit sich selbst nicht im reinen ist, und bei solchen Spinnern Rat und Halt sucht, die ihn dann darin bestärken, daß er schlecht ist und geheilt werden muß, dann ist das meiner Meinung nach nicht nur seine Schuld.

Puschelopfer on :

Nun ja, Homosexualität ist nun mal nicht im Sinne der Natur. Wäre alle Menschen so würden wir kurzfristig aussterben (nicht schlimm meines Erachtens).
Was soll daran toll sein, seinen Penis in die Darmausgänge anderer Männer zu stecken?

Puscheltäter on :

Was ist denn im Sinne der Natur? Warum gibt es Homosexualität auch unter Tieren? Warum können heterosexuelle Paare Analverkehr haben?

Fragen über Fragen...

Demnach ganz und gar gegen deine Haltung und Meinung!

Puschelchen on :

Das ist doch alles für den Arsch. :-P

Hete on :

Es ist etwas anderes, wenn man seinen Penis in den Darmausgang einer Frau einführt.
Dieser ist meist nicht so stark behaart und die Form des Beckens sieht bei der Hündchenstellung schöner aus.

Buntentor_Einsiedler on :

VIEL schöner!!!

(Wann hat meine Freundin endlich Feierabend??) *Schab, Scharr, Schnaub*

:-P

Ingo on :

Was ist so toll daran, seinen Penis überhaupt in irgendeinen Darmausgang zu stecken? Manchen Menschen soll das Spaß machen, aber nicht jedem. Auch nicht jedem Schwulen.

Ärzte on :

Ich habe Samen im Darm
mir ist so warm im Darm
mit seinem Samen im Darm

Andrea on :

Wenn ich mir die Workshopliste so anschaue, finde ich es jetzt nichts spinnertes oder dramatisches.

Das Kirche eine konservative Haltung zu gewissen Themen hat, ist nun nicht überraschend neu. Die Frage ist ja, wie in den Workshops dann damit umgegangen wird.
Da liest sich das Katholikentagsprogramm schon etwas heftiger - und das dürfte im Vergleich dazu eine Massenveranstaltung sein.

Klaus on :

Ich hab mir jetzt zweimal das gesamte Programm durchgeschaut, einen 'Schwulenumpolungsworkshop' habe ich nicht gefunden. Und die Themen 'Frauen an den Herd' und 'Kein Sex vor der Ehe' habe ich auch nicht entdeckt.

Kunde on :

Besagte Workshops wurde auf Grund des heftigen Protestes wieder aus dem Programm genommen. Der Grundtenor bleibt jedoch. Im aktuellen Spiegel ist ein interessanter Artikel zum Sachverhalt.

Felice on :

Es ging um EINEN EINZIGEN WORKSHOP, der in der Kritik war und das war der zur Homosexualität. Lasst doch die Leute glauben, was sie wollen! Was stört euch denn daran, dass sie keinen Sex vor der Ehe haben. Kann euch doch egal sein!

Mannomann. Noch viel mehr als Menschen mit fundamentalistischen Ansichten regen mich Menschen auf, die sich als tolerant aufspielen, aber auf Fundamentalisten rumhacken. Das soll tolerant sein??

CCA on :

Du hast natürlich vollkommen Recht. Wir sollten mehr Toleranz gegenüber anderen Lebensentwürfen und Einstellungen üben, auch oder gerade wenn wir damit nicht einverstanden sind.
Beispielsweise gegenüber weiblicher Beschneidung, Kinderheirat und Steinigung von Ehebrecherinnen ist dringend mehr Toleranz notwendig, wenn wir diese einzigartigen kulturellen Eigenheiten nichtirgendwann verlieren wollen.

Ingo on :

Als weitergehenden Lesestoff zum Thema werfe ich einfach mal http://www.ratundtat-bremen.de/aktuell.html in den Raum. Dort findet sich auch eine Liste von Veranstaltungen, die nicht gestrichen wurden, aber in ihrem Grundtenor schon sehr fraglich anmuten.

Andrea on :

Es handelt sich um eine christliche Veranstaltung?
Was erwartet man da?

Lest man bitte das Programm vom Katholikentag.
Dagegen geht es hier noch kuschelig zu.

Aber wie gesagt: Kirche und christliche Gruppierungen vertreten ihre Weltsicht, was anderes ist nicht zu erwarten.
Jugendliche die eine solche Veranstaltung besuchen, tun dies mit dem entsprechenden Background.

Es ist auch bezeichnend, daß nun auf den Seminarthemen rumgehakt wird, bei denen manche Randgruppen befürchten, sie könnten ins schlechte Licht gerückt werden (befürchten! nicht wissen).
Wohingegen die Mehrzahl der Themen, die im Bereich Umwelt, Nächstenliebe, usw angesiedelt sind, hier überhaupt nicht zur Sprache kommen.


