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Suche unerfahrene Aushilfen

Dass es immer mühsamer wird, Mitarbeiter zu finden, habe ich auch bei der diesjährigen Inventur erlebt. Es hatten sich sonst immer sehr viele Leute mit Interesse an dem kleinen Job gemeldet. Darum war ich irgendwann dazu übergegangen, den Hinweis "erfahrene" auf den Aushang zu drucken. Das sollte einerseits automatisiert eine kleine Vorauswahl treffen, andererseits mir bei Bewerbern, bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie sich morgens die Schuhe nicht alleine zubinden, die Möglichkeit freihalten, sie mit dem Hinweis auf die Erfahrung abzulehnen.

Nachdem mich letzte Woche ein junges Mädchen angesprochen hatte, ob denn auch Schüler mitmachen dürften, habe ich das Schild etwas überarbeitet. Das Inventurteam ist diesmal im Durchschnitt insgesamt etwas jünger als in der Vergangenheit, aber die Leute, darunter tatsächlich einige Schüler und Studenten, haben das bei der Einweisung allesamt sehr gut gemacht.

Inzwischen haben wir auch genug Aushilfen zusammen und so sehe dem Samstag recht gelassen entgegen. Ich würde mich jedenfalls wundern, wenn diese Inventur nicht wie bei mir (fast) üblich völlig entspannt vonstattengehen würde. (Wer schon mal in irgendeinem Filialunternehmen Inventur gemacht hat, wird mir zustimmen, dass die Tage meistens eines nicht sind – nämlich entspannt.)


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Comments

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John Doe on :

Das wird die einschlägigen Minderleister nicht davon abhalten, von Ausbeutung zu schwadronieren.

Piet on :

Das verstehe ich bis heute nicht: Warum sollte man bei der Inventur unentspannt sein. Klar, wenn man Kollege Nervös reinlässt geht es schief, aber wenn die Prozesse und das Personal passen, sollte das doch gehen. Dementsprechend sind sämtliche Regelungen einschlägiger Verbände seit den frühen 90ern unverändert.

Profi on :

Hahaha - du bist ja ulkig :-P

Buchmacher on :

Das Wettbüro schräg gegenüber nimmt selbstverständlich Wetten dazu an.
Was meint ihr wie die Quoten stehen?

Chris_aus_B on :

Viel Spaß dann wieder beim alljährlichen Fehler-BINGO :-P

Raoul on :

.....für die Inventur...

Selbst hohe Genauigkeiten verlangen aber beim Schild erstellen so schludern.

Heinz Wäscher on :

G-nau, ganz unten bei Schüler + Studenten fehlt ein (m/w/d) Hinweis. Dasgehtjamalgarnicht.

Bienchen on :

Trotz PISA soll es sogar noch Schüler geben, die Schrägstriche nicht mit Leerzeichen würgen und Sätze mit einem Punkt beenden.

John Doe on :

Das wissen Halbgebildete natürlich nicht, aber an Informelles wie Werbung (ja, das ist Eine) stellt man andere Anforderungen (z.B. Kürze/Eingängigkeit/schnelle Erfassbarkeit) als an Formelles.

Eod nhoJ on :

Na, wenn die Einstellung auch für die Arbeitsqualität gilt ... ;-)

Aber gut zu wissen, dass die gängigen sprachlichen Maßgaben für "Werbung" nicht gelten. das erklärt einiges.

John Doe on :

Selbstverständlich gilt auch für die Arbeit die Direktive, das optimale Aufwand-Nutzen-Verhältnis zu erreichen.

Nicht der Andere on :

Es gibt keine "gängigen sprachlichen Maßgaben" jenseits von Schule und amtlichen Veröffentlichungen.

Der Dieb von Edeka on :

Ich könnte ja mal das Schid klauen, mal sehen was dann passiert.

Peter W. on :

Ich habe bisher vor allem die Erfahrung gemacht dass ich mit höheren Anforderungen nur die "guten" Leute herausfiltere. Die schlimmste Gruppe, unfähige Menschen mit stark ausgeprägtem Ego, bewirbt sich trotzdem. Die reflektierten, fähigen Menschen nicht.

someone on :

Auf der einen Seite greift Dunning-Kruger, auf der anderen das Hochstapler-Syndrom.

Auch wenn zumindest ersterer fachlich umstritten ist, im Grunde sind beide logisch: Desto mehr man über etwas weiß, desto mehr weiß man auch, was man noch nicht weiß. Unzureichend untersucht ist wohl, wovon genau es abhängen könnte, ob und wie stark sich das im Einzelfall auswirkt.

Hans on :

Danke, dass da "Studenten" steht.

someone on :

"Gerne SuS / SuS" wäre ja auch erklärungsbedürftig gewesen. Und wie die nachwachsende Generation sagen würde, irgendwie sus.

Seba on :

Auszubildende (bzw. nach Björn noch Lehrlinge) sind offenbar nicht erwünscht.

Oppa Pasulke on :

Rentner und Arbeitslose auch nicht.
Gleichstellung sieht anders aus, aber Hauptsache den Elefanten geht es besser.

den John Doe sein Deutschlera on :

Der Verständige hingegen versteht: Es sind primär die Krümelkacker, die Haarspalter und die Probleme-Erfinder nicht erwünscht.
Alle Anderen erkennen hingegen, dass sie sich da durchaus auch bewerben können, letztlich heisst "Gerne X" nämlich nicht "Ausschliesslich X!!!".

Omma on :

Arbeits- und Ausbildungssuchende dürfen normalerweise keine kurzfristige Beschäftigung aufnehmen, würden Björn also nicht ganz so billig kommen ;-)

Omma Kasupke on :

Komm mir aus der Kneipe nach Hause mit weniger Kohle als verdient.
Da setzt es sonstwas!

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