Mich kotzt militantes Dagegensein und Intoleranz gegen Kirche und christliche Geisteshaltung allmählich genauso, wenn nicht mehr an, wie radikale, intoleranter religiöser Fanatismus.

marzipanbrot on :

na zum glück sind es nur vereinzelte seminare! abgesehen davon stehen die doch dann ganz schön im kontrast zu denen, die die nächstenliebe behandeln...

Leonard on :

Was liest man denn da beim Katholikentag schlimmes? :-O
Auf Anhieb hab ich jetzt durchaus interessante Themen gefunden, aber definitiv keine Schwulen und Lesben Hetze...........!

Jimi on :

Also Björn, von dir hätte ich echt mehr erwartet, als nur so ein Text, der sagt, dass das Christival Hetzerei ist. Du rückst das Festival in ein schlechtes Licht und anstatt noch ein paar Links mitzuliefern.
Auch ich habe mir alle 900 Programm Punkte durchgelesen und habe nichts zu dem Thema gefunden, mag ja sein, dass die entfernt wurden.. Aber nein, das Christival ist böse und findet nur wegen eben diesen Gründen statt *rolleyes

chrizz on :

die vielen homosexuellen blogleser bedanken sich :-))

proud to be gay
chrizz

Papst Benefiz XXI on :

Die spinnen doch aber die Bravo-Verbieter waren noch gestörter.

Hendrik on :

Eine Freundin von mir ist auch beim Christival. Sie hat nichts von Schwulenbekehrung oder so gesagt.. im Programm vom Christival steht davon auch nichts. Du nennst hier im Blog doch sonst immer links. Hast du zu deinen Aussagen auch links, die als seriöse Quellen dienen?

Timo on :

Wenn ich den Rat&Tat-Artikel so lese, hab ich den Eindruck, dass ein Schwuler verdammt noch mal glücklich mit seiner Sexualität zu sein hat und kein Problem damit haben darf.

Im Grunde genommen ist das genau das gleiche wie bei den "Fundis", nur andersherum. Echt super... :-(

Jan Könemann on :

Ich möchte mal eine Lanze für so ein Fesival brechen!
Auf den christlichen Veranstaltungen, die ich bisher besucht habe, war immer eine tolle Stimmung, die vorallem auch durch Toleranz geprägt war. Ich bin als Kind als Evangele getauft worden, dann bin ich als junger Erwachsener aus der Kirche ausgetreten. Später habe ich durch solche Veranstaltungen den Glauben an Jesus Christus gefunden. Seit dem geht es mir erheblich besser als vorher. Ich kann daher nur Werbung machen: geht hin! Traut Euch! Außer ein bischen Zeit kostet es nichts...

Juli on :

Da fällt mir ne Simpsons-Folge ein:
Homer will verhindern, dass Bart schwul wird, indem er ihn dazu zwingen will, einen Elch zu schießen.
Auch ne Möglichkeit...

Rinderteufel on :

Ich glaube nach protest wurden diese
"Schwulen Heilungs Seminare" gestrichen.
Jedoch hatte sich auch der Schlachthof
deswegen nicht an dem Christival beteiligt.
Das war ungefähr das was ich bislang so mitbekommen habe,
und es muss auch nicht alles stimmen.
Diese ganzen Spinner gehen mir sowieso alle
am Hintern vorbei....

Ich sehe das so:
Jeder soll das machen wozu er bock hat, solange er
keine Anderen beeinträchtigt, schadet, beeinflussen oder ihnen seine Meinung aufzwingen will.

Claus on :

"Frauen an den Herd"?
"Gegen Schwule hetzen"?
Gute Güte (seufz).

Lieber Shopblogger, fühl dich bitte herzlich eingeladen, dich vor Ort einmal selber zu informieren.
Sprich doch einmal mit den Teilnehmern oder den Veranstaltern des Christivals, oder lese, was die zu den Vorwürfen sagen.

Mit fundamentalistischen (doppelseufz) Grüßen

dein Spinner Claus

Jo on :

Auch wenn ich selbst kein gläubiger Christ bin, könnte ich eher darüber heulen, dass so etwas unter dem Mantel der Religion verkauft wird.
Gerade wer Veranstaltungen wie den evangelischen Kirchentag in Köln miterlebt hat, wo auch zahlreiche homosexuellen Teilnehmer, Gruppen und Institutionen zu sehen waren und sicherlich kein Akzeptanzproblem hatten, wird das verstehen können.

nicht eingeloggter JeriC on :

Hm, Christentum ist ja nicht gleichzusetzen mit Katholizismus oder so.
Würde es nach "denen" gehen (nicht nach Christen an sich), wäre eine solche Meldung nicht lächerlich, sondern DIE WAHRHEIT!!

Mike on :

Herje was machen diese Sektenspinner den jetzt in Bremen. Ich bin für einen schönen Scheiterhaufen für ihre gesamte Veranstaltung, das wird ein Heidenspass.

Nunmal ehrlich, diese Veranstaltung halte ich für massiv gefährlich und der Grundton in deren Veranstaltungskalander ist ja wohl überdeutlich. Wenn ich jetzt noch lesen, dass die beanstandeten Veranstaltungen entfernt wurden, unglaublich.

Soviel zur Toleranz .. .und nun zu wie du mir so ich dir.

Die wissen schon warum sie ihre Server über nacamar absichern. Das Pack sollte man aus Bremen und dem Netz herausschmeissen.

Ich hoffe ich treffe nicht auf einen der Verwirrten in den nächsten Tagen, hoff ich wirklich für ihn / sie. Ich reagiere da absolut allergisch drauf.

Mike

Christian Z. on :

Hach, wären doch nur alle Menschen solche eifrigen Verfechter von Pluralismus und Meinungsfreiheit wie Du!

Mike on :

Christian, das ist mir sowas von völlig egal. Wenn die andere Seite bereit ist Gesetze und die Freiheit zu ignorieren, dann nehme ich mir es erst recht heraus. Ist mir auch völlig egal ob ich dann besser oder schlechter in meinen Methoden bin als die Gegenseite. Es geht wirklich nicht um Fairness.

Ich habe da auch keine Lust einen Moralapostel zu spielen. Schädling bekämpft man durch Ausrupfen und nicht durch die Überlegung ob Sie nicht doch irgendwo irgendwie eine Daseinberechtigung haben oder mit der Diskussion ob sie sich selbst nicht etwas zurücknehmen möchten.

So long
Mike

Christian Z. on :

Stimmt - wer Menschen wie Schädlinge ausrotten will, weil sie keine Daseinsberechtigung haben, spielt nicht den Moralapostel.

DinoHB on :

Als schwuler Bremer beobachte ich das Treiben rund um das Christival nun schon seit Wochen. Da ich nichts dagegen habe, dass die Jugend ihren ehrlichen Glauben an Jesus hier in Bremen feiert bin ich nicht gegen das Christival und war heute auch nicht auf der Gegendemo, die mir zu pauschal kontra erschien. Die vier Tage Belagerung hält Bremen auch aus.

Gestern abend war ich bei der Podiumsdiskussion (Volker Beck, MdB/Grüne, die Geschäftsführerin der Beratungsorganisation Pro Familia Bremen, Annegret Siebe, und der evangelikale Pastor der Bremer St.-Martini-Gemeinde, Olaf Latzel). Kurz: Es war keine Einigung zu erzielen. Die Fronten waren verhärtet. Die Stimmung angespannt. Teilweise eine Besserwissereischlacht mit Bibelzitaten. Als neue Erkenntnis für mich (der mal evangelisch war und irgendwann der Glauben endgültig verlor): Die Bibel ist keine Diskussionsgrundlage . Das ist kein niedliches Geschichtsbuch mit ein paar gutgemeinten Anekdoten an denen man sich orientieren bzw. sinngemäß danach leben sollte... Nein! Der kirchliche Vertreter hat klipp und klar gesagt, dass er die Bibel auch mit ihren Widersprüchen als Gesetz ansieht. Das ist sein guter Glaube - das darf er. Aber er möge bitte NIEMALS die Gelegenheit bekommen dieses für alle durchzusetzen. Dann ist hier wieder Mittelalter.

Heute abend bei meinem Besuch des Infotisches des Bündnisses "Freiheit für Vielfalt" ein ganz anderes Bild: Jede Menge junger Menschen am Bahnhof, die scheinbar ohne große Erwartung an einem Festival teilnehmen wollten und Jesus huldigen, wie es das Motto "Jesus bewegt" vorsieht. Sie sahen zivil aus, wie man sich die Jugend heute eben so vorstellt. Der schwul-lesbische Infotisch fand eigentlich kaum Beachtung. Und hier genau sehe ich den Widerspruch: Die Veranstalter werben mit Jesus (der hat eben wirklich noch Werte gelebt und seinen Kopf für seine Ansichten hingehalten) und stützen sich in ihrer Aussage auf die veraltete und (für mich als Schwulen) lebensfremde Bibel. Das passt nicht zusammen. Wie wollen die Veranstalter diesen Spagat schaffen? Was würde Jesus eigentlich zu dem ganzen Treiben sagen?

Zum abgesagten Homo-Seminar: Ich bin es überdrüssig darüber nachzudenken, was die Ursache von Homosexualität ist und wie man damit umgeht. Ich bin mit mir im Reinen. Deshalb befremdet es mich auch, darüber nachzudenken, ob man es 'wegtherapieren' kann und sollte. Nur: Wer das Wegtherapieren verspricht, sollte es dann auch schaffen. Sonst bleiben frustrierte verhinderte Ex-Schwule zurück, die mit sich und der Welt nun noch schlechter klarkommen.

Wer übrigens nicht glauben möchte, wie fundamentalistisch einige Gruppierungen sind, die Seminare am Christival geben, soll sich mal die Seite der Birke anschauen (http://www.birke-ev.de). Die machen eine Anti-Abtreibungsseminar. Ein Aufruf an alle Mädels und Frauen unter euch: Unter welches der vier Frauenprofile fallt ihr?!

DinoHB on :

Ups... sehe gerade: Die vier Frauenprofile gelten nur bei Frauen mit _Schwangerschaftskonflikten_. Na, wenn das /so/ ist..... ;-)

tadzio on :

@DinoHB: herzlichen Dank für Deinen Beitrag, den ich erfreulich unaufgeregt fand. Du hast mir da hundertprozentig aus der Seele gesprochen!

Ansgar on :

Mich könnte das alles gar nicht aufregen.
Schwule, die sich darauf einlassen, sind selber schuld? Ja, vielleicht. Die, die mental so angreifbar sind, hätten sich spätestens von christlich angehauchten Eltern bequatschen lassen. Das Leben und die Natur hat keinen Auffangpool für Schwächere. So gern ich auch was anderes sagen würde, aber so läuft es nunmal nicht und ich werde einen Dreck tun, aus "moralisch korrekten" Gründen zu lügen.
Alle wollen weniger Steuern, weniger brutale Polizei, dann kam die R.A.F., danach war dann die R.A.F. böse. Alle wollen weniger für ihre Lebensmittel zahlen, kacken aber mit Gewerkschaften rum, wenn auf einmal Kündigungen gibt....
Ich glaub, der Durchschnittsbürger ist einfach zu dumm, um zu verstehen, dass Ursache und Wirkung nunmal da sind. Wer sich über fundamentale Christen aufregt, hat in meinen Augen selber ein Problem. Mir geht das jedenfalls völlig am Arsch vorbei.
Genauso wie Scientology. Wer so blöd ist, dahin zu gehen, solls doch um Gottes Willen tun. Ich bin schlau, ich machs nicht. Ganz einfach!
Dauernd die ganzen Demos überall.
Wenn ich das schon lese: "Proteste gegen Vergewaltigung" .....ich bin mir sicher, dass irgendein zukünftiger Vergewaltiger dann am Straßenrand steht und sich denkt "Mann, wenn das wirklich so böse ist, lass ich es einfach!"......alles quatsch!
Warum kapiert keiner, dass die beste Waffe gegen solchen Bockmist nach wie vor die Ignoranz ist? Mit der Zeit und ohne Aufmerksamkeit (was auch Mittel wie Gelder beinhaltet) lösen sich die meisten Probleme von alleine.

feministinen sind doof on :

In der Bibel steht, "Du sollst die Hexe nicht leben lassen !"
In Gutenberg-freetext steht "Zauberin".

Aber die Landeasbischöfin von Hambur behauptet einfach "Zauberer". Sie will einfach nicht einsehen, dass nur Frauen gemeint sind.
Typische Verfäschung.
Gerade noch in "Unpopuläre Betrachtungen" gelesen, es sind nur weibliche Hexen gemeint.
.

blaustrophobiker on :

Mich erinnern die Kommentare und der Eintrag an das hier:

"Glückselig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen, und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als einen lasterhaften verwerfen um des Menschensohnes willen."

(Lukas 6, 22)

Wisst ihr, wie Christen damit umgehen?

"Euch aber, die ihr hört, sage ich: Lieb eure Feinde, tut Gutes denen, die euch hassen; segnet, die euch fluchen, und betet für die, welche euch beleidigen!"

(Lukas 6, 27f.)

Ich will hier nicht mit Vorwürfen um mich schmeißen, muss aber trotzdem sagen, dass ich gekränkt bin, wenn ich sehe, wie hier über meinen Glauben geredet wird. Aber ich wusste schon vorher, dass ich nichts anderes zu erwarten hatte.

Liebe Leute, die sich selbst für tolerant halten: Christen schaden niemandem! Allein schon weil es in der Bibel steht! Zeigt doch auch ein bißchen mehr Toleranz ihnen gegenüber, es tut euch bestimmt nicht weh.

MKme on :

Erwähne dann bitte auch die Stellen in denen Frauen vergewaltigt werden oder Unzucht mit dem eigenen Vater treiben...
Und wenn Christen keinem schaden dann erkläre bitte den hohen "bodycount" der Kirchen...

Copi on :

Lieber Herr Harste,

eigentlich besuche ich Ihren Blog in der Regel sehr gerne. Diesen Blog-Eintrag empfand ich persönlich allerdings aufgrund der undifferenzierten Wortwahl als unangebracht und für manch einen vielleicht auch verletzend.

Sie bezeichnen indirekt alle Christen, die ihr Leben auf die Bibel ausrichten, als Spinner.

Die Bibel ist nun mal Grundlage des christlichen Glaubens und in vielerlei Hinsicht auch Ursprung vieler moralischer und gesetzlicher Wertvorstellungen, die ein gutes Zusammenleben ermöglichen.

Wenn man sich "Christ" nennt und der Grundlage der Glaubensüberzeugung keine Beachtung schenkt und sie nicht ernst nimmt, dann steht man sehr in der Gefahr sich seine eigene "Religion" und seinen eigenen "Gott" (so wie man ihn gerne hätte) zu erschaffen.

Dennoch bin ich persönlich davon überzeugt, dass jeder von uns, ob er es nun will, oder nicht, ob er nun Homosexueller ist, oder nicht, welcher "Religion" er auch immer zugehörig sein sollte, eines Tages vor dem Gott der Bibel stehen wird. Und ich bin sicher, dass auch der größte Spötter dort verstummen wird.

Das mag nun intolerant klingen, aber es ist nur meine Überzeugung, deren Grundlage die Bibel ist. Würde ich behaupten, jede Religion führt zu Gott, würde ich doch meine eigene Überzeugung verleugnen?

Die Bibel verurteilt Homosexualität genauso, wie sie es auch mit Lügen, Betrügen, Hass und allen anderen Sünden tut. Gott verurteilt Sünde und lehnt diese ab - aber nicht den Sünder. Jesus Christus selber kam zu Sündern und zeigte ihnen den Weg zu Gott auf!

Ich habe nichts gegen Homosexuelle, ich habe nichts gegen Atheisten, ich habe nichts gegen Muslime, ich habe nichts gegen sonstige Gruppierungen. Wie könnte ich? Die Bibel zeigt mir dass jeder - auch ich - ein verlorener Sünder ist. Zudem haben wir alle eins gemeinsam: Wir sind alle verloren und brauchen Jesus Christus, weil nur er Rettung schenken kann.

Und deshalb werde ich auch keinen Unterschied zwischen Menschen mit homosexuellen Neigungen und anderen machen und werde sowohl die einen, als auch die anderen, wenn sich eine passende Gelegenheit anbietet, auf Jesus Christus hinweist.

Wie würden Sie handeln, wenn Sie jemanden an einem Abgrund hängen sehen würden? Ich würde alles mir in der Macht stehende versuchen, um ihm zu helfen. Ob er dann meine Hilfe oder meine Hand ergreift, ist seine freie Entscheidung. Und ich denke, dass jeder Leser dies ebenso versuchen würde und hoffentlich nicht einfach weitergehen würde...

Da ich nun überzeugt bin, dass Menschen ohne Jesus Christus in den sicheren Tod gehen werden, ist es doch eigentlich geradezu eine Selbstverständlichkeit auch darauf in einer guten Art hinzuweisen?

Es ist nicht meine Aufgabe Leute mit meinen "supertollen Argumente" oder von einem "Lebensstil" zu überzeugen. Ich sehe es aber als eine Selbstverständlichkeit und eine Pflicht auf die "helfende Hand" - auf Jesus Christus hinzuweisen.

Und von dieser Überzeugung, dass Jesus Christus der einzige Weg zu Gott ist, lass ich mich auch nicht deshalb abbringen, weil es sich vielleicht "fundamentalistisch", "konservativ", "unmodern" oder "uncool" anhören könnte.

Und da zumindestens mir die Bibel wichtig ist, möchte ich mit dem bekannten Vers aus der Bibel (NeÜ) schließen:

"Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern ewiges Leben hat."
(Johannes 3,16)

Atheist on :

Oh... noch so ein Spinner.....CMTVX

JeriC on :

So, jetzt hatte ich viel geschrieben und den Browser abgeschossen :-(
Also, auf ein Neues.
Hi, Copi, ich hoffe, es ist OK wenn ich dich duze.

Ich selber habe die Bibel nur auszugsweise gelesen und zugegebenermaßen auch keine besonderen Ambitionen, dies nachzuholen. Ich glaube aber, dass sie durchaus wichtige und richtige Werte vermittelt.
Wenn ich so etwas lese wie:

> Die Bibel verurteilt Homosexualität genauso, wie sie es auch mit Lügen, Betrügen, Hass und allen anderen Sünden tut.

Dann verstehe ich nicht, wieso Homosexualität eine Sünde darstellen soll bzw. mit Lügen, Betrügen, Hass etc. gleichgesetzt wird, mit egoistischen Lebenseinstellungen die Anderen schaden.

Ich verurteile Christen nicht. Allerdings sind mir Menschen, die die Bibel als einzig wahres Dokument ansehen, suspekt (Womit ich dich nicht einschließe, schließlich kenne ich deine Einstellung zur Bibel nicht genügend um mir diesbezüglich ein Bild zu machen). Diejenigen, die beispielsweise die Evolutionstheorie am liebsten aus Schulen verbannt hätten, da sie nicht in ihr Weltbild passt.
Ich stieß relativ oft auf (Web)seiten, die die Evolutionstheorielehre als vorsätzliche Verbreitung von Lügen bezeichneten und diese zu widerlegen versuchten (Wie war das noch mal, von wegen das soundsovielte Gesetz der Thermodynamik)..
Allerdings ist - auch wenn die Wissenschaft heute durchaus nicht alles erklären kann - die wissenschaftliche Sicht über die Entstehung der Welt vollständiger "bewiesen" als die Christliche. Ich schrecke nicht mal vor der Vermutung zurück, dass solche, ich nenne sie mal so und möchte dir - und auch anderen Christen - damit nicht zu nahe treten - "Funamentalisten" den Vertretern der Evolutionstheorie am liebsten den Mund verbieten würden, so wie es damals mit Galilei geschah. (Der Islam wird ja des öfteren kritisiert - wohl auch weil eben viele militante Islamisten den Koran als ihr Gesetz und die einzig wahre Schrift sehen und dementsprechend Handeln..)

Es ist (in meinen Augen) ja nichtmal so, dass sich die Entstehnung der Welt aus wissenschaftlicher Sicht und die Existenz einer höheren Macht (Sprich: Gott) ausschließen - vielleicht machte er den Anstoß für die Entwicklung, für das Wechselwirken der Gestirne und für die Existenz des Universums.

Ach ja, und zu dem dass wir alle Sünder sind:
Wenn ich ein Gerät baue und es nicht tut was ich will.. und ich weiß, ich hätte es besser gekonnt, es aus Nachlässigkeit oder aus irgendeinem anderem Grund nicht so gemacht, dann kann ich doch nicht auf dieses Gerät wütend sein, dem Gerät die Schuld zusprechen. Wenn Gott sich ob der Menschen grämt, dann hätte er sie von vornherein seinen Vorstellungen entsprechend "entwickeln" sollen - dazu hätte er, der Allmächtige, ja durchaus fähig sein müssen.

Ich will weder dich noch Christen generell hiermit angreifen.

mit freundlichen Grüßen (und gern zu einer Diskussion bereit)

Copi on :

Lieber JeriC, es ist immer ärgerlich, wenn man einen Text geschrieben hat und der Browser dann keine Lust mehr hat. ;-) - Kenn ich leider auch.

Da du den Text deshalb zweimal schreiben musstest, werde ich dir aber natürlich umso mehr auch versuchen zu antworten. Auch wenn ich "anonyme" und virtuelle Internetdiskussionen eigentlich nicht schätze, da ich der Meinung, bin dass diese gerade auf diesem Themengebiet selten zu irgendeinem Ergebnis führen und meistens eher in Streitdiskussionen und in verhärtete Fronten ausarten. Mein Anliegen ist im Wesentlichen sowieso schon erfüllt, da ich einfach anregen möchte, ernsthaft zu suchen, ob es nicht vielleicht doch einen Gott geben könnte - statt einfach mal vor sich hinzuleben. Und da empfehle ich das Lesen des Neuen Testaments...

1) Gefährlich finde ich es, wenn man die Bibel nur auszugsweise liest. Die Gefahr besteht bei jeder umfangreicheren Literatur, dass man dann kaum den wirklichen Kontext korrekt erfassen kann, wenn man nicht deren Querbezüge und Zusammenhänge kennt. Und dass die Bibel ein anspruchsvolles und ein sehr umfangreiches literarisches Werk ist, kann wohl keiner ernsthaft leugnen. Es ist wohl unabhängig davon, wie man persönlich zum Inhalt stehen sollte, wohl das bedeutendste Buch überhaupt. Desweiteren denke ich sogar, dass manche Teile der Bibel nur dann wirklich verständlich werden, wenn man sich auch Auskunft über Sitten & Gebräuche der damaligen Zeit einholt und evtl. mal mit einigen Juden spricht, um Details und beschriebene Traditionen besser oder überhaupt erst verstehen zu können.

Oft führt gerade dieses "Kennen von Einzelversen" (und oftmals sind das dann leider meist die sehr diskutierten Abschnitte) zu einer sehr verschobenen Vorstellung von Gott und der Bibel. Und dies sowohl unter den "Christen" als auch unter denen, die die Bibel komplett ablehnen. Da jeder in der Gefahr steht, sich seine Stellen und Verse zusammenzusuchen.

2) Es ist für mich unverständlich wie manche "Christen" in der Evolutionsdebatte agieren und oftmals sehr anmaßend wie sie sich in der Regel als absolute Laien gegenüber Wissenschaftlern (!), die in den verschiedenen Bereichen der Evolutionsforschung aktiv sind, überheben. Dieses Verhalten tut mir persönlich sehr Leid...

Ich persönlich sage offen, dass ich die Evolutionstheorie als Erklärung für die Entstehung der Arten ablehne. Evolution auf einer Mikroebene (Anpassung an Lebensräume usw.) ist nachvollziehbar und eindeutig überprüfbar. Bei der Entstehung der Arten ist dies allerdings nicht mehr ganz so eindeutig. Dennoch verurteile ich die Forschungsergebnisse nicht. Wenn man eine Theorie für die Entstehung der Arten sucht und bereits zu Beginn eine übernatürliche Macht (Gott) ausschließt, scheint es doch eine zu Teilen nachvollziehbare Theorie sein. Deshalb bin ich auch der festen Meinung, dass die Evolutionstheorie selbstverständlich Inhalt des Biologie-Unterrichts sein muss. Dennoch würde ich mir persönlich wünschen, dass auch betont wird, dass es sich definitiv um eine Theorie handelt und nicht alle Dinge ganz so einfach sind und es viele offene Fragen gibt. Wenn man sich allerdings manche Schulbücher anschaut, werden viele der Sachverhalte so stark vereinfacht, als gäbe es keinerlei offene Fragen auf dem Gebiet. Und eine solche Vermittlung von Lehrinhalten finde ich nicht sonderlich fördernd und trägt wenig dazu bei, dass sich junge Menschen auch mal eigene Gedanken machen und nicht nur Gelerntes "wiederkäuen".

Die Schöpfungslehre sollte dahingegen definitiv Bestandteil des Religionsunterrichts sein...

3) Da ich von dem was ich glaube überzeugt bin, habe ich es auch nicht nötig mich vor neuen wissenschaftlichen (aber bitte korrekten und fundierten) Erkenntnissen zu verstecken. Deshalb muss ich auch Niemandem den Mund verbieten. Ich glaube nicht, dass diese in Konflikt mit den Kerninhalten meines Glauben stehen könnten.

4) Du sprichst auch die Makroevolution bedingt durch eine höhere Macht (Gott) an. Diese Theorie lehne ich für mich persönlich ab. Entweder glaube ich daran, dass Gott auf ein Wort hin eine Art erschaffen kann, oder ich brauche gar nicht daran zu glauben... - Warum sollte er, wenn er allmächtig ist, durch Evolution Leben erzeugen?

5) Mit meiner Aussage, dass Homosexualität Sünde sei und den direkten Bezug zu sonstigen Sünden, wollte ich nur deutlich machen, dass es mir nicht um das den Punkt "Homosexualität" geht, sondern darum dass jeder Mensch einfach Dinge tut, die Gott nicht gefallen, weil er absolut perfekt und sündlos ist. Desweiteren richtet Sünde sich nicht in erster Linie gegen Andere, sondern gegen Gott und seine Gebote! Die grundlegende Sünde, die jeden betrifft, ist aber die Tatsache, das Geschenk und den Opfertod von Jesus Christus abzulehnen und ihn einfach zu ignorieren und "sein" Leben zu leben, wie es einem selber halt gefällt...

6) Also ich für meinen Teil bin Gott außerordentlich dankbar, kein "Gerät" im übertragenen Sinne zu sein. Sondern wirklich frei entscheiden zu können und mich dadurch auch für oder gegen meinen Schöpfer richten kann. Ich bin froh kein Computer zu sein, der das macht, was der Softwareentwickler ihm mehr oder weniger schlecht programmiert hat. Gott möchte, dass wir aus wirklich freiem Willen ohne Zwang zu ihm kommen. Oder würdest du dich darüber freuen, wenn dein Computerprogramm dir jeden Tag einen guten Morgen wünscht, nur weil du dafür einen Cronjob eingerichtet hast? Also wirklich freuen, könnte ich mich darüber nicht. Und ich glaube, dieses Beispiel lässt sich auch auf Gott übertragen.

7) Dies wird hier aber vermutlich mein letzter Kommentar-Eintrag diesbzgl. sein, da ich diese Kommentier-Möglichkeit eigentlich nicht für eine solche Diskussion missbrauchen möchte, da sie auch nicht mehr in direkter Beziehung mit dem ursprünglichen Blog-Eintrag steht und sicherlich auch nicht im Interesse des Blogbetreibers ist. Dennoch wollte ich dir den Respekt erweisen und dennoch auf deinen Kommentar zu antworten. Leider wurden meine Kommentare dennoch länger als erhofft. Aber ernsthafte Dinge kann man meistens einfach nicht in ein, zwei Sätzen schildern. Nonsense-Kommentare natürlich schon. ;-)

Ich möchte nochmals betonen, dass ich keine Werbung für irgendeine christliche Gruppierung oder Religionsgemeinschaft mache. Viele dieser Gruppierungen (sowohl manch sehr große, als auch viele kleine) lehne ich persönlich eher ab.

Ich mach Werbung für die Bibel und die zentrale Person, die uns dort vorgestellt wird. Jesus Christus. Die Bibel fordert uns übrigens nirgendwo dazu auf, dass wir unseren Kopf & Verstand ausschalten sollten. Sie ermutigt uns sogar unseren Verstand einzusetzen und alles zu prüfen. Gruppierungen wo kein aufrichtiges, ernsthaftes und auch kritisches Hinterfragen möglich ist, halte ich für sehr fragwürdig.

Viele Grüße und ich wünsche dir von Herzen alles Gute und ein schönes und erholsames Wochenende.

JeriC on :

Dir ebenso - ich finde es gut und nett, dass du dir für diese ausführliche Antwort die Zeit nahmst :-)

(Ich bin gerade ein wenig in Eile und antworte daher jetzt auch nicht so ausführlich.
Die lange und ausführliche Antwort hat mich aber wirklich erfreut - auch wenn sich die Standpunkte nicht decken, respektiere ich deinen durchaus)

Alles Gute!

Kit on :

@ Copi

"Dennoch würde ich mir persönlich wünschen, dass auch betont wird, dass es sich definitiv um eine Theorie handelt und nicht alle Dinge ganz so einfach sind und es viele offene Fragen gibt."

Was sind das für offene Fragen? Nenne mir doch bitte mal so 1 - 2 offene Punkte. Ich möchte verstehen was Du damit meinst.

Mike on :

Am meisten gehen mir ja diese scheinheiligen Bibelzitate der Verwirrten auf den Keks. Seid ihr intellektuell nicht fähig alleine für euch zu sprechen oder zu argumentieren? Herje immer diese "schlau" angedeuteten Sprüche dazwischen.

Mike

Did on :

Obwohl ich die Bibel gelesen habe muss ich sagen: Meine Bibel ist das Vespa-Reparatur-Handbuch. Weil ich es nicht besser weiss. Sie hilft mir weiter bleib ich liegen, sie richtet mich auf wenn ich bin frustriert. Wenn mir die einer kritisiert dreh ich auch vollig durch und zitiere Zeilen aus dem Kapitel 4: Reinigen der Bremsen (o.ä.) Ich war sogar schon einmal auf einem Rollertreffen. Ganz eingeschworene Gemeinschaft da. Hat mir Angst gemacht, aber nicht soviel wie die 14-15-jährigen mit den einheitlich bedruckten Schlüsselbändern gestern, die den Mcdonalds anner Domsheide ... belagerten.. umlagerten... SIE WAREN ÜBERALL!!! In dem Alter sind sie noch nicht in der Lage, sich kritisch mit dem Thema Kirche und ihre Ansichten auseinanderzusetzen. Die Rezipieren nur, eine Reflexion findet gar nicht statt. Das Unverständnis richtet sich meinerseits gegen die Eltern, die es ihren Kindern erlauben, zumindest befürchte ich von ihnen die "Da lernen sie bestimmt was sinnvolles..."-Haltung. Oder wird in der Familie kritisch reflektiert, findet dort eine Zäsur der Grundaussagen der Bibel statt? Wo ist die Abgrenzung zum Fundamentalismus (den ich in Amerika erlebt habe)?
Ich bleib lieber bei meiner Bibel. Die ist weder ambivalent noch anfechtbar, und wenn, dann ist eine gut präsentiert hervorgebrachte Alternative stets willkommen. Und sie macht mir durch seinen fehlenden Anspruch, univers zu sein, weniger Angst.

roteroktober on :

http://i25.tinypic.com/fuykqx.jpg



"Die Religion ist das Opium des Volkes“

K.Marx

ReCon on :

Religion ist das Opium des Volkes - dieser Satz ist irreführend, denn Opium ist eine bewußtseinsERWEITERNDE Droge (Volker Pispers)

roteroktober on :

da irrt sich der herr Volker Pispers aber gewaltig


Folgen von Opiumgebrauch

Zu den körperlichen Langzeitfolgen von missbräuchlichem Opiumgebrauch gehören Appetitlosigkeit und dadurch Gewichtsverlust bis zur Abmagerung und völligen Entkräftung, aber auch Kreislaufstörung und Muskelschmerzen. Bei Überdosierung droht akute Atemlähmung mit Todesfolge. Psychische Auswirkungen sind Abhängigkeit, Antriebsschwäche, Depressionen, häufig starke Persönlichkeitsveränderungen einhergehend mit Apathie.
(Quelle Wikipedia)

8-)

Carsten on :

Hat es vielleicht was zu bedeuten, dass www.christival.de bereits heute offline ist ??? ;-)
Wahrscheinlich ist auch das Internet ein Hort der Unmoral, wo man sich nicht aufhalten sollte, nur dass die Veranstalter das wohl erst gemerkt haben, nachdem die Site schon existierte. ;-)

Martin on :

Leider hebt sich dieser Blogeintrag negativ von dem gewohnten Niveau ab. Die geäußerte Kritik, es würde "massiv gegen Homosexualität gehetzt" oder quasi flächendeckend versucht "Frauen wieder an den Herd zu bringen" behauptet Dinge als Tatsachen, die einer näheren Betrachtung nicht standhalten. Falls jetzt wirklich bereits im Vorfeld _ein_ Thema von Veranstaltungsplan gestrichen wurde, dann kann nun wirklich nicht von "massiver Hetze" die Rede sein -- die Verhältnismäßigkeit zwischen Veranstaltung und der Kritik daran scheint mit nicht gegeben. Ist da vielleicht jemand der aufgeregten "Gegenpropaganda" im Vorfeld dieser Veranstaltung etwas vorschnell auf den Leim gegangen? :-|

gerrit on :

"Gott" ist eine viel zu einfache Antwort auf zu viele gleichzeitig gestellte Fragen. (John Byrne)

Manche von diesen Spinnern sind ja recht freundlich, aber dann wiederum machen sie einen Aufriss, wenn man sie Spinner nennt. Was soll das? aber Homos bekehren wollen...

